FR: Humanismus-Preis für Christlichen Menschenrechtskritiker

(www.conservo.wordpress.com)

Von floydmasika *)

„Prix Humanisme Chrétien“ an

Grégor Puppinck

Grégor Puppinck

Der von der Französischen Akademie für Soziale Bildung und Forschung vergebene Preis für christlichen Humanismus („Prix Humanisme Chrétien“) ging dieses Jahr an einen Kritiker der Menschenrechtsideologie, Grégor Puppinck, der in seinem Buch „La Famille, les Droits de l’Homme et la Vie Éternelle“ („Die Familie, die Menschenrechte und das Ewige Leben“) die heute herrschende Menschenrechts-Ideologie kritisiert, die nicht  mehr die Beschränkung der Staatsmacht zugunsten des Bürgers sondern die  Beanspruchung des Staates zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse zu ihrem Anliegen macht.  Dabei nimmt Puppinck auch das wichtige aber zugleich schillernde Konzept von der „Menschenwürde“ unter die Lupe und zeigt seine Schwächen auf.

Justiz auf fatalem Irrweg

Für Puppinck befindet sich die Humanitärjustiz auf einem fatalen Irrweg, der im Gegensatz zu zentralen christlichen Lehren steht und mit dem Verfall der europäischen Zivilisation einher geht.   Puppinck sieht den Straßburger Menschenrechtsgerichtshof in einer unglücklichen Vorreiterrolle.  Ähnlich wie britische konservative Kritiker (z.B. Innenministerin Theresa May und ehem. Höchstrichter Lord Hoffman) sieht er offenbar aktivistische Richter am Werk.   Jedenfalls schreiben das die Preisverleiher von der Akademie für Bildung und Sozialwissenschaften, die sich diese Sicht zu eigen machen. 

Der Vorgang ist bemerkenswert, weil gerade die christlichen Kirchen in letzter Zeit sich zum Vorreiter der hier als un- wenn nicht gar antichristlich kritisierten Menschenrechtslehren gemacht haben.    Boulevard Voltaire berichtet.  Die Preisverleiher haben ihre Entscheidung unmissverständlich begründet.

(Grégor Puppinck)

Puppinck leitet ein Institut für Fragen des Europäischen Rechts, das einen Straßburger Menschenrechtsgerichtshof in leichter Schieflage zu seinem Symbol gemacht hat.  Die Asylrechtsfragen, bei denen die Straßburger Rechtsprechung zu besonderen Schieflagen geführt hat, liegen auf den ersten Blick nicht im Visier des Instituts, aber jedem Rütteln an der Orthodoxie der „Menschenrechte“ auch aus moraltheologischer Sicht, kommt für unsere Kritik am Straßburger HumanitärUNrecht eine große Bedeutung zu.  Ähnliches gilt etwa für die britische Kritik an einigen Urteilen des Straßburger Gerichtshofes, die in diesen Tagen die Brexit-Kampagne beflügelt.

Die im Bericht umrissenen Kritikpunkte an der Menschenrechtsideologie sind nicht neu. Karl-Heinz Weißmann schreibt in seiner Essaysammlung „Gegenaufklärung“ viel dazu .  Auch Josef Isensee betonte in den 80er Jahren in „Menschenrechte und Menschenwürde“ ähnliche Probleme mit den Begriffen, wie etwa dass die „Menschenwürde“ ein ebenso unverzichtbarer wie unklarer Begriff sei.   Der Missbrauch des ausgeuferten Menschenrechtsbegriffs, der heute meistens im Zusammenhang mit „antirassistischem“ Aktivismus auftritt und Grundlage der Arbeit des mit ungeteilter Unterstützung des Breiten Bündnisses der Bundestagsparteien gegründeten und finanzierten Deutschen Instituts für Menschenrechte ist, lädt offensichtlich zu Kritik ein.  Aber diese Kritik ist eine schwierige und meistens sehr undankbare Aufgabe.   Ein neueres Buch, das Fragen auch aus christlicher Sicht auf den Grund geht, wird sicherlich gerade in dieser Zeit auf großes Interesse stoßen.

(Original: https://bayernistfrei.com/2016/06/12/puppinck/)
www.conservo.wordpress.com  14. Juni 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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