Ein Putsch gegen das deutsche Volk – Gabriels „Bündnis gegen rechts“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter HelmesGabriel

Die Ignoranz der etablierten Parteien

„Der „Kampf gegen rechts“ sei in Wahrheit ein Kampf der Sozialisten und Globalisten gegen das deutsche Volk“, schreibt mein Freund Michael Mannheimer in einem fundamentalen Beitrag (https://conservo.wordpress.com/2016/06/22/der-kampf-gegen-rechts-ist-in-wahrheit-ein-kampf-der-sozialisten-und-globalisten-gegen-das-deutsche-volk/).

Damit hat Mannheimer den deutschen „Nerv“ getroffen: Der „Kampf gegen rechts“ ist in Wirklichkeit ein Kampf gegen das deutsche Volk. Gabriel will die SPD mit einem Bündnis linker Gesellschaftszerstörer gegen das deutsche Volk vor dem Untergang retten. Viel Zeit hat die SPD nicht mehr. Das Schiff ist längst in Schieflage und droht ganz abzusaufen.

Kapitän Sigi, offensichtlich ein Blinder und Tauber, sieht das nicht und hört nicht einmal die Warnsignale. Statt in sich zu gehen und zu prüfen, ob seine Politik noch zeitgemäß ist, greift er lieber in den Muffsack aus 150 Jahren sozialistischen Parteiprogramms: Der Feind steht rechts! Diese einseitige Sicht macht offenbar blind und verstellt den Blick. Auf den Niedergang seiner Partei reagiert er wie ein trotziges Kind, das nicht verlieren kann und laut schreit „Kampf gegen rechts!“

Gabriel und seine Genossen wollen eines nicht kapieren: Die SPD verliert, weil ihre Ignoranz das Wachstum der Rechten erst ermöglicht, ja befeuert haben! Damit haben sich die roten Brüder ihr eigenes Grab geschaufelt. Es ist eine Tragödie, daß diese SPD, wie übrigens die CDU auch, nicht ihre Politik ändert. Viel schlimmer: Sie zieht es vor, auf den Wähler, den Souverän, einzuschlagen. Der Wähler ist doof, die Partei ist alles! Pustekuchen! Selten so vertan!

Diese SPD übertrifft sich nahezu täglich an Dummheit. Auf der Suche nach einem Ausweg aus der Verdammnis kommt nicht einmal die (naheliegende) Alternative aufs Tapet, nämlich die Suche nach einem neuen Vorsitzenden. Alle winken ab. In der Führung der SPD gibt es offensichtlich eine ganze Reihe von Feiglingen, die sich nicht trauen.

So kann eine Partei aber nicht funktionieren! Die SPD zeigt hat kein Wollen, sie verkörpert nicht das Wollen, nicht das Wir. Sie sagt nicht, „wir handeln“. Aber man kann in einer solch miserablen Situation nur dann wirklich punkten, wenn eine Partei Willen zeigt, wenn sie kraftvoll und geschlossen auftritt, wenn sie Zukunftsoptimismus nach außen und nach innen in die Partei hinein ausstrahlt. Nein, diese Partei agiert defensiv und nicht offensiv, weil sie den Glauben an ihre eigene Stärke verloren hat. Das gelegentliche Säbelrasseln nimmt niemand mehr ernst, weil jeder weiß, daß dies das Pfeifen im dunklen Keller ist.

Schlimmer noch: Gabriel und seine Partei scheinen nicht ´mal die Gefahr zu erkennen. Die SPD läuft nämlich Gefahr, endgültig in der Nische linker Sozialstaatsromantik zu verkümmern, wenn sie sich in grenzenlosem politischem Narzißmus wieder nur einzig und allein mit sich selbst, der eigenen Historie und nicht mit der Zukunft beschäftigt und endlich einmal weg vom Image der Sozialstaatsklempnerei käme. Das nimmt ihr niemand mehr ab.

Nein, Gabriel bleibt in dieser verfahrenen Situation eigentlich nur die Alternative zwischen einem bockigen Weitermachen wie bisher, was für die SPD in der Tat auf mittlere Sicht existenzbedrohend sein könnte. Oder aber er besinnt sich auf den sozialen, linken Markenkern der Sozialdemokratie, der nun allerdings auf die neuen Verhältnisse – global, europäisch und national – durchbuchstabiert werden müßte. Die Sozialdemokratie muß glaubhaft darlegen, wofür sie in der heutigen Zeit noch gebraucht wird, vielleicht sogar unersetzlich ist. Das ist ihr bisher nicht gelungen, woran ihr Frontmann und seine Kompagnons ein gerütteltes Maß Schuld haben.

„Spiel mir das Lied vom Tod“

Die SPD ist in einer wenig komfortablen Lage – zerrieben zwischen einer „sozialdemokratischen“ Kanzlerin einerseits, die jedem Sozialdemokraten das Wasser abgräbt, weil sie dessen Politik längst usurpiert hat und selbst verkörpert, und der AfD andererseits, die die Ängste der „kleinen Leute“ bedient, was einmal ein Markenkern der SPD war. Gabriel ist an der Misere mit schuld, und unter ihm wird sich die SPD nicht aus ihr befreien können. Er bleibt zu blaß, wirkt planlos. Ein neuer Kopf müßte her: ein unverbrauchter, ein motivierter und ein unumstrittener. Den aber sucht man vergeblich.

Die SPD darf sich mittlerweile als 20-Prozent-Partei titulieren lassen. Das ist wenig attraktiv, aber ein schlüssiges Konzept zum Gegensteuern ist beim SPD-Chef auch nicht zu erkennen. Die Diskussion darüber, ob Gabriel der richtige Kanzlerkandidat ist, ist parteiintern längst entbrannt. Das große Problem der Partei ist, wie schon gesagt: Es fehlen die Alternativen – oder sie trauen sich nicht.

Wenn das so weitergeht, kann SPD-Parteichef Sigmar Gabriel gemeinsam mit seinem österreichischen Genossen Werner Faymann von der SPÖ das „Lied vom Tod“ singen. Denn die Roten in Deutschland stürzen genauso dramatisch ab wie in Österreich. Nur noch fünf Prozent trennen die AfD von der SPD.

Die Melodie des Todesliedes ist bekannt, nur den Text kennt noch niemand. Es gibt (noch) keinen, ganz wie in der alten Partei: Viele singen, summen oder pfeifen (auf dem letzten Loch), aber man hört keine Texte, man vernimmt keine Botschaft. Alle wollen „sozial“, viele „Sozialismus“, doch bei der „Internationale“ wird bei weitem nicht mehr so geschmettert wie früher. „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit“ klingt heute eher wie ein Hilferuf eines Ertrinkenden.

Gabriel ist alles andere als unumstritten in der SPD. Beim Parteitag im Dezember letzten Jahres bekam er als Vorsitzender gerade mal knapp 75 Prozent der Stimmen. Er wisse schon, wie die Schlagzeilen jetzt lauten würden: „Gabriel abgestraft“, sagte er selbst. Und das ist ja auch so. Die Bürger im Land haben sich nach dieser Abstimmung zu Recht gefragt, ob man einer SPD trauen kann, die sich selbst beim eigenen Vorsitzenden nicht sicher sei, ergänzte Gabriel damals. Wenigsten das hat er erkannt; denn genau so ist es.

Die SPD ist unzweifelhaft in einer sehr fragilen Lage. Das heißt, die SPD ist nicht mehr das, was Willy Brandt einmal beschrieben hat als „auf der Höhe der Zeit zu sein“. Und sie ist nicht mehr interessant, sie weckt keine Neugier mehr. Sie weckt keine Gefühlslage mehr wie in den 70er-, 80er-Jahren oder noch ´mal über die Wahlkämpfe von Gerhard Schröder. Und sie hat es mit gesellschaftlichen Veränderungen zu tun, die sie kaum wahrzunehmen scheint. Viele Menschen fühlen sich unsicher unter dem Druck der Globalisierung, der digitalen Revolution, sie sehen ihre Nachbarschaftsverhältnisse sich auflösen, sie haben Angst vor Überfremdung. Und da rufen diese Menschen eher nach Kontrolle, eher nach Autoritäten. Das aber sind nicht Begriffe, die mit der SPD in Verbindung gebracht werden.

Fazit: Es gibt so einen Satz des großen Liberalen Ralf Dahrendorf, dem ehemaligen parlamentarischen Staatssekretär im Auswärtigen Amt und Mitglied der Europäischen Kommission: Das Ende des sozialdemokratischen Zeitalters sei gekommen. Das könnte man natürlich auch bestreiten; denn angesichts von zunehmender Ungleichheit in dieser Welt gibt es eigentlich immer noch Aufgaben auch für Sozialdemokraten Aber diese Blick scheint nicht mehr zu ziehen. Die SPD hat fertig.

www.conservo.wordpress.com   22. Juni 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Ein Putsch gegen das deutsche Volk – Gabriels „Bündnis gegen rechts“

  1. karlschippendraht schreibt:

    Die Dummheit der SPD kann für unser Land doch nur von Vorteil sein . Wenn die SPD durch eigene Dummheit soweit abrutscht , dass sie in einer nächsten Regierungskoalition keine Rolle mehr spielt dann wäre das ein Gewinn für unser Volk und unser Land. Allerdings können die Genossinnen ( Schwesig , Dreyer u.s.w. ) und Genossen bis dahin noch schweres Unheil anrichten ! Es ist ein Kampf gegen die Zeit.

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  2. wreinerschoene schreibt:

    Eine 19% Partei will beweisen, daß Sie die Mehrheit in Deutschland hat und somit ein Aufruf an alle Linken. Wir werden von Minderheiten regiert und man will es jetzt offiziell machen.

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  3. karlschippendraht schreibt:

    Es kann nicht ausgeschlossen werden dass sich zum Kreis linker Minderheiten künftig auch ein Herr Lucke mit seiner Lachnummer-Partei gesellt. Er unterstützt Moschee- Neubauten um ein Zeichen zu setzen . Wie unendlich abgedroschen ist diese Redewendung und wie übervoll von Zeichensetzern ist unser Land inzwischen geworden.

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  4. Pholym schreibt:

    Hat dies auf Pholym rebloggt.

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