Morddrohungen gegen Landrat Pipa (SPD) – ein Anschlag auf die Demokratie

(www.conservo.wordpress.com)

Der von Freund und Gegner anerkannte Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Erich Pipa, erhält seit einiger Zeit Morddrohungen. Pipa nimmt dies zum Anlaß, seinen Hut zu nehmen. Er macht für die Drohungen gegen seine Person allerdings „rechtsextreme Kräfte“ verantwortlich, ohne einen Nachweis vorzulegen. Auch wenn man ihn verstehen mag, akzeptabel ist dieser Schnellschuß nicht. Herbert Gassen, Urgestein konservativer Politik (früher CDU, jetzt AfD) und seit vielen Jahren Kommentator bei conservo, nahm dies zum Anlaß einer grundsätzlichen Betrachtung.

(H. Helmes)

Grundkonsens unseres Staatswesens ist gefährdet

Von Herbert Gassen *)

Der erfolgreiche Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Erich Pipa, will sich aus dem politischen Leben zurückziehen. Hatte er doch 12 Jahre lang die Einwohner während seiner Amtszeit mehrheitlich von sich zu überzeugen vermocht. Er bezeichnet sich als ein Ur-Sozi, was nicht unbedingt ein Makel sein muß.

Als Grund für seine Entscheidung gibt er an, daß er wegen seiner Asylpolitik an Leib und Leben bedroht worden ist. Es gingen bei ihm konkrete Morddrohungen ein. Er verwies dabei auf ‚rechtsextreme‘ Kräfte als Urheber. Kein dem Recht verpflichteter Staatsbürger wird solchen Aktivitäten zustimmen können. Es muß, gleich welche Brisanz politische Themen haben, immer der gegenseitige Respekt vor dem Nächsten bewahrt bleiben. Das ist der Grundkonsens eines demokratisch geprägten Staatswesens.

Nun aber sind es in dieser Republik nicht nur die Kräfte ‚rechtsaußen‘, die mit Gewalt, Terror und Verbrechen ihre politischen Ziele erreichen wollen. Es ist der in der Republik gepflegte ‚Kampf gegen rechts‘, der den Bundesbürgern gilt, die ihren Patriotismus, ihre Liebe zu Deutschland und dem Deutschen geltend machen. Es stehen Menschen und ihre Versammlungsfreiheit im Fadenkreuz dieser militanten Aktion. Auf ihn beziehen sich eben die ‚linken‘ Kräfte in diesem Land, um die Meinungsfreiheit über die rechte Mitte hinaus zu unterdrücken. Die Speerspitze dieses politischen Radikalismus drückt sich in Parolen aus, wie ‚Deutschland, Du Stück Scheiße‘ oder ‚Deutschland verrecke‘.

Es ist kein Geheimnis, daß hinter diesen Parolen Mitglieder der höchsten Repräsentanz der Bundesrepublik Deutschland stecken. Es sind ihre Gefolgsleute, die darüber hinaus Aktionen gegen sog. ‚rechte‘ Politiker und Staatbürger, die ebenfalls in Sachbeschädigungen und gar Morddrohungen gipfeln, durchführen. So werden z.B. Wirte und Restaurantbesitzer nach der Art der Gangs von Chicago mit der Zerstörung ihrer Einrichtungen erpreßt, wenn sie z.B. Veranstaltungen der AfD weiterhin dulden. Mitglieder der Alternative für Deutschland erhalten gleichermaßen wie Herr Pipa von gewalttätigen Autonomen, also den linken Gewaltgruppen, Morddrohungen, auch gegen ihre Familienmitglieder.

Wenn wir feststellen müssen, daß an dem linken wie dem rechten Rand unseres politischen Meinungsbildes Gewalt und Terror herrscht, muß nach den Gründen gefragt werden. Die Demokratie in der Bundesrepublik wird aktuell von Kräften geleitet, die ihre gesetzlichen Grundregeln, wie z. B. das Grundgesetz mit seinem Eid, außer Kraft setzen. So argumentieren die besten Strafrechtler unserer Nation. Die einstige politische Mitte, die Majorität Bevölkerung, ist zerrieben, ihre Meinung wird unterlaufen. Sie wendet sich von den etablierten Parteien ab und bleibt frustriert den Wahlurnen fern. Es sind Politiker unserer Nachbarstaaten, die von der Zerstörung der europäischen Zivilisation sprechen.

Die Aufgabe der Regierung, die innere Sicherheit den Bürgern des Landes zu gewährleisten, kann nicht mehr erfüllt werden. So wie ganze Stadtteile von fremden Menschen besetzt und verwaltet werden, in denen die deutsche Staatsgewalt nicht mehr existiert. In unserer Republik mehren sich nun Kräfte, die diese Entwicklung unterstützen und die sie verhindern wollen. Es ist die Verantwortungslosigkeit unserer Regierung, die unter Bruch des Amtseides diese Verhältnisse geschaffen hat. Die Führungskräfte unseres Staates versagen, die einstigen Grundwerte, die die Basis unseres Staates waren, zum Nutzen des Volkes zu bewahren.

Landrat Pipa sowie die politische Führung und die Alternative für Deutschland stehen als Zeuge hierfür. Es wäre allerdings die nationale Pflicht der Medien, auf diese Entwicklung objektiv hinzuweisen. Sowohl die linken als auch die rechten Meinungen gehören zu einer lebensfähigen Demokratie, aber im Rahmen der bestehenden Gesetze. Sie expandieren allerdings auf gefährliche Größen, wenn die Mitte ihre Macht verspielt.

*) Herbert Gassen ist Dipl.Volkswirt, Bankkaufmann und regelmäßig Kolumnist auf conservo
www.conservo.wordpress.com   27.Juni 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu Morddrohungen gegen Landrat Pipa (SPD) – ein Anschlag auf die Demokratie

  1. karlschippendraht schreibt:

    Wer es immer noch nicht begriffen hat :
    Wenn Michel es nicht schafft , sich selbst aus dieser Diktatur zu befreien dann wird der darin langsam aber sicher zugrunde gehen !

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  2. wreinerschoene schreibt:

    Was zur Zeit in Deutschland abgeht, ist die Bereinigung wichtiger strategischer Punkte in der politischen Landschaft. Konservative Kräfte sollen abgeschaltet oder ausgeschaltet werden um so Platz für sozialistisches bzw. kommunistisches Gedankengut ungehindert verbreiten zu können. Alle konservativen Kräfte werden in der politischen Szene und in den Medien so „negativ“ behaftet, das sich keiner mehr bereit erklärt selbst nachzudenken. Wir habe einen Zustand erreicht, der mich an die Anfangszeit der DDR nach dem Mauerbau erinnert als man mit denkenden Menschen endlich machen konnte was man wollte ohne das diese Personen eine Möglichkeit haben zu flüchten. Umerziehung a‘ la DDR. Nach vorn lächeln und hinten Morden. Es kann nur durch Neuwahlen evtl. ein Umlenken erfolgen, aber im Augenblick wird der Zustand beibehalten, der daran erinnert, eine Schlange in die Augen zu sehen.

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