CSD: Homo-Parade in München – ein Schlag ins Gesicht der CSU

(www.conservo.wordpress.com)

Von Hannes Thurner

Offener Brief an den 2. Bürgermeister der Stadt München (mit Kopie an das CSU-Präsidium, die CSU-Landtagsfraktion und den „Konservativen Aufbruch“)münchen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Josef Schmid,

es ist nicht zu fassen, was Sie sich als 2. Bürgermeister der Stadt München, und vor allem als CSU-Repräsentant, wiederholt am vergangenen Wochenende geleistet haben! Wenn Sie ein rot-grüner ‚Melonenpolitiker‘ wären, könnte ich vielleicht sogar für dieses Ihr Verhalten Verständnis aufbringen….

A b e r, und hier setzen meine größten Sorgen und Bedenken ein, wenn Sie als 2. Bürgermeister der Stadt München, dazu noch als gestandenes CSU-Mitglied, nicht nur persönlich an dieser bedenklichen Homo-Parade, sondern, um Alles zu toppen, mit 50 weiteren CSU Kollegen und in einem eigenen offiziellen CSU-Wagen (!) teilnehmen, dann ist dies ein ‚Schlag ins Gesicht‘ der gesamten CSU und darüber hinaus ein Skandal schlechthin!

Dass dies sogar vom gesamten CSU-Präsidium toleriert oder akzeptiert wurde, ist mehr als unverständlich. Diesbezüglich kommen sogar Zweifel auf, ob überhaupt die CSU in Zukunft noch Kurs halten kann, denn jede christliche, werteorientierte Familie muß sich nun die Frage stellen: Ist die CSU in Zukunft überhaupt noch wählbar, bzw. inwieweit trägt sie noch mit Recht das ‚C‘ in ihrem Logo!?

Nur, was wäre die Alternative…!? AfD…? Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß Sie damit den Souverän, den Wähler, in ein großes Dilemma stürzen!

Denn Ihre fadenscheinige Argumentation, daß sich die „Stadt München als eine weltoffene, tolerante Stadt präsentieren muß…“, ist mehr als trügerisch und erweist der gesamten Familien- und Bildungspolitik Bayerns mehr als nur einen ‚Bärendienst‘. Im weitesten Sinne leisten Sie damit der ‚Bundes-Familiengefährdungs-Ministerin‘ (Manuela Schwesig) Vorschub und werden, schlicht gesagt, sogar zu deren billigen Handlanger.

An diesem Punkt kann ich Ihnen, und vor allem der gesamten CSU, nur sagen:

„Wehret den Anfängen !“

Ein homosexuelles Verhalten und das ständige Einfordern von Toleranz und Gleichstellung hat absolut nichts mit Vielfalt zu tun, sondern ist eine bedauerliche Neigung zu einem sexuellen Fehlverhalten! Im christlichen Sinne sollte man dafür zwar Verständnis haben, keine Ausgrenzungen dulden, aber vor allem ruft ein derartiges Verhalten nach Hilfe, nach einer Therapie!

Insofern sind Sie mit Ihrem Credo (… ich zitiere): „Ich persönlich bin dafür, dass es bei der Ehe eine grundsätzliche gesetzliche Gleichstellung von homosexuellen Paaren gibt…“; massiv auf einem Holzweg.

…und weiter im Text:

„Ich persönlich bin dafür, dass auch homosexuelle Paare die Möglichkeit haben, nicht-leibliche Kinder zu adoptieren…“

Ich glaube, es ist Ihnen gar nicht wirklich bewußt, daß Sie damit in einer gewissen Weise den legalisierten Kinderhandel fördern!

Natürlich haben Sie das Recht der freien Meinungsäußerung, aber wenn Sie dies als CSU-Politiker zum Programm erheben, sorry, dann sind Sie in der falschen Partei.

Frage: Warum gehen Sie in Ihrer Uneinsichtigkeit nicht gleich zur SPD oder den Grünen…?

Ich möchte für Sie, aber auch für die gesamte CSU, eine Verpflichtung in Erinnerung rufen:

Als Mandatsträger im Bund, im Land und in den Gemeinden sind Sie Alle gemäß dem Artikel 6 des Grundgesetzes verpflichtet, die Ehe und Familie zu schützen!

Als Mensch mit einer christlichen Wertegesinnung sollte es Ihnen doch bewußt sein, daß sich nach dem Schöpfungsplan eine Ehe und Familie über Vater, Mutter (als Eltern) und deren Kinder definiert! Außerdem hat es noch keine Ideologie geschafft, eine biologische Gesetzmäßigkeit außer Kraft zu setzen.

Partnerschaftsvarianten im Sinne der familienzerstörenden ‚Gender-Ideologie‘ sind schlicht gesagt eine ‚Mogelpackung‘ und als gesellschaftliches ‚Krebsgeschwür‘ zu betrachten; wie es u. a. vor längerer Zeit die allseits bekannte und geschätzte Christa Meves zum Ausdruck brachte.

Hören Sie bitte auf, mit dem verlogenen Vorwand von Gleichstellung, Schutz von Minderheiten, Toleranz etc. den Menschen eine moderne Gesellschaft oder weltoffene Stadt zu suggerieren.

Darum appelliere ich mit diesem Schreiben an Sie, sowie auch an alle Ihre CSU-Kollegen: Werden Sie Ihrer christlichen Gesinnung gerecht, folgen Sie nicht dem Zeitgeist, und lernen Sie bitte, die göttliche Schöpfungsordnung zu respektieren!

Mit besten Wünschen bedanke ich mich für Ihr nachdenkliches Verständnis und verbleibe mit freundlichen, aber sehr sorgenvollen Grüßen, Hannes Thurner, 83624 Otterfing

www.conservo.wordpress.com 13. Juli 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 41 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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2 Antworten zu CSD: Homo-Parade in München – ein Schlag ins Gesicht der CSU

  1. karlschippendraht schreibt:

    ………die göttliche Schöpfungsordnung………

    Es handelt sich hier wohl weniger um einen göttlichen Fehler sondern um einen Fehlgrif der Natur.
    Eine göttliche Schöpfung ist bis heute wissenschaftlich nicht erwiesen weil dann womöglich ein göttlicher Rechtsstreit entstehen könnte zu der Frage , welchem Gott denn das Urheberrecht an der Schöpfung zusteht , weil unsere Welt ja mehrere Götter zur Auswahl hat . Und wo gäbe es dann ein Gericht , welches sich über die Götter stellen könnte weil es ja über dem Jüngsten Gericht keine weitere juristische Instanz gibt .
    Sexuelle Normalität ist keine göttliche Schöpfung sondern eine Einrichtung der Natur – und die gilt es zu schützen und zu verteidigen – nicht nur für Christen sondern für alle Menschen !

    Vor dem Hintergrund Dessen , was nach und nach aus den Reihen kirchlicher Würdenträger und Angestellter ans Licht kommt kann man wohl inzwischen davon ausgehen dass solche Demonstrationen von kirchlicher Seite mit heimlichem Wohlwollen betrachtet werden .

  2. hansberndulrich schreibt:

    Die neue CSU (Christopher Street Union) Hymne könnte dann so lauten:
    „Mir san die spitzen,
    mir san die schnellen,
    mir san die supergeilen Homosexuellen!“
    Die neue bayerische Mode: Lederhose mit Latz vorne und hinten.

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