Die andere Meinung: Warum Deutschlands Putin-Versteher daneben liegen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmeszar3

Ein Thema, das Deutschlands Konservative spaltet

Es gibt kaum ein Thema, das innerhalb der Konservativen unseres Landes so umstritten ist wie „Russland“ und „Putin“ auf der einen Seite, „USA“ auf der anderen. Die unterschiedlichen Meinungen prallen zuweilen brutal aufeinander.

conservo wird in nächster Zeit in loser Folge ganz unterschiedliche Meinungen zu Wort kommen lassen. Ein Dialog darüber ist ausdrücklich gewünscht.

Es ist die alte Streitfrage, die weit in die Jahrhunderte unserer Geschichte zurückgreift. Sehr verkürzt lautet sie: Pro West oder Pro Ost – oder beides? Bei den Putin-Befürwortern finden sich eine Reihe großer Namen, denen man eher eine westliche Orientierung zugeschrieben hätte.

Ich versuche einmal, das Dilemma an meinem eigenen Beispiel zu verdeutlichen:

Ich wurde 1943 in eine zutiefst konservative Familie geboren, Vater und Mutter waren vor dem 2. Weltkrieg aktiv in der Zentrumspartei engagiert (und gehörten nach dem Krieg zu den „Männern und Frauen der ersten Stunde“ der CDU). Meine Eltern verloren ihre Geschwister im Russland-Feldzug, ein in Berlin wohnhafter Onkel wurde von der Stasi drangsaliert und inhaftiert; er verlor Hab und Gut. Verwandte meines Großvaters kämpften 1923 gegen das protestantische Preußen und nahmen an der „Revolution“ zur Gründung der ersten „Rheinischen Republik“ teil (ein Großonkel von mir wurde dabei füsiliert).

Unsere schulische Erziehung war durch und durch pro-amerikanisch und pro-westlich geprägt. Adenauers Rhöndorf liegt bei mir „um die Ecke“, Walter Hallstein – der erste Kommissionspräsident der EWG – und der legendäre Familienminister F. J. Würmeling waren „meine“ Bundestagsabgeordneten. Das Bekenntnis zu Bundeswehr, NATO und EWG wurde mir sozusagen mit der Muttermilch eingeflößt – ebenso ein ausgeprägter Anti-Kommunismus. Das alles hat meine Jugend geprägt. Und mit diesem gar nicht vorurteilsfreien Blick bin ich in die Welt gestartet.

Durch meine politische Arbeit besonders im Jugendbereich lernte ich aber sehr bald, daß recht verstandene Toleranz eine Tugend ist. Für mein über die Landes- und Parteigrenzen hinausgehende Engagement für ein friedliches Miteinander erhielt ich schon früh den „Pour le Mérite Européen“ (aus den Händen von Gaston Thorn, dem damaligen Vorsitzenden der EU-Kommission). Auch meine Bemühungen um einen (Jugend-)Dialog Ost/West wurden gewürdigt. Viele Jahre nahm ich teil oder leitete internationale Konferenzen, an denen Verbände völlig unterschiedlicher Ausrichtung teilnahmen, z. B. Kommunisten, Sozialisten, Liberale, Konservative, Christdemokraten, aber auch Freizeit- oder Kirchenjugendverbände.

Heute, im hohen Rentenalter, blicke ich zum Teil amüsiert, aber auch besorgt, auf die wachsende Intoleranz unserer Gesellschaft, die in besonderem Maße von Linken und Linksradikalen geschürt wird.

So führt mich das Thema Toleranz heute auch zur Ost-West-Problematik. Ein besonderes Beispiel Putin-kritischer Haltung spricht aus folgendem Beitrag:

Warum die Putin-Versteher in Deutschland komplett daneben liegen.

Russland fühlt sich bedroht, behauptet die russische Regierung. Die Nato sei aggressiv, habe Russland umzingelt. In Deutschland findet sie damit viel Verständnis: Linke, AfD und neuerdings auch SPD plappern den Moskauer Unsinn brav nach – Stichwort „Säbelrasseln“. Höchste Zeit, einen Blick auf die Fakten zu werfen.

Ein Fakt ist: Seit 1991 sind der Nato zwölf ehemals kommunistische Länder beigetreten – auf eigenen, dringenden Wunsch wohlgemerkt, nicht unter Zwang, wie seinerzeit beim Warschauer Pakt. Aufgenommen wurden sie von einer Nato, die Russland damals als engen Partner ansah, nicht als Gegner, den man einkreisen wollte.

Heute stehen wir einem anderen Russland gegenüber:

* einem Russland, das den Westen als Feind bezeichnet;

* einem Russland, das in diesem Jahrhundert bereits zwei seiner Nachbarn – Georgien und die Ukraine – offen oder verdeckt angegriffen hat. Dabei hat Moskau sämtliche Friedensbemühungen gezielt unterlaufen und tausende Menschen getötet;

* einem Russland, das mit Lügen, Hetze und Gräuelpropaganda seiner gelenkten Medien sowie seiner Zusammenarbeit mit rechtsradikalen Parteien an der Destabilisierung des Westens arbeitet. Für Militärexperten ist das Teil einer „hybriden (verdeckten) Kriegsführung“. Und die ist gar nicht harmlos. Das kann man an den hysterischen Reaktionen auf die Lüge von der Vergewaltigung der Russlanddeutschen Lisa durch syrische Flüchtlinge sehen;

* einem Russland, das mehrmals im Jahr bei riesigen Militärmanövern ganz offen den Einmarsch in Nato-Länder probt, Scheinangriffe im Gebiet der Ostsee fliegt oder auch mal zur Einschüchterung einen atomaren Angriff gegen Schweden durchspielt;

* einem Russland schließlich, das gerade in Syrien mit Luftangriffen auf Krankenhäuser und zivile Viertel einem der brutalsten Diktatoren der Welt wahrscheinlich zum Sieg verhilft.

Und der Westen? Hört man auf das deutsche Trio AfD, Linke und SPD, muss der Westen ein ganz schlechtes Gewissen haben. Wagt er es doch, 4000 Soldaten als symbolischen Schutz seiner Mitglieder in Polen und dem Baltikum an die russische Grenze zu verlegen.

Dass das eine Reaktion auf die Ankündigung des russischen Verteidigungsministers ist, womöglich mehrere 10.000 Mann auf der gegenüberliegenden Seite zu stationieren – wen interessiert’s? Dass dem angeblichen „Säbelrasseln“ der Nato Kanonendonner, Drohungen, Beschimpfungen und ein Mehrfaches an Truppenaufstockungen gegenüberstehen – geschenkt. Hauptsache, der vermeintliche Pazifismus kommt beim Wähler gut an.

Es ist eigentlich überflüssig, das zu sagen, aber hier nochmal zum Mitschreiben: Nein, man darf nicht wieder in das alte Wettrüsten verfallen. Ja, man muss die Gesprächskanäle mit Moskau weiter ausbauen. So wie gerade beim Nato-Russland-Rat. Die Frage ist aber, wie man die Verhandlungen führt. Gespräche sind die Grundlage, doch der Gegendruck darf nicht fehlen.

Beim Thema Russland-Diplomatie mag Deutschland auch über 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg besonders in der Pflicht stehen. Wer sich deshalb aber zum Sprachrohr eines demokratiefeindlichen Moskaus macht, hat wohl irgendetwas falsch verstanden. (Original: 14.07.2016, 11:58 Uhr, Kommentar von Christian Kreutzer, t-online.de)

Nach Attacke gegen Nato-Manöver – Steinmeiers Verständnis für Moskau „unverantwortlich“. Steinmeier-Kritik löst Kopfschütteln aus: „Säbelrasseln und Kriegsgeschrei“

Außenpolitiker und Zeitungskommentatoren fragen sich heute: Was ist mit Frank-Walter Steinmeier los? Der Bundesaußenminister zeigt plötzlich ungewöhnlich viel Verständnis für Moskau und nennt das jüngste Nato-Manöver in Polen „Säbelrasseln und Kriegsgeschrei“.

Der Verdacht mancher Beobachter: Steinmeier übernimmt Aussagen der Linkspartei zu Russland, um ein entsprechendes Bündnis vorzubereiten.

„Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen“, hatte Steinmeier der „Bild am Sonntag“ mit Blick auf das Verhältnis zu Russland gesagt. Wer glaube, mit „symbolischen Panzerparaden“ an der Ostgrenze der Nato mehr Sicherheit zu schaffen, der irre, sagte Steinmeier. Es dürften keine Vorwände für eine Konfrontation geliefert werden.

Grüner Nouripour spricht von Populismus

Bei CDU und Grünen greifen sich manche an den Kopf. Ist es doch Russland, das mit der völkerrechtswidrigen Besetzung der Krim und dem Krieg in der Ostukraine an Europas Grenzen laut mit dem Säbel rasselt.

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, erklärt, die westliche Außen- und Verteidigungspolitik müsse gegenüber Russland von Dialogbereitschaft, aber auch von Entschlossenheit geprägt sein, militärischem Druck nicht nachzugeben. „An der Verteidigungsfähigkeit und Verteidigungsbereitschaft des Nato-Bündnisses darf es keinen Zweifel geben.“

Die Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Europaparlament, Rebecca Harms, bezeichnete Steinmeiers Äußerungen als „unverantwortliches Signal“ angesichts der Weigerung Moskaus, Waffen aus der Ostukraine zurückzuziehen. Ihr Fraktionskollege Omid Nouripour sprach auf Twitter gar von Populismus.

„Hatte Putin vielleicht Geburtstag?“

Deutlicher werden Presse-Kommentatoren. So heißt es in der „Welt“: „Dass ein deutscher Außenminister dem westlichen Verteidigungsbündnis in den Rücken fällt, ist ein beispielloser Akt von Illoyalität. Inhaltlich übernimmt Steinmeier damit die demagogische Logik der Linkspartei. Diese wird nicht müde, bei den Spannungen mit Russland das Ursache-Wirkungs-Verhältnis auf den Kopf zu stellen.“

Und die FAZ kommentiert: „Hatte Putin vielleicht Geburtstag, und es fehlte noch das Geschenk? Man muss sich wirklich die Augen reiben. Es ist nicht der russische Außenminister, der dem westlichen Verteidigungsbündnis wegen dessen Manöver auf dem Gebiet der östlichen Nato-Staaten ‚lautes Säbelrasseln‘, Kriegsgeheul‘ und das ‚Anheizen‘ der Lage vorwirft, sondern der deutsche.“

Gnädiger kommentiert die „Stuttgarter Zeitung“: „Die Kritik Russlands am jüngsten Militärmanöver in Polen namens ‚Anakonda‘ war zwar dreist, weil der Kreml selbst intensiv an der russischen Westgrenze Krieg spielen lässt, aber gleichwohl hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier recht, wenn er beklagt, dass militärische Muskelspiele die Lage nicht beruhigen helfen.“

Die Nato hatte in den vergangenen Tagen in Polen mit dem Großmanöver „Anakonda 2016“ ihre Verteidigungsfähigkeit demonstriert. Die Militärübung, an der 31.000 Soldaten aus 24 Nato-Staaten teilnahmen, war auf einen möglichen verdeckten Angriff wie bei der russischen Besetzung der ukrainischen Halbinsel Krim im Frühjahr 2014 ausgerichtet.

(Original: t-online.de mit Material von AFP und dpa)

**************

Russland: Gegner und Partner

So sind die Beziehungen zwischen der NATO und Russland noch lange nicht zur Normalität zurückgekehrt. Aber wir haben es auch nicht mit einer klassischen Wiederholung des Kalten Krieges zu tun. Moskau ist der Gegner des Westens in Osteuropa, wo Russland mit Gewalt die Grenzen verändert hat und nach wie vor die Rebellen im Donbass unterstützt. Doch gleichzeitig ist Russland in anderen Regionen ein Partner. So spielte Moskau eine Schlüsselrolle in den Verhandlungen mit Teheran über das iranische Atomprogramm. Die EU nennt Russland jetzt einen ‚strategischen Partner‘, doch die Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Partnerschaft und Feindschaft wird in den kommenden Monaten eine der schwierigsten Diskussionen in Europa sein.

Ich habe aus der Geschichte gelernt, daß die Einteilung der Welt in Gut und Böse nicht weit führt. Was dem einen sein Vietnam, ist dem anderen sein Afghanistan. Was bei dem einen Drogen anstellen, bewirkt beim anderen ein hemmungsloser Suff. (Dergleichen Beispiele gibt´s noch viele.)

Menschen sind sie alle. Oder um es mit Machiavelli auszudrücken: Politik entzieht sich der Kategorie Moral. Politik ist zweckgebunden, und der Zweck heiligt die Mittel. Wer damit nicht leben kann, der werfe den ersten Stein.

www.conservo.wordpress.com  15. Juli 2016
Advertisements

Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 41 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
Dieser Beitrag wurde unter Außenpolitik, CDU, EU, Europäische Kommission, FDP, Islam, Kirche, Kultur, Medien, Politik, Putin, SPD, USA, Weltpolitik abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu Die andere Meinung: Warum Deutschlands Putin-Versteher daneben liegen

  1. wreinerschoene schreibt:

    Sehr guter Artikel. Es ist richtig, der kalte Krieg hat ausgedient, aber die Spannungen bleiben und ein Wettrüsten hilft keinem. Allerdings zeigt sich Rußland im Gegensatz zu früheren Zeiten gesprächsbereiter, was aber nicht hinwegtäuschen kann, das Rußland immer noch eine eigene Position vertritt. Man soll mit Rußland verhandeln, politisch, wirtschaftlich usw. aber der russische Bär ist immer der ein Bär. Er hat eigene Interesse die nicht konform mit der NATO und den Westen läuft. Eine Bündnis mit Rußland sollte sich die Deutsche Regierung reiflichst überlegen, denn sein russischer Charakter hat sich nicht groß verändert. Rußland sollte nicht außen vor stehen, aber ein Bündnis ohne NATO und ohne USA, ist ein Niedergang und Selbstaufgabe Deutschlands denn das würde Rußland sehr zu seinem Vorteil ausnutzen. Außerdem sehe ich Rußland noch sehr weit weg von einer Demokratie, die kleinen Lockerungen der Zügel in Rußland, sehen viele als Demokratie an, in Wahrheit ist es nicht so. Man sollte sich nur bei Putins Wiederwahl seine Inszenierung ansehen die Putin veranstaltet hat, hier hat er sei wahres echtes Gesicht gezeigt, und das war das Gesicht eines Diktators der „Neuzeit“.

  2. floydmasika schreibt:

    Die meisten Aussagen lassen sich durch die Perspektive einer NATO erklären, die expandieren will. Ich brauche nicht viel psychologischen Aufwand, um Putin zu verstehen. Seine Erklärungen ergeben Sinn. Sein Handeln auf der Krim war bestens zu rechtfertigen. S. auch Schachtschneider dazu. Lisa wurde vergewaltigt und viele Beispiele sind gefolgt. Russische und westliche Demokratie sind ähnlich gebaut aber laufen unter gegensätzlicher (bunter vs patriotischer) Leitkultur. Dass Russland groß und ein Bär ist, stimmt wohl. Aber der Rest ist fast durchweg eine Projektion, die aus den genannten Tatsachen folgt. Sie enthält wenig Informationswert, artet teilweise zu wahnwitziger Verschwörungstheorie aus. Viele Grüße und Glüchwünsche zur Genesung!

    • floydmasika schreibt:

      Der Einwand, östliche Länder hätten in die NATO gestrebt, widerspricht nicht im geringsten der Beobachtung, dass die NATO sich von ihren Expansionsdrang treiben lässt. Ferner belegt er auch keine Bedrohung durch Russland.

      • Paul schreibt:

        Werte(r) floydmasika,
        ich glaube Sie irren sich.

        Ist es nicht doch ein Unterschied ob ich zu einem Nachbarn sage: „Komm wir verbünden uns. Gemeinsam sind wir stärker und können einen Dritten besser angreifen“? oder ob ich zum Nachbarn sage: „Ich fühle mich von einem anderen Nachbarn bedroht und habe Angst vor ihm. Nimm mich in Deinen Bund auf und hilf mir bei einem etwaigen Angriff.“

        Ist das nicht ein Unterschied?
        Für mich schon.

        Russland hat durch sein Verhalten, nicht nur in Georgien, der Krim und der Ukraine ein gewisses Eroberungspotential erkennen lassen und bei anderen Nachbarn an seiner westlichen Grenze Ängste erzeugt. Ist es nicht dem natürlichen Selbsterhaltungstrieb dieser Nachbarn geschuldet, dass sie sich unter den Schutz eines starken Verbündeten stellen wollen? Das ist nun mal die NATO.

        Die NATO will ihre Mitglieder im Falle eines Angriffs schützen und nicht sie befähigen einen Dritten, in diesem Fall Russland, zu überfallen.

        Die NATO ist also keine Bedrohung für Russland, was uns Putin gerne einreden möchte, sondern ein Schutzbündnis vor einem aggressiven Russland.
        Wenn Russland keine Expansionsabsichten hat, wie Putin immer behauptet, dann ist die NATO „rausgeschmissenes Geld“, das lediglich eine eingebildete Bedrohung mindert.

        Dadurch entsteht dann kein Nutzen für die Mitglieder, aber auch keine Bedrohung für Russland.

        Herzlich, Paul

  3. karlschippendraht schreibt:

    Wenn der § 130 StGB es nicht verhindern würde wäre es garnicht schwer , den Transatlantikern und Russlandfeinden im Klartext Gegenargumente zu liefern. Ich selbst als anerkanntes Stasi-Opfer und eingefleischter Antikommunist musste nach 1990 erkennen , dass es eben nicht nur einen Weltfeind gab der sich Kommunismus nannte sondern dass sich nach dem Zusammenbruch des Kommunismus ein nie selbst in Erscheinung tretender , aber viel gefährlicherer Weltfeind anschickt , weitere Teile der Welt unter seine Herrschaft zu bringen . Und damit meine ich nicht den Islam. Das heutige Russland ist als einzige Macht der Welt wieder stark genug , diesen Bestrebungen eindeutige Grenzen zu setzen – und das ist gut so !!!

    • Paul schreibt:

      Werter karlschippendraht,
      Sie sind also ernsthaft der Meinung, dass Amerika Weltmachtbestrebungen hat?

      Nach dem 2.WK haben sich zwei starke Blöcke gebildet: USA und SU. Beide waren bestrebt ihre Einflusssphären zu sichern und auszuweiten.

      Amerika war im Vorteil. Seine Einflusssphäre war größer als die der SU. Die SU versuchte auf verschiedenen Wegen, vorrangig durch die Anzettelung innerer Unruhen, seine Einflusssphäre zu erweitern. Das ist vielfach gelungen und die USA waren der Verlierer.

      Die USA zeigten ständig weniger Bereitschaft den „Weltpolizisten“ zu spielen. Andere Länder drängten sie aber in diese Rolle.
      Inzwischen kann die USA machen was sie will – es ist immer falsch.
      Greifen sie nicht ein oder ziehen sich vorzeitig zurück, dann lassen sie jemandem im Stich. Wenn sie eingreifen, sind sie der Aggressor. Jedenfalls ist das gegenwärtig die Meinung Vieler.

      In gewissen Kreisen wird dem „Sozialismus (Kommunismus?) mit menschlichem Antlitz“ viel Sympathie entgegen gebracht. Das wird sich noch verhängnisvoll auswirken.
      Zumal in diesem Zusammenhang die durch den Islam drohende Gefahr weitgehend negiert wird.

      Das sind meine geschichtlichen Erkenntnisse.
      Aber sicherlich sind die alle falsch? Jedenfalls nach Ihrer Sicht der Dinge?

      Herzlich, Paul

  4. karlschippendraht schreibt:

    Werter karlschippendraht,
    ……..Sie sind also ernsthaft der Meinung, dass Amerika Weltmachtbestrebungen hat?…….

    Werter Herr Paul , ist diese Frage ernst gemeint ?

  5. Christian Lend schreibt:

    Ukraine Friedensbewegung! Der Supergau für die jüdischen Oligarchen?

    Oder warum schweigen sich wohl sich die Besatzer Lügenleitmeiden über diese aktuelle Friedensbewegung in der Ukarine aus?

    Nix mehr mit Nuland/Nudelman,Kagana, Klitschko, Grojsman, Kantor „F*** Europe“?
    Keine weiteren ethnischen Säuberungen in Europa durch die Juden.Kein weiteres Holodomor!

    The Jewish Ethnic Cleansing Of Europeans..
    https://holodomorinfo.com/

    User Gehirnwäsche sagt:
    Seit Anfang Juli marschieren die Pilger Richtung Kiew. Aus Charkow (Osten),
    Odessa (Süden) und aus der Westukraine, Die (bisher) schweigende Mehrheit hat den Kanal voll von Krieg, Ausplünderung, Rechtsunsicherheit.

    Inzwischen sind über 100.000 unterwegs.
    Bis zum 27.7.2016 werden etwa 800.000 bis 1.5 Millionen Pilger auf dem Maidan erwartet.
    Während einige Asow-Leute von der Front abgezogen wurden, um die Pfründe in Kiew zu schützen,
    wird das Militär und die Polizei wohl eher auf Seiten der Pilger stehen.
    Das ist womöglich der Supergau für die Eliten und wenn sie (die Pilger) es bis Kiew schaffen, ein Signal für ganz Europa!

    „Kreuzzug für Frieden im Donbass“ setzt unaufhaltsam seinen Sternmarsch nach Kiew aus 3 Richtungen fort. Und er wächst weiter. Der Rechte Sektor und Swoboda tauchen überall am Wegesrand auf, provozieren und zeigen Waffen. Sie wagen es aber nicht, die Menschen anzugreifen. Doch der Zug zieht singend und betend unbeirrt weiter. Niemand läßt sich auf Provokationen ein, die Beleidigungen werden nicht einmal beantwortet. Es sind einfach zu viele Menschen, die in einem Heerwurm bis zum Horizont durch’s Land ziehen. YOUTUBE zeigt im Echtzeitbericht 1800 Aufrufe um 13: 15 am 15.7. 2016 zeigt aber seit einer Stunde 566 Aufrufe an.

    Video:

Kommentare sind geschlossen.