11,4 Mio. Migranten, 4.500 täglich – ein Staatsschlepperwesen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes, „floydmasika“ und „Fassadenkratzer“

Mischkultur – die gewollte Islamisierung Europas

Von Peter Helmes

Im Text des Artikel von „Fassadenkratzer“ (siehe weiter unten) finden sich zwei bemerkenswerte Sätze, die den eigentlichen Skandal der Masseneinwanderung nach Deutschland verdeutlichen:

„…und von Deutschland die Öffnung für 11,4 Millionen Migranten verlangt, auch wenn das innerhalb Deutschlands zu sozialen Spannungen führen werde…“

„…Die Masseneinwanderung von moslemischen Männern nach Europa sei ein Mittel zu diesem Zweck…“

Merkel und ihr Kabinett mißachten nicht nur deutsches, sondern auch von ihr mitgestaltetes europäisches Recht sowie ihren geleisteten Amtseid. Offenbar kennen sie keine Mittel, den Ansturm auf Europa – und besonders auf Deutschland – zu verhindern. Schlimmer noch, sie tun bewußt nichts, um den Andrang zu stoppen. Ihr Hinweis auf die „christliche Verpflichtung“? Geschenkt!

Vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis Merkel und die CDU (auch die CSU) entmachtet werden. Wenn eine bisher christlich orientierte Partei ihre christlichen Prinzipien verrät, so sieht sich diese bei den nächsten Wahlen einer erdrutschartigen Bewegung ausgeliefert, die bereits in den Wahlen Österreichs ihren Anfang nahm und sich im Herbst 2017 in der BRD fortsetzen wird, sofern sich diese Politik nicht grundlegend ändert.

Es wirkt wie ein Menetekel, wenn man Sophie Scholls Worte bzw. die der „Weißen Rose“ ins Heute überträgt (ein Auszug aus Flugblatt V):

Aufruf an alle Deutsche!

Der Krieg geht seinem sicheren Ende entgegen. Wie im Jahre 1918 versucht die deutsche Regierung alle Aufmerksamkeit auf die wachsende U-Boot-Gefahr zu lenken, während im Osten die Armeen unaufhörlich zurückströmen, im Westen die Invasion erwartet wird. Die Rüstung Amerikas hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht, aber heute schon übertrifft sie alles in der Geschichte seither Dagewesene.

Mit mathematischer Sicherheit führt Hitler das deutsche Volk in den Abgrund. Hitler kann den Krieg nicht gewinnen, nur noch verlängern! Seine und seiner Helfer Schuld hat jedes Maß unendlich überschritten. Die gerechte Strafe rückt näher und näher!

Was aber tut das deutsche Volk? Es sieht nicht und es hört nicht. Blindlings folgt es seinen Verführern ins Verderben. Sieg um jeden Preis! haben sie auf ihre Fahne geschrieben. Ich kämpfe bis zum letzten Mann, sagt Hitler – indes ist der Krieg bereits verloren.

Deutsche! Wollt Ihr und Eure Kinder dasselbe Schicksal erleiden, das den Juden widerfahren ist? Wollt Ihr mit dem gleichen Maße gemessen werden wie Eure Verführer? Sollen wir auf ewig das von aller Welt gehaßte und ausgestoßene Volk sein? Nein! Darum trennt Euch von dem nationalsozialistischen Untermenschentum! Beweist durch die Tat, daß Ihr anders denkt! Ein neuer Befreiungskrieg bricht an. Der bessere Teil des Volkes kämpft auf unserer Seite. Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt! Entscheidet Euch, ehe es zu spät ist!

Diese Regierung tut alles, den Untergang der deutschen Nation zu beschleunigen. Was den Türken bei Wien zweimal nicht gelang – nämlich die Islamisierung des christlichen Abendlandes – wird heute durch Masseneinwanderung und Schleuserorganisationen erreicht werden.

Hier zeigt sich eine erschütternde Menschenverachtung: Man nimmt in Kauf, daß die Masseneinwanderung, die gar nicht nötig wäre, zu „sozialen Spannungen führen werde“, sagt aber nicht, was soziale Spannungen bedeuten, nämlich: sexuelle Belästigungen, Schutzlosigkeit älterer Menschen, Diskriminierungen, Unsicherheit, Diebstahl, Raub, Dealerei, maffiöse Gangbildungen und noch mehr Zuhälterei und Schutzgelderpressung, Straßenschlachten, Raufereien und Bürgerkrieg.

Es ist die Rede von „Masseneinwanderung moslemischer Männer“, nicht moslemischer Frauen! Niemand hat die deutschen und anderen Mädchen und jungen Frauen Europas gefragt, ob sie damit einverstanden sind, daß künftig zahlreiche arabische Muslime und Afrikaner um sie werben werden – und sie sich, wenn sie darauf eingehen, eventuell in einem Umfeld wiederfinden, in dem eine Frau unter der ständigen Sozialkontrolle einer kulturfremden Gemeinschaft steht. Niemand klärt sie auf, daß für einen Muslim die Heirat etwas ganz anderes bedeutet als für eine Europäerin – denn der Muslim kann sich sehr leicht scheiden und darf mehrere Frauen heiraten. Sie heiratet sozusagen die Großfamilie mit, selbst wenn die nicht da ist, die Rolle der Kontrolleure werden dann die Freunde ihres Gatten übernehmen, und sie muß sich kulturfremden Gepflogenheiten unterwerfen. Sie wird dabei den Kürzeren ziehen; ihre Kinder werden wohl meist islamisch erzogen werden müssen. Wenn sie in Not ist? Wer hilft ihr? Berichte, wie es schief laufen kann, gib es zuhauf – aber das kümmert offensichtlich keinen verantwortlichen Politiker und Gutmenschen.

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Flüchtlinge: Die deutsche Einwanderungspraxis ist eine Farce

Von „floydmasika“

Die Farce ist von Prinzipien erzwungen, die kaum thematisiert werden können. Allzu gerne haben unsere frommen Volksvertreter ihre Schutzverantwortung an europäische Richter abgetreten, die nur globalhumanitaristischen Prinzipien verpflichtet sind. Allen voran dem Nichtzurückweisungsprinzip, dem individuellen Grundrecht auf Asyl, der EU-Personenfreizügigkeit und dem Straßburger Familiennachzugsrecht (in Karlsruher Variante). Hinzu kommen von Mutti vorauseilend ohne Rechtsgrundlage umgesetzte EU-Vergemeinschaftungsvisionen. Auch dieser Wiwo-Autor pflegt bei aller erfreulicher Klarheit noch immer das SPD-Wunschdenken, wonach man durch Schaffung zusätzlicher Einwanderungsmöglichkeiten („Einwanderungsgesetz“) den humanitären Zustrom irgendwie drosseln oder im Sinne des Ziellandes steuern könnte.

Deutschland fehlt eine verantwortungsvolle Einwanderungspolitik. Das beschädigt massiv das Ansehen des Staates. Wir müssen Einwanderung und Asyl endlich voneinander trennen.

Wenn ganz große und ganz kleine Zahlen nebeneinander stehen, entsteht ein Eindruck von Aberwitz und Absurdität. Sobald man sich ein wenig näher mit der Realität der Asyl- und Flüchtlingspraxis in Deutschland befasst, wird man von solchem Aberwitz geradezu erschlagen. Dazu ein publik gewordenes Beispiele der letzten Tage:

124.607 Euro für ganze 3 Abschiebeasylanten

Die Abschiebung von drei (3!) abgelehnten Asylbewerbern nach Guinea per Flugzeug kostete die nordrhein-westfälischen Steuerzahler 124.607 Euro und 49 Cent, berichtete die Bild-Zeitung. Die drei Männer benötigten nämlich 13 Sicherheitsbeamte und einen Arzt zur Begleitung im Flugzeug. Anderen Mitreisenden schienen sie nicht zumutbar zu sein, da sie verurteilte Gewalttäter waren und sich früheren Abschiebeversuchen gewaltsam widersetzt hatten. Also charterten die Landesbehörden ein ganzes Flugzeug für drei Abzuschiebende!

(Quelle: https://bayernistfrei.com/2016/07/11/fluechtlinge-die-deutsche-einwanderungspraxis-ist-eine-farce/)

Einleitung von floydmasika zum folgenden Beitrag:

„Der folgende Artikel ist eine erstklassige Dokumentation des europäischen Staatsschlepperwesens. Unsere italienischen Zahlen sind über doppelt so hoch wie diese UNHCR-Zahlen. Seit Ende Mai kommen sehr häufig mehr als 2.000 Personen aus Subsaharien pro Tag, die 40 Meilen vor Libyen „gerettet“ und nach Sizilien gebracht werden. Ende Juni waren es regelmäßig 12-14.000 je 4 Tage. Zuletzt ist der Volumenstrom auf 4.500 Personen pro Tag angestiegen. Wir berichten über die Staatsschlepper, das HumanitärUNrecht und die in München starke Szene der Humanitärschlepper. Für den Sommer rechnen Experten mit einem Anstieg auf über 1/2 Million.“

Hier der Artikel:

Die organisierte Seenot-Rettung als Bestandteil der Schleuserwege

Von „Fassadenkratzer“

2016 traten bereits bis Ende Mai etwa 204.000 Menschen die Reise übers Mittelmeer an, um nach Europa zu kommen, teilte das Flüchtlingshilfswerk der UN am 31.5.2016 mit, von denen 2.510 dabei ums Leben kamen. Etwa 130.000 Personen nahmen bis Ende März die Route von der Türkei nach Griechenland, 46.714 kamen in Italien an; hinzu kam ein erheblicher Teil von Libyen.

Am 27.Mai 2016 wurden z. B. wieder 4.200 und am 23. und 24.6.2016 zusammen 7.100 „Flüchtlinge“ aus Afrika im Mittelmeer gerettet. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) hatte Italien seit Jahresbeginn bis Mittwoch, 22. Juni 16 die Ankunft von 55.563 Migranten gezählt, mit den neuen sind es also ca. 62.700. Die Zahl der Bootsflüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Italien gelangen wollen, steige kontinuierlich an. Es handele sich dabei vorwiegend um Afrikaner.1 In Libyen sammeln sich Menschen aus verschiedenen Gegenden Afrikas.

„Überlebende berichten von Schlepper-Zentren, die in Gegenden wie dem Niger aktiv sind und weiterhin Menschen von West Afrika nach Libyen bringen. Dort bleiben diese Menschen dann oft einige Monate, bevor sie auf Booten die Reise Richtung Europa antreten. … Von Libyen nach Italien queren momentan hauptsächlich Nigerianer und Menschen aus Gambia. Neun Prozent stammen aus Somalia und Eritrea, d.h. aus Ländern, aus denen generell viele Flüchtlinge kommen.“ 2

Von den erbarmungswürdigen Szenen wird in den Medien ausgiebig berichtet. „Helfer bergen Babyleiche im Mittelmeer.“ (Spiegel-online 30.5.16) „Mindestens 700 Menschen sind vergangene Woche im Mittelmeer ertrunken. Doch die Europäer berührt das kaum noch. Sie haben sich an das Sterben vor ihren Grenzen gewöhnt.“ (Sp-on 31.5.16) „Italienische Küstenwache rettet 1.300 Flüchtlinge aus Seenot.“ (Sp-on 11.6.16) Mehr als Worte erschüttern detaillierte Bilder und sprechen Mitleid und Hilfsbereitschaft der Menschen in Europa an.

Rettung von Migranten

Doch versuchen wir, etwas hinter die Kulissen zu schauen. Wie immer wird wieder generell von Flüchtlingen gesprochen, ohne Unterscheidung, ob es sich um wirkliche Asylberechtigte handelt oder um Migranten, die verständlicherweise ein besseres Leben suchen, aber keinen legalen Einreisegrund haben. Sie könnte und müsste man also an den europäischen Küsten oder schon vorher abfangen und zurückbringen, und internationale Anstrengungen müssten unternommen werden, ihnen in ihrem Land zu helfen.

Jetzt kommen Afrikaner – keine Kriegsflüchtlinge“, titelte immerhin die Kronen-Zeitung in Österreich am 4.4.2016. „´Das Wetter ist in der Mittelmeerregion jetzt gut, diese Woche werden die Schlepper an der afrikanischen Nordküste Dutzende Boote Richtung Italien losschicken`, erfuhr die „Krone“ von einem militärischen Nachrichtendienst. Die in dieser Region patrouillierenden Frontex- und NATO- Schiffe müssen sich aber noch immer auf das Melden der Boote und auf das Retten verunglückter Migranten beschränken, ein Stoppen und Zurückbringen der Schlepperboote ist noch immer nicht politisch abgesegnet – obwohl das vermutlich Hunderte Leben retten könnte.“3

Ein Stoppen und Zurückbringen der Schlepperboote wird von der EU nicht gewollt. Warum eigentlich nicht? Die Frage wird nirgends gestellt. Die Schlepper wissen das, können sich nur nicht ganz sicher sein. Sie müssen stets befürchten, dass ihre Boote abgefangen und nicht nach Europa gelassen werden, wenn ihre ausgebeutete Klientel keinen Einreisegrund hat. Wann kann man die Migranten aber nicht an der Einreise hindern? Wenn sie aus Seenot gerettet werden müssen. Es liegt also nahe, dass die Schleuser dies in ihr Kalkül einbeziehen und die Migranten deshalb in wenig seetüchtige Boote packen, mit denen sie bald in Seenot geraten. Rettung als integrierter Bestandteil des geplanten Schleuserweges.

Ausweitung der Rettungsaktionen

Das ist in der Vergangenheit oft schief gegangen, da zu wenige Rettungsschiffe unterwegs waren. Und die Medienberichte übten einen starken Druck aus. Am 18. 10. 2013 gründete daher die italienische Marine und Küstenwache die Operation Mare Nostrum, die für die Seenotrettung von Flüchtlingen und das Aufgreifen von Schleppern zuständig war. Laut der Internationalen Organisation für Migration hat Mare Nostrum in dem Jahr ihres Bestehens ca. 150.000 Menschen gerettet. Doch aus finanziellen Gründen und nachdem man vermutete, dass die „Aussicht auf Rettung den Flüchtlingsstrom ansteigen lassen und die Arbeit der Schlepper erleichtern würde, da diese Flüchtlinge in nicht seetüchtigen Booten transportieren könnten“ 4, wurde Mare Nostrum am 31.10.2014 beendet.

Am folgenden Tag begann die Operation Triton unter der Führung der EU-Grenzagentur Frontex mit einem anderen Schwerpunkt: Sicherung der Außengrenzen der EU vor illegaler Einwanderung. Doch binnen zwei Monaten mussten 13.000 „Flüchtlinge“ aus Seenot geborgen werden, und 53 Schleuser wurden festgenommen.Die Schleuser kamen ins Gefängnis und wurden in Afrika durch neue ersetzt, die geretteten Migranten hatten wie zuvor freien Eintritt nach Europa, vor allem nach dem offenen Deutschland.

Im Juni 2015 beschloss die EU zusätzlich zu Frontex und privaten Initiativen wie sea-watch die Operation Sophia, an der 22 europäische Nationen mit 1.300 Mann/Frau in Schiffen, Flugzeugen und Hubschraubern beteiligt sind, darunter Deutschland mit 2 Schiffen und 400 Leuten. Aufgabe ist die „Bekämpfung des Menschenschmuggels- und der Menschenhandelsnetze und die Bekämpfung von Schleusern und deren Infrastruktur im südlichen zentralen Mittelmeer zwischen einerseits der italienischen und andererseits der tunesischen und libyschen Küste.“ (Wikipedia) Die beteiligte Bundeswehr fügt hinzu:

„Die Aufgabe der Seenotrettung bleibt bestehen. Wenn die Schiffe auf Boote in Seenot treffen, einen Notruf empfangen oder von der Seenotleitstelle informiert werden, sind sie nach dem Seerechtsübereinkommen, dem Übereinkommen zum Schutz menschlichen Lebens auf See und dem Abkommen über den Such- und Rettungsdienst auf See zur Hilfeleistung verpflichtet. Die Seenotleitstelle Rom koordiniert die Rettungseinsätze. Hier werden Informationen wie die Position von Schiffen, deren Kapazitäten und Seeausdauer zusammengeführt, um Seenotrettungen effektiv koordinieren zu können. Die Seenotleitstelle informiert Schiffe über Seenotfälle in dem Einsatzgebiet, dessen Ausdehnung in etwa der Größe Deutschlands entspricht.“ 5

Nicht ohne Stolz fügt die Bundeswehr hinzu: „Seit Beginn der Beteiligung deutscher Schiffe an der Seenotrettung Mittelmeer am 7. Mai 2015 retteten deutsche Marinesoldaten 15.019 Menschen aus Seenot, 11.912 Männer, 2.400 Frauen und 707 Kinder. Diese Aufgabe besteht auch weiterhin im Rahmen der Mission EUNAVFOR MED Operation Sophia.“ Sonstige Erfolgsmeldungen findet man dort nicht. Der Rettungsdruck ist groß, denn „seit 2014 sind nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 10.000 Menschen auf der Flucht nach Europa im Mittelmeer ertrunken, oder sie gelten seither als vermisst.“ 6

Zusammenspiel

„Weshalb kentern Boote vorzugsweise, wenn die Retter in Sichtweite sind? Weshalb werden Schlauchboote aufgeschlitzt, wenn die Aquarius auftaucht? Weshalb kommen die Horrormeldungen von ertrunkenen Migranten in letzter Zeit öfter? Wieso sind da wieder – wie zufällig – selbstlose Retter in der Nähe? Fragen, die man sich stellen sollte, die aber nur selten ehrlich beantwortet werden.“ 7

Diese Fragen stellte sich kürzlich ein Blogger. Er hat stichprobenartig am 11.6.2016 im Internet 9 Rettungsschiffe in Bereitstellung festgestellt, 4 in Häfen von Sizilien und Malta, 1 unterwegs nach Malta und 4 Schiffe 55, 40, 30 und 28 km vor der libyschen Küste; ein Leser fügte noch ein 10. Schiff 50 km vor Libyen hinzu.7  Der Blogger schreibt:

„Mit etwas intuitivem Geschick findet man diese Schiffe auf der Karte und stellt fest, dass da ein reger Pendelverkehr eingerichtet ist. Es findet eine merkwürdige Symbiose statt: Die Schlepper schicken die Boote nicht zufällig auf die Reise, sondern sie haben eine Profiausführung von einem dieser Schiffsfinde-Programme, damit sie genau einschätzen können, wann und wo ein Schiff auftauchen wird. So wird sichergestellt, dass die Migranten auch „entdeckt“ werden. Da kein Schiff jemanden – so als Tramper am Wellenrand – mitnehmen muss, wird eben der Seenotfall hergestellt. Angeblich sei kein Schiff und auch keine Küstenwache verpflichtet, Leute aus Booten auch – Schlauchbooten – zu retten, denn sie sind in den Booten ja in Sicherheit. Eine Pflicht zur Rettung bestünde erst dann, wenn sich Personen im Wasser befinden, wenn der Seenotfall hergestellt ist. Dies erklärt auch, warum Flüchtlinge ihr Boot teilweise selbst zerstören (von den Schleppern dazu instruiert), sobald ein „Rettungsboot“, egal ob Küstenwache oder Frachtschiff, auftaucht. Die Bourbon Argos war ein paar Tage in Zarzis (Tunesien). Da hätte sie ja jeden an Bord nehmen können, aber das wäre ja eine illegale Einreise in die EU. Also muss der Weg über Schiffbruch durchs Wasser aufs Schiff genommen werden.“ 7

Er hat sich dann mit einem Schiffsuchprogramm eine ganze Woche die Schiffsbewegungen der „Helferboote“ angesehen. Die symbiotische Zusammenarbeit zwischen Schlepper und „Helfer“ sei unübersehbar.

In der Abbildung sieht man, dass die Helferschiffe entlang der Küstenlinie vor Tripolis patrouillieren. Die Schlepper wissen das. Die Entfernung von Tripolis nach Lampedusa beträgt etwa 300 km. Ohne GPS, Skipper, einem ordentlichen Boot und einem ausreichenden Treibstoffvorrat ist die Strecke nicht zu schaffen. Aber dank der Menschenretter (seltsamerweise fast nur Deutsche) verkürzt sich diese Strecke auf die Distanz, um aus der 12-Meilenzone zu fahren. Da genügen Schlauchboote und einer der einfach geradeaus Richtung Helferschiff fährt. Mehr als 40 Km sind in der Regel nicht zu bewältigen. In maximal 5 Stunden ist die Fahrt vorbei. So lässt sich viel Geld verdienen. Der Seenotfall wird hergestellt und damit das Recht erwirkt, die Leute in die EU zu bringen. Was soll denn die NATO (gemeint ist EU-)-Mission Sophia mit ihren martialischen Kriegsschiffen ausrichten? Beim Diebstahl heißt es, der Hehler ist schlimmer als der Stehler. Der Schlepper bekommt seine Dienstleistung von den Migranten finanziert, das nächste Glied in der Kette von Spendengeldern.“ 8

Schon Zeit-online schilderte am 21.3.2016 die Situation ähnlich:

„In Libyen selbst schieben die Schlepper die voll besetzten Schlauchboote inzwischen nur noch vom Strand aus kurz über die 12-Meilen-Grenze in internationale Gewässer. Dann setzen sie bei den Schiffen der Nato-Operation Sophia einen Notruf ab, damit deren Besatzungen die Menschen aus dem Mittelmeer fischen. ´Das ist mittlerweile eine wohlorganisierte Übergabe´, sagt ein europäischer Diplomat. Allein in der vergangenen Woche nahmen deutsche und italienische Kriegsschiffe 3.100 Schiffbrüchige an Bord. Viele ihrer Boote hatten nicht genug Treibstoff für die gesamte Überfahrt. Westliche Geheimdienste schätzen, dass momentan 150.000 bis 200.000 Fluchtwillige in Libyen warten.“ 9  

Flucht-Anreiz: Rettung

Was man schon bei der Operation Mare Nostrum angenommen hatte, dass die verstärkte Rettungsaktion für noch mehr Menschen einen Anreiz zur Flucht bildete, wird nun durch eine wissenschaftliche Untersuchung bestätigt. Die Deutsche Welle schreibt auf ihrer Webseite am 11.6.2016:

„Nach einer Studie von Wirtschaftswissenschaftlern der Universität Palermo auf Sizilien spülen die europäischen Einsätze zur Rettung von Flüchtlingen vor allem Geld in die Taschen von Menschenschmugglern. Die Untersuchung zeige, dass „militärische Patrouille-Einsätze im Mittelmeer die Zahl der Ankünfte (von Migranten) erhöht haben, und damit einen Anreiz und einen positiven Faktor für das Geschäft der Schleuser darstellen“, heißt es in einer Präsentation der noch unveröffentlichten Studie, die der Deutschen Presse-Agentur nach eigenen Angaben vorliegt. Indem die Rettungsmissionen die Sicherheit der Überfahrt erhöhen, machten sie die Dienste der Schleuser attraktiver und befeuerten deren Geschäft.“ „Die Rettungspatrouillen im Mittelmeer stehen nicht zum ersten Mal unter dem Vorwurf, den Schleusern in die Hände zu spielen. Menschenrechtler und EU-Institutionen sehen aber trotz des sogenannten ´Pull Faktors´ eine moralische Verpflichtung, in Seenot geratene Menschen zu retten.“ 10

Auch die EU-Grenzschutzagentur Frontex, die dieses Jahr mit einem Zustrom von 300.000 Migranten per Boot über die zentrale Mittelmeerroute in die EU, d.h. mit 10.000 Ausreisen pro Woche aus Libyen rechnet, führt offen als eine der Ursachen für die hohe Zahl von Ausreisen per Boot von Libyen die intensivere Überwachung und Seenotrettung durch die EU an. Sie führe dazu, dass Schlepper noch ungehemmter Flüchtlinge in wenig seetüchtigen Booten auf die Reise schickten, weil die Migranten von der EU gerettet würden. „Das löst Ausreisen aus“, sagte Frontex-Direktor Klaus Roesler. „Immerhin brauchen sie dann nur einen Notruf abzusetzen.“ 11

EU-Operation „Sophia“ ohne Erfolgsaussichten

Die Rettungsaktionen der EU-Operation „Sophia“, die den Angaben nach nur eine Nebenaufgabe sind, wirken also nach zwei Seiten verstärkend: Je mehr gerettet werden, desto mehr Rettungsbedürftige kommen nach. Und was ist mit der Hauptaufgabe? Nach einem Artikel von Spiegel-online vom 13.5.2016 kommt ein Bericht, der dem britischen Oberhaus vorgelegt wurde, zu dem Ergebnis: „Die Operation ‚Sophia“ erfüllt ihre Aufgabe nicht und, das ergänzen wir noch, wird es auch nicht können.“ Der Spiegel referiert weiter:

Seit dem vergangenen Jahr soll die EU-Mission im Mittelmeer, an der auch rund 400 deutsche Soldaten beteiligt sind, Netzwerke von Schmugglern zerschlagen und das Geschäft mit Menschenhandel eindämmen. … Bestand die Aufgabe der Soldaten zunächst nur darin, Informationen zu sammeln, sollen sie in einer zweiten Phase seit Oktober verdächtige Schiffe überprüfen und Schleuser festnehmen. … Seit dem Beginn der Mission habe es rund 50 Festnahmen gegeben, allerdings habe es sich eher um niedrigrangige Verdächtige und Handlanger aus Schleusernetzwerken gehandelt, heißt es in dem Report weiter. Die Mission sei wegen des großen zu überwachenden Gebiets von Anfang an mit großen Herausforderungen verbunden gewesen, räumen auch die Verfasser des Papiers ein. Immerhin: Die Suche und Rettung von Flüchtlingen sei erfolgreich. Demnach konnte im Rahmen des Einsatzes rund 9000 Menschen geholfen werden.

 Bei Gründung der Mission … war das eher ein Nebenaspekt. Dieser Teil der Mission müsse fortgesetzt werden, rieten die Mitglieder des Ausschusses für EU-Angelegenheiten. Ende Juni muss das Mandat für den Einsatz komplett erneuert werden. In einer dritten Phase sollen die Schiffe auch in libysche Hoheitsgewässer eindringen dürfen und Schleuser direkt vor der Küste oder an Land bekämpfen können. Dafür bedarf es aber einer Zustimmung des UN-Sicherheitsrats oder der Einladung einer anerkannten libyschen Einheitsregierung. Dass es in naher Zukunft dazu kommen wird, ist bislang nicht abzusehen.

´Sophia´ habe gleichwohl ´wenig Aussicht´ darauf, den Schleusern das Handwerk zu legen, solange es keine Unterstützung einer stabilen libyschen Regierung gebe. In dem Land herrscht Chaos: Drei Regierungen rivalisieren, zwischen West und Ost tobt ein Bürgerkrieg – und dazwischen macht sich der „Islamische Staat“ breit. Nach Schätzung Brüsseler Diplomaten warten in Libyen rund 500.000 Menschen auf ihre Reise Richtung EU.“ 12

Täuschung und Wahrheit

Also man lässt eine Phalanx von Schiffen im Mittelmeer patrouillieren, um angeblich den Schleusern das Handwerk zu legen, weiß aber, dass das so eigentlich ohne wirkliche Aussicht auf Erfolg ist. Man weiß auch, dass allein durch die Anwesenheit der Schiffe der Fluchtanreiz via provozierter Seenot-Rettung erhöht wird. Und unter dem Mantel der humanen Rettung wird in Wahrheit die Arbeit der Schleuser übernommen und vollendet.

Die Aufmerksamkeit der Menschen wird durch die vordergründigen, medial aufbereiteten Rettungsaktionen gebunden. Sie fragen gar nicht mehr nach dem vorgeblichen eigentlichen Auftrag. Der moralische Schleier der laufenden humanitären Taten bewirkt, dass die dadurch fortgesetzt unterstützte und geförderte Schleusung massenhafter Migranten nach Europa von den meisten hingenommen wird.

Es drängt sich der Eindruck auf, dass dies wieder ein geplantes gigantisches Täuschungsmanöver ist, um die von der „Weltelite“ geplante Massenmigration weiter zu befördern. Es wäre ja auch widersinnig, den gut arbeitenden Schleusern wirklich das Handwerk legen zu wollen, wenn z.B. die Bevölkerungsabteilung der UN in einem erst kürzlich bekannt gewordenen UN-Bericht für die EU-Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien einen Zustrom von Migranten aus Nahost und Nordafrika fordert, um bei der Alterung der Gesellschaft Wirtschaftswachstum zu erzielen und von Deutschland die Öffnung für 11,4 Millionen Migranten verlangt, auch wenn das innerhalb Deutschlands zu sozialen Spannungen führen werde.13

Oder wenn Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der EU-Kommission, das EU-Parlament auffordert, die Anstrengungen zu verstärken, „monokulturelle Staaten auszuradieren.“ Der Prozess zur Umsetzung „multikultureller Diversität (Vielfalt)“ sei bei jeder Nation weltweit zu beschleunigen. Die Zukunft der Menschheit beruhe nicht länger auf einzelnen Nationen und Kulturen, sondern auf einer vermischten Superkultur. Europäische Kultur und europäisches Erbe seien lediglich soziale Konstrukte. Europa sei immer schon ein Kontinent von Migranten gewesen und europäische Werte bedeuteten, dass man multikulturelle Vielfalt zu akzeptieren habe, sonst stelle man den Frieden in Europa in Frage.

Die Masseneinwanderung von moslemischen Männern nach Europa sei ein Mittel zu diesem Zweck. Kein Land solle der unvermeidlichen Vermischung entgehen, vielmehr sollen die Zuwanderer veranlasst werden, auch „die entferntesten Plätze des Planeten zu erreichen, um sicherzustellen, dass nirgends mehr homogene Gesellschaften bestehen bleiben.“ 13

Mit kulturhistorischen Verdrehungen und Lügen spricht hier das entwicklungsfeindlich Böse unverhüllt aus dem Munde eines Amtsträgers des totalitär-bürokratischen EU-Machtapparates, der in den Abgründen des geistlosen Politproletariats der etablierten Parteien und seines grölenden Nachwuchses ein lautstarkes Echo findet.

Der junge Außenminister Österreichs, Sebastian Kurz (ÖVP), schert aus der EU-Phalanx aus und fordert, Flüchtlinge auf dem Mittelmeer abzufangen und auf Inseln wie Lesbos zu internieren, bevor sie in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden sollen. In einem Interview mit der Wiener Zeitung Die Presse am Sonntag sagte Kurz, es gehe darum, die illegale Migration nach Europa zu stoppen. Es müsse klar sein, dass „die Rettung aus Seenot nicht mit einem Ticket nach Mitteleuropa verbunden ist„. Flüchtlinge, die nicht auf legalem Weg nach Europa kommen, hätten ihr Recht auf Asyl verwirkt und sollten im Idealfall sofort in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden.

„Wenn die Kooperation (mit Libyen) nicht möglich ist, dann müssen die Menschen in einem Asylzentrum untergebracht und versorgt werden, idealerweise auf einer Insel. Von dort muss dann ihre Rückkehr organisiert und finanziell unterstützt werden.“ … „Wer auf einer Insel wie Lesbos bleiben muss und keine Chance auf Asyl hat, wird eher bereit sein, freiwillig zurückzukehren, als jemand, der schon eine Wohnung in Wien oder Berlin bezogen hat.“ 14

Doch solche Überlegungen sind chancenlos, solange die Menschen Europas ständig ihre eigenen Unterdrücker wählen, anstatt nach dem Vorbild der Briten das EU-Joch abzuschütteln; und vor allem: solange sie Vertreter einer korrupten Parteien-Parallelgesellschaft und nicht wirkliche Volksvertreter in die Parlamente entsenden.

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Fußnoten: 1   Kronenzeitung 24.6.2016 2   UHCR 31. Mai 2016 3   Kronen-Zeitung 4.4.2016 4   Utno.de 10.3.2016 5   Bundeswehrseite 10.6.16 6   Deutsche Welle 11.6.16 7   altermannblog.de 10.6.16 8   altermannblog.de 18.6.16 9   zeit-online 21.3.16 10   Deutsche Welle 11.6.2016 11   contra-magazin 18.6.2016 12   spiegel-online 13.5.2016 13   Siehe den Artikel: Globale Planung der Massenmigration 14   Die Presse.com 4.6.2016

(Quelle/Original: https://bayernistfrei.com/2016/07/06/rettungsschleuser/ bzw. https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/07/04/die-organisierte-seenot-rettung-als-bestandteil-der-schleuserwege/)
www.conservo.wordpress.com   16. Juli 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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5 Antworten zu 11,4 Mio. Migranten, 4.500 täglich – ein Staatsschlepperwesen

  1. visnoctis schreibt:

    Hat dies auf Souleater1013's Blog rebloggt.

  2. Pingback: Mischkultur – die gewollte Islamisierung Europas | freiheitskampf

  3. karlschippendraht schreibt:

    ………..Deutschland fehlt eine verantwortungsvolle Einwanderungspolitik……….
    Aber viel dringender fehlt Deutschland eine verantwortungsbewusste nationale Bevölkerung , die nicht mehr solch hirnrissige Wahlergebnisse hervorbringt . Sollte dies gelingen dann kommen vernünftige Politiker ins Amt und diese wiederum können auf Einwanderungspolitik generell verzichten weil wir schon rein geographisch kein Einwanderungsland sein können . Lediglich eine verträgliche Asylpraxis in berechtigten Fällen wäre dann angebracht . Aber wie gesagt , dazu müsste erst ein verantwortungsbewusstes Volk auch verantwortungsbewusste Politiker wählen . Ansonsten wird das nichts .

  4. Pingback: 11,4 Mio. Migranten, 4.500 täglich – ein Staatsschlepperwesen | Krisenfrei

  5. wreinerschoene schreibt:

    Dazu kann man nur sagen: Australien. Ein Insel als Auffanglager, keiner kommt ins Landesinnere erst wenn alle Anträge genehmigt wurden. Wer von Vornherein falsche Angaben macht oder es bewiesen werden kann das gelogen wurde, hat keine Chance je den Kontinent zu bereisen. Kein ehrlicher Flüchtling, kommt ohne Papiere und wenn es nur ein Ausweis ist, kein ehrlicher Flüchtling kauft sich Pässe und kein ehrlicher Flüchtling hat tausende von Euro in der Tasche um Schlepper zu bezahlen oder die Überfahrt. Kein ehrlicher Flüchtling braucht überhaupt Schlepper, weder staatliche, noch bezahlte, denn sie bekommen in jedem Land der Welt Unterstützung. (Flüchtlingskonvention der UNO). Allein schon deswegen ist hier etwas Größeres im Gange, was nichts mit „Flüchtling“ im ureigensten Sinn zu tun hat.

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