Nizza-Attentäter „ein ganz normaler Mensch“?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Eine erbärmliche öffentliche Reaktion

Man braucht hierzulande kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, wie nach solchen verheerenden Vorgängen wie in Nizza die (veröffentlichte) Reaktion sein wird:

Zeichnung: Fridolin Friedenslieb

Zeichnung: Fridolin Friedenslieb

Die Stellungnahmen aus Politik und Medien gleichen sich in Wortlaut und „Botschaft“. Die Texte in Kurzfassung: „Das war die Tat eines einzelnen (Verwirrten)…“ „…Das hat doch mit dem Islam nichts zu tun…“ usw.

Erbärmlich! Jeder Fehltritt eines Christen wird öffentlich angeprangert, niemand wird geschont. Ganz anders bei denen, die „Gäste“ unserer Willkommenskultur sind. Das zweierlei Maß, mit dem hier gemessen wird, stinkt zum Himmel.

In meinem direkt nach dem Attentat hier erschienenen Kommentar (15,07.) schrieb ich ahnungsvoll: „Beunruhigend ist vor allem die Tatsache, daß so viele Islamisten in Europa leben, die offensichtlich bereit sind, neue Terroranschläge zu verüben. Ich warte nur noch auf die Heilsbringer in unseren Ländern, die wieder rufen werden: „Das hat doch mit dem Islam nichts zu tun.“ Und christliche Geistliche und Imame werden sich demonstrativ die Hand reichen und gemeinsam Frieden feiern.

Wenn sich da die Gutmenschen nicht mal irren! Dieser Anschlag wird das Mißtrauen der französischen Bürger in ihre Regierung verstärken, Frankreichs angeschlagene Wirtschaft weiter schwächen, die extreme Rechte im Land und in der EU stärken und zu einer weiteren Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen führen. Die wachsende Unzufriedenheit der EU-Bürger mit der Migrationspolitik könnte dazu führen, daß sie den Sinn der EU gänzlich in Frage stellen. Dann könnte der Brexit nur der erste Dominostein gewesen sein.

Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht. Es wird höchste Zeit – vielleicht ist es schon zu spät – aufzuwachen und dem islamischen Terror den Boden wegzuziehen…“

Der international geachtete Islamexperte Michael Mannheimer und der Chefredakteur von „Journalistenwatch“, Thomas Böhm, haben dankenswerterweise die Reaktionen unserer Medien und Gutmensch-Politiker untersucht und zusammengefaßt:

Das seltsame Erstaunen westlicher Gazetten darüber, dass der Nizza-Attentäter „ein ganz normaler Mensch“ war

Die Lehre aus Nizza muss lauten: Der Islam hat in Europa keinen Platz

Unwissenheit über den Islam ist tödlich!

Oh Wunder: Der Nizza-Attentäter war ein ganz normaler Moslem! Nun wissen Politik und Medien nicht mehr ein noch aus. Er wurde weder radikalisiert, noch war er im Fadenkreuz der Terrorfahnder. Noch war er, der sich, wie viele neunmalkluge Islamversteher zu wissen glauben, für die Angriffe des Westens gegen den „unschuldigen“ Irak oder das „unschuldige“ Afghanistan rächte, aus dem Irak noch aus Afghanistan. Er war ein Moslem aus Tunesien. Wie kann  das alles sein?

Erschreckend die Unwissenheit der Mehrheit der Politiker und Journalisten 15 Jahre nach 9/11 über den Islam. Nun zeigt sich, dass Unwissenheit tödlich ist. Nicht „sein kann“: Nein: „ist“. Besonders wenn es sich um Unwissenheit über den Islam handelt.

Auf diesem Blog wurde zur Genüge über den 2.000-fachen Befehl Allahs und Mohammeds an die „Rechtgläubigen“ geschrieben, die Welt so lange mit Terror zu überziehen, bis sie zum „dar-Al Islam“, dem Land des Islam, geworden ist. Ab dann soll, so die Theorie der Todesreligion Islam (300 Mio. Tote gehen bislang auf ihr Konto), ewiger Friede herrschen.

Was natürlich Unsinn ist, da es 1. noch nie gelungen ist, alle Menschen auf einen einzigen Glauben einzuschwören und 2. Moslems dann, wenn sie die „Ungläubigen“ beseitigt haben, übereinander herfallen werden.

Denn die Konflikte innerhalb des Islam, besonders zwischen den Sunniten und Schiiten, sind mindestens genauso tödlich wie der Konflikt, den der Islam seit nunmehr 1400 Jahren der restlichen, nichtislamischen Welt aufdrückt. Innerislamischen Kämpfen fielen – wenige wissen’s – mehr Moslems zum Opfer als in sämtlichen Kriegen und Konflikten des Islam mit der nichtislamischen Welt.

Die Lehren aus Nizza müssen daher sein:

.1. Der Islam integriert sich niemals in nichtislamische Gesellschaften

.2. Selbst scheinbar angepasste und unauffällige Moslems können zur tödlichen Gefahr werden. Damit ist jeder gläubige Moslem eine potentielle Bedrohung

.3. Als die Politiker Europas den Islam hereinholten, importierten sie damit zwangsläufig auch seinen siamesischen Zwilling: den gewalttätigen Dschihad.

.4. Radikale Moslems und der Islam können durch keinerlei Maßnahmen und Entgegenkommen besänftigt werden. Je mehr Rechte sie erhalten, desto mehr Rechte fordern sie ein.

.5. Die Forderungen werden erst aufhören, wenn die westlichen Länder zum Islam übergetreten sind

.6. Mit den Millionen Moslems hat sich der Westen eine tödliche und unkontrollierbare Gefahr importiert, die ohne Beispiel in seiner Geschichte ist.

.7. Keine Maßnahme wird jene Moslems erkennen, die sich zum Dschihad entschlossen haben.

.8. Keine Maßnahme wird zukünftigen Terror verhindern, der weitere unschuldige westliche Menschen das Leben kosten wird.

.9. Es gibt nur eine Maßnahme, wie diese Gefahr beseitigt werden kann: Der Islam und mit ihm alle Moslems müssen expatriiert und wieder in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden.

.10. Wenn die Politik das nicht schafft, dann werden die europäischen Völker dies übernehmen.

(Original: http://michael-mannheimer.net/2016/07/16/das-seltsame-erstaunen-westlicher-gazetten-darueber-dass-der-nizza-attentaeter-ein-ganz-normaler-mensch-war/#more-51301)

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Aus: JournalistenWatch, 16. Juli 2016 *)

Nizza – Attentäter ein „ganz normaler“ Moslem? – Die JouWatch-Presseschau

Gibt man bei Google beim Stichwort „Nizza“ noch den Satz „Attentäter nicht radikalisiert“ ein, erscheinen sie wieder alle – unsere Medien, die von einander abschreiben oder einer einzigen Agentur vertrauen.

Dabei haben sie überhaupt nicht gemerkt, dass sie damit ihre eigene These, nämlich dass es einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt und der Islam-Terror nichts mit dem Islam zu tun hat, selber widerlegt haben, eine These, die ja auch von den Islam-Strategen ständig verbreitet wird.

Denn ein nicht radikalisierter Attentäter bedeutet im Umkehrschluss, dass es also ein „ganz normaler“ Moslem war, der diesen Massenmord im Namen Allahs begangen hat.

Was aber sagt das über die vielen friedlichen Muslime in Europa aus?

Es könnte doch vielleicht bedeuten, dass diese Religion Monster schafft oder Monster magnetisch anzieht, weil sie ihnen das Gerüst bietet, das für solche Gräueltaten hilfreich ist.

Aber das würde bedeuten, dass alles, was die Aufklärer und Kritiker schon immer behauptet haben und weswegen sie verteufelt wurden, den Tatsachen entspricht: Der Islam ist eine gewalttätige Ideologie, die nur ein Ziel kennt: Die Weltherrschaft.

„Nizza“ hat diese These wieder mal bestätigt: Ein „Irrer“ reicht aus, um Millionen Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen. Die Geschichte wiederholt sich eben.

Deshalb kann man es auch schon als „gemeingefährlich“ bezeichnen, wenn Politiker und Journalisten von „internationalen Terror“ oder von „psychisch kranken Einzeltätern“ sprechen, weil sie die Ursachenforschung und damit auch eine Lösung verhindern.

Die JouWatch-Presseschau

Ein Facebook-User:

Wir empfangen sie mit offenen Armen

Wir beklatschen sie

Wir lassen sie Ghettos bilden

Wir füttern sie

Wir lassen sie ihre mittelalterliche Religion in all ihren okkulten Facetten ausleben.

Wir kuschen vor ihrer Aggressivität

Wir weisen sie nicht in ihre Schranken

Wir zeigen Schwäche

Und ihr wundert Euch, wieso sie uns umbringen ?????

Nicht wirklich, oder ???

n-tv:

Islamexperte Lüders zum Anschlag in Nizza: „Wir müssen lernen, mit dem Terror zu leben“

Wieder sterben Dutzende Menschen bei einem blutigen Anschlag in Frankreich. Wieder stammt der Täter aus einem muslimischen Land. Kein Zufall, sagt Politik- und Islamwissenschaftler Michael Lüders. Das Problem radikalisierter Menschen mit Migrationshintergrund sei zu einem großen Teil hausgemacht… (http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Wir-muessen-lernen-mit-dem-Terror-zu-leben-article18202871.html)

Nach dem Anschlag von Nizza hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière vor einem Generalverdacht gegen Muslime gewarnt. Er rate dringend davon ab, „jetzt Muslime pauschal zu verdächtigen“, sagte de Maizière der „Bild“-Zeitung. „Das wäre für den gesellschaftlichen Zusammenhalt fatal und angesichts der weit überwiegenden Zahl von Muslimen, die hier aufgewachsen sind und sich als Teil unserer Gesellschaft verstehen, auch schlicht falsch.“…

(http://www.n-tv.de/politik/De-Maiziere-warnt-vor-Generalverdacht-article18207426.html)

Der Spiegel

Nizza-Attentäter Bouhlel: Eigenbrötler, Vater, vorbestraft

Tagesspiegel

Attentäter war laut Vater psychisch krank

Die Welt

Attentäter soll depressiv, nicht religiös gewesen sein

Thomas Heck:

Das ging schneller, als erwartet… Der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit warnt nach dem Anschlag von Nizza davor, die Frage des Terrorismus mit der Frage der Einwanderung zu vermischen. Natürlich könne es unter Flüchtlingen auch furchtbare Menschen geben, sagte er im Deutschlandfunk. Doch gebe es diese auch bei Einheimischen. Natürlich, Herr Cohn-Bandit, es gibt hier viele, die sich mit einem „Jesus Christus“ hinter das Steuer eines Lkw setzen und Muslime totfahren.

Für ein Ende des Terrors sei es notwendig, die IS-Miliz militärisch zu besiegen. Daran müssten sich jetzt alle beteiligen, auch Deutschland, forderte Cohn-Bendit. Solange der Islamische Staat im Irak und in Syrien nicht geschlagen sei, habe er weiterhin Strahlkraft. Die Propaganda gehe weiter und damit auch die Anziehungskraft des Terrors. Den IS habe es im Übrigen schon gegeben, bevor die Flüchtlinge nach Europa gekommen seien.

Cohn-Bendit rechnet nicht damit, dass die Franzosen ihren Alltag nach dem neuerlichen Anschlag ändern werden. Der in Deutschland und Frankreich gleichermaßen heimische Politiker sagte im Deutschlandfunk, die Franzosen würden mit der Angst länger leben müssen. Doch nach zwei oder drei Tagen würden sie ihre Beklemmungen verdrängen und ihr bisheriges Leben fortsetzen. Die Islamisierung kann also weitergehen… (http://heckticker.blogspot.de)

Michael Mannheimer

Erschreckend ist weniger dieser Anschlag, der für alle Islamkenner nicht überraschend kam. Erschreckend allein ist die gespielte oder tatsächliche Ahnungslosigkeit der meisten Politiker, was die Gefahr des Islam anbetrifft. Noch immer faseln sie bei ihm von einer Religion des Friedens – und begehen dabei den typischen Fehler, den Amerika und England auch zu Beginn der Hitlerära machten: Sie transferieren ihr Bild von anständigen Moslems auf die Religion Islam.

Beides hängt jedoch nicht unbedingt miteinander zusammen: Moslems, die nicht zu töten bereit sind, Moslems, die Freundschaften pflegen mit Christen und Juden, tun dies nämlich nicht in Übereinstimmung mit ihrer Religion, sondern im Widerspruch dazu.

Denn der Islam ist ein „Kult“ mit unbedingtem Weltherrschaftsanspruch. Mittel zur Erringung dieses Ziels ist der Dschihad, dem bislang 300 Millionen Nichtmoslems zum Opfer gefallen sind. Und der „Djihad“ kann erst dann aufhören, wenn alle Menschen den islamischen Glauben angenommen oder sich dessen Herrschaft gebeugt haben: „Die Grenze des Islam ist die Grenze der Welt“. (http://michael-mannheimer.net)

Klaus Lelek

Protestsong gegen eine den Terror begünstigende Parallelgesellschaft

Die einen morden – die anderen beten

Wir haben genug Lügenpropheten

Wölfe im Schafspelz, die uns belügen

In Gottes Namen ihre Frauen verprügeln

Die ihre Töchter für´n Appel und Ei

Zwangsverticken wie im Serail …

Die brüllen dauernd ihre Suren

Und nennen deutsche Frauen Huren

Hört nicht mehr auf die fünften Kolonnen

Die unbesonnen und moralisch verkommen

Unsern Henkern noch die Messer geben

Damit sie uns das Leben nehmen

In Mekka feiert niemand ’ne Mette

Doch hier bau’n sie fleißig Minarette

Bald ist unser feiger Staat

Ein Islamisten-Kalifat

Ref:

Wir ziehen hinauf zum heiligen Berg

Dort, wo es schlägt, Europas Herz

Wir stehen jetzt auf für Freiheit und Recht

Woll`n keine Kalifen und keinen Knecht

Zwischen einer fundamentalistischen Koranschule, die Fünfjährige zum Hass auf die westliche Kultur erzieht und dem islamistischen Terroristen, der in Nizza 84 Menschen ermordet hat, besteht kaum ein Unterschied! Die Ursachen des Terrors sind die sich in Europa rasant ausbreitenden, von dekadenten Eliten unterstützten islamischen Parallelgesellschaften. Aus diesem Schoß krochen die Attentäter von Paris, Brüssel, Nizza, die Steiniger der Schwulen aus Duisburg … und auch die Sexmobaktivisten aus Köln. (http://taunuswolf.tumblr.com)

Peter Grimm (Sichtplatz)

…Das alles ist so voraussehbar, deshalb schwindet von Mal zu Mal die Hoffnung , dass die grausame Tat wenigstens auch ein Weckruf sein könnte, auf dass die mörderische islamistische Ideologie und ihr weltanschauliches Vorfeld endlich in ihrer ganzen Gefährlichkeit ernst genommen wird und dass all jene Politiker, die Freiheit und Demokratie ausschließlich vom Rechtsextremismus bedroht sehen, ihren Irrtum erkennen. Das wird aber leider auch dieses Mal nicht geschehen.

Es ist zu eingeübt, die Demokratie nur gegen rechts verteidigen zu wollen. Gleichzeitig werden fragwürdige Islamverbände und Moscheegemeinden als Gesprächspartner aufgewertet, liberale Muslime aus der Deutschen Islamkonferenz ausgeschlossen und das Ganze auch noch mit den Etiketten „Toleranz“ und „Integration“ versehen. Wahrscheinlich wäre es erhellender, man könnte verstehen, was die Imame deutscher Moscheen am Tag nach dem Anschlag von Nizza zum Freitagsgebet predigen

Was bleibt also, als nur das Ewiggleiche zu beklagen? Sollte man sich freuen, dass es ja Deutschland noch nicht getroffen hat? Sollten wir insgeheim für den Appeasement-Kurs vieler deutscher Politiker gegenüber Islamideologen sogar dankbar sein, weil es ja womöglich diese Nachgiebigkeit ist, die Deutschland bislang vor solchen Anschlägen bewahrt hat? Wenn man dieser Logik folgen wollte, dürfte man mit dem Nachgeben allerdings nicht aufhören. Und in der Welt, in der die Gesellschaft dann ankäme, wollen wahrscheinlich nicht einmal die leben, die sich heute noch als Islamismus-Versteher gefallen, die beispielsweise als Bürgermeisterin salafistische Moscheen mit ihrem Besuch beehren, weil man doch dort so schön die Demokratie erklären kann oder die als Familienministerin islamistischen Vereinen Fördermittel geben, damit sie Islamisten vom Terror fernhalten.

Wenn man diesem Irrsinn nicht nur stumm zusehen will, dann muss man eben doch wiederholt das Ewiggleiche beklagen. Sollte es dann irgendwann ein Umsteuern geben, dann hoffentlich so, dass man sich nicht auch davor fürchten muss. Das ist wenig hoffnungsfroh formuliert, aber das kann man vielleicht angesichts der mehr als 84 Toten auch nicht erwarten. Also nun maximal positiv: Wir sollten einfach nicht aus Angst still bleiben oder werden, außer beim Gedenken an die Opfer. (Wieder so ein Morgen danach)

Ismael Tipi (Tichys Einblick)

…Etwa 200.000 Salafisten in Deutschland bedrohen uns mit ihrer Gesinnung. Hunderte gewaltbereite Dschihadisten und Schläfer unter uns gefährden die innere Sicherheit. Salafisten, Radikalislamisten, die sich bewaffnen, selbst radikalisieren und dem IS einen Eid geleistet haben, bedrohen unsere Städte. Besonders die, die keinen direkten Kontakt zu salafistischen Größen oder dem IS Staat haben, sind eine sehr ernste Bedrohung. Menschen, die sich über das Internet oder Facebook radikalisiert haben, können nicht beobachtet werden. Diese können jederzeit und überall wie in Nizza mit einem LKW oder mit Waffen ihr barbarisches Ziel vollenden. Auch Deutschland steht seit vielen Jahren im Visier der Salafisten.

In Nizza wurde wieder unsere Demokratie, unser Rechtsstaat und unsere Freiheit getroffen. Unschuldige Menschen starben für eine barbarische Ideologie. Die Details sind noch nicht bekannt. Es geschah gerade an einem Tag, an dem Frankreich seinen Nationalfeiertag feierte, einen Tag, an dem es vor allem um die Werte der französischen Revolution ging. Alles deutet auf einen Terroranschlag hin, einen Anschlag auf die westliche Wertegesellschaft. Es war der letzte Dolchstoß für eine freie und demokratische Wertegesellschaft. Ein terroristischer Anschlag auf irgendein Land ist ein Angriff auf die gesamte Demokratie, Kultur, Freiheit und freie Welt.Jetzt ist die Zeit gekommen zu handeln. Ja, leider ist das so. Irgendwann wird jeder in Deutschland wach. Hoffentlich nicht mit einem großen Knall.

(http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/irgendwann-wird-jeder-in-deutschland-wach-hoffentlich-nicht-mit-einem-grossen-knall/)

Julian Reichelt (BILD)

…Auch wenn ein LKW-Anschlag wie in Nizza deutlich amateurhafter scheinen mag als der 11. September, folgt er dem gleichen Konzept global-medialer Schockwirkung und ist dabei sogar effektiver, günstiger, allgegenwärtiger ?und – vor allem – leichter nachahmbar und wiederholbar geworden. Nach dieser Mathematik des Terrors haben sich Anschläge von einem höchst aufwendigen Ausnahmeereignis zum Alltag in Europa gewandelt.

(http://www.bild.de/politik/ausland/nizza-terror/analyse-reichelt-mathematik-des-terrors-46830820.bild.html)

Berthold Kohler (faz)

…Wenn es stimmt, dass der Massenmord auf der Uferpromenade das Werk eines einzelnen, politisch motivierten Täters gewesen ist, der zuvor nur als Kleinkrimineller aufgefallen war, dann vervielfältigt sich der terroristische Albtraum. Dann müssen die freien Gesellschaften nicht nur mit der Bedrohung durch den Kraken „Islamischer Staat“ und seine bis nach Europa reichende Arme zu leben lernen. Diese Tentakel lassen sich, und schon das gelingt nicht immer, aufspüren, verfolgen und abschneiden. Der „einsame Wolf“ aber, der aus rasender Wut, zu Ehren Allahs oder zum eigenen Ruhm unter Missachtung auch des eigenen Lebens möglichst viele Menschen umbringen will, ist noch viel schwerer vor der Tat zu entdecken und von ihr abzuhalten. Die Sicherheitsdienste schauen auf diesen „Graswurzel-Terrorismus“ schon lange mit Sorge.

Jetzt weiß jeder, dass ein Lastwagen genügt, um einen Nationalfeiertag in einen Tag des Schocks und der Trauer zu verwandeln. Möglicherweise hätte man die Amokfahrt verhindern können, wenn die Promenade mit einem Betonwall geschützt worden wäre wie die „Grüne Zone“ in Bagdad. Doch die einzigen, die wollen können, dass offene Gesellschaften sich einmauern, wenn sie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit feiern, sind die Terroristen…

(http://www.faz.net/aktuell/politik/massenmord-in-nizza-dem-kraken-folgt-der-einsame-wolf-14342411.html)
*) http://journalistenwatch.com/cms/nizza-attentaeter-ein-ganz-normaler-moslem-die-jouwatch-presseschau/
www.conservo.wordpress.com   17. Juli 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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3 Antworten zu Nizza-Attentäter „ein ganz normaler Mensch“?

  1. karlschippendraht schreibt:

    ……..Es wird höchste Zeit – vielleicht ist es schon zu spät – aufzuwachen und dem islamischen Terror den Boden wegzuziehen…“

    Das wird mit Michel-West nicht mehr zu schaffen sein . Ein Teil Deutschlands wäre noch zu retten wenn sich die demokratischen Kräfte in Mitteldeutschland stark machen und in allen neuen Bundesländern die parlamentarische Mehrheit erreichen . Dann könnte man auch über einen Austritt aus der Bundesrepublik nachdenken und einen nationalen und souveränen Staat gründen , der mit Sicherheit starken Zulauf finden würde. Vielleicht könnte man dann auch Russlands Angebot endlich annehmen und Ostpreußen wieder in deutsches Staatsgebiet eingliedern .

  2. wreinerschoene schreibt:

    Es sind alles „ganz normale Moslems“, der Anschlag hat nichts mit dem Islam zu tun. Die ständige Wiederholung dieser Worte hat nur den Sinn uns alle zu beruhigen. Wenn der Attentäter in Frankreich ein ganz normaler Moslem war, und davon gehe ich jetzt einmal davon aus, zeigt wie schnell sich ein „ganz normaler Moslem“ radikalisieren läßt. Wer noch gestern ein Normaler war, kann morgen ein Attentäter sein und das bei knapp 10 Millionen Moslems in Deutschland. Die Lunte brennt, die Frage ist nur, wie lang sie ist bis zum großen Knall.

  3. greypanter schreibt:

    Test comment from the MS Edge team.

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