Traumatisierte Journalisten – Worüber ich mich auch heute wieder höllisch aufrege

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Die Erklärungsversuche unserer Gutmenschen werden nach jedem neuen islamischen Terroranschlag immer lächerlicher. Dabei wird leider auch immer deutlicher, dass bei einigen Journalisten das Gehirn auf Erbsengröße gequetscht wurde, weil es zu lange in der ideologischen Schraubzwinge gesteckt hat. Anders ist das nicht zu erklären, dass die einfachsten Zusammenhänge nicht mehr erkannt werden, dass man blind für die Realität und die Wahrheit ist. Paradiesische Zustände für alle, die in unser Land geschickt wurden, um sich hier im Namen Allahs auszutoben. Die Zeichen stehen nicht mehr auf Sturm, wir befinden uns bereits mitten im religiös-kriegerischen Orkan, der diese Flüchtlingswelle entfacht und nach Deutschland getrieben hat. Nachdem sie die Schleusentore geöffnet haben und so eine überhaupt nicht zu bestimmende Anzahl Islam-Terroristen ins Land konnten, haben sich die Verantwortlichen verkrümelt, oder sind, wie zum Beispiel Herr Maas, damit beschäftigt, die eigenen Bürger zu entwaffnen, damit die Kollateralschäden beim „Feind“ nicht zu hoch werden.

Ich habe wirklich das Gefühl, dass immer mehr Journalisten und Politiker schwer traumatisiert sind, weil ihr Weltbild von den armen, doch so herzensguten Nichtdeutschen zusammenbricht und in Folge dessen den intellektuellen Überblick verloren haben.

In der „Welt“ wurde zum Beispiel ein gewisser Wolfgang Kubicki von der überflüssigen Partei FDP, der sich bislang nicht gerade als Islam-Experte einen Namen gemacht hat, herangezogen und darf ungestraft Blödsinn von sich geben. Er fordert mehr Anstrengungen, um minderjährige Flüchtlinge vor den Botschaften der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu schützen und macht indirekt wieder mal die Gesellschaft mitverantwortlich, weil diese armen jungen Menschen hier anscheinend zu wenig Perspektiven für ihr eigenes Leben bekommen, die sie vor der religiös motivierten Radikalisierung immun machen könnte.

An was für berufliche Perspektiven denkt Herr Kubicki da eigentlich? Sollen diese Terroristen zu Flugkapitänen ausgebildet werden, damit sie irgendwann gezielt in einem Hochhaus landen können? Sollen sie in einem Chemielabor arbeiten dürfen, damit die nächste Bombe auch schön bunt wird? Sollte man sie lieber nicht gleich in der Bundeswehr platzieren, damit der Waffentransport für den nächsten Anschlag nicht ganz so mühselig ist?

Was Kubicki nicht wahrhaben will: Diese Terroristen haben eine Perspektive, eine Perspektive die viel besser, größer, stärker ist, als alles was wir „Wessis“ ihnen anbieten können. Sie haben die Perspektive, die Ungläubigen zu töten, wo immer sie auf sie treffen. Und sie sind auch nicht radikalisiert oder werden radikalisiert. Sie sind in ihrem Herzen, in ihrer Seele von Grund auf radikal. Oder gibt es einen radikalen Koran? Und es spielt auch keine Rolle, ob der IS, Boko Haram, die Taliban, die Al Nusra-Front, Al Kaida oder der liebe Gemüsehändler von nebenan, der in seiner Freizeit als Imam schlimme Sachen in einer Moschee predigt, dahinter steckt. Das sind alles nur temporäre Synonyme, die für ein und dasselbe stehen: Für die sich ständig erneuernden Anweisungen Mohammeds, für die Erringung der Weltherrschaft im Namen Allahs.

In die gleiche, völlig ausgefranste Kerbe wie Kubicki stößt auch der Würzburger Caritasvorsitzender Domkapitular Clemens Bieber, der im Zusammenhang mit dem Terrorangriffs eines angeblich 17 Jahre alten Flüchtlings, der angeblich aus Afghanistan nach Würzburg kam, die Bemühungen der Kirche und ihrer Caritas für eine gelingende Integration hervorhob und die Anstrengungen in dieser Richtung sogar noch intensivieren will. Er sollte vielleicht vorher mal nachfragen, ob bei den Islam-Terroristen überhaupt ein Interesse an einer „echten“ Integration besteht, oder ob nicht zum Beispiel eine Bäckerlehre nur zur Tarnung für Schläfer dienen könnte.

Und gerade eben habe ich lesen müssen, dass sich auch unser Bundespräsident in die Gruppe der Dummschwätzer einreiht. Er behauptet ernsthaft, dass viele Menschen nur zu Terroristen werden, weil sie „aus dem gesellschaftlichen Abseits“ kämen. Er verlangt deshalb bessere Zukunftsperspektiven – und ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf. (Quelle: faz).

Was sollen wir denen denn noch alles geben? Unsere Wohnungen, unsere Frauen, unser Geld? Warum nicht gleich unser Leben, denn das sind die besseren Zukunftsperspektiven von Islam-Terroristen.

Geistig völlig überfordert scheint auch wieder mal „Welt“-Autor Torsten Krauel. Er redet im Bezug auf den IS von einem Suizid-Kult, obwohl er weiß, dass diese Terroristen bei ihren Angriffskriegen mehr „Feinde“ als sich oder Freunde getötet haben. Er glaubt außerdem, dass die meisten terroristischen Täter aus einem Milieu kommen, das zahlenmäßig begrenzt ist und meint eigentlich damit eine Hydra. Er schwafelt von fanatisierten „Kleinkriminellen, Traumatisierten oder seelisch Gestörten“ und weiß gar nicht, dass er sich dabei auf rassistisches Glatteis begibt, da ja bekannt ist, dass diese Typen überwiegend aus einer ganz bestimmten Region dieser Welt stammen. Eine Bildunterschrift zu diesem unsäglichen Artikel lautet: „Fasziniert von Gewalt, wenig religiös, schnell radikalisiert“. Mehr Denkfehler kann man in einen so kurzen Satz eigentlich nicht packen.

Doch es gibt noch eine Steigerung: Angeblich wollte sich der Terrorist rächen, weil man in Afghanistan seinen Kumpel kalt gemacht hatte, das soll zumindest der rbb behauptet haben. Auch dieser Erklärungsversuch wäre erbärmlich, oder kennt jemand eine christliche Mutter, die Autos in die Luft sprengt, weil ihre Tochter von einem überfahren wurde?

„Achgut“- Autor Oliver Zimski ist bei diesem unerträglichen Radio-Beitrag noch etwas aufgefallen. Der Moderator soll tatsächlich gemeint haben, dass der Killer tragischerweise dabei auf Menschen gestoßen war, die gar nicht von hier sind, nämlich auf eine Familie aus Hongkong, die in Deutschland nur zu Besuch war.

Wären also Deutsche unter den Opfern zu beklagen gewesen, na dann „No Problemo!“.

In der „Zeit“ dürfen wie immer, wenn es darum geht, islamische Terroranschläge herunter zu spielen, die Relativierer das Wort ergreifen. Ein gewisser Ortwin Renn rechnet in einem Gastbeitrag auch das jüngste Attentat wieder klein. Er weiß, das das tatsächliche Risiko äußerst gering ist, in Europa wegen eines Amoklaufs oder Terroranschlags zu sterben und nennt konkrete Zahlen: In den vergangenen 20 Jahren waren es im Schnitt 48 Menschen jährlich, die durch Terror starben. In Deutschland ist es sogar weniger als einer pro Jahr. Sein kluges, weil logisches Fazit: Es ist wahrscheinlicher, auf der Fahrt mit dem Auto nach Nizza in einen tödlichen Unfall zu geraten, als von einem Attentäter getötet zu werden.

Klar, so wie es für einen Aborigine auch eher unwahrscheinlicher gewesen ist, von einem Nazi massakriert zu werden…

Wenn es darum geht, Gotteskrieger in Schutz zu nehmen, ist natürlich auch der „Tagesspiegel“ immer ganz vorne mit dabei. Der „Rechtsexperte“ und wohl auch promovierte Psychoanalytiker Frank Jansen nennt uns die wahren Motive dieser und anderer Gräueltaten: Heimweh und psychische Verstimmung.

Bei Nebenwirkung fragen Sie bitte nicht den Arzt oder Apotheker, die wurden auch geschlachtet.

Man muss sich wirklich immer mehr Sorgen um die geistige Verfassung unserer Schreiberlinge machen. Und das Fatale an diesem Religionskrieg ist, dass der Feind hier keine Burg belagern oder stürmen muss, sondern, dass unsere Burgherren freiwillig die Tore öffnen, weil sie genügend entbehrliche Bauernopfer zur Verfügung haben und glauben, so ihren eigenen Kopf zu retten.

Wirklich schlimm ist es, dass es immer noch genügend degenerierte „Stadtschreiber“ gibt, die diesen Bauernopfern vorgaukeln, die Typen, die vor den Toren, aber auch schon in der Burg die Messer wetzen, hätten alle einen an der Waffel, kämen aber eigentlich in friedlicher Absicht.

Noch ein Satz zum Stichwort „Traumatisiert“. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind hier in Europa sicherlich viele Millionen traumatisierte Menschen unterwegs gewesen und nicht wenige dabei auf der Flucht. Ist irgendjemanden bekannt, dass es in dieser Zeit ebenso viele Terroranschläge gab wie heute?

Hier noch mal der Originaltext des traumatisierten Knaben mit der Axt:

„Ich bin ein Soldat des Islamischen Staates. Ich werde in Deutschland, wenn Gott es will, einen Selbstmordanschlag als Märtyrer verüben. Ihr Ungläubigen, die Zeiten sind vorbei, dass ihr in unsere Ländern kommt, um unsere Männer, Frauen und Kinder zu töten. Keiner von euch hat nach diesen gefragt. Die Tyrannen waren auch still den Massakern gegenüber. Keiner der Muslime hat gewagt, euch zu widersprechen. Diese Zeiten sind vorbei! Nun ist das islamische Kalifat im Irak, Syrien, Chorasan, Libyen und im Jemen entstanden. Wenn Allah es will, werden die Soldaten des Islamischen Staates euch erreichen. Wenn Allah es will, werden sie euch in euren Häusern köpfen. Sie werden in euren Häusern und auf eurem Grund und Boden sein! Sie werden ihren Staat auf eurem Boden errichten. Sie werden euch in jedem Dorf, jeder Stadt und in jedem Flughafen treffen, wenn Allah es will. Ihr soll es wissen, dass das islamische Kalifat nun stark ist und euer Parlament als Ziel nehmen wird. Ich habe in eurem Haus gelebt und habe auf eurem Boden das geplant. Wenn Allah es will, ich werde euch in eurem Haus und in eurer Straße köpfen. Ich werde euch den Anschlag in Frankreich vergessen lassen, wenn Allah es will. Ich werde euch töten, solange Blut in meinen Adern fließt. Mit diesem Messer werde ich euch köpfen und euch mit der Axt enthaupten, wenn Allah es will. Meine Botschaft an die Islamische Nation, bis wann wollt ihr schlafen? Ihr sollt aufstehen, das islamische Kalifat ist entstanden. Ihr sollt Abu Baker Al Bagdadi Al Hussani und Al Qurashi huldigen. Ihr sollt nach Chorasan und in die Provinzen des islamischen Kalifats gehen. Die Provinzen sind überall auf dieser Welt entstanden. Falls ihr nicht nach Sham (Levante) gehen könnt, tötet die abtrünnigen Soldaten in euren Ländern.“

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo
http://www.conservo.wordpress.com   20. Juli 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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