Das Scheitern unserer „christlichen“ Kirchen: Beliebigkeit und Passivität

(www.conservo.wordpress.com)

Von Klaus Hildebrandt *)

BischöfeDie deutschen Bischöfe haben kläglich versagt

Gerne leite ich diesen (s.u.) an den Vorsitzenden der Deutschen  Bischofskonferenz, Kardinal Marx, gerichteten Kommentar weiter; denn er drückt die Wahrheit und nichts als die Wahrheit aus.

Der Niedergang der Kirche, auch wenn sie dank ihrer engen Verknüpfung mit der Politik gegenwärtig im Geld schwimmt, ist nichts neues oder einmaliges in der kurzen Geschichte der Menschheit, warum wir die Hoffnung auch nie aufgeben sollten; denn ihre Erneuerung hat schon längst begonnen, bevor sie den Tiefpunkt erreicht hat.

Es ist ein Kampf zwischen Freiheit und Beliebigkeit/Passivität auf der einen und Verantwortung/Vernunft auf der anderen Seite, dessen Scheitern unsere „christlichen“ Kirchen maßgeblich selbst zuverantworten haben; denn der Zeitgeist hat sie wieder einmal vereinnahmt. Die globalisierte Menschheit spielt mit dem Feuer und sieht es nicht. Der Mensch verliert zunehmend seine Identität und Würde.

Der Mann hat recht, wenn er die Flüchtlingsproblematik in Verbindung zur Abtreibung bringt; denn Letzteres ist ein in unserem Lande weit verbreitetes Übel, das immer noch totgeschwiegen wird und aus dem eine Vielzahl gravierender Probleme entstehen, die uns früher oder später alle treffen und langsam auch zum Vorschein kommen.

Wer die Wahrheit kennt bzw. erkennt und dennoch schweigt, den trifft die Schuld umso mehr. Ein Kind ist kein Besitz, handelt es sich doch um einen neuen Menschen, dem man die gleichen Rechte, wie man sie für sich selber ja auch beansprucht, nicht verweigern darf. Bischof Dyba war ein Geschenk an uns alle, warum man ihn auch nach seinem Tode vor 16 Jahren nicht schon vergessen sollte. Die deutschen Bischöfe haben kläglich versagt.

Ich danke allen Menschen, die sich an der Erneuerung unserer Kirche und in diesem Zusammenhang auch offen gegen Abtreibung aussprechen und um Besserung bemühen. Möge sich jeder aktiv an diesem Prozess beteiligen und auf seine eigene, ganz spezielle Weise einbringen. Schauen wir nicht weiter zu und packen die Dinge endlich an! Darum nehmt bitte alle am 17.09. d.J. am Berliner Marsch für das Leben teil und zeigt Gesicht.

*) Klaus Hildebrandt ist bekennender, streitbarer Katholik und seit langer Zeit Autor bei conservo

Kommentar an den Vorsitzenden der Dt. Bischofskonferenz, Kardinal Marx

Von Jürgen Bellers

Hochwürdiger Kardinal Marx, zu Recht betonen Sie oft, dass die Säkularisierung die Freiheit des Menschen erheblich ausgeweitet hat. Was dabei aber leider zu kurz kommt bzw. nur taktisch-einseitig geäußert wird, ist das Faktum, dass mehr Freiheit auch mehr deren Mißbrauch bedeutet.

Warum läutet der Kölner Dom nur für die Flüchtlinge, nicht aber für die getöteten Embryonen – mit Erlaubnis übrigens von Donum Vitae? Zuletzt hat vor 25 Jahren Exzellenz Dyba geläutet, seitdem scheint das kein Thema mehr, weil man den Konflikt mit den Frauen in der Kirche scheut. Warum sind die einen Toten mehr wert als die anderen, zumal die weitaus schutzlosesten?

Gott segne dennoch Ihre anderen Entscheidungen, in Jesu

Ihr Prof. Dr. Jürgen Bellers

www.conservo.wordpress.com  21. Juli 2016

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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Eine Antwort zu Das Scheitern unserer „christlichen“ Kirchen: Beliebigkeit und Passivität

  1. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Allen, die angesichts des abgrundtiefen Verfalls des Katholizismus in Deutschland mit seinen kirchensteueralimentierten Diözesan-Apparaten und dem linksgewirkten Verbandsfunktionären fassungslos den Kopf schütteln, möchte ich eine „Pilger“-Fahrt in das Kloster(eigentlich: „interreligiöse Begegnungsstätte“…) Maria Laach empfehlen. Man muß keinen anrüchigen Blogs rechtsreaktionärkonservativer Dunkelkatholiken glauben, keine Verschwörungstheorien lesen: Fahren Sie nach Maria Laach und besuchen sie den dortigen Buchladen. Dort finden Sie Literatur von Atheisten, Buddhisten, Kirchenkritiker*nnen aller Art – nur keine katholische Literatur. Offen präsentiert man Bücher wie „So werden Sie Buddhist“ oder „Warum ich kein Christ bin“. Ein derart renommiertes Kloster, welches seiner Aufgabe als Kulturträger nicht gerecht wird und stattdessen vor dem Aber- und Götzenglauben kapituliert und diesen noch fördert, ist bereits tot. Manche haben nur „den Schuß noch nicht gehört“…

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