Lügenäther und mediale Kartellbildung von Wiki bis Buntstasi-Bank

(www.conservo.wordpress.com)

Von floydmasika *)

Wikipedia verfolgt eine Methodik, die das Verleumden belohnt. Aussagen, die sich auf „reputable Quellen“ stützen, werden als mutmaßlich wahr erachtet, und um dagegen zu halten braucht man ebenso reputable Gegenquellen. Diskussion in der Sache wäre „Theoriefindung“ und unpraktikabel. So schafft man allerdings Anreize dazu, die Reputation von Quellen und Autoren systematisch zu zerstören. Das System von Wikipedia ist auch zur Unterwanderung durch Kräfte geeignet, die genau das tun. Dies zeigte neulich  ein  Filmemacher am Beispiel von Forschern wie Daniele Ganser, die Ungereimtheiten in den Erklärungen von Regierungen zu möglicherweise inszenierten Terroranschlägen nachgehen und alternative Erklärungen zu überprüfen versuchen. Die bei Wikipedia aufgedeckten Entscheidungsvorgänge legen die Vermutung nahe, dass hier mit harten Bandagen für mächtige Auftraggeber gekämpft wird.

An der TU Dortmund hat Prof. Walter Krämer jetzt seinen Studenten offiziell erklärt, warum Wikipedia als Quelle nicht erwünscht und in Abschlussarbeiten nicht erlaubt ist, wobei insbesondere der geistes- und sozialwissenschaftliche Teil der deutschen Wikipedia (noch mehr als der amerikanischen) ganz im Dienste der Madigmachung unerwünschter (unbunter) potenzieller Referenzen zu stehen scheint. Dass in dem von KenFM verbreiteten Film mit Daniele Ganser ein Forscher von Wikipedia unsachlich verunglimpft wird, dessen Forschung die US-Regierung stören, ist hier gewissermaßen ein glücklicher Umstand. Wenn es sich um einen patriotischen (z.B. migrationskritischen) Forscher handeln würde, wären weniger Leute bereit, der Kritik an Wikipedia überhaupt ihr Ohr zu leihen. KenFM vermutlich auch nicht. Auf diese Weise erklärt sich auch die Entstehung von Querfronten.

Die klassischen Medien sind Gegenstand ähnlicher Wühlarbeit. Vieles entsteht einfach von selbst aufgrund der mangelnden Kompetenz der Medienmacher. Es ist kostengünstiger, mit dem Strom zu schwimmen. Insbesondere junges Personal gefällt sich in der angesagten infantilen Idiotie. Ellen Kositza schreibt dazu in Sezession:

Aus dem großen aktuellen Schneiderbetrieb der Meinungsherstellung hat uns der in Leipzig lehrende Medienwissenschaftler Uwe Krüger (Jahrgang 1978) mittels zweier Publikationen Bericht erstattet. 2013 hatte er seine vielbeachtete Dissertation veröffentlicht. Der Titel gibt den Inhalt bereits reichlich präzise wieder: Meinungsmacht. Der Einfluß von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse. Krüger stellt zunächst kritische (US-amerikanische) Forschungsansätze vor, mit deren Hilfe die informelle Kommunikation zwischen Journalismus und Machtelite begründet wird. Das wäre zum einen die »Indexing-Hypothese« (verkürzt: Journalisten orientieren sich gemäß einer eher unbewußten Verhaltensregel allein an der Meinungsbandbreite des politischen Establishments), dann das »Propagandamodell« (u.a. vom linken Vordenker Noam Chomsky entwickelt), das von einer symbiotischen und ökonomischen Nähe zwischen Politik und Medien ausgeht. Hier spielt der »Experte«, der sich zu einem strittigen Thema äußern darf, eine wichtige Rolle, zumal es in der Regel »Experten« seien, die einem bestimmten Konzern angehören oder am Tropf einer staatlichen Institution hängen. Interessant ist ferner das »Konzept der sozialen Kontrolle«, das zugleich das »Protestparadigma« wiedergibt: Über Protestformen, die das System herausfordern, wird einseitig berichtet. Ihr eigentliches Anliegen wird gar verschwiegen. Gezeigt oder zitiert werden Äußerungen »kopfschüttelnder« Außenstehender; zudem greifen »Techniken der Delegitimation, Marginalisierung und Dämonisierung«.

Letzteres kennen wir von der Berichterstattung über Montagsspaziergänge. Der BR prägte zuletzt mit dem Kopfschütteln eines per Pokemon-Go angelockten Passanten die Medienberichterstattung über Pegida München.

Die Wirkung des jeweiligen nichtstromlinienförmigen Protests wird einerseits heruntergespielt, andererseits die angebliche Gefährlichkeit der Gruppe übertrieben. Oft folge simple »Nichtberichterstattung«. Krüger ergänzt diese Großtechniken des berichterstattenden Gewerbes um kleinformatige Formen der Kommunikation (Hintergrundgespräche, Vier-Augen-Treffen) und geht all diesen Thesen und Vermutungen – bezogen auf die Lage in Deutschland – dann anhand einer empirischen Untersuchung nach: Krüger lehnt die polemische Rede von der »Lügenpresse« ab, zumal es hier und heute weder Zensur noch direkte Lenkung gebe. Und, klar, wer (selbst gewohnheitsmäßig) nur einen Teil des Ganzen abbildet, ist noch kein Lügner, sondern eher ein Ausblender oder Verschweiger. Krüger spricht lieber von »Mainstream«, »hoher Konformität« und einem »Meinungskorridor«. Wie kommt’s? Daß auch subalterne Berichterstatter (die nicht an Elitenklüngeln beteiligt sind) sich an dieser besorgniserregenden »Meinungskonsonanz« beteiligen? Der Wissenschaftler spricht von einem sozialen Konformitätsdruck, dem eben nicht nur Rezipienten, sondern auch die Seite der Meinungsmacher ausgesetzt sei. Wer schreibend oder sendend auf den etablierten Common sense einschwenke, arbeite als Journalist innerhalb einer »Niedrigkostensituation«: »Er kann offensiv agieren, ihm steht eine breite Palette etablierter Argumente und bekannter Phrasen zur Verfügung.« Standpunkte einer Gegenöffentlichkeit hingegen bewegen sich für den Journalisten in einer »Hochkostensituation«: Argumente müssen besonders sorgsam und defensiv aufgebaut werden, und als Abweichler läuft man dabei Gefahr, sozial sanktioniert zu werden. Die Rolle als »schwarzes Schaf« innerhalb einer Redaktion muß man sich leisten wollen!

Besonders niedrig werden die Kosten im Falle des patriotischen Protestes dadurch, dass ein öffentlich finanziertes Buntstasi-Netzwerk allen Redaktionen fertige Vorlagen liefert und Verbindungsleute in den Redaktionen selbst unterhält, die vom Zugang zum Netzwerk profitieren.

Krüger geht davon aus, daß es sich hierbei um selbsttätige Mechanismen handelt, die den wenigsten Medienmenschen überhaupt bewußt seien: »Man kann sich und den Betrieb, in dem man steckt, schwer selbst beobachten.« Daß in den Leitmedien (FAZ, Spiegel, SZ, Die ZEIT, Fernsehtalkshows) »auch mal eine andere Meinung« zu Wort kommt, ist für Krüger übrigens mitnichten ein Beleg für echte Pluralität, sondern ein Beweis dafür, daß die Ausnahme die Regel bestätigt und mithin systemstabilisierend wirke. Solcherart sieht er eine wichtige Funktion der Medien in die Binsen gehen: indem nämlich die Rolle des »Aufpassers« zu der des »Anpassers« wird. Insgesamt sieht Krüger ein Gestell aus Konformitätsdruck, Erziehungsabsichten und handfester Lobbyarbeit ins Werk gesetzt, die unsere Medienlandschaft zu einer Art Kartell betonierten.

Offenbar ist die Entstehung eines Kartells, welches Meinungen nur innerhalb seines Grundkonsenses (auch „Meinungsbogen“ genannt) erlaubt und Andersdenkende zu bestrafen und durch Angriffe auf ihre Reputation aus dem Verkehr zu ziehen sucht, eine Art soziale Naturgesetzmäßigkeit, ähnlich wie die natürliche Hierarchie. Damit wäre auch gut zu erklären, warum die Protagonisten des hiesigen Kartells vergleichbare Meinungskartelle fremder Länder immer für „undemokratisch“ halten, sobald deren Grundkonsens ein anderer ist. So geschieht es etwa typischerweise gegenüber Russland, in dessen Inneren aus dortiger (volksfreundlicher) Sicht ein freieres Diskussionsklima als in Deutschland herrscht. Wir sind „demokratisch“ und ihr nicht. So war das schon in der deutschen demokratischen Republik. Die in Starnberg berufene Politologin Ursula Münch verneint, dass es bei uns „Systemmedien“ und „Systemwirtschaft“ gebe, aber die von Krüger akribisch belegten Erkenntnisse weisen darauf hin, dass es etwas derartiges mehr oder weniger überall geben dürfte und dass es sich bei uns besonders stark in globalhumanitaristischer Orientierung verengt und verhärtet hat.

Burkhard Müller-Ullrich, jener wortmächtige Achse-des-Guten-Autor, der bereits in den Anfangszeiten des Internets ein fulminantes Buch über Gesinnungstäter im Journalismus vorgelegt hatte, faßt den Dreiklang ein wenig anders; nämlich wahlweise als »Feigheit, Naivität und gute Absicht« oder als »Weltanschauung, Arroganz, Angst«. Müller-Ullrich weist im übrigen auf ein anderes, nicht zu geringschätzendes Phänomen hin: »Alles Veröffentlichte wird immer dümmer, weil es von immer jüngeren Autoren stammt.« Wie wahr!

In diesen Tagen schlug Medienzensur besonders heftig zu, wobei ähnliche Verhältnisse wie bei Wikipedia und in den klassischen Medien auch bei Facebook und Twitter zutage traten

* PEGIDA e.V. wurde zu einem Zeitpunkt aus Facebook ausgesperrt, als Maas gerade den Druck auf Facebook vergrößerte und für den Fall, dass weiterhin nicht die „richtigen“ Inhalte gelöscht werden (also nicht etwa nur PEGIDA sondern auch bunte Hassseiten und Pranger wie „Perlen aus Freital“), mit neuer repressiver EU-Gesetzgebung drohte.

* Milo Yiannopoulos, Redakteur von Breitbart.com und Anführer einer Bewegung „Homosexuelle für Donald Trump“, wurde aus nichtigen Gründen aus Twitter herausgeworfen. Er wird gegen Twitter prozessieren und wahrscheinlich gewinnen. Gewalttätige Linksextremisten und schwarze Rassisten fliegen nicht aus Twitter, ihre Drohungen bleiben monatelang unzensiert. Twitter huldigt dem „liberalen“ Gleichheitsdogma, welches im Effekt bedeutet, dass gegen sozial stärkere (erfolgreichere) Gruppen (wie Weiße im Verhältnis zu Schwarzen) diskriminiert wird.   Inzwischen triumphiert diese Pro-Trump Protestbewegung  allerdings derart, dass manche in ihrem Anti-PC-Eifer übermütig (und in ähnlichem Sinne „Anti-PC“ wie die andere „Anti-Fa“) werden.  Was man Milo jedoch kaum vorwerfen kann.<iframe width="454" height="297" src="https://www.youtube.com/embed/XwRlSTnv0aE&quot; frameborder="0" allowfullscreen
* Manuela Schleswig nutzt den Axt-Dschihadismus von Würzburg, um ihr Buntstasi-Netzwerk zu füttern. Die Amadeu-Antonio-Stiftung führt jetzt einen „präventiven“ Kampf sowohl gegen „Rechts“ als auch gegen Islamismus in sozialen Netzwerken und bekommt dafür nun noch mehr Geld vom Familienministerium. Das war auch wohl ein Grund, warum Schleswig sogleich tränenrührselig von der Notwendigkeit sprach, „minderjährige unbegleitete Flüchtlinge“ (MUFl) noch umfassender zu betreuen. In den Axt-Afghanen, der wohl nicht wirklich minderjährig war, hatte man schon 50.000 € investiert. Da dies zur Betreuung nicht gereicht hatte, muss die Buntstasi-Bank nun noch weiter gemästet werden.

* Für „Prävention in den Vierteln“ will und erhält auch Münchens Buntstasi-Chefin Dr. Heigl-McCarthy mehr Steuergelder.   Die Globalisierung verschiebt Grenzen und Staatssicherheitsarbeit weit ins Innere.  Der gerne Putin nachgesagte „hybride Krieg“ wird  folgerichtig von den Eliten gegen ihre Völker geführt.

* Die Buntstasi-Bank investiert im Auftrag der SPD Millionen € Staatsmittel in Aktivitäten und Personen, welche der SPD unangenehme Debatten vom Hals halten. Sie bietet dabei Angriffspunkte, die man sogar in einem bunten Medienumfeld für Öffentlichkeitsarbeit nutzen kann. Die Identitären zeigen, wie es geht.

* Vom Lügenäther philosophierte zuletzt Peter Sloterdijk.

(Original: https://bayernistfrei.com/2016/07/22/luegenkartelle/#comments)

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Hierzu ein bemerkenswerter Kommentar von „noby“:

Diese – Spott dient seit APO-Vergangenheit bis zur OPA-Gegenwart den Schwachen als Wehr – diese also gleichsam akademisch fulminante Arbeit unseres geschätzten Fleißarbeiters Floydmasika lässt sich auf drei Sätze verkürzen:

Wer die Macht hat, hat das Sagen.

Wer die Macht hat, hat Moneten.

Wer zahlt, schafft an.

Nun qualifizieren sich, wie unser Privatgelehrter Floydmasika im akademischen Überbau Experten, welche nach dem Motto „üb-immer-Treu-und-Redlichkeit“ in fusseliger Klein- und Feinarbeit durch die Tünche von Pracht und Macht sich durcharbeiten und dahinter den Tumor und Terror von Lüge, Falschheit, Gier, Anmaßung, Arroganz und Dummheit entdecken. Der Volksmund sagt: „Außen hui, innen pfui.“

Die Crux nun mit dieser akademischen Fein- und Fleißarbeit, welche in seinem Beitrag unser überaus fleißiger Forscher Floydmasika uns wieder aufs Brot schmiert, ist – wie dies schon bei Gelehrten seit Zeiten Habermaas, Adornos und bei studentischen Sprechern wie Dutschke so war, ist und bleibt, das Publikum kann kaum folgen! Zeit, Energie und Geist sind wie alle Ressourcen begrenzt und nicht allen gleich gegeben wie preziösen Privatgelehrten. Leider.

Der Lügenäther der Nazi-Nachkriegs-Eliten war stickig und dicht. Netze aus Nazizeiten hielten die Reihen-fest-geschlossen. Hofbericht-Prediger pöbelten damals wie die Prantlhausener Pestpostille heute, nur derber, gröber, gemeiner und gewalttätiger.

Protest dagegen war mühsam, gefährlich und in hohem Maße strafbewehrt.

Es gab im verschwindenden Promille-Bereich einige Clowns, die mit minimalen Mitteln protestierten. Das Beispiel stinkt mehr als es hinkt, weist aber die Richtung. Um nicht nur in hoch-kulturellen-akademischen Zirkeln der Küss-die-Hand-Marionetten und ihren Sekt-Empfängen akademisch geschliffen und ausgewogen zu agitieren, entwickelte sich unter uns damals Anno Domini 1968 in meinem 20-jährigen Sturm-und-Drang etwas in Richtung einer „Spaß-Guerilla“. Menschen, welche vor Gericht nicht argumentieren konnten noch wollten, deren Geschwätz auch kein Richter hätte anhören wollen, schissen nach zuvor genommenen Abführmitteln dem Richter vor den Tisch, und wischten sich den Arsch mit raus gerissenen Gerichtsakten.

In den Guten-Alten-Zeiten (Degenhardt) pöbelten solche Gestalten aus clandestinen, isolierten Gruppen als Einzeltäter gegen einen übermächtigen Staats- und Verwaltungsapparat. Heute ist es umgekehrt: Der übermächtige Staats- und Verwaltungsapparat ermächtigt finanziell und mit medialer Macht den Pöbel, Minderheiten zu marginalisieren, zu dämonisieren, zu terrorisieren.

Diese buntstasi Pöbel-Burschen mit Motz-Madeln mögen zwar vielfach „Kinder-der-68iger“ von mittlerweile arrivierten Machthabern sein, die sich austoben, aber es sind lange nicht „Kinder-vom-Geist-der-Alt68iger“, die rebellisch waren und bleiben. Wie diese: http://n0by.blogspot.de/2016/07/gefahr-fur-leib-und-leben-hab-und-gut.html

www.conservo.wordpress.com   25. Juli 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Lügenäther und mediale Kartellbildung von Wiki bis Buntstasi-Bank

  1. karlschippendraht schreibt:

    Wenn ein Samenkorn auf unfruchtbaren Boden fällt dann wird es nie aufgehen . Wenn Meinungsmache auf ausreichend Dummheit trifft dann wird sie wirksam sein .
    Das bekannte Einstein-Zitat bestätigt sich immer wieder.

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  2. wreinerschoene schreibt:

    Sehr richtig, alle linken Organisationen und Parteien verdienen ein Schweinegeld mit Flüchtlingen, Kampf gegen Rechts, Kampf gegen Islamisten. Wir bezahlen den ganzen Senf aber mit und machen uns Mitschuldig.

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