Totschlagkeule „Antisemit“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Jörgen Bauer

Gedanken zur WocheJudenstern

so wie es vor 50 Jahren der Homosexuelle war, der gesellschaftlich ausgegrenzt wurde, ist es in unseren Tagen der „Antisemit“ – ohne zu prüfen, ob dieser Vorwurf wirklich zutrifft.

Das wurde jetzt wieder anlässlich der Zerwürfnisse innerhalb der AfD im Landtag von Baden-Württemberg deutlich. Auslöser war der AfD-Abgeordnete Wolfgang Gedeon, der in einem Buch phantasievolle Verschwörungstheorien kreiert und Aussagen macht, die, nach meinem Empfinden, unsinnig und unrealistisch sind.

Näheres dazu ist im Internet nachlesbar, wobei es nicht nur um angebliche jüdische Absichten in Sachen Weltherrschaft, sondern auch um amerikanische Großmachtgelüste geht.Dr. Wolfgang Gedeon ist eine schillernde Persönlichkeit, war als Arzt sehr erfolgreich, war extremer Maoist, hat dann einen Paradigmawechsel nach Rechts vorgenommen und sich danach mit allerlei merkwürdigen esoterischen Dingen befasst.

Nachdem wir aber Gedanken- und Meinungsfreiheit haben, kann er von mir aus glauben, was er für richtig hält. Ich halte es hier mit dem Philosophen Voltaire, der da sagte: „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich gebe mein Leben dafür, dass du es sagen darfst.“

Seinen Ideen müsste dann Einhalt geboten werden, wenn er diese zum politischen Programm erhebt. Wenn er aber sein umstrittenes Buch mit in den Baden-Württembergischen Landtag bringt und am Rednerpult auf Aussagen in seinem Buch verweist, wird eine rote Linie überschritten.

Wenn das seitens seiner Partei unwidersprochen bleibt, führt dies zu der Annahme, dass Gedeons Sichtweisen der Meinung innerhalb der AfD entsprechen. Wobei es die Frage wäre, inwieweit Gedeons „philosophischen Betrachtungen“ überhaupt irgendeine Bedeutung zukommen kann.

Es liegt die Vermutung nahe, dass seine esoterischen Vorstellungen, über gute und böse Mächte bei der Abfassung seines Buches Pate gestanden haben, weshalb man das Ganze nicht zu hoch hängen sollte.

Aber warum überhaupt diese Aufregung, wenn es um Antisemitismus geht?

Die Antwort liegt auf der Hand. Der Grund ist der Holocaust, der im deutschen Namen geschehen ist und der deshalb, und wie ich meine zu Unrecht, dem gesamten deutschen Volk als „Kollektivschuld“ angelastet wird.

Mir fällt hierzu der ehrenwerte und hochgeschätzte Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker ein, der, als hochdekorierter und tapferer Offizier an der Ostfront, nach eigenem Bekunden nie etwas vom Holocaust gehört hatte. Aber wer soll denn dann überhaupt etwas vom Holocaust mitbekommen haben?

Im Übrigen ist es weiterhin so, dass man sich bedeckt hält, um keine Schwierigkeiten zu bekommen, und die waren damals tödlich. Aber wegen des den Deutschen angelasteten Holocaust, der sich natürlich nie wiederholen darf, sind die Deutschen, wie es ihre Art ist, übervorsichtig und, gewissermaßen als Teil der Wiedergutmachung, verpflichtet, nur noch positiv über Juden zu sprechen, wobei alles, was irgendwie nach Kritik aussehen könnte, sofort des Antisemitismus verdächtig ist, und das könnte wiederum „tödlich“ sein.

Insoweit hat der „Antisemitismus“ auch seine unbestreitbaren Vorteile“, weil er sich hervorragend instrumentalisieren lässt: Ein Wink mit der Antisemitismuskeule und schon ist Ruhe!

Damit wurde, typisch deutsch könnte man auch hier sagen, das eine Extrem ins andere verkehrt, was zu einer Befangenheit führt, die sachliche Betrachtungen bis auf weiteres unmöglich machen und damit zur Heuchelei verleitet.

Denn es wird nach wie vor Antisemitismus geben, genauso wie es Vor-

urteile gegenüber anderen Völkern, einschließlich des Deutschen, gibt, wonach „die anderen korrupt, faul, leichtlebig und oberflächlich, stur, hinterhältig“ und, wie im Fall der Juden, „raffiniert und geschäftstüchtig“ sind.

Ein Thema mit dem sich der Schriftsteller Gustav Freytag in seinem Roman „Soll und Haben“ befasst und der deshalb heute vielleicht als Antisemit gelten würde. Was auch auf William Shakespeare, wegen seiner Komödie „Der Kaufmann von Venedig“ zutreffen könnte, in der  ein jüdischer Geldverleiher mit „antisemitischen Verbalinjurien“ bedacht wird.

Ein Onkel von mir, gebürtiger Franzose, war auf Juden überhaupt nicht gut zu sprechen. Er hatte einem jüdischen Freund 40.000 US-Dollar – in den 50er Jahren ein Riesenvermögen – unter Freuden ohne Quittung geliehen, an das sich der Freund später „nicht mehr erinnern“ konnte. Ich könnte weitere Beispiele anführen.

Für Christen gilt aber etwas anderes:

Das Volk Israel, zu dem auch der Stamm Juda, also die Juden, gehört, ist und bleibt Gottes auserwähltes Volk, das nach wie vor zum Heil der Welt bestimmt ist und dem noch eine große Aufgabe zukommt. Schon deshalb können Christen keine Antisemiten sein.

Die Juden wurden nach der Zerstörung Jerusalems durch die Römer, im Jahre 70 n.Chr., in alle Welt zerstreut und begannen ein Leben in der Diaspora. Für die Juden war das von Anfang an mit Verfolgung und Ausgrenzung verbunden. Dadurch, dass die Juden, mehr oder weniger freiwillig, „unter sich“ blieben, blieb das jüdische Volk erhalten.

Im Alten Testament, 5. Mose 28, 15ff. werden dem Volk Israel furchtbare Konsequenzen und die Vertreibung aus dem Gelobten Land für den Fall angekündigt, dass sie Gott ungehorsam werden.

Der messianische Jude (Judenchrist) Klaus Mosche Pülz, der des Antisemitismus unverdächtig ist, sieht im Holocaust das Gericht Gottes, weil die Juden Jesus Christus als ihren Messias ablehnen. Und er fragt, mit was wohl eine abgefallene Christenheit rechnen muss, wenn Gott nicht einmal sein eigenes Volk verschont hat. Etwas, worüber man nachdenken sollte.

Wie ist das alles zu bewerten?

Es wird noch einige Zeit dauern, bis man sich des Themas „Juden“ unbefangen annehmen kann, ohne befürchten zu müssen, bei einer nicht ganz korrekten Wortwahl des Antisemitismus bezichtigt zu werden.

Zu einer „alternativen Politik“ sollte es deshalb auch gehören, hier auf eine Entkrampfung hinzuwirken, zumal der Begriff „Antisemit“ Ableger bekommen hat. Zu denken ist hier an Begriffe wie „Rassist“, „Fremdenfeind“ usw., die ähnlich inflationär wie das Wort „Antisemit“ gebraucht werden und eine ähnliche Wirkung wie der „Antisemit“ entfalten.

Und was ist überhaupt ein Antisemit? Wer den Juden nur kritisch gegenübersteht, oder wer diese ablehnt, hasst und eliminiert sehen möchte?

Zudem wird hier mit zweierlei Maß gemessen.

Die JUNGE FREIHEIT berichtet in ihrer Ausgabe vom 08.07.2016 vom Al-Quds-Marsch in Berlin, wo es um die „Befreiung Jerusalems vom zionistischen Joch“ und die „Vernichtung Israels“ geht. Vor Beginn der Demonstration wurde darauf hingewiesen, dass Rufe wie „Tod für Israel“ und „Tod den Juden“ diesmal ebenso verboten seien wie das Zeigen der Hisbollah-Flagge. Offenbar waren derartige Rufe bislang üblich.

Es gab auch eine „Gegendemonstration der Demokraten“, der sich spontan auch drei AfD Mitglieder anschlossen. Diesen wurde von Izi Aharon über Mikro zugerufen: „Löst erst einmal euer Antisemitismus-Problem, bevor ihr bei den Demokraten mitmarschiert, worauf Rufe wie „Haut ab!“ und „Nazis raus“ ertönten, so dass die AfD Leute zu ihrer eigenen Sicherheit von der Polizei abgeführt werden mussten.

Interessant ist auch hier der Gebrauch des Wortes „Demokrat“. Demokratie heißt eigentlich „Herrschaft des Volkes“, wird aber mehr und mehr im Sinne einer „politisch korrekten Gesinnung“ verstanden.

Nachdem wir jetzt aber mit anderen und akuten Problemen zu kämpfen haben, wäre es an der Zeit, sich mit diesen auseinanderzusetzen, anstelle den Blick ständig in die Nazi-Vergangenheit zu richten.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Ich will segnen, die dich segnen und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. (1. Mose 12, Vers 3)

Dieses an Abraham gerichtete Gotteswort wird auf das gesamte Volk Israel als Nachkommen Abrahams, bezogen. Danach wird Gott die segnen, die sein Volk segnen und die verfluchen, die sein Volk verfluchen. In diesem Wort Gottes ist bereits die Verheißung enthalten, dass durch Abraham alle Völker auf Erden gesegnet werden sollen.

Daran wird erkennbar, dass dem Volk Israel eine besondere heilsgeschichtliche Bedeutung zukommt.

Im Propheten Sacharja lesen wir von zukünftigen Ereignissen:

Zu dieser Zeit werden zehn Männer aus allen Sprachen der Heiden einen jüdische Mann beim Zipfel seines Gewandes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir hören, dass Gott mit euch ist. (Sacharja 8, Vers 23)

Das Volk Israel fiel immer wieder von Gott ab. Gott schickte dann Propheten, die das Volk zur Umkehr riefen und für den Fall, dass das nicht geschah, schwere Gerichte ankündigte, zu denen es dann auch kam. Dazu lenkte Gott, als Herr der Geschichte, die geschichtlichen Abläufe so, dass sie sich sehr nachteilig auf das Volk Gottes auswirkten.

Die Völker, die unbewusst das Strafgericht vollzogen, waren damit aber nicht gerechtfertigt, sondern verfielen ihrerseits dem Gericht Gottes. Deshalb tun wir gut daran, das Richten Gott zu überlassen.

Ich glaube, dass das Thema „Antisemitismus“ erst dann erledigt sein wird, wenn Israel in Jesus Christus seinen wahren Messias erkennt.

Hervorzuheben sind deshalb die missionarischen Einsätze von ZELEM in Israel unter dem judenchristlichen Pastor Klaus Mosche Pülz, der dafür schon viele Opfer, Anfeindungen und Anschläge auf sich genommen hat.

Wenn die Weigerung, Juden mit dem Evangelium bekannt zu machen und Judenchristen nicht an Kirchentagen teilnehmen zu lassen, dafür vielleicht aber Muslime einzuladen, auch eine Form von „Antisemitismus“ ist, muss die Kirche zuerst vor ihrer eigenen Türe kehren, bevor sie vielleicht andere des Antisemitismus bezichtigt.

www.conservo.wordpress.com   6. August 2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Totschlagkeule „Antisemit“

  1. karlschippendraht schreibt:

    ………Es wird noch einige Zeit dauern, bis man sich des Themas „Juden“ unbefangen annehmen kann, ohne befürchten zu müssen, bei einer nicht ganz korrekten Wortwahl des Antisemitismus bezichtigt zu werden……..

    Diese Sichtweise betrifft vorrangig nur die Alt-Bundesländer . In Mitteldeutschland hatte man nie in einer solchen Befangenheit gelebt und hat daher keine Schwierigkeiten , den aufrechten Gang zu praktizieren , was sich heute vorteilhaft auswirkt .

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  2. hansberndulrich schreibt:

    „Antisemitismus“ ist hierzulande ein politischer Kampfbegriff und weniger eine objektive Zuschreibung. Im engeren Sinne bedeutet diese Vokabel eine grundsätzliche Feindschaft gegenüber Juden, weil sie von der Herkunft Juden sind. In dieser Bedeutung ist Gedeon kein Antisemit. In weiteren Sinne umfasst Antisemitismus jedwede kritische Auseinandersetzung mit jüdischen Persönlichkeiten und Organisationen, jüdischem Wirken in Vergangenheit und Gegenwart und insbesondere mit dem Staat Israel, seiner Geschichte und seiner Politik. Und da bietet die Publikation von Gedeon in der Tat jede Menge Angriffspunkte. Gedeon unterscheidet zwischen Antijudaismus, Antizionismus und Antisemitismus. Das nimmt ihm die missgünstig gesinnte mediale Öffentlichkeit natürlich nicht ab, zudem ist das historische Faktenwissen beim breiten Publikum sehr beschränkt; eine Diskussion darüber obsolet. Gedeon hätte mit seinen Thesen zum Thema Zionismus nie ein politisches Mandat anstreben dürfen. Ansonsten ist seine Darstellung der verheerenden Wirkung der 68-er und ihrer Adepten durchaus zutreffend.

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