Pädagogischer Skandal: Linksgrüne Indoktrinierung

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Klimaschutzpolitische Agitation im Klassenzimmer

Die Umerzieher der Gesellschaft schrecken vor nichts zurück. Der Bundesjustizminister als Ober-Umerzieher mit einem ausgeprägten Reichen-Komplex will bei nicht verkehrsbedingten Delikten nicht nur die Führerscheine einziehen, sondern versucht auch, in einer maaslosen Aktion eine neue Art von Zensurbehörde einzuführen, die den Bürgern schon die richtige Gesinnung – nämlich die linke – beibringen soll. Ahndungen nicht politisch-korrekten Verhaltens aller Art drohen – bis hin zur Existenzvernichtung.

In einem solchen Klima ist auch das Klima nicht geschützt. „Klima“ ist seit Jahrzehnten eines der Lieblingsthemen linker Agitatoren und als Thema so recht geneigt, den Leuten Furcht und Angst einzujagen. Die entsprechende Umerziehung beginnt denn schon im Klassenzimmer.

So ist jetzt ein Fall (aus vielen) bekanntgeworden, der nach der „bewährten“ Methode handelt: einseitig und keinen Widerspruch duldend. So werden aus Kindern linksgedrehte Klimabotschafter! Der Vorgang spielt in Coburg, könnte sich aber auch in jeder anderen Stadt so abspielen, siehe den folgenden Offenen Brief:

Offener Brief an den Rektor der Realschule Neustadt bei Coburg, Ronald Bänisch

Sehr geehrter Herr Rektor Bänisch,

der Neuen Presse Coburg entnehme ich auf Seite 20 den Artikel „Klimawandel im Klassenzimmer“, der von der Klimaschutzagitation der Lisa Güntner (M.Sc. Geoökologie, magistriert mit „Simulation australischer Salzseen im Labor“), Klimaschutzmanagerin des Landratsamts Coburg, und der Diplom-Biologin/Gewässerkundlerin Susanne Reich vom Büro „Wasserwirbel“ berichtet. Dabei wird nach dem Zeitungsartikel Ihren Schülerinnen und Schülern beigebracht, daß „Kohlendioxid“ als „Treibhausgas … für die Erderwärmung zuständig“ sei und „Spurengase entscheidend seien, dass die die Erde immer wärmer wird“. Nach Güntner sei dabei „nichts spekulativ, sondern alles wissenschaftlich belegt“. Dafür „haben sich die Schüler“ bei diesen Frauen sogar „bedankt“, die Schülerinnen und Schüler sollen nun „als Multiplikatoren auftreten und ihr Wissen in die Familien und den Freundeskreis tragen. Sie fungieren quasi als Klimabotschafter.“

Klimapolitisch mißbrauchte Schüler

Sehr geehrter Herr Rektor Bänisch, diese klimaschutzpolitische Agitation Ihrer Schülerinnen und Schüler durch Externe ist als einseitige Eintrichterung unbeweisbarer Wissenschaftshypothesen ein pädagogischer Skandal. Die Hypothese des von den beiden Damen verbreiteten Klimaschutz-Mainstreams, das CO2 sei ein Treibhausgas und für die Erderwärmung zuständig, läßt sich in der Natur nicht experimentell beweisen. Die darauf beruhenden Klimasimulationen können weder die klimatische Vergangenheit noch Zukunft in wissenschaftlich hinreichender Genauigkeit nachstellen beziehungsweise vorhersagen. Die CO2-Klimakiller-Hypothese dient hingegen klimapolitischen Zielen, deren Endziel meistens im Kassemachen liegt (Umbau unserer Energieversorgung mit Begünstigung besonders nachteiliger Energiegewinnungsarten, gewissenlose Zerstörung der Landschaft durch „Ökoenergieanlagen“, klimapolitische Zwangsmaßnahmen gegen Hausbesitzer, Arbeitsplatzsicherung für gewissenlose Wissenschaftsnieten …) und keinerlei nachweisbare Änderungen des Wetters – naturgemäß Voraussetzung des Klimas – bewirken kann.

Agitation

Ich lege Ihnen einen Fachartikel des ehem. ZDF-Wetterfrosches Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne (www.der-wettermann.de) bei, der die naturwissenschaftliche Absurdität der an Ihrer Schule verbreiteten Klimalügen klarlegt und auch von einem Nichtmeteorologen verstanden werden dürfte. Ihre von den Klimaschutzpropagandistinnen desorientierten und mißbrauchten Schülerinnen und Schüler sollten lieber fachlich einwandfreie Informationen vermittelt bekommen und nicht mit einer an unseligste Zeiten gemahnenden Agitation des persönlichen Umfelds mißbraucht werden. Es liegt an Ihnen, hier korrigierend einzuwirken oder sich, Ihren Schülerinnen und Schülern sowie deren persönlichem Umfeld diesen klimaschutzpolitischen Mißbrauch der Wissenschaft und Schule gefallen zu lassen.

Mit freundlichem Gruß, Dipl Ing. Konrad Fischer (www.konrad-fischer-info.de / info@konrad-fischer-info.de).

Herrn Fischer sei außerordentlich gedankt für seine klaren Worte und seine Aktion, die hoffentlich viele Nachahmer findet!

www.conservo.wordpress.com    8.8.16
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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3 Antworten zu Pädagogischer Skandal: Linksgrüne Indoktrinierung

  1. haluise schreibt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. greypanter schreibt:

    Es ist typisch deutscher Größenwahn, dass ein Volk von 1 % der Weltbevölkerung versucht, mit seinem teuren Sonderweg die Welt zu retten. Gleichzeitig wird mit Fracking mehr fossiler Brennstoff gefördert, als jemals zuvor und zu Schleuderpreisen verkauft, um den Verbrauch in den Entwicklungsländern ins Uferlose zu steigern. Die Welt rast mit Vollgas auf den Abgrund zu!

    Dass der Klimawandel – aus welchen Gründen auch immer – schon stattgefunden hat, kann jeder anhand des ständigen raschen Wechsels von brennender Sonnenhitze und heftigen Regengüssen feststellen. Die Karibik als Kochtopf des Nordatlantiks sendet uns ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen und die Zwischenhochs dauern nur zwei bis drei Tage. Wer erinnert sich noch an echte Sommermonate?

  3. wreinerschoene schreibt:

    Ich kann das Wort „Klimawandel“ nicht mehr hören, als ob der kleine Mensch einen Planeten verändern könnte. Wieviele Vulkane waren aktiv vor ein paar Tausend Jahren? Und wie hat sich das Klima verändert? Wieviel Stickstoffe und Schwefel lag damals in der Luft. Das Klima verändert sich weil sich die Sonne verändert, denn Klima und Sonne sind verbunden. Wenn alles so wäre wie man uns weiß machen möchte, würde ein Baum nur Monate brauchen um „erwachsen“ zu sein. Die Messmittel werden immer „feiner“ folglich die Veränderungen immer größer, wie die Statistiken der einzelnen Parteien, es kommt drauf an wer sie macht, und wie man sie lesen kann bzw. aus welchen Blickwinkel. Die Kurven sind extrem bei einen größeren Maßstab und sehen bedrohlich aus.

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