Widerstand wächst – Ungeborene haben Recht auf Leben

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter HelmesEmbryo

Wohlstandsmentalität und der Geist der ´68er

Drei wesentliche Ursachen sind ausschlaggebend dafür, daß „Abtreibung“ – also die Tötung ungeborenen Lebens – gesellschaftsfähig werden konnte und einem Millionenheer noch nicht geborener Kinder den Weg ins Leben verwehrte:

* Eine egoistische Wohlstandsmentalität, die im Westen Deutschlands immer mehr um sich griff, hat dazu beigetragen, daß Kinder vielerorts keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft haben – aus purem Egoismus.

* Die ´68er-Bewegung sowie die Verbreitung der Antibabypille veränderten zuerst die Einstellungen vieler Frauen und Männer zur Sexualethik und zur Abtreibung. Mit massiver Hilfestellung durch die immer mehr von Linken unterwanderten Leitmedien begann ein Feldzug für die größte Abtreibungswelle der deutschen Geschichte.

* Das Versagen der Kirchen (nicht nur in dieser Frage) trug zum Siegeszug der „Mein Bauch-gehört-mir-Mentalität“ mit bei. Allen späteren Beteuerungen zum Trotz haben die beiden großen christlichen Kirchen aus ihrem Desaster im Umgang mit den Nazis vor 75 Jahren nichts gelernt. So wie sie sich damals (insbesondere die Protestanten) mit dem politischen Machthabern arrangiert und viele vom Regime Verfolgte im Stich gelassen haben (solange, bis sie selbst zur Zielscheibe wurden), so haben sie sich auch heute arrangiert und die Ungeborenen und ihre Mütter bzw. Eltern im Stich gelassen.

Abtreibungsmentalität politisch gefördert

Die Linke, die SPD, die Grünen, die Christdemokraten – es ist doch inzwischen unerheblich, welche Partei die Deutschen wählen: Alle stehen inzwischen für die Auslöschung zukünftigen Lebens. Sie alle versagen bei der Bekämpfung des Übels „(vermeintliches) Recht auf Tötung seines Kindes vor der Geburt“. Damit sind sie dafür verantwortlich, daß in den letzten 50 Jahren allein in Deutschland mindestens 10 Millionen Kinder vor ihrer Geburt getötet wurden, zu 90% finanziert durch den deutschen Staat.

Seit 43 Jahren Selbstmord am deutschen Volke

Das Ergebnis kann man an der Zahl der Deutschen in unserem Lande sehen: In zwölf Generationen sind wir Deutschen ausgestorben – in anderthalb Generationen bereits Minderheit! 1901 wurden im damaligen Deutschen Reich 2.010.626 Kinder geboren. 2012 waren es nur 673.544.

Seit 1972 wurden in Deutschland weniger Menschen geboren als starben. Seit 2005 zählt die Bundesrepublik Deutschland weniger als 700.000 Geburten im Jahr. Sogar im ersten Nachkriegsjahr 1946 wurden mit 922.000 Geburten deutlich mehr Kinder geboren. 1960 waren es 1.261.614. Mit anderen Worten: Seit 43 Jahren stirbt das deutsche Volk an „Selbstmord“.

Bundesverfassungsgericht: Schutzanspruch des ungeborenen Lebens

Was von Abtreibungsbefürwortern gerne verschwiegen wird. Das Bundesverfassungsgericht sieht die Problematik ganz anders und hat bereits 1993 ein klares Urteil gefällt, wie aus dem folgenden Artikel der „Tagespost“ hervorgeht:

„Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1993 sind die staatlichen Organe verpflichtet, den rechtlichen Schutzanspruch des ungeborenen Lebens im allgemeinen Bewusstsein zu erhalten und zu beleben“. Deshalb müssten sie „erkennbar für den Schutz des Lebens eintreten“.

Der Widerstand wächst. Weltweiter Protest

Vielleicht bekommen die sog. „Abtreibungsgegner“ – also eigentlich die „Kämpfer für das Leben“ – Rückenwind aus dem nahen und fernen Ausland. Die Nachrichten von Aktionen und Aktivitäten gegen die „Abtreibung“ nehmen zu. Hierzu beispielhaft drei Meldungen, die der renommierte Publizist Mathias von Gersdorff kommentiert:

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  1. Clinton bekommt Widerstand in eigener Partei wg. Abtreibung

LifeNews vom 1. August 2016: Pro-Life Democrats Say They Can’t Vote for Hillary Clinton Because She’s Pro-Abortion

Kommentar:

Hillary Clintons Positionen Pro-Abtreibung sind dermaßen radikal, dass sich selbst innerhalb ihrer eigenen Partei Widerstand erhebt. Demokraten erklären, dass sie diese Frau nicht wählen können.

Für viele in Deutschland sollte das ein Beispiel sein. Aus verschiedenen Gründen:

  1. Das Eintreten für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder sollte nicht davon abhängen, in welcher Partei man ist. Notfalls muss man innerhalb der eigenen Partei Widerstand leisten
  2. Das Eintreten für das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder erfordert Mut und ist selten (heutzutage) mit Erfolg gekrönt. Wer aber sich für etwas derart existentielles einsetzt, sollte nicht primär auf den möglichen Erfolg achten, sondern auf die Tatsache, dass sein Zeugnis für das Leben etwas ändern kann – und zwar zum Guten:

Wir dürfen das Thema nicht den Abtreibungsaktivisten überlassen!

(Quelle: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2016/08/h-clinton-bekommt-widerstand-in-eigener.html)

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NFL-Star Ben Watson ist Pro-Life – gegen Abtreibung

Football-Star Ben Watson: Planned Parenthood Was Created to “Exterminate Blacks” and “It’s Working”

Kommentar:

Die Bereitschaft der US-Amerikaner, ihre Überzeugungen öffentlich zu bekennen, ist bewundernswert.

Nun hat der Football-Star Ben Watson erklärt, dass Abtreibung – von Planned Parenthood propagandistisch gefördert – sei verantwortlich für die Tötung unzähliger schwarzer Babys durch Abtreibung.

In der Tat treiben afroamerikanische Frauen überdurchschnittlich viel ab.

Ben Watson gibt die Schuld Planned Parenthood, aber auch dem herrschenden Abtreibungssystem, welches eine Mentalität bildet, die destruktiv ist. Diese beginnt mit einer falschen Lebenseinstellung, die zu Abtreibungen und inzwischen zu einem regelrechten Markt von menschlichen Organen geführt hat, die durch Abtreibungen gewonnen werden.

Wir Deutschen sollten uns an dieser Freude und dieser Bereitschaft zum Bekenntnis ein Beispiel nehmen.

Wie viele Fans von Ben Watson werden nun über die Abtreibung nachdenken? Wie viele werden möglicherweise eine Entscheidung revidieren?

(Quelle: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2016/08/nfl-star-ben-watson-ist-pro-life.html)

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Irisches Verfassungsgericht: Ungeborene haben Recht auf Leben (High Court in Ireland Rules an Unborn Baby Has a Right to Life)

Kommentar:

Eine erfreuliche Nachricht: Das Verfassungsgericht Irlands erklärt, ungeborene Kinder hätten ein Recht auf Leben.

Eine Nachricht, die aber auch nachdenklich macht: Heute kann man nicht mehr unbedingt davon ausgehen, dass Gerichte gerecht urteilen. Immer mehr verfallen sie einem regelrechten „Judikativen Aktivismus“, mit welchem sie im Grund Politik betreiben.

In Deutschland ist die Lage eigentlich nicht wesentlich anders: Das Bundesverfassungsgericht hat im Urteil von 1993 zwar das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder bestätigt, doch gleichzeitig durch die Billigung des Feigenblattes „Beratungsschein“ alle Hindernisse für die freie Abtreibung ausgeräumt.

So haben wir in Deutschland die bizarre Situation, dass Abtreibungen „rechtswidrig aber straffrei“ sind. In der Praxis und für viele Menschen ist die Abtreibung legalisiert.

Dass selbst die Justiz nicht mehr den Mut hat, ein essentielles Grundrecht zu schützen, ist ein Zeichen zivilisatorische Barbarei.

(Quelle: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2016/08/irisches-verfassungsgericht-ungeborene.html)
*) Mathias von Gersdorff ist freier Publizist sowie Betreiber der blogs „Kultur und Medien“ und http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
www.conservo.wordpress.com  08.08.2016

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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Eine Antwort zu Widerstand wächst – Ungeborene haben Recht auf Leben

  1. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Es ist schon bizarr, dass die politische Klasse, die der Verhütung und der Abtreibung aktiv den Weg gebahnt hatte bzw. davor fest die Augen schloß, heutzutage über die „demographische Katastrophe“ jammert. Genau die Menschen, die heute fehlen, wurden seit Jahrzehnten verhütet bzw. abgetrieben. U.a. mit dem gleisnerischen Zauberwort der sog. „selbstverantworteten Sexualität“ betrogen asoziale Egomanen(landläufig als „die 68er“ bekannt) die nachfolgenden Generationen um eine funktionierende Gesellschaft – gleichwohl natürlich selbst von den Vorleistungen der vorangegangenen Generationen schmarotzend. Diese selbstbezogenen und in der Regel bindungsunfähigen Egoisten stehen in Kirche und Gesellschaft nun vor dem Offenbarungseid, auf die Trümmer ihrer Träume blickend.

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