Offener Brief an Markus Söder: „Unglaubwürdige Politik“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Herbert Gassen *)strauß neu

Herrn Dr. Markus Söder, Finanzminister des Freistaates Bayern

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Söder,

wenn Sie, wie in der Presse berichtet, sagen: „Es ist und bleibt ein historischer Fehler, die Grenzen unkontrolliert zu öffnen“, so haben Sie die Pflicht als deutscher Staatsmann, dies nicht nur als eine Tatsache zum wiederholten Mal festzustellen, sondern politische Maßnahmen zu ergreifen, die von vielen Millionen Menschen in Deutschland von Ihnen erwartet werden.

Es macht die konservative (?) CSU unglaubwürdig, wenn sich ihre bedeutenden Repräsentanten zu dem sich kontinuierlich pervertierenden Staatssystem unter dieser Kanzlerin nur sporadisch kritisch äußeren. Es ist eine politische Situation in der Bundesrepublik Deutschland im Widerspruch zu den programmatischen Beiträgen erreicht, in der bürgerlicher, demokratischer Widerstand nicht mehr ausreicht. Diese Kanzlerin hat mit ihren totalitären Entscheidungen nicht nur das Grundgesetz zu ihren Absichten vergewaltigt, es sind auch unter ihrer Regierung die tradierten christlich-ethischen Grundwerte unserer deutschen Nation außer Kraft gesetzt worden. Ihre Handlungen stehen in direktem Gegensatz zu den auf den Parteitagen der CDU von 2003 und 2009 von ihr selbst vertretenen Positionen.

Mag es ihre zweifelhafte Herkunft aus einem sozialistisch/roten Pfarrhaus oder die leninistisch-marxistische Ausbildung in ihrer Jugend sein, sie hat die Begriffe Deutschland, Freiheit, Recht und Demokratie nie verinnerlicht. Ihr aktueller Beraterzirkel ist nicht an einer Einhaltung des Eides Art. 56 GG gebunden. Von der Energiewende bis zu dem katastrophalen Willkommensgruß von Millionen fremder Menschen, der irrsinnigen Behauptung, der Islam gehöre zu Deutschland, ist durch sie eine Jahrtausende alte Kultur der Deutschen vernichtet worden: Deutschland droht als Nation von ihr zerstört zu werden.

Es ist kaum noch möglich, die politische Realität mit bürgerlicher Contenance zu ertragen. Ich war bis zu Helmut Kohls Ende und dem Skandal um meinen Freund Martin Hohmann aktiver Funktionär der CDU-Main-Kinzig-Kreis. Hören wir auf Erika Steinbach, Wolfgang Bosbach und viele andere, auf gut deutsch: Es kotzt sie wie mich an, was von Frau Merkel mir und Millionen Gleichgesinnter als deutschen Patrioten zugemutet wird.

Sehr geehrter Herr Dr. Söder, seien Sie von einem ‚Alten Mann‘ (*1928) beraten: Sie haben alles Recht dieser Welt auf Ihrer Seite, auch mit Gewalt diese deutschfeindliche Politkaste von Merkel, Roth bis Maaß beiseite zu räumen. Es ist die Aufgabe der Bayern, das sage ich als überzeugter Preuße, ihre Pflicht als stärkste Ordnungsmacht in Deutschland zu erfüllen.

Verkennen Sie bitte nicht, daß die Alternative für Deutschland aus Liebe zu Deutschland von demokratisch denkenden deutschen Bürgern getragen wird. In ihren Reihen finden sie keine potentiellen Meuchelmörder, die als Vizebundestagspräsidentin oder Justizminister ‚Deutschland verrecke‘ zum Motto ihrer politischen Arbeit erklären. Mit diesen Kräften also plant diese Kanzlerin ihre nächsten Regierungsperiode.

Wenn Sie Deutschland aus dieser tödlichen Umklammerung retten wollen, wird Ihnen eine große Zahl von Patrioten zur Seite stehen. Sie haben es in Ihrer Hand, unser Land, nein, Europa in eine positive Zukunft zu lenken.

Wenn Sie und Ihre Parteifreunde in München weiterhin zögern, nicht handelnd dieser Merkel’schen Politik ein Ende zu bereiten, machen Sie sich an dem historischen Versagen dieser Kanzlerin mitschuldig.

Sehr geehrter Herr Dr. Söder, so heißt es im Faust: „Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen.“

‚Es lebe das heilige Deutschland‘.

Ihr Herbert Gassen

PS.: Diesen Brief habe ich an die CSU-Landesgruppe versandt

*) Herbert Gassen ist Dipl.Volkswirt, Bankkaufmann und regelmäßig Kolumnist auf conservo
www.conservo.wordpress.com  30.08.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Offener Brief an Markus Söder: „Unglaubwürdige Politik“

  1. karlschippendraht schreibt:

    Franz-Josef Strauß :

    “ Notfalls müssen wir Bayern die letzen Preußen sein “ !

    Wie es jedoch gegenwärtig aussieht ist auch die CSU bereits nicht mehr standfest genug , die Merkel-Clique im Alleingang kaltstellen zu können . Von daher ist es ein taktischer Fehler wenn die CSU gegen die AfD agiert . Vielmehr würde eine Bündelung der Kräfte es real ermöglichen , diese linke Bagage zu entmachten . Hier sollten parteipolitische Animositäten zumindest solange zurückgestellt werden , bis das Ziel erreicht ist.

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  2. DIVISION DUISBURG schreibt:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

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  3. Pingback: News 30.08.2016 | Krisenfrei

  4. nwhannover schreibt:

    Es wird geredet, geredet…nun müssen Taten folgen….

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