Rettet Europa vor den „Rechtspopulisten“!

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmesasselborn

Der Aufstand des linken Zwerges – Asselborn, die „unechte Figur“

Wenn das, was Asselborn sagt, Diplomatie sein soll, dann ist es allenfalls eine Diplomatie mit dem Lautsprecher. Rumpelstilzchen A. stampft zornig mit seinem linken Bein auf den Boden und droht damit, Ungarn aus der EU auszuschließen. Der Zwerg kreischt, und niemand hört hin.

Was der Luxemburgische Außenminister mit seinen skandalösen Tiraden wirklich will, sagt er zwar nicht, liegt aber auf der Hand: Wie sein noch „größerer“ Parteigenosse Martin Schulz, der Möchtegern-Präsident aller Europäer, träumt der kleine Luxemburger davon, „Europa vor der Übernahme durch die Rechtspopulisten“ zu retten. Da lachen sich die Französin Marine Le Pen, die Deutsche Frauke Petry und ihr niederländisches Pendant Geert Wilders ins Fäustchen!

Europa rückt nach rechts

So viel „Reklame“ durch tumbe Sozis war nie! Insofern hat der Außenminister Europa weniger gedient als der Aufmerksamkeit für seine eigene Person. Was Schulz, Appelborn & Genossen wohl an den Rand des Wahnsinns drängt, ist eine immer stärker aufkommende Gewißheit: Europa rückt nach rechts! Diese Entwicklung kann man mit dem Versuch eines Rauswurfs Ungarns nicht aufhalten!Ein ziemlich unnötiger Blödsinn also, den der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn da von sich gegeben hat. Und er hätte es wissen können. Denn genauso hoch wie die Hürden sind, um Mitglied in der EU zu werden, genauso hoch, eher unüberwindlich, sind die Hürden, ein Mitglied hinauszuwerfen.

Was Asselborn von sich gibt, zeigt allenfalls seine sozialistischen Minderwertigkeitskomplexe, die ein diplomatisches Auftreten verhindern. Er gießt Öl ins Feuer in einer Situation, in der die EU schon genug mit nicht gelösten Problemen ringt. Es ist auch, angesichts der real existierenden Rechtsgrundlagen, unsinnig. Keine Überraschung also, daß er mit seinen unausgegorenen Ideen fast ausschließlich Ablehnung geerntet hat.

Zu diesem Thema fand ich auf der Internetseite des verdienstvollen christlichen „Civitas Instituts“ folgenden Kommentar:

Immigration: Eine einzigartige Gelegenheit, das auf Christentum und Nationen gegründete Europa zu zerstören

Der Außenminister des kleinsten europäischen Landes (Luxemburg) hat das souveräne Ungarn zu einem Kurswechsel seiner Politik aufgefordert, ansonsten werde es zeitlich begrenzt oder auf Dauer aus der EU ausgeschlossen. Wenig bekannt ist eine aktuelle Rede des Premierministers Viktor Orban zum Thema der Flut illegaler Immigranten nach Europa (siehe hier), die wohl den Zorn der EU-Mächtigen auf sich gezogen hat und die wir hier in den wichtigsten Auszügen wiedergeben.

„Wenn wir wirklich helfen wollen, dann müssen wir wirklich dort helfen, wo die Ursache für das Problem liegt. Wenn Europa das Beste für sich selbst will und eine Gemeinschaftsarmee schaffen will, dann muss es auch das Mittelmeer beherrschen und – so wie es auch die alten römischen Kaiser taten – leere und nicht berechtigte Boote und Schiffe versenken.

Die Migration wird enorme Konsequenzen für Europa haben, und in dieser Situation haben wir, die Europäer, noch nicht einmal entschieden, was wir wirklich wollen. Unser tatsächliches Problem ist Brüssel, nicht die Einwanderer. Wir sollten entscheiden, ob wir einzelne Nationen oder ein vereinigtes Europa wollen.

Wenn wir die Einwanderer einladen, dann ist es ganz offensichtlich, dass sie auch kommen werden. Ich hoffe, daß wir mit dem ungarischen Referendum (über die Aufnahme von Einwanderern, JV) dem restlichen Europa ein Beispiel geben und daß nach den Wahlen im nächsten Frühjahr eine neue Elite die EU führen wird statt der augenblicklichen Elite von Nihilisten, eingeschlossen Juncker, Verhofstadt und Schultz.

Der politische Krieg, der sich auf das Thema der Migration gründet, ist eine Gelegenheit, welche die beiden Parteien zufriedenstellt. Für sie ist es eine einmalige Gelegenheit, das auf das Christentum und die Nationen gegründete Europa zu zerstören, um die ethnischen Grundlagen Europas völlig zu verändern.

Sie wissen ganz genau, dass die Moslems niemals für eine Partei mit christlichen Wurzeln stimmen werden, und so werden die konservativen Parteien schon wegen der enormen Menge der anwesenden Moslems von der Macht verdrängt werden.

Es ist dieser Krieg aber auch eine ganz ausgezeichnete Möglichkeit für die Verfechter der Nationalstaaten mit christlichen Wurzeln.

Unsere große Möglichkeit heute ist es, jede Diskussion über die Migrationskrise durch dieses obligatorische System zu verhindern.“ Noch vor kurzem hatte Orbán das Vorhaben bestätigt, einen zweiten Stacheldrahtzaun errichten zu lassen, um Ungarns Grenzen zu schützen – er habe keinerlei Vertrauen in die Absicht der EU-Führer, die Flut der Migranten aus dem Mittleren Orient und aus Afrika einzudämmen.

Der luxemburgische Außenminister Asselborn hatte öffentlich geäußert: „Wer wie Ungarn Zäune gegen Kriegsflüchtlinge baut oder wer die Pressefreiheit oder die Unabhängigkeit der Justiz verletzt, der sollte vorübergehend oder notfalls für immer aus der EU ausgeschlossen werden.“ – Nun, das wäre durchaus eine Chance für Ungarn. Und es bräuchte noch nicht einmal ein Referendum zu organisieren, wie Großbritannien das noch musste. Deutlich reagierte auch Ungarns Außenminister Szijjártó: er nannte Asselborn „belehrend, arrogant und frustriert“ und eine „unernste Figur“, die „sich schon längst selbst aus der Reihe der ernst zu nehmenden Politiker ausgeschlossen“ habe.

Daß Ungarn seine und damit die EU-Außengrenzen völlig rechtens und zu Recht sichert, sich und uns gegen illegale Einwanderung schützt und im Übrigen eben genau jene Verträge wie Dublin II respektiert, die ansonsten in bzw. von der EU massenhaft gebrochen werden, muß hier nicht wiederholt werden und wirft ein ganz bezeichnendes Licht auf die Gründe für die Reaktionen gewisser EU-Verantwortlicher.

(Original: http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2539:immigration-eine-einzigartige-gelegenheit-das-auf-christentum-und-nationen-gegruendete-europa-zu-zerstoeren&catid=1:neuestes&Itemid=33)
www.conservo.wordpress.com  14.09.2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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