Die Armee der “Leyendarsteller” – Worüber ich mich heute wieder mal höllisch aufrege

(www.conservo.wordpress.com)
Thomas Böhm

Thomas Böhm

Von Thomas Böhm *)

In einem säkularen Staat sind die Aufgaben der Armee klar benannt. Entweder sie erobert irgendjemanden oder irgendetwas, oder sie verteidigt irgendjemanden oder irgendetwas. Nur ausnahmsweise wird sie zum Beispiel bei Katastrophen außermilitärisch eingesetzt.
Die religiöse Zugehörigkeit der Soldaten wird dabei spätestens im Spint abgelegt, bevor die Uniform angezogen wird.

In der so genannten „Multikulti“-Truppe von Frau von der Leyen aber spielt zumindest eine Religion auch bei Einsätzen anscheinend eine große Rolle. In einem Interview mit der „Berliner Morgenpost“ zeigt die oberste Befehlshaberin, worauf es ihr bei der Bundeswehr ganz besonders ankommt:

„Wir haben rund 15 Prozent Beschäftigte mit Migrationshintergrund. Wir haben Soldaten türkischer, afrikanischer oder arabischer Abstammung und sehr viele Russlanddeutsche. Bei Auslandseinsätzen haben wir derzeit etwa 170 Soldaten mit muslimischem Hintergrund. Sie sind unverzichtbar. Mit ihren Sprach- und Kulturkenntnissen erleichtern sie uns den Zugang zur jeweiligen Bevölkerung (http://www.morgenpost.de/politik/article208256053/Von-der-Leyen-Muslimische-Soldaten-sind-unverzichtbar.html).

Merkwürdig. In einem Bericht der “Welt” aus dem Jahre 2015 stand, dass bereits 1000 Muslime unserem Vaterland dienen würden. Werden diese nur für Inlandseinsätze rekrutiert? Und wenn ja, gegen wen? Etwa gegen aufmüpfige Patrioten oder Gefährder?

Interessanterweise erzählt uns die Verteidigungsministerin nicht, wie viele russisch-orthodoxe Soldaten die Bundeswehr vorzuweisen hat, wo diese doch – etwa bei einem von der Nato befehligten Einmarsch in Putins Reich – sehr wichtig sein könnten, um „mit ihren Sprach- und Kulturkenntnissen den Zugang zur Bevölkerung zu erleichtern.“

Spannend könnte es werden, wenn die Armee die Augen Richtung Süden lenkt und dann zum Beispiel nach Syrien einmarschiert, um gemeinsam mit den Israelis den IS zu bekämpfen. Will Frau von der Leyen die muslimischen Soldaten dann als Dolmetscher einsetzen?
Was dann passieren könnte erfahren wir hier:

Dolmetscher sind der zentrale Knotenpunkt beim Stellen von Asylanträgen. Der Dolmetscher hat eine unkontrollierbare Macht bei diesen Gesprächen, denn er ist der einzige, der alle Anwesenden versteht – und überraschenderweise der einzige, den der Staat nicht streng auf bestimmte Kriterien überprüft.

Insider werfen der Behörde vor, „überhaupt keine Qualitätsstandards für Dolmetscher“ anzulegen. Dolmetschen für das BAMF ist ein heikles Thema, niemand möchte seinen Namen im Zusammenhang mit einem kritischen Zitat über die Behörde veröffentlicht sehen. Doch vor rund zwei Wochen bestätigte der Personalrat des BAMF diesen Vorwurf in einem Brandbrief. Darin hieß es, die Rechtsstaatlichkeit bei der Bearbeitung von Asylanträgen sei nicht mehr gegeben. Besonders die Rolle der Dolmetscher wurde als Schwachstelle des Systems eingestuft. „Letztlich wird diesen Dolmetschern alleine die Prüfung des Asylgesuchs … überlassen.“… (https://www.welt.de/wirtschaft/article149354382/Die-gefaehrlich-grosse-Macht-der-Asyl-Dolmetscher.html)

Man sieht: Selbst in Friedenszeiten klappt das nicht so gut, wenn man einen Moslem zwischen Muslime und Ungläubige schiebt. Im Zweifelsfall werden sich die Glaubensbrüder immer unter einer gemeinsamen Decke verkriechen.

Stellen wir uns jetzt nur mal vor, ein muslimischer Bundeswehrsoldat erhält von einem Ungläubigen den Befehl auf einen anderen Moslem zu schießen.

Wie würde der sich wohl entscheiden, wo ihm sein Glauben an Allah doch bekanntermaßen wichtiger ist als alles andere im Leben, als eben auch die Bundesrepublik Deutschland?

An Frau von Leyens Stelle würde ich also nicht so sehr mit den Muslimen in ihren Reihen angeben, so ein Stuss könnte auch schnell nach hinten losgehen.
Oder will die Dame unsere Soldaten etwa in eine tödliche Falle locken?

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ (kurz: „JouWatch“) und ständiger Kolumnist bei conservo.
http://www.conservo.wordpress.com 21.09.16

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Die Armee der “Leyendarsteller” – Worüber ich mich heute wieder mal höllisch aufrege

  1. Querkopf schreibt:

    Muslime in der Bundeswehr unverzichtbar? Natürlich: der IS braucht schließlich gut ausgebildete Mörder.

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