Abtreibung – die Seele nimmt Schaden! Off. Brief an Abtreibungsfreund

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Abtreibung neu„Gottes Segen für einen armen, einsamen Menschen!“

Markus Wolf – wenn dies der richtige Name ist – zieht seit Jahren für die Tötung ungeborenen Wesens über Land. Ungefragt belästigt er viele Menschen, darunter auch mich, nahezu täglich mit seinen Ausfällen gegen Abtreibungsgegner wie wir.

Viele meiner „Leidensgenossen“ – auch ich selbst – haben ihm schon geschrieben und ihn gebeten, sein Geschreibsel einzustellen. Vergeblich.

Nun hat Claudia Reichstein-Wellbrock Markus Wolf einen im Ton zwar äußerst verbindlichen, in der Sache aber pointierten Offenen Brief geschrieben, den ich mit ihrer ausdrücklichen Erlaubnis hier wiedergeben darf. (Hervorhebungen von P.H.)

28.09.2016 P. H.

Offener Brief an Herrn Markus Wolf

Sehr geehrter Herr Wolf,

Sie schicken mir immer ihre Mail’s, in denen Sie sehr intolerant Ihre Gedanken zum Thema Abtreibung kundtun.

Ich als betroffene Frau (ich habe vor mehr als 20 Jahren abgetrieben) möchte Sie einmal fragen, mit welchem Recht Sie als Mann (es sei denn Sie wären auch betroffen und hätten das Kind IHRER FRAU sprich IHR KIND abtreiben lassen) sich herausnehmen, mitzureden und zu urteilen? Eine Abtreibung tötet ein Kind…das ist ein Fakt!

Dies geben sogar Ärzte zu, die Abtreibungen vornehmen, denn diese wissen wie weit ein Kind zu diesem Zeitpunkt entwickelt ist. Außerdem steht es auch im Gesetz:

„Gesetz zum Schutz von Embryonen (Embryonenschutzgesetz – ESchG)§ 8“. Dies blenden Sie völlig aus in ihren hohen Gedanken.

Wir möchten z.B. beim MARSCH FÜR DAS LEBEN nur darauf aufmerksam machen, dass ein ungeborenes Kind bereits ein Mensch ist, auch im Sinne des Gesetzes.

Übrigens hat dieses Kind auch bereits VOR SEINER GEBURT schon Rechte! Siehe § 1923 BGB:

„…ein Embryo in Deutschland ist ohne Weiteres erbfähig und gegenüber bereits lebenden Personen nicht im Nachteil….“

Das Recht auf Selbstbestimmung endet genau dort, wo das Recht eines anderen Menschen auf Leben beginnt!

Dazu enthält das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in Art. 2 Abs. 2 Satz 1 1.Alt. das Grundrecht des Rechts auf Leben:

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“

Dies zu den Rechten!

Dazu kommt, dass die Seele einer Frau bei einer Abtreibung starke Schäden nimmt!

Glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich spreche, und ich spreche hier von MEINER EIGENEN ERFAHRUNG und den Erfahrungen aus der Betreuung anderer betroffener Frauen, die in ihrer Not zu mir kommen!

Mit welchem Recht sprechen Sie uns diese ab?

Wir, und damit meine ich alle Menschen, die FÜR DAS LEBEN eintreten (mit Ihren abschätzigen Worten DIE Lebensschützer) möchten den Schwächsten in dieser Gesellschaft eine Stimme geben.

Alle Menschen sind allein aufgrund ihres Menschseins mit gleichen Rechten ausgestattet und diese egalitär begründeten Rechte sind universell, unveräußerlich und unteilbar!

In Deutschland ist übrigens auch die Egalität ein verfassungsmäßiges Recht, welches nach Artikel 3 Absatz 1-3 jedem Menschen die Menschenrechte gleichermaßen garantiert.

Ich persönlich laufe beim Marsch für das Leben mit, um darauf aufmerksam zu machen, dass ein schlagendes Herz getötet wird, und um Frauen davor zu bewahren, denselben Fehler wie ich zu begehen!

Ihre immer wiederkehrenden Vorwürfe, wir würden Frauen ver-und beurteilen, sind haltlos und gelogen.

Wenn Sie sich wirklich einmal vorbehaltlos mit uns und unserer Arbeit beschäftigen würden, würden Sie erkennen, dass es nicht um Anklage geht, sondern um das Recht auf Leben des Kindes auf der einen Seite, und um die HILFE für Frauen in Not auf der anderen Seite.

Was der Einzelne dann im Ernstfall damit macht, liegt in seiner alleinigen Verantwortung!

Wir möchten auch auf den verantwortlichen Umgang mit Sexualität und das evtl. entstehende Leben hinweisen.

Gott segne Sie! Claudia Reichstein-Wellbrock

www.conservo.wordpress.com   28.09.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Abtreibung – die Seele nimmt Schaden! Off. Brief an Abtreibungsfreund

  1. WEISSE WÖLFE schreibt:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

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  2. Gerd Taddicken schreibt:

    Ich stimme Ihnen zu, Frau Reichstein-Wellbrock!

    Viele Grüße aus der Wesermarsch
    Gerd Taddicken

    2016-09-28 (TPIÖÖ), Mittwoch, gg. 14:26 h

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