Der Anschlag

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Am Pranger

Wie immer, wenn die Polizei noch im Dunkeln tappt und in alle Richtungen ermittelt, steht für die linke Presse der Täter bereits fest. Das war bei fast jedem Feuer, den Flüchtlinge in ihren Heimen gelegt haben so und das ist jetzt beim „Anschlag“ in Dresden natürlich wieder so.

Wir lesen im „Tagesspiegel“:

Wenige Tage vor dem Tag der Deutschen Einheit, der in diesem Jahr in Dresden groß gefeiert werden soll, passte das so gar nicht: Sprengstoffanschläge in der sächsischen Landeshauptstadt, mit einem vermuteten fremdenfeindlichen Hintergrund. Noch sind die Täter nicht ermittelt, die Behörden aber in Alarmstimmung. Das Sicherheitskonzept für die Einheitsfeierlichkeiten wurde vor dem Hintergrund der Vorfälle überarbeitet.

Seit mehreren Wochen warnen Sicherheitsbehörden vor einem Anstieg rechter Gewalttaten. BKA-Präsident Holger Münch sagte kürzlich im Interview mit dem Tagesspiegel: „Wir beobachten sehr genau, ob sich da eine neue Klientel politisch motivierter Straftäter heranbildet.“ Die Zahlen zeigen, dass mit einem Anstieg rechter Gewalttaten im Jahr 2016 zu rechnen ist. Am besten lässt sich das ablesen an der Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte. 2014 waren es noch 199, 2015 stieg die Zahl auf 1031. Das Bundeskriminalamt verzeichnete in diesem Jahr bis Montag bereits 750 Angriffe, davon gehen 693 auf das Konto rechter Straftäter. Die Angriffe auf Moscheen oder andere islamische Einrichtungen sind ebenfalls hoch. In der zweiten Hälfte 2015 gab es 44 Angriffe, in der ersten Hälfte 2016 waren es 29.

Nach den Anschlägen von Dresden ist in Sicherheitskreisen von einer „neuen Qualität der Gewalt“ die Rede, da Sprengstoffanschläge bisher eher die Ausnahme gewesen seien und eine andere Dimension als Schmierereien darstellten. Allerdings wird auch darauf verwiesen, dass es derzeit keine Hinweise auf konkrete, feste, bundesweit vernetzte Strukturen unter gewaltbereiten Rechtsextremen gebe. Viele Straftaten würden von bisher polizeilich nicht bekannten Einzeltätern verübt. Gleichwohl verwies aber auch BKA-Präsident Münch im Interview darauf, dass sich lokale Netzwerke bildeten, die sich zu Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte verabredeten. „Das Risiko, dass daraus terroristische Gruppen hervorgehen, besteht. Das wäre das Frühstadium einer Entwicklung wie beim NSU“, sagte Münch weiter…

http://www.tagesspiegel.de/politik/anschlaege-auf-moschee-und-kongresszentrum-dresden-und-die-neue-qualitaet-der-gewalt/14609440.html

Wir lesen auf web.de:

Kurz vor der Einheitsfeier in Dresden haben zwei Anschläge in der sächsischen Stadt Befürchtungen vor rechtsextremen Übergriffen geschürt. An der Tür einer Moschee der Türkisch-Islamischen Gemeinde und am Kongresszentrum in Dresden explodierten Sprengsätze. Die Polizei geht von extremistischen Taten aus. Sie informierte erst am Dienstagmorgen über die Attacken am Montagabend.

“Auch wenn uns bislang kein Bekennerschreiben vorliegt, müssen wir von einem fremdenfeindlichen Motiv ausgehen”, sagte Polizeipräsident Horst Kretzschmar zu den Anschlägen in Dresden. Zugleich wird eine Verbindung zu den geplanten Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am Wochenende gesehen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) verurteilte die Anschläge scharf. Es sei “umso empörender”, da der Angriff auf eine Moschee einen Tag vor dem Festakt zum zehnjährigen Bestehen der Deutschen Islamkonferenz (DIK) verübt worden sei, sagte er beim DIK-Jubiläum in Berlin. Die DIK ist ein Gesprächsforum der Islamverbände mit Bund, Ländern und Kommunen…

http://web.de/magazine/politik/dresden-schock-empoerung-anschlaege-moschee-kongresszentrum-31905566

Wir lesen in der „Welt“:

…In Dresden sorgt man sich auch darum, dass „Wutbürger“ wie die vom islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bündnis die Feiern für ihre Zwecke missbrauchen. Die selbst ernannten „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ haben genauso eine Kundgebung angekündigt wie die Rechtspopulisten der „Festung Europa“ um die frühere Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling. Auch wenn die Pegida-Führung und Festerling sich inzwischen eine Schlammschlacht liefern, eint sie der Hass auf etablierte Parteien, deren Vertreter in Dresden regelmäßig als „Volksverräter“ verunglimpft werden.

Tillich geht davon aus, dass es auch in diesem Jahr zu Störversuchen kommt, und appellierte an die Protest-Klientel, friedlich zu bleiben. Auch die Sorge um negative Schlagzeilen treibt den Regierungschef um. Denn Sachsen hat nach all den ausländerfeindlichen Angriffen auf Asylunterkünfte im vergangenen Jahr und der Stimmungsmache der Pegida-Anhänger den Ruf weg, Flüchtlingen feindlich zu begegnen – und Rechtspopulisten besonders eifrig hinterherzulaufen. Da helfen auch alle Bekenntnisse zu Weltoffenheit und Kampagnen nicht viel. Sachsen hat seit Längerem einen schlechten Ruf, dessen Folgen auch in Wirtschaft und Tourismus gefürchtet werden…

https://www.welt.de/vermischtes/article158406419/Angst-vor-naechstem-Anschlag-Die-hassen-uns.html

Wir lesen im „Spiegel“:

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) nannte die Anschläge “empörend” und beklagte zugleich eine zunehmende Aggressivität gegenüber Muslimen in Deutschland. Das wolle er nicht, sagte de Maizière laut “Tagesspiegel” beim Festakt zum zehnjährigen Bestehen der Deutschen Islamkonferenz. “Wer Gotteshäuser anzündet, schreckt auch nicht davor zurück, Menschen zu töten”, erklärte der religionspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Bundestag, Volker Beck. Nun gehe es darum, solidarisch mit den in Deutschland lebenden Muslimen zu sein und die Religionsfreiheit zu verteidigen…

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/dresden-sprengstoffanschlaege-vor-moschee-und-kongressgebaeude-a-1114081.html

Und wir lesen auf „linksunten.indymedia“:

Einheitsfeuerwerk vorverlegt – Solidarity without limits – Nationalismus ist keine Alternative

Created by: Antifa Dresden. Created on: 27.09.2016 – 16:24. Happened on: Monday, 26. September 2016. (unmoderated) Comments: 10

Wir haben das Feuerwerk zum “Tag der Deutschen Einheit” etwas vorverlegt und damit zum einen das ICC aber auch ein islamistisches “Gottes”haus beglückt. Wit protestieren damit zum einen gegen Standortnationalismus, Partypatriotismus und Nützlichkeitsrassismus, aber auch gegen eine frauen- und israelfeindliche faschistische und antisemitische Ideologie, die sich hinter einem angeblichen “Gott” versteckt. Vor allem Dresden kann man sehen, wohin das dauernde Wegsehen führt. Regelmäßig marschieren hier Nazis und Rassisten zusammen mit Bullen durch die Stadt und unweit in Bauzen werden aktuell unschuldige Menschen, die hier nur Schutz suchen durch die Stadt gejagd und fast getötet und als ob das noch nicht reichen würde, werden die Opfer auch noch zu Tätern stilisiert. Doch die Rassisten sitzen auch in der Politik. Gauck, der zu den Feierlichkeiten kommen will, fordert beispielsweise eine Höchstgrenze für die Aufnahme von Refugees und will damit noch mehr Menschen sterben lassen. Doch nicht mit uns! Daher fordern wir weitere Aktionen, um den Alltagsrassismus und die Deutschtümelei zu stören. Seit kreativ! Solidarity without limits Nationalismus ist keine Alternative Antifa heisst Angriff! 3oct.net

http://archive.li/NZCAc#selection-269.12-697.1

Ja, was denn nun? Sind die Linken jetzt auch fremdenfeindlich und islamophob. War alles nur ein „Fake“, um den 3. Oktober störungsfrei über die Bühne zu bringen?

Kann es überhaupt sein, dass es einem „Rechten“ gelingt, einen Beitrag auf „indymedia“ unterzubringen?

Nichts Genaues weiß man nicht und so lange das so ist, sollten unsere Politiker und Journalisten lieber die Klappe halten, bevor sie die Schuldigen an den Pranger stellen.

Hier der Screenshot:

***********
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie JouWatch eine kleine Spende zukommen lassen würden! Hier der Link: http://journalistenwatch.com/
*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ (kurz: „JouWatch“) und ständiger Kolumnist bei conservo.
http://www.conservo.wordpress.com  29.09.2016

 

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter AfD, antifa, APO/68er, CDU, Die Grünen, Die Linke, Dritte Welt, Flüchtlinge, Islam, Kultur, Medien, Merkel, Pegida, Politik, SPD abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.