Satire! Phoenix: Extremismus der Mitte erreicht die Mitte

(www.conservo.wordpress.com)

Von „alpenallianz“ *)

Rechtsextremismus und Rassismus hat viele Gesichter und muss mit Medienarbeit bekämpft werden.  Wie das geht zeigen die Fernsehprofis von Phoenix TV.  Wichtig für alle, die sich mit Rechtsextremismus beschäftigen und nicht wissen wie sie mit Rechtspopulismus umgehen.  Ein Phoenix-Beitrag zeigt auf, mit welchen Herausforderungen Buntschland heute kämpft.

Die Sendung wurde ausgewogen mit hochkarätigen VertreterInnen aller Schulen des bunten Positivdenkens besetzt. So gelingt Qualitätsjournalismus.  Von „Lügenpresse“ kann nicht die Rede sein, denn Sachfragen werden erst gar nicht thematisiert.  Der journalistische Baukasten: Nahziehsprache, Springerstiefel, NSU, Glatzen, Extremisten, Dunkeleuropa, Orbán, Putin, diffuse Ängste gleich in der Anmoderation.  Man holt den Wut- und Angstbürger dort ab, wo man ihn verortet.

Es gibt Anlaß zur Sorge, dass sich im Internet verkappte Nahziehs zusammenrotten und sich zunehmend Raum verschaffen. Überall wo völkische Orientierungen sichtbar werden, ist es jetzt um so wichtiger, Gesicht zu zeigen. Die Rechtspopulisten werden immer aufsässiger. Sogar in Firmenkantinen und im öffentlichen Nahverkehr halten sie sich nicht mehr zurück und verwenden laut ihre menschenverachtenden Vokabeln. Oder noch perfider: sie halten sich bedeckt.  Beispielsweise wenn sich Burkafrauen oder Kopftuchmädchen auf der Rolltreppe vorbeidrängen oder dunkle Schutzsuchende am Bahnhof nach Blickkontakt suchen und ihnen Rechtspopulisten den Blickkontakt verweigern.

Viel zu lange ließ man die Rechtspopulisten gewähren. Dabei entwickelten sie einen eigenen Humor. Es gibt sogar Rechtspopulisten die Bücher schreiben, Karrikaturen ins Internet stellen und Liedertexte schreiben und singen. Durch Intellektualisierung und Ästhetisierung erreicht der Extremismus der Mitte jetzt sogar die Mitte der Gesellschaft. Die Zivilcourage der Anständigen läuft immer öfter ins Leere. Manche Rechte greifen schon nach der Macht. Sie machen den AntifaschistInnen die Straße streitig. Eine Gruppe namens Anonymous erbeutete im Netz hunderte von Antifa-Adressen und stellte sie ins Netz. Sie scheuen sich auch nicht, unsere Bundeskanzlerin zu kritisieren zeigen gegenüber führenden demokratischen PolitikerInnen wenig Respekt. Nicht zuletzt betreiben Rechtspopulisten erfolgreiche Blogs im Internet. Die Demokratie ist in Gefahr.

Wie konnte es so weit kommen? Da hat die Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS), die Bertelsmannstiftung, unabhängige Demokratieschützer, Qualitätsmedien, die Grüne Jugend, Jusos, Gewerkschaften, Kirchen, Konzerne, Stadtverwaltungen, Filmstars etc gemeinsam in Arbeitskreisen, Workshops, Ferienfreizeiten und Gewerkschaftsschulungen unter Einsatz von Steuermilliarden hochprofessionell bekämpft. Soll die Aufklärungsarbeit der Medien, der AAS, der Antifa, des Europarats, der Breiten Bündnisse der Besten der Guten etwa umsonst gewesen sein? Muss jetzt der Staatsnotstand ausgerufen werden? Jein. Auch hier gibt es keine einfachen Lösungen. Sicher ist nur eins: Die versammelten Experten leisten hervorragende Arbeit und brauchen mehr Geld vom Steuerzahler. Manuela Schleswigs Bundesministerium für Demokratiepädagogik und Propaganda ist auf einem guten Weg. Erst kürzlich wurden die Mittel verdoppelt.

Mutig Gesicht zeigen in dieser Sendung Sebastian Krumbiegel (AAS-Jagdprofi), Sabine Renefanz (BZ), Prof. Hajo Funke (Politdämonologe und Nazifizierungsexperte) und Sergej Lochthofen (Hrsg. SED-Parteiorgan „Das Volk“). Hier findet jeder gruppenbezogene Menschenfreund professionelle Hilfestellung in seinem Streben nach müheloser moralischer Überlegenheit.

(Original: https://bayernistfrei.com/2016/10/01/phoenix-mitte/) www.conservo.wordpress.com   2.10.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Satire! Phoenix: Extremismus der Mitte erreicht die Mitte

  1. WEISSE WÖLFE schreibt:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

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  2. nixgut schreibt:

    Video: Comedy pur: Die Phoenix Runde – Fremdenhass in Deutschland – Nur ein Ost-Problem?- mit Sebastian Krumbiegel (Prinzen, linksversifft) – Hajo Funke (linksversifft) – Sergej Lochthofen (Thüringer Allgemeine Zeitung, früher SED) – Sabine Rennefanz (Berliner Zeitung, „blond“) (45:27)

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