EU-Austritt macht Konservative glücklich

(www.conservo.wordpress.com)

Von „floydmasika“ *)brexit 1

Nigel Farage kann sich ausruhen. Sein einstiger „Rechtspopulismus“ ist jetzt die Neue Mitte. Theresa May vertritt die Interessen der arbeitenden Briten und ihre Eigentumsrechte über Territorium und Gesetzgebung. Sie handelt umsichtig, aber nicht, wie hiesige Medien bis zuletzt hofften, als „britische Merkel“. Nicht streberisch-orakelnd im Dienste höherer Imperative, sondern Klartext sprechend im Dienste ihres Volkes. Die britischen Konservativen sind glücklich. Unsere politmedialen Eliten jammern und toben.

Vor wenigen Tagen präsentierte die britische Premierministerin Theresa May ihrer Partei ihre Pläne zum Austritt Großbritanniens aus der EU.

BBC bringt wesentliche bewegende Momente der Rede und Kommentare von Freunden ihrer neuen Linie ebenso wie distanzierteren Beobachtern:

Mit der Rede von Theresa May fanden erstmals seit 25 Jahren die britischen Konservativen zu sich zurück und konnten laut das vertreten, was sie schon immer vertreten wollten, nämlich ein klares Bekenntnis zur britischen Souveränität, statt sich in politisch korrekten Eiertänzereien zu üben. Das erklären in der Sendung profilierte Befürworter des EU-Austritts, wohingegen ehemalige Gegner des Austritts sich auch in der neuen Linie gut wiederfinden und nur etwas andere Akzente setzen. Das Narrativ mancher hiesiger Medien, die May als streberische Globalisten-Musterschülerin und „umsichtige“ Eiertänzererin nach Merkel-Vorbild anzupreisen versucht hatten, ist zusammengebrochen und dem üblichen Hyperventilieren und Wehklagen gewichen.

Man kann Mays gesamte Rede hier verfolgen:

Besonders bewegende Momente, die mit frenetischem Applaus gewürdigt wurden:

00:38: Grundtenor: praktisches für die Arbeitenden und kleinen Geschäftstreibenden erreichen: „We mean business“.

03:55: Brexit bedeutet Brexit, und wir werden einen Erfolg daraus machen.

08:30: Wir werden den Austritts-Mechanismus von Art 50 TFEU spätestens im März 2016 aktivieren.

09:40: Diejenigen, die jetzt unter Verweis auf Rechte des Parlaments dem Austritt Steine in den Weg legen wollen, stehen nicht für die Demokratie sondern für deren Unterminierung.

10:40: Wir haben als ein Vereinigtes Königreich abgestimmt und werden vereinigt in die Verhandlungen gehen. Wir werden die Regionen und Interessenten konsultieren, aber die Verhandlungen zu führen ist ausschließlich die Aufgabe der Regierung.

11:20: klare Ansage nach Edinburgh: ich werden nicht zulassen, dass spalterische Nationalisten ihre Spiele mit der Einheit des Vereinigten Königreiches spielen. Wir treten vereinigt aus. Sonderverhandlungen einzelner Regionen wird es nicht geben

12:30: Unsere Gesetze werden nicht mehr in Brüssel sondern in Westminster gemacht, Unsere Gesetze werden nicht mehr in Luxemburg sondern in Großbritannien ausgelegt werden. Die Autorität des EU-Rechts in Großbritannien wird enden.

13:50: Durch die EU-Gesetzgebung erreichte Arbeiterrechte werden weiterhin erhalten und unter meiner Regierung weiter ausgebaut werden, denn die Konservativen sind die wahre Arbeiterpartei, die sich für die echten Interessen der britischen Arbeiter einsetzt.

18:15: Wir werden nach den liberalsten Handelsbedingungen streben, aber eine Sache muss klar sein: die Kontrolle über unsere Grenzen steht nicht zur Disposition. Wir haben uns nicht für den Austritt entschieden nur um dann unter dem Vorwand eines gemeinsamen Marktes unsere Souveränität doch wieder in Brüssel abzugeben. Die von Brüssel geforderte Personenfreizügigkeit wird es mit uns nicht mehr geben. Das ist nicht verhandelbar.

21:08: Großbritannien ist nach wie vor die fünftgrößte Volkswirtschaft und an der Spitze der Welt in Wirtschaft, Wissenschaft, Nobelpreisträgern, militärischer Schlagkraft und kulturellem Einfluss etc und muss keine Angst haben, es könne nur auf dem Umweg über die EU in der Welt bestehen. Wir müssen nicht über unserer Gewichtsklasse boxen, da unsere Gewichtsklasse schon hoch genug ist.

22:10: Lasst uns den Brexit-Plan zum Funktionieren bringen, lasst uns zeigen, dass wir für Geschäft stehen, dass wir den Plan nicht für ein paar wenige Privilegierte sondern für alle in diesem Großartigen Land umsetzen. (Finaler Applaus)

Die Debatte auf der Konferenz zeigt, wie sehr sich die Partei mit dem Kurs identifiziert.

Im Verlauf des Kongresses und kurz danach präzisierte Theresa May weiter, dass der Zustrom aus dem Ausland in den britischen Sozialstaat und Niedriglohnsektor gebremst werden sollen. Neue Gesetzgebung verstärkt die Pflichten, bevorzugt Einheimische einzustellen, und stellt somit eine unmissverständliche Kampfansage an EU-Politiker wie Merkel und Juncker dar, die sich bei der Durchsetzung der „Vier Grundfreiheiten“ als Voraussetzung für Zugang zum EU-Binnenmarkt besonders unbeugsam zeigten.

Einen schönen Rückblick auf den Brexit als die Geschichte eines Zwistes innerhalb der „konservativen Familie“ liefert BBC:

Dort tritt auch Nigel Farage, seinerzeit Mitglied von Thatchers Partei und später ein zum Nachteil seiner Verleumder immer wieder stark unterschätzter „Populist“ als heimlich geliebter Außenseiter auf. Ihm ist die wiedergewonnene Unabhängigkeit wesentlich zu verdanken. Er trat kurz nach dem Erfolg vom 23. Juni vom Vorsitz seiner Britischen Unabhängigkeitspartei (UKIP) zurück. Er hat die Tories offenbar aus ihrer Selbstentmündigung befreit und zu sich selbst zurückgeführt. Seine Mission scheint wirklich erfolgreich beendet zu sein, denn heute redet die ganze Partei wieder so wie Nigel Farage.

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir, dass Marine Le Pen immer mehr die Neue Mitte Frankreichs vertritt. Manche alte Ideen sind einfach so wie sie sind in Ordnung und brauchen keine vermeintliche Innovation. Dies gilt heute insbesondere für die Idee vom Volk als Souverän über Territorium und Gesetzesregeln.

* (Original: https://bayernistfrei.com/2016/10/08/brexit-may/)
www.conservo.wordpress.com   10.10.16

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu EU-Austritt macht Konservative glücklich

  1. Querkopf schreibt:

    Hoffentlich tritt Deutschland in einem DEXIT auch aus diesem Wahnsinnskonstrukt EU aus, in dem politische Universal-Versager und sozialistische Geldverschwender (wie z.B. Draghi) auf Kosten der leistungsorientiererten deutschen Bevölkerung den Ton angeben. Die EU vernichtet das hart erarbeitete Vermögen der Deutschen und verteilt dieses über Süd-und Ost-Europa. Die Deutschen arbeiten nur noch für das „dolce vita“ der Südländer, während ihre Ersparnisse und Renten dahinschmelzen. Die EU ist ein Ausbeutungs- und Versklavungs-Konstrukt zu Lasten der Nordländer, besonders Deutschlands und seiner hart malochenden Bevölkerung. – Schnellstens austreten! Die Briten waren schlauer, haben das längst begriffen und handeln ….

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