Maas, die NSDAP und die Fragen von heute – Hat der Mann keine anderen Probleme?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes und Georg Martin *)

dna„Braune in der Rosenburg“

Potz Blitz, welch eine Nachricht! Die Deutschen haben eine Vergangenheit. Und was für eine! Mehr als tausend Jahre christlich-abendländischer Kultur sind eng mit dem Namen „deutsch“ verbunden. Ja, ja – ich hör´ die politischen Korrektlinge schon mit den Hufen scharen – ja, ja, unter dieser langen, ruhmreichen Vergangenheit gab es auch 12 Jahre (zwölf!) weniger ruhmreiche, wofür wir uns natürlich schämen.

Aber Vergangenheit bleibt Vergangenheit. Es ist die DNA unseres deutschen Vaterlandes – in guten wie in schlechten Zeiten!

Nun wissen wir ja schon von den Grünen Weltverbesserern der ´68er, daß wir die Geschichte – Deutschland und die Welt sowieso – stets aus der „Auschwitz-Perspektive“ zu betrachten (Joseph „Joschka“ Fischer) und gebückt durchs Land zu kriechen haben.

Und die Linksgrünen dieses Land denken ohn´ Unterlaß darüber nach, wo es noch eine „braune“ Stelle in diesem unseren Lande geben könnte, die noch nicht Stein für Stein umgepflügt und nach schamheischender Vergangenheit untersucht wurde. An vorderster Front steht natürlich auch unser Bonsai-Justizminister. Maaslos hängt er sich an den „Vater der deutschen Scham“, Joschka Fischer, dran und vollzieht in „seinem“ Justiz-Ministerium, was jener bereits in „seinem“ Außenministerium vorexerziert hat: Das Durchwühlen alter Akten auf der Suche nach kontaminiertem – will heißen – Nazi-Personal.

Und welche Überraschung! Gefunden! Maas´ verblüffende Erkenntnis: Es gab auch im „Dritten Reich“ Beamte, die der NSDAP angehörten – und nicht alle, wie der Herr Minister wohl denkt, Widerstandskämpfer waren. Ausgerechnet Maas, der seinerseits der totalitären Ideologie des Sozialismus huldigt! Auf sie mit Gebrüll!, lautet jetzt der Maassche Schlachtruf in den Fluren der Rosenburg, dem ehemaligen Bonner Sitz des Justizministeriums.

„Eine wissenschaftliche Kommission ist dieser Frage nachgegangen. Die Ergebnisse überraschten die Fachleute – und sind laut Minister Maas ´kein Ruhmesblatt`.

Es ist immer wieder vom besonderen Geist der Rosenburg die Rede, wenn es um das Justizministerium in der jungen Bundesrepublik geht. Rosenburg, so nannte sich das Haus im Bonner Süden, in das die Behörde 1950 eingezogen war. Und mit ihr die Juristen, die von nun an die Gesetze einer neuen Zeit und eines neuen Staates gestalten sollten. Doch es waren auch viele unter ihnen, die zuvor schon im Nationalsozialismus Karriere gemacht hatten.

Was genau eine NS-Belastung damals bedeutet hat, wie schwer sie wog, kann man nicht pauschal sagen. Ein Anhaltspunkt war die Mitgliedschaft in der NSDAP oder anderen NS-Organisationen. Noch klarer werden die Verstrickungen durch die Biografien der einzelnen Mitarbeiter und durch Informationen dazu, was sie in der NS-Zeit getan haben.

Es waren top-ausgebildete Juristen und solche, die man persönlich kannte. Die Fachkompetenz war also offensichtlich entscheidend. Nach anderen, beispielsweise emigrierten unbelasteten Juristen wurde nicht geforscht.

Heiko Maas: „Kein Ruhmesblatt für das Ministerium“

Wenn in den 1950er- und 1960er-Jahren Vorwürfe gegen Mitarbeiter des Hauses bekannt wurden – oft kamen diese aus der DDR – , ging das Justizministerium diesen nach. Es gab jedoch keinen einzigen Fall, so die beiden Wissenschaftler, der zu einer Entlassung geführt habe.

Die Ergebnisse seien „kein Ruhmesblatt, weder für dieses Ministerium noch für die Bundesregierung insgesamt“, sagte Justizminister Maas. Als eine Konsequenz aus dem Bericht will er die Juristenausbildung um dieses Themenfeld erweitern. Studierende müßten mehr darüber lernen, genauso wie diejenigen, die heute im Bundesjustizministerium arbeiten. Die erste Fortbildung ist schon für Dezember geplant.“ (Quelle: Ulla Fiebig, ARD-Hauptstadtstudio, 10.10.2016)

Wer Maas, kennt, darf gewiß sein, daß nunmehr der „rechte Geist“ – also ein stramm linker – in die Juristenausbildung des Hauses einziehen wird. Und so ergibt die Jagd nach über siebzig Jahre alten Personalien einen ganz besonderen Sinn.

Leserbrief zum Bericht des Bonner Generalanzeigers (GA)

Der Bonner GA, stets linkem Gedankengut offenstehend, wollte in dieser causa natürlich nicht nachstehen und veröffentlichte am 10.10.16 einen entsprechenden Artikel unter der Überschrift „Braune in der Rosenburg“. Das wiederum veranlaßte meinen Freund und conservo-Korrespondent Georg Martin zu folgendem Leserbrief an den GA:

„Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich“. Da stellt der jugendlich-frische Bundesjustizminister Heiko Maas über 70 Jahren nach Kriegsende in einer „hochaktuellen“ Studie fest, dass zwischen 1949 und 1957 bis zu 77 Prozent der damaligen leitenden Beamten im Justizministerium NSDAP-Mitglieder, also Nationalsozialisten, waren. Wer hätte das gedacht?

Heute, im Jahre 2016, fragt sich der irritierte Leser allerdings: Was will uns der Minister heute damit sagen? Die Realität heute ist geprägt von einer ungelösten Eurofinanzkrise, einen taumelnden Euro, einer politischer Krise der EU, von Extremismus von links und rechts, von islamistischen Terror allerorten, von vielen globalen Krisenherden, um nur einige Punkte zu nennen.

Der kritische Leser fragt sich deshalb weiterhin, ob der Minister einfach nur nicht auf der Höhe der Zeit ist oder, ob das nur wieder eine jener politischen Nebelkerzen ist, die von den vielfältigen aktuellen und zum Teil hausgemachten Krisen in Deutschland und Europa nur ablenken sollen, indem man schon wieder die altbewährte Nazikeule zur Einschüchterung der deutschen Bevölkerung schwingt?“ (Ende des Leserbriefes)

Und manch einer, wie der Autor, fragt sich entgeistert, ob wir denn keine anderen Probleme haben.

Georg Martin ist Dipl.-Ing, freiberuflicher Unternehmensberater, Freidenker und deutscher Patriot sowie seit langer Zeit Kommentator bei conservo.
www.conservo.wordpress.com   15.10.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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5 Antworten zu Maas, die NSDAP und die Fragen von heute – Hat der Mann keine anderen Probleme?

  1. karlschippendraht schreibt:

    Heiko Maas: „Kein Ruhmesblatt für das Ministerium“

    Damit meint er sich sicher selbst und hat absolut Recht !!!

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  2. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  3. Querkopf schreibt:

    Vor einigen Wochen forderte Wolfgang Schäuble von Merkel völlig zu Recht den Rauswurf vom maaslos-linken Maas aus dem Kabinett. Was hat so ein eindeutig ultralinkes Subjekt noch in der Bundes-Regierung zu suchen? Maas beschädigt die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung nun munter weiter maaslos, – sofern es dort überhaupt noch etwas zu beschädigen gibt, in dem dahin rostetenden Regierungs-Wrack „MS Angela M.“.

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  4. wreinerschoene schreibt:

    Diese Mann will gegen Hetze vorgehen?! Hat er sich eigentlich schon einmal reden hören? Hat er die Politiker seiner Partei schon einmal reden hören? Erst einmal vor der eigenen Tür kehren, bevor man auf Andere losgeht.

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  5. hansberndulrich schreibt:

    Bleibt festzuhalten, daß unter den ersten Opfern der Gewaltherrschaft des „Dritten Reiches“ auch einige NSDAP-Mitglieder der ersten Stunde waren: Etwa Gregor Strasser oder der bekennende Homosexuelle Ernst Röhm. Wie stehen unsere rot-grünen Hobby-Historiker Josef Fischer oder Heiko Maas zu deren Schicksal?

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