Hüte meine Schafe!

(www.conservo.wordpress.com)

 Von altmod.de/ *)

schafeUnd zum dritten Mal fragte Jesus: »Simon, Sohn des Johannes, hast du mich wirklich lieb?«
Jetzt wurde Petrus traurig, weil Jesus ihm nun zum dritten Mal diese Frage stellte. Deshalb antwortete er: »Herr, du weißt alles. Du weißt doch auch, wie sehr ich dich liebe!«
Darauf sagte Jesus: »Dann hüte meine Schafe!
(Johannes 21, 17)

Auf kath.net war zu lesen, dass ein Sprecher der AfD den beiden großen Kirchen in Deutschland vorgeworfen hat, trotz sich häufender Übergriffe von Muslimen auf Christen in Flüchtlingsheimen untätig zu bleiben. Das AfD-Vorstandsmitglied Paul Hampel erklärte, die Vorsitzenden des Rates der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx, rührten „keinen Finger“. Man bezieht sich auf eine Studie des Hilfswerks Open Doors, die 743 religiös motivierte Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in Deutschland dokumentiert, und man nimmt an, dass die Dunkelziffer noch um ein Vielfaches höher sei.

Statt „für die eigenen gepeinigten Schäfchen aus dem Nahen Osten“ einzutreten, fordere Bedford-Strohm Islamunterricht in Deutschland. Es sei absurd, dass der EKD-Ratsvorsitzende sich in der öffentlichen Debatte augenscheinlich mehr für Muslime einsetze, aber zur Gewalt gegen Christen schweige. Mit Blick auf „die Glaubensbrüder aus fernen Ländern“ müsste laut Hampel der Aufschrei der Bischöfe lauten „Um Gottes und der Nächstenliebe willen, tut etwas!“.

Die Deutsche Bischofskonferenz wies den Vorwurf zurück, ihr Pressesprecher erklärte „Gerade Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm hätten sich oft zur Frage christlicher Flüchtlinge geäußert.“ Die evangelische Kirche schweigt bisher.
An gleicher Stelle (kath.net) erfährt man, dass am Reformationstag, am 31. Oktober, erstmals der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, in einer evangelischen Kirche auftreten wird.

Der für die Einladung zuständige Altdorfer Dekan Jörg Breu begründete gegenüber dem Evangelischen Pressedienst, es sei das Anliegen der Reformation, „althergebrachte Denkstrukturen aufzubrechen“. Er wolle, dass die evangelische Kirche zum Reformationsjubiläum nicht nur das übliche „Lutheralala“ anbiete.

Der bayerische Landesbischof Bedford-Strohm hat sich bekanntermaßen von Moslems in einen Moschee-Verein berufen lassen, der in München ein islamisches Zentrum bauen lassen will, das zu nichts anderem, als zur Bekämpfung der Christen dienen kann, und das von den fundamentalistischen Wahabiten aus Saudi-Arabien finanziert werden soll.

Im Gegenzug hat man dann wohl den buntdeutschen Ober-Muslimen Mayzek in das Vorbereitungskomitee für das Reformationsjahr 2017 berufen und läßt ihn nun gar vorab in einer evangelischen Kirche predigen.

Was ist das für ein lutherischer Geistlicher, der zum Gedenkjahr der Reformation, einem für alle Zeiten epochalen Ereignis der Weltgeschichte, von „Lutheralala“ spricht.

Warum jagt die Herde diesen schändlichen Hirten nicht von ihrer Weide. Von ihrem obersten „Seelsorger“ ist das ja wohl nicht zu erwarten.
Die evangelische Kirche Deutschlands und ihre Oberhirten haben sich schon seit geraumer Zeit in verschiedenster Weise als Avantgarde bei der Abschaffung des christlichen Glaubens geriert. Dazu passt, dass man den Begründer der Reformation und des Protestantismus, Martin Luther, wohl im Jubiläumsjahr am liebsten auch „entsorgen“ möchte: diesen Reaktionär, Fürstenknecht und Bauernverderber, vor allem den militanten Antisemiten und Türken- = Muslimen-Hasser.

Wie schrieb Luther 1529 in seiner „Heerpredigt wider die Türken“:
„Wer gegen den Türken (wenn der den Krieg anfängt,) kämpft, der kämpft gegen Gottes Feind und die Lästerer von Christus, ja, er kämpft gegen den Teufel selbst. Er muß sich also keine Sorgen machen, wenn er etwa einen Türken erwürgt, dass er unschuldiges Blut vergieße oder einen Christen [gemeint sind übergetreten Christen im türkischen Heer] erwürge, sondern gewiß erwürgt er einen Feind Gottes und Lästerer Christ…“

Und den nicht erst künftigen Scharwenzlern hat er ins Stammbuch geschrieben – wohl auch in weiser Vorahnung:
„Und ich kenne doch bestens meine lieben Deutschen, die vollen Säue. Die sollen sich jetzt wieder, wie sie es immer tun, ruhig hinsetzen und wohlgemut in aller Sicherheit zechen und es sich gut gehen lassen. Und sie glauben, sie brauchen die große Gnade, die ihnen erzeigt worden ist, gar nicht; sondern sie vergessen das mit aller Undankbarkeit, und sie denken: Ha! Der Türke ist nun weg und geflohen, was sollen wir viel sorgen und unnützes Geld ausgeben? Er kommt vielleicht nimmermehr wieder. Diese Leute haben eine gerechte Strafe von Gott redlich verdient.“

Dank der Anbiederung der „Eliten“ in Staat und Kirche sind nicht nur die Türken, sondern jetzt unzählige Muslime aus allen Regionen der Erde über uns gekommen.

Es passt in das schäbige „christliche“ Islam-Anbiederungstheater – Der Islam gehört zu Deutschland! – dass der evangelische Gutmenschen-Pastor und Noch-Bundespräsident Gauck jetzt auch die Ansicht vertritt, dass künftig auch ein Muslim Bundespräsident sein könne.
Doch nicht nur auf evangelischer Seite herrscht quasi amtliches Islam-Appeasement.

Der Vorsitzende der Kath. Bischofskonferenz sandte dieses Jahr – man möchte fast meinen, in kindischem Trotz – eine Grußbotschaft zum islamischen Fastenmonat Ramadan an die Muslime in Deutschland:

„Verehrte muslimische Geschwister, Sie wissen: Wer barmherzig ist, wird auch Barmherzigkeit erfahren. So halten Sie 30 Tage lang ein Fasten zum Wohlgefallen Gottes und versammeln sich zum Gebet, um Gottes Barmherzigkeit zu gedenken. Möge er Ihre Gebete erhören und Ihnen gnädig sein! Möge er Sie und Ihre Familien in dieser Fastenzeit begleiten und Ihnen den rechten Weg zeigen! Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Fastenzeit und ein glückliches Fest zum Ende des Ramadan.“

Und zur gleichen Zeit ermordeten „muslimische Geschwister“ in Nigeria, Syrien, im Irak usw. ihre christlichen Brüder und Schwestern, kujonieren diese anhaltend in den Flüchtlingslagern, werfen sie aus den Flüchtlingsbooten ins Meer. Das hatte der unsägliche und lachhafte Kardinal Woelki aber nicht im Sinn, als er sein Flüchtlingsboot im Kölner Dom aufstellte.

Der AfD-Sprecher hatte unrecht zu behaupten, die evangelischen und katholischen „Oberhirten“ rührten keinen Finger. Doch, doch – für die „verehrten muslimischen Geschwister“! Aber nicht für die verfolgten Christen und nicht für ihre hiesige, zutiefst verunsicherte Herde.
Man erinnere diese Hüteburschen an den ersten Brief des Apostels Petrus (1 Petr 5, 1-3):„Brüder! Eure Ältesten ermahne ich, da ich ein Ältester bin wie sie und ein Zeuge der Leiden Christi und auch an der Herrlichkeit teilhaben soll, die sich offenbaren wird: Sorgt als Hirten für die euch anvertraute Herde Gottes, nicht aus Zwang, sondern freiwillig, wie Gott es will; auch nicht aus Gewinnsucht, sondern aus Neigung; seid nicht Beherrscher eurer Gemeinden, sondern Vorbilder für die Herde!“

Bei den heutigen Vorbildern möchte man sich am liebsten aus der Herde wegbegeben und allein diese Hirten den Wölfen überlassen.

*) „altmod“ ist Blogger (altmod.de), Facharzt und Philosoph sowie regelmäßiger Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com

 

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Hüte meine Schafe!

  1. diwini schreibt:

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

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