Ein Auslandsdeutscher hält uns den Spiegel vor

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmesdeutsches vaterland

Ein Binsenweisheit: Wir schmoren im eigenen Saft – und betrachten unser Vaterland lediglich von innen. Nur wenigen von uns gelingt es, mit einigem Abstand von außen – aus dem fernen Ausland – auf Deutschland zu blicken. Und da habe ich so meine Erfahrungen.

Die positivste Erfahrung: Je länger und je weiter der Abstand zum eigenen Vaterland ist, desto intensiver wird die Liebe zur Heimat. Ein weiteres muß ich direkt nachschieben: Desto nüchterner wird der Blick zur Betrachtung der „heimischen“ Verhältnisse. Will heißen: Je weiter und je länger man fort ist vom Heimatland, desto größer wird der Abstand und desto offener, vorurteilsfreier die Beobachtungsgabe zur Entwicklung des Vaterlandes.

Wir Inlandsdeutsche gewöhnen uns täglich an neue Entwicklungen in der Heimat und nehmen sie kaum noch wahr, eben weil sie all-„täglich“ sind. Millimeter um Millimeter verändert sich das Land, und wir merken es nicht.

Ganz anders die Beobachtung von außen: Wie ein Seismograph spürt und registriert ein fern von der Heimat lebender Auslandsdeutscher, was sich ändert. Ein solcher Auslandsdeutscher hat ein festes Bild von seinem Vaterland, und so, wie man ein Bild nicht abändern kann, ohne die Verzerrungen zum Original zu merken, spürt auch der fern Lebende, daß in der alten Heimat Entwicklungen im Gange sind, die mit seinem Bild vom Vaterland nicht mehr übereinstimmen.

Kurz: Ein Auslandsdeutscher hat einen größeren Abstand zum Tagesgeschehen, und dadurch ein besonderes Gespür dafür, wenn sich etwas und was sich ändert. Wir sind also gut beraten hinzuhören, wenn uns ein Auslandsdeutscher seine Beobachtungen mitteilt.

Mein Freund Wolfgang Steiger, ein (ehemaliger) Unternehmer, lebt schon viele Jahrzehnte in Spanien. Immer wieder teilt er mir seine Beobachtungen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse über die Entwicklung unseres Landes mit. Ein kritischer Zeitgenosse also, dem ich gerne „zuhöre“ (siehe auch: https://conservo.wordpress.com/?s=steiger)

In Bezug auf ein „Promidinner“ berichtete der „Wiesbadener Kurier“ (seine ehemalige Heimatzeitung) über ein „Event“ zugunsten der Willkommenskultur. Das nahm Steiger zum Anlaß, sich erneut den Frust von der Seele, gerichtet an den Kurier, zu schreiben:

Überflutung unseres Vaterlandes

von Wolfgang Steiger

„Zunächst sei vorausgeschickt, dass – im Gegensatz zu Ihnen – meine Familie schon seit Generationen in Wiesbaden ansässig war und wir somit alle waschechte „Virrecher“ sind (wenn Ihnen das überhaupt etwas sagt!).

Kameraden aus meiner Heimat haben mich über Ihre o.e. Veranstaltung im Biebricher Alfred-Delp-Haus (natürlich, der Jesuitenzögling hat während der Regierungszeit HITLERS ja auch so viel für unser Vaterland bewirkt!) unterrichtet und einschlägige Artikel aus dem WIESBADENER KURIER zugesandt, da ich seit vielen Jahren auf der sonnigen Iberischen Halbinsel wohne und dort auch bleiben werde, nachdem mir der zunächst im Taunus geplante Lebensabend durch die Merdelsche Willkommens“kultur“ bzw. Multi-Kulti gründlich versaut worden ist.

Nach Lektüre der Artikel und dem gestrigen Beitrag meines Heimatsenders hr zu o.e. „Event“ (wie das jetzt ja so schön neu-dummdeutsch bei Ihnen heißt), frage ich mich: Wie weltfremd kann denn jemand nur sein, bzw. in welcher Welt leben Sie eigentlich, Herr Schwaderlappen ?¿?¿?¿ Bestimmt nicht mehr in der christlich-abendländischen!

Gerade wir Auslands- und Ostmarkdeutsche, die z.T. schon seit 1945 hier leben, beobachten mit zunehmender Sorge die Überflutung unserer Vaterländer durch unserer Art und Idiosynkrasie fremde und diametral entgegengesetzte Elemente, in aller Regel Sozialschmarotzer und Wirtschaftsflüchtlinge, etc., etc.

Ihre inländerfeindliche Verunstaltung war inzwischen Gegenstand von erregten Debatten in unserem DEUTSCHEN KLUB und auch in unserem FDKF (d.h. dem FREUNDESKREIS DEUTSCHSPRACHIGER KONSERVATIVER FÜHRUNGSKRÄFTE aus Deutschland, der Ostmark und der Schweiz), wo sie Abscheu, Empörung und lautstarke Proteste hervorgerufen hat.

Von Ihrer Zumutung den angestammten, heimatliebenden, autochtonen Landsleuten deutschen Blutes unseres Vaterlandes gegenüber einmal ganz abgesehen, erscheint uns Ihr „Promi“-Dinner (was darán ist denn, bitte, „prominent“?¿?¿?¿) zumindest äußerst kurzsichtig und auch kontraproduktiv, wenn wir an die Zukunft des deutschen Volkes denken.

Haben Sie eigentlich Kínder und Enkel, vielleicht sogar weiblichen Geschlechts (siehe Sexpogrom-Silvesternacht in Köln 2015/16 gegen deutsche Backfische und Frauen!)? Wenn ja, sollten Sie sich schon jetzt Sorgen um sie machen, da sie es sein werden, welche die Folgen der ungebremsten Merdelschen Zuwanderung, Umvolkung und Islamisierung am eigenen Leibe zu spüren bekommen werden…

Die fortschreitende Umvolkung und Umwandlung unserer Heimatländer in Vielvölkerstaaten wird sich in gar nicht mehr allzu langer Zeit als Bumerang erweisen.

Ist Ihnen denn eigentlich nicht klar, dass die überwiegende Mehrheit der nach Europa drängenden Massen muslimischen Glaubens ist und daher nicht gerade bekannt für ihre überschäumende Liebe zur Christen- und Judenheit? Sitzt der Bürgermeister von Frankfurt/Main schon auf gepackten Koffern?

Ist Ihnen ferner nicht klar, was Ihnen blühen wird, wenn unsere Länder durch karnickelartige muslimische Vermehrung in ca. 20 bis 30 Jahren von Moslems majorisiert und beherrscht werden?

Kommende Generationen biodeutscher Enkel und Urenkel werden die z.Zt. lebenden, vom Wohlstand eingelullten, Deutschen und Österreicher deswegen einmal zu Recht verfluchen!

Bei uns im sonnigen Spanien ist inzwischen jedermann froh, wenn die mit „Asylanten“ jeglicher Couleur vollgestopften Schaluppen in der Meerenge von Gibraltar stranden; denn das Land hat genug eigene Sorgen mit einer Arbeitslosigkeit von ca. 25%, bzw. von 50% gut ausgebildeter Jugendlicher unter 25!

Dazu passt wie die Faust aufs Auge die Brüsseler Schnapsidee, Spanien in Zukunft eine „Quote“ von rd. 10% dieser Wohlstandstouristen aufs Auge zu drücken, die man bis jetzt – im Gegensatz zu „Burkaland“ – mit der Lupe suchen muss, da meine spanischen Landsleute nicht so dumm sind wie meine ehemaligen deutschen, und auch nicht vergessen haben, warum sie 1492 Juden und Mauren über die Meerenge von Gibraltar dorthin zurückgejagt haben, woher sie vor 800 Jahren ungebeten gekommen waren. Damals gab es, Allah sei Dank!, noch keine Merdel und mit verklärtem Blick Teddybären auf „refutschies“ schmeißende jubelnde Gut- und Bessermenschen neu-deutscher Couleur.

Bessere Wohngebiete bei uns hier sind aber auch darauf schon vorbereitet. Dort läuft eine von den Eigentümern unserer Fincas unterhaltene Privatpolizei tagsüber und besonders nachts mit scharfen Rottweilern Streife, die vor allem Krummnasen mit starker Pigmentierung kontrolliert, die sich zu uns verlaufen haben.

Selbst wenn diesen nicht immer sofort einfällt, aus welchem Land sie kommen und was sie eigentlich bei uns zu suchen haben, sind wir ihnen aus christlicher Nächstenliebe gerne dabei behilflich, in ihre Heimatländer zurückzufinden, indem wir sie auf unseren Yachten ins Meer hinausfahren, bis kein Land mehr zu sehen ist, um sie den Rest dann Richtung Heimat schwimmem zu lassen, wo sie sich doch viel besser auskennen als in Europa, und wo sie keine Probleme mit fremden Sprachen, Sitten und Gebräuchen, einschließlich des Genusses von Schweinefleisch, haben, und wo sie natürlich auch keine Halal-„Promi“-Dinner für hessische Gut-Spießbürger und -bürgerinnen (immer schön gendergerecht, das mögen die Neudeutschen doch so sehr!) veranstalten und dazu auch noch trommeln können. So etwas hat Wiesbaden gerade noch gefehlt!

Wie o.e., lebe ich schon seit Jahrzehnten aus geschäftlichen und privaten Gründen in Spanien und habe auf Reisen in die bereits erwähnten Länder, aber auch nach England, Frankreich, Schweden und Portugal, über die Jahrzehnte immer wieder mit Ärger, Betrübnis und Ingrimm feststellen müssen, wie negativ sich Europa in vielen Dingen inzwischen verändert hat, so dass es teilweise nicht mehr wiederzuerkennen ist.

Unsere schönen deutschen Städte und Landschaften, e.g., werden zunehmend von Burka, Kopftuch und sonstige Vermummungen tragenden „Neubürgern“ sowie in vielen Fällen auch durch Moscheen und ihre Minarette, von denen der Muezzin bis zu fünfmal am Tag blöken darf, verschandelt, die einfach nicht in unser Städte- und Landschaftsbild und zu unserer deutschen Kultur und Wesensart passen.

Zudem machen sich Päderasten, Schwule, Lesben, Emanzen, Piercing-Träger mindestens dreierlei Geschlechts, Männer (?¿?¿?¿) mit Pferdeschwänzen auf dem Kopf (mangels anderer vorzeigbarer Attribute?¿?¿?¿) und andere abartige Zeitgenossen und -genossinnen (s.o.!) in einer nie dagewesenen Art breit, und vielen wird sogar von den Behörden gestattet, ihre Abartigkeit contra naturam in provozierender, schamloser und unverschämter Weise zur Schau zu stellen.

Auch unsere Muttersprache leidet unter der zunehmenden „Umvolkung“ unseres Vaterlandes. Es wächst eine Generation von auf ihren smartphones daddelnden Fast-Analphabeten und Halbidioten heran, und jedesmal wenn ich meinen Ekel überwinde und mir über Satellit Sendungen des (früher!) „deutschen“ Fernsehens anschaue, fällt mir die rasant fortschreitende Verwahrlosung unserer Sprache auf, denn kaum einer der Fernseh“schaffenden“ ist noch in der Lage, Interpunktion, Intonation bzw. Satzstellung bei einem zu verlesenden Text korrekt zu beachten und einen richtigen Satz mit „weil“ zu bilden, vom unsäglichen „Deutsch“ mancher Filme ganz zu schweigen.

Trotzdem aber geben ich die Hoffnung nicht auf, dass die konservativen Kräfte in Europa und auch den VSA (Trump!) immer stärker werden und eines Tages dafür sorgen, dass unsere Länder wieder lebenswert werden und man sich nicht mehr als Fremder im eigenen Land vorkommen muss.

Als langjähriger Auslandsdeutscher sende ich Ihnen daher, Sr. Labberschwanz, einen besorgten auslandsdeutschen Gruß aus Spanien und hoffe, dass Sie Ihre Koch-Turniere hinfort aus einem anderen Blickwinkel betrachten…

Weiterhin viel Vergnügen im Merdelschen Saustall!¡!¡!¡ ¡ARRIBA ESPAÑA!

Mit auslandsdeutschem Gruß, Wolfgang Steiger“

www.conservo.wordpress.com   30.10.2016

Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 19 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 36 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen.
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