Demo „Elternrecht achten – Indoktrinierende Sexualerziehung stoppen“ in Wiesbaden

Demo „Elternrecht achten – Indoktrinierende Sexualerziehung stoppen“ in Wiesbaden

(www.conservo.wordpress.com)
lorz

Dr. Lorz

Von Klaus Hildebrandt *)

Brief an Hessens Kultusminister wegen der Demo gegen Frühsex-Lehrplan

Sehr geehrter Herr Kultusminister Dr. Lorz,

wo waren Sie gestern bei der „Demo für Alle“, denn man hat Sie vermisst? Sie wurden gerufen, aber kamen nicht.

Vermutlich standen Sie hinter dem Vorhang Ihres Bürofensters und schauten zu, wie sich viele mutige und gleichermaßen wunderbare Bürger friedlich auf dem Wiesbadener Luisenplatz versammelten, um die von Ihnen eigenmächtig in Kraft gesetzten Sexualphilosophien zu diskutierten und dagegen zu protestieren. Die hessische und deutsche Öffentlichkeit wartete auf Antworten, doch Sie ließen sich nicht blicken.

Wäre es nicht sinnvoller und viel wichtiger, Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit ihren Eltern den besseren Umgang mit dem Körper zu lehren, anstatt ihren eine politisch- ideologische „Akzeptanz“ sexueller Vielfalt“, die sie altersbedingt weder verstehen, wollen und geschweige denn brauchen, mit aller Gewalt aufs Auge zu drücken? Was möchten sie uns und sich selbst damit beweisen? Glauben Sie wirklich, dass erwachsene Mütter und Väter Ihnen und der grünen CDU noch glauben? Eine CDU ohne Werte ist für die deutsche Gesellschaft „wertlos“.

Nun schauen wir mal, was Sie dazu in den kommenden Tagen sagen werden. Sollte es zu keiner schnellen Korrektur Ihres Sexuallehrplans kommen, so können Sie davon ausgehen, dass es in Zukunft zu weiteren „Demos für Alle“ vor Ihrer Haustür kommen wird. Sie unterschätzen uns Bürger, wie sehr uns das Wohl unserer Kinder am Herzen liegt.

Erinnern wir uns daran, wie viele insbesondere Mütter in schwierigen Zeiten und Situationen sogar ihr Leben zum Schutz des eigenen Kind opferten, warum wir wiederkommen werden. Wie Sie aus diesem Dilemma wieder rauskommen, ist alleine Ihre Sache. Wer etwas – auch noch stekum – verabschiedet, kann es sicherlich auch wieder rückgängig machen, denn „errare humanum est“. Also schau’n wir voller Zuversicht in die Zukunft.

Sowohl die gezielte Frühsexualisierung von Schülern als auch Ihre dubiose Verfahrensweise werfen Fragen grundsätzlichen Charakters auf, die geklärt werden müssen. Mit Kultur und Demokratie hat das jedenfalls nichts mehr zu tun. Es ist schon eine sonderbare Politik, die Sie und Ihre CDU da betreiben, und nun liegt es alleine an Ihnen, die Sache schnellstens zu bereinigen und neues Vertrauen aufzubauen. Mal ganz ehrlich: Glauben Sie wirklich, dass die gestern im Herzen der hessischen Landeshauptstatt Wiesbaden versammelten Menschen der rechtsextremem Szene oder gar Nazis angehören? Besonders gefreut hat mich in diesem Zusammenhang das an die Teilnehmer der „Demo für Alle“ gerichtete Grußwort des Bischofs von Fulda, Heinz-Josef Algermissen, das bei der Verlesung zurecht besonderen Beifall erntete.

Ich geb‘ das mal rum, denn Menschen hierzulande haben ein Recht zu erfahren, was in ihrem Lande so alles los ist. Die Wahrheit war schon immer das Kostbarste, was eine Gesellschaft zusammenhält. Das sollten gerade Sie, Herr Kultusminister, doch wissen. Behalten Sie Ihr Gender-Zeugs, denn normale Menschen brauchen und wollen es nicht.

Mit freundlichen Grüßen, Klaus Hildebrandt *)

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Brief an S. E. Bischof Algermissen, Diözese Fulda

(Gesendet: Samstag, 29. Oktober 2016 um 19:57 Uhr, von <Hildebrandt.Klaus@web.de>

An: bgv@bistum-fulda.de)

Betreff: Aktueller Aufruf zur „Demo für Alle“ durch den katholischen Bischof Algermissen aus Fulda

Exzellenz,

wie Sie wissen, findet morgen um 14:00 Uhr auf dem Luisenplatz in Wiesbaden die erste so genannte „Demo für Alle“ gegen den „Lehrplan für Sexualerziehung“ von Hessen statt. Ich kann nur hoffen, dass sich CDU-Kultusministers Prof. Dr. Alexander Lorz warm anzieht und seinen klammheimlich verabschiedeten, deutlich „grünen“ Geheimplan schon bald zurückzieht. Diese Form von Politik darf unter keinen Umständen toleriert werden.

Mit großer Freude entnahm ich der heutigen katholischen Tagespost, dass Sie bereits ein persönliches Grußwort an die Teilnehmer dieser Demonstration verschickten und darin nicht nur Ihr Unverständnis bzgl. der Vorgehensweise der Landesregierung Hessens ausdrückten. Indem Sie das Gender-Mainstreaming zu Recht als grundsätzliche „Gleichmacherei der Geschlechterunterschiede“ verurteilen, kommt Ihrem Beitrag insofern eine besondere Bedeutung zu. Darum möchte ich Ihren als Katholik und Bürger des Bundeslandes Rheinland-Pfalz hiermit aufrichtig danken.

Ich hoffe sehr, Sie haben nichts dagegen, wenn ich diese Zeilen u.a. Ihren Kollegen von der dt. Bischofskonferenz (DBK) sowie einem breiten BCC-Leserkreis zur Kenntnis gebe. Wir Bürger müssen diesem Gender-Unfug endlich ein Ende setzen. Was sich daraus – im Kleinen wie im Großen – entwickeln kann, zeigen uns die Statistiken: Ohne den Zuzug von Muslimen würde Deutschland absehbar aussterben.

Mit Ihrer kritischen bis hin ablehnenden Haltung zur Gender-Ideologie und als Kämpfer für die traditionelle Familie treten Sie im Übrigen in die Fußstapfen Ihres im Jahre 2000 verstorbenen Vorgängers, Bischof Dyba. Er war ein wunderbarer und kluger Kirchenmann.

Mit freundlichen Grüßen und Gottes reichem Segen!

Klaus Hildebrandt (Rheinland-Pfalz) *)

*) Klaus Hildebrandt ist bekennender, streitbarer Katholik und seit langer Zeit Autor bei conservo

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Hierzu ein Kommentar unseres Lesers Herbert Jacobi:

Gestrige Demo „Elternrecht achten – Indoktrinierende Sexualerziehung stoppen“ in Wiesbaden

Geehrter Herr Prof. Dr. Lorz,

dem Brief von Herrn Hildebrandt (s. u.)  kann ich voller Überzeugung zustimmen. Ich bin immer mehr darüber entsetzt und mittlerweile auch zornig, mit welch einer Ignoranz die von uns gewählten und eingesetzten Politiker auf die Stimme des Volks reagieren. Ja, ich habe Sie gestern auch vermisst; denn ich war für meine Enkel in Wiesbaden. Unterziehen Sie sich der Mühe und hören Sie sich die Redebeiträge an, die hoffentlich in Kürze auf der Website www.DemofuerAlle.de veröffentlicht werden. Wenn Sie noch ein bisschen Rückgrat haben, suchen Sie den Kontakt mit den Demo-Organisatoren, die einen Großteil des Volkes abbilden..

Am besten, Sie nehmen Ihre ministerielle Anordnung umgehend zurück, ansonsten dürfen Sie davon ausgehen, dass die CDU bei der nächsten Wahl eine ordentliche Klatsche bekommt, wie sich das ja schon mehr als deutlich in anderen Bundesländern beobachten lässt. Oder wollen Sie die Verantwortung für den Niedergang der CDU in Hessen übernehmen? Wir Demo-Teilnehmer empfinden Ihren ministeriellen Alleingang als eine unterwürfige und vorauseilende Anbiederung an Ihren derzeitigen Koalitionspartner, um einer Koalition im Bund den Weg zu bereiten. Die CDU hat ein immer größer werdendes Problem: Profillosigkeit!

Und noch eines: Durch Ihr verantwortungsloses Verhalten fordern Sie geradezu den Widerstand gegen Sie und die CDU-Spitze eines immer wacher werdenden Wähler-Volkes heraus; denn der Widerstand gem. Artikel 20 GG ist das erlaubte Mittel aller Deutschen (Artikel 116 GG), damit Sie – die Politiker – endlich wieder das Elternrecht gem. Artikel 6 GG achten.

Im Übrigen möchte ich Ihnen sagen, dass ich gestern in Wiesbaden keinen einzigen „Nazi“ orten konnte, wie das gerne vom Hessischen Rundfunk („Hässlicher Rotfunk“)  dargestellt wird. Ganz im Gegenteil: Es waren ausnahmslos friedliche, verantwortungsbewusste Demo-Teilnehmer, Eltern, Großeltern, Erzieher und Lehrer, Professoren, Beamte und Arbeiter, Türken und Deutsche, die sich allesamt um die Zukunft der Schule in Hessen große Sorgen machen.

Gib mir die Kontrolle über die Lehrbücher, und ich werden den Staat kontrollieren!“ hat Adolf Hitler gesagt. Sie werden mir zustimmen, dass die Schule im sog. „Dritten Reich“ eine indoktrinierende Einrichtung war. Und so ist es leider auch heute wieder.

Es ist schon ein erbarmungswürdiges Erscheinungsbild eines Staates, der mit Hilfe  der verfassungsfeindlichen S-Antifa und unter der Zuhilfenahme eines gewaltbereiten „Breiten Bündnisses“ seine Polizei auf die Straße schicken muss, um wirklich friedliche Bürger vor dem Straßenmob zu schützen. Wenn Sie gestern dabei gewesen wären, hätten Sie das alles bestätigt gefunden.

Ein großes Lob gilt der Polizei, die für Ihre verfehlte Politik Kopf und Kragen riskiert. Die Frage ist nur, wie lange sie – die braven Beamten – das noch mitmachen; denn gerade sie haben ihren Amtseid nicht auf die CDU und die Herrschenden abgelegt, sondern auf das Grundgesetz und das steht immer noch an erster Stelle. Beamte haben eine Remonstrationspflicht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dies greift.  Was wir seit Jahren auf der politischen Bühne erleben, ist alles nicht mehr normal. Oder sehen Sie das anders? Als ehemaliger CDU-Wähler kann ich nur sagen: Wie gut, dass es die AfD gibt.

Ich habe die Freiheit, diese Zeilen einem interessierten Empfängerkreis zur Kenntnis und Mitbeurteilung zu schicken.

Mit besten Grüßen, Herbert Jacobi

(Die 10 Gebote Gottes in jedes Herz und jedes Haus)

www.conservo.wordpress.com   31.10.2016

Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 20 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 36 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen.
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3 Antworten zu Demo „Elternrecht achten – Indoktrinierende Sexualerziehung stoppen“ in Wiesbaden

  1. Andy schreibt:

    Hat dies auf Andreas Große rebloggt.

  2. haluise schreibt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  3. haluise schreibt:

    WIR DAS VOLK legen wir unsere zwangsjacken ab
    und schreiten zur SELBST VERFASSTEN P O L I T I K ,
    zur SELBSTVERFASSTEN VERFASSUNG
    VERWALTUNG W I R U N S SELBST.

    S T A R T E N WIR NEU
    BIN LUISE

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