Eine der Kerntruppen der CDU rechnet mit Merkel ab

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dr. David Bergermerkel

Die Altstipendiaten/innen, Stipendiaten/innen und Freunden/Freundinnen der Konrad-Adenauer-Stiftung, die die aktuelle Politik der CDU und ihrer Kanzlerin kritisch betrachten, sind nun mit einer eigenen Plattform an die Öffentlichkeit getreten. In 9 Punkten übt die intellektuelle Elite der Union scharfe Kritik an der Kanzlerin, die offensichtlich mit ihrer Politik zentrale Werte der Union verrät.

Dieses Forum nennt sich „Konrads Erben“ weil die Betreiber sich des politischen Erbes Konrad Adenauers besonders verpflichtet fühlen.

Dieses Erbe Konrad Adenauers sehen wir durch das Handeln der Bundesregierung, insbesondere der Bundeskanzlerin Angela Merkel, ernsthaft in Gefahr. Im Zentrum der Kritik steht dabei die Migrations-, Europa- und die damit im Zusammenhang stehende Außenpolitik.

Das Thema ist komplex, die Sorge ist groß. Zur Veranschaulichung 9 Punkte, in denen das Handeln von Angela Merkel und ihrer Regierung zum Schaden des deutschen Volkes dem Geist Konrad Adenauers diametral entgegenläuft. Für den Zusammenschluss der Personen hat sie Dr. Bernd M. Samland verfasst:

„1. Politik gegen die verbündeten Nachbarn

Adenauer hätte niemals ohne Rücksprache und ohne das vorherige Einverständnis seiner wichtigsten Verbündeten seine Grenzen für Millionen von Migranten geöffnet. Er hätte auch nicht – ohne vorherige Absprache – Aufnahmequoten verlangt und nicht „Europäische Lösungen“ dort eingefordert, wo alle anderen anderer Meinung sind.

  1. Politik der Verantwortungslosigkeit und Rechtsbeugung

Adenauer hätte niemals den rechts-theoretischen Satz „Das Asylrecht kennt keine Obergrenze!“ zur politischen Maxime erhoben und dabei gleichzeitig sowohl internationale Abkommen (Dublin-Regelung) wie Teile des Grundgesetzes [Art. 16a GG (1) „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist…] außer Kraft gesetzt.

  1. Ohnmacht als politische Leitlinie und Rechtfertigung

Adenauer hätte niemals öffentlich erklärt, „dass wir unsere Grenzen nicht schützen können“, eine Behauptung von Angela Merkel (im TV bei Anne Will), die faktisch falsch und im höchsten Maße unklug war. In den Augen Adenauers ist das eine Bankrotterklärung der eigenen

Souveränität. Erstaunlich lang ist zudem die Liste der Statements von Regierungsmitgliedern, in denen wieder und wieder erklärt wird, was wir alles NICHT können, weil uns Gesetze, Vorschriften und Strukturen daran hindern. Dass man zum Wohle des Volkes, Gesetze, Vorschriften und Strukturen ändern kann, fängt viel zu langsam und zu zaghaft an, ins Bewusstsein der Regierung vorzudringen.

  1. Politik nach Demoskopie- und Stimmungslage

Adenauer hat es verstanden, aus seiner langfristigen Verantwortung heraus auch unpopuläre Entscheidungen (wie z.B. Wiederbewaffnung) gegen kurzfristige Meinungstrends durchzusetzen und durchzustehen. Angela Merkel macht es umgekehrt. Kurzfristige Meinungsbilder werden spontan ohne Reflexion der Konsequenzen zur alternativlosen Politik erklärt. So wird die Angst vor einen Tsunami zum Grund für eine völlig überstürzte Energiewende und die Bilder von weinenden Kindern werden zur Rechtfertigung der Aufgabe von Einreisekontrollen und zur Einladung von über einer Million Migranten.

  1. Politik der Verschleierung und semantischen Täuschung

Auch und gerade in der Ära Adenauer gab es „Flüchtlinge und Vertriebene“, das waren zumeist Deutsche aber nicht nur, die vor Gewalt, Tod und Verfolgung meist unter Lebensgefahr geflohen sind, oder die zwangsweise aus ihrer Heimat vertrieben wurden und sich dabei ihr Ziel nicht aussuchen konnten. Im Gegensatz zu den meisten ihrer Nachbarstaaten, spricht die Bundesregierung im Zusammenhang mit der aktuellen Massenmigration nach Deutschland von Anfang an und heute immer noch von „Flüchtlingen“. Wer allerdings durch dutzende sicherer Länder zieht, um in das Land zu reisen, in dem es die höchsten Sozialleistungen gibt, ist kein Flüchtling.

  1. Verdummung als politische Strategie

Wenn Angela Merkels Justizminister auf die Frage nach den Kosten der Massenmigration antwortet „das Geld ist erwirtschaftet; es wird niemanden etwas weggenommen“, ist das Volksverdummung nach dem Motto, „das Geld kommt aus dem Bankautomaten“. Gleichzeitig wird die Unterdrückung von Kritik oder die Schmähung von Kritik als „Hass“ insbesondere an der Migrationspolitik damit gerechtfertigt, dass die Bevölkerung nicht in der Lage wäre, zu differenzieren und jedwede Kritik automatisch Ausländerfeindlichkeit befördern würde.

  1. Das Fehlen einer realistischen Zielsetzung

Adenauer hatte klare Ziele u.a. Wiederaufbau in Freiheit, Westanbindung und Wohlstand im Rahmen einer sozialen Markwirtschaft. Die Merkel-Regierung ist vornehmlich mit der Bewältigung selbstgeschaffener Probleme beschäftigt. Die vielbeschworene „Ursachen-bekämpfung“ des Syrienkonfliktes ist nicht nur für Angela Merkel eine Nummer zu groß. Wer aktive Mitspieler des Konfliktes, wie Erdogan, für‘s Problemlösen bezahlt, macht mehr als den Bock zum Gärtner. Und: Wer ungefiltert große Mengen von Menschen aus dem Nahen Osten bei uns aufnimmt, löst dort kein einziges Problem, sondern importiert die Probleme des Nahen Ostens in unser Land.

  1. Werte-Vakuum der Regierung

Anstelle die Errungenschaften und Vorteile einer säkularen und aufgeklärten Gesellschaft offensiv gegenüber dem Islam zu vertreten, werden Akademikerinnen mit Kopftuch als Fortschritt gefeiert und Weihnachtslieder-Singen als Rückbesinnung auf kulturelle Wurzeln propagiert. In einem Land, in dem man die Farbe von Fensterläden und die Höhe von Gartenhecken vorschreibt, soll man keine Burka oder sonstige Vollverschleierungen verbieten können? Bis auf die lächerliche Weihnachtslieder-Empfehlung hält sich Angela Merkel aus der Debatte heraus. Sie besucht und tröstet moslemische Imame, an deren Moscheetüren gezündelt wurde. Das wäre gut und richtig, wenn sie gleichzeitig auch die Opferfamilien der durch Migranten getöteten Jugendlichen besuchen würde oder den in Gemeinschaftsunterkünften drangsalierten Christen beistehen würde.

  1. Angst vor der Debatte und Zensur

Konrad Adenauer war ebenso wie Angela Merkel kein gewaltiger Rhetoriker, dennoch stellte er sich wichtigen Debatten und führte sie oft auch selbst an. Angela Merkel verkennt die Wirkung der neuen, sozialen Medien völlig und hat offenbar keine Ahnung, was Selfies mit Migranten in den Herkunftsländern auslösen. Gleichzeitig sind diese Medien aber offensichtlich so gefährlich, dass eine Stiftung mit einer Stasi-belasteten Links-Journalistin an der Spitze mit Zensuraufgaben betraut wird. Facebook ist neben dem Medium für das Teilen persönlicher Erlebnisse auch eine Art virtuelle Speakers‘ Corner wie im Hyde Park. Dass man dort strafbare Handlungen (wie z.B. Aufrufe zur Begehung von Straftaten, Morddrohungen oder existenzgefährdende Verleumdungen etc.) verfolgt, sollte selbstverständlich sein, aber wenn Volker Kauder von „anstößigen Inhalten“ spricht, die es zu löschen gilt, gerät die Meinungs- und Pressefreiheit schnell in Gefahr. Denn was ist alles anstößig? Wenn beispielsweise die Parole „Merkel muss weg“ bereits als Hasstriade oder gar Volksverhetzung bezeichnet wird, dann haben die Menschen, die das tun, weder Demokratie noch das Prinzip der freien Meinungsäußerung verstanden. Adenauer ging mit ähnlichen Schmähungen weit gelassener um. Wenn aber – wie durch die Initiative der Amadeu Antonio Stiftung geschehen – anerkannte und seriöse, konservative Journalisten mit Duldung der Kanzlerin aus Facebook ausgesperrt werden, ist das ein ernster Angriff auf unsere Meinungs- und Pressefreiheit, die mit dem Geist eines Konrad-Adenauers unvereinbar ist.“

Durch ein Liken der Facebookseite der Plattform können Sie ihre Solidarität mit den 9 Thesen zum Ausdruck bringen und auf dem Laufenden bleiben: -> Konrads Erben

(Quelle: https://philosophia-perennis.com/2016/10/28/adenauer-merkel/)
www.conservo.wordpress.com   2.11.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Eine der Kerntruppen der CDU rechnet mit Merkel ab

  1. karlschippendraht schreibt:

    Solche Einsichten kommen für angeblich intelligente Menschen beschämend spät !

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