Kinderschänder und ihre Freunde

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Die linksgrüne Mehrheitsgesellschaft leidet an dekadenter Schizophrenie. Während zum Beispiel in der Hauptstadt „sexistische Werbung“ flächendeckend verboten werden soll, dem ehemaligen Innensenator Henkel eine „süße Maus“ zum Verhängnis wird, ja mittlerweile jeder Blick in einen Ausschnitt mit einem kollektiven „Aufschrei“ geahndet wird, erhalten Kinderschänder – wenn sie denn nichtdeutscher Herkunft sind – politische und mediale Unterstützung und dürfen sich hier weiterhin austoben, wie es ihnen gefällt.

Malte Lehming vom „Tagessspiegel“ hat einen Beitrag geschrieben, der – sorry – so klingt, als ob ein perverser Lüstling sich nach jedem Satz einen runtergeholt hat:

Heiko Maas will schärfere Gesetze gegen Kinderehen. Vielen gehen die Reformen nicht weit genug. Doch unter Radikalität darf die Menschlichkeit nicht leiden…

..Dabei sind Kinderehen beileibe kein Islam-Phänomen. In Indien etwa weisen Bundesstaaten wie Jammu und Kaschmir, die einen hohen muslimischen Bevölkerungsanteil haben, sehr niedrige Kinderehen-Raten auf. Soziale Faktoren, wie Unterentwicklung und Armut, sind die treibenden Kräfte. Für das Mädchen, das früh verheiratet wird, muss eine Familie nicht mehr aufkommen.

Ein Kind, das jünger ist als 14 Jahre, kann die Tragweite einer Ehe nicht einschätzen. Solche Ehen wurden in Deutschland bisher nicht anerkannt, dabei muss es bleiben. Bei Jugendlichen zwischen 14 und 18 sollte es verpflichtende Einzelfallentscheidungen speziell geschulter Familienrichter unter Einbeziehung des Jugendamtes geben. Folgende Fragen sind zu berücksichtigen: Haben die Personen selbstbestimmt in die Ehe eingewilligt? Existiert ein soziales Netz, das sie im Falle einer Auflösung der Ehe auffängt? Gibt es Kinder, die unter einer Zwangstrennung leiden würden? Würde das Ehepaar selbst unter einer solchen Trennung leiden?

Aus dem sinnvollen und humanen Prinzip, Kinderehen verbieten zu wollen, folgt nicht die Devise, alle bereits geschlossenen Kinderehen zwangsweise auflösen zu müssen. Die Ausnahmen müssen allerdings gut begründet sein. In Entwicklungsländern ist jedes dritte Mädchen bei einer Eheschließung unter 18. Die weltweit häufigste Todesursache bei Mädchen zwischen 10 und 19 Jahren ist Aids, an zweiter Stelle stehen Suizide. Diese Skandale zu bekämpfen, ist ebenso notwendig wie die Einsicht, dass staatlich verordnete Zwangstrennungen von Eheleuten vorangegangenes Unrecht meist nicht mehr aus der Welt schaffen…

http://www.tagesspiegel.de/politik/der-justizminister-und-die-kinderehen-ein-generelles-verbot-waere-inhuman/14762564.html

Was versteht Herr Lehming bloß unter „Menschlichkeit“? 14-jährige Mädchen, die man unter psychologischer Folter in die Betten von geifernden Greisen treibt? Warum Herr Lehming dann auch noch die größten Versager beim Thema „Kinderschutz“, nämlich Familienrichter und Jugendämter als Kinderehe-Experten einsetzen will, muss man erstmal verstehen. Außerdem: Wenn wirklich ein 14-jähriges Mädchen auf Grund einer Zwangstrennung von ihrem angeheirateten Urgroßvater leidet, dann doch nur, weil es psychologisch abhängig gemacht wurde.

Und das Argument, dass Kinderehen kein rein islamisches Phänomen sind, zieht auch nicht wirklich. Im brasilianischen Urwald zum Beispiel gibt es einen Stamm, der behinderte Kinder lebendig begräbt. Soll hier in Deutschland dann auch ein Beerdigungsinstitut im Zweifelsfall entscheiden, nur damit die Reisenden hier ihre Zeremonien, Traditionen und Rituale außerhalb der Gesetzgebung pflegen können? Dass Herr Lehming ausgerechnet Indien, das Land der Massenvergewaltigungen, in seinem Beitrag heranzieht, vielleicht um die Angelegenheit zu relativieren, lässt ebenfalls tief blicken.

Es ist diese geisteskranke Logik, die mich bei diesen Beiträgen so aufregt, die besagt, dass sich die Nichtdeutschen hier alles, aber auch wirklich alles erlauben dürfen – auch wenn sie damit dieses Land zurück in die Steinzeit beamen.

Ähnlich gelagert ist der „Görlitzer-Park-Fall“, bei dem ebenfalls das Wohl unserer Kinder auf dem Spiel steht. Unter der rot-grünen Knechtschaft sollen dort die Migranten, die unter der Aufsicht der Sicherheitsbehörden den Kleinen harte Drogen verticken, zum offiziellen Teil des Erholungsangebots gekürt werden.

Das klingt nach Kapitulation oder typisch gutmenschlichem Toleranzwahnsinn. Es gibt Kinderschänder und es gibt Politiker und Journalisten, die alles dafür tun, um diesen einen Freifahrtschein auszustellen. Dazu gehört Malte Lehming nun ebenfalls.

Martin E. Renner schreibt zu diesem Skandal:

Wie weit haben wir es schon treiben lassen? Warum zwingt man uns überhaupt solche Diskussionen und Debatten auf? Warum behandeln wir nicht mehr Prinzipien als Prinzipien – also als feste Grundregeln? Warum beugen wir uns so leicht einem erkennbar sprungbereiten Relativismus? Haben wir denn gar keine Restgröße an Selbstgewissheit mehr? Steht die Saat der linkideologischen Indoktrination bereits so hoch in Blüte?

Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb:

„Die Transformation der bereits weitgehend entwickelten Parallelgesellschaft zu einer veritablen – islamischen – Gegengesellschaft ist absehbar. Die deutsche Gesellschaft und die dann existierende islamische Gegengesellschaft werden – durch die ignorante Politik der Altparteien und den Relativismus der „Bessermenschen“ – in rigide Auseinandersetzungen und Durchsetzungskämpfe geführt werden. Die Frage, wem die normsetzende Kraft und Kompetenz im gesellschaftlichen Leben zukommt, wird sich nur streitend klären lassen. Es wird kaum ein Miteinander als vielmehr ein Gegeneinander sein. Die zu uns Gekommenen („Geschenke“) und die bereits hier in der dritten Generation lebenden Islamanhänger halten ihre Herkunftskultur für so wertvoll und unserer Kultur gegenüber für so überlegen, dass sie diese mit Vehemenz statuieren wollen und werden.

Die Folge davon wird ein Chaos, eine Barbarei und eine neue, in Deutschland nicht gekannte gesellschaftliche Dysfunktionalität sein, die sehr viel Ähnlichkeit mit den Staaten der Dritten Welt des afro-arabischen und asiatischen Raums haben wird.“

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ (kurz: „JouWatch“) und ständiger Kolumnist bei conservo.
http://www.conservo.wordpress.com 2.11.2016

Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 20 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 36 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen.
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