„Unseren täglichen Nazi gib uns heute“

(www.conservo.wordpress.com)

Von David Berger *)

naziSelbst ernannte Kämpfer und Politiker gegen Rechts und unsere Nanny-Medien haben es derzeit nicht leicht. Um weitere Gelder für „antifaschistische“ Kinder- und Seniorengruppen und Stiftungen locker zu machen und die Bevölkerung in die richtige Richtung aufzurütteln, bräuchte man dringend mehr Nazis.

Stattdessen nur „südländisch“ aussehende Männer, die Frauen vergewaltigen, wild und wahllos mit Messern um sich stechen oder Bomben basteln, um Flughäfen mitsamt den Ungläubigen, die sich dort aufhalten, in die Luft zu sprengen.

Alles Nachrichten, die bei den Aktivisten von Kreuzberger Antifa-Stammtischen bis hin zur Redaktion von „Spiegel-Online“ gar nicht gut kommen.

Inzwischen soll man bereits dazu übergegangen sein, ins Nachtgebet – neben den regelmäßigen Stoßgebeten um Legalisierung von harten Drogen und den Wahlsieg Hillary Clintons – eine besondere Bitte einzuschließen: „Unseren täglichen Nazi“ gib uns heute.

Und eine Zeit lang schien das sogar zu wirken: In Wismar etwa wurde ein 18-Jähriger Politiker der Linkspartei vor einigen Monaten von drei Neonazis angegriffen, als „schwule Kommunistensau“ beschimpft und mit einem Messer niedergestochen. Der NDR berichtete ausführlich, die großen Tageszeitungen übten sich in Entsetzen: Deutschland kurz vor der Machtergreifung der AfD wird zu rechtsradikalem Dunkelland. Dass der ganze Überfall frei erfunden war, war den Medien dann nur noch eine kleine Randmeldung wert.

Nachdem nun vor einigen Tagen bekannt wurde, dass auch die Rechte-Gewalttaten-Statistik der Amadeu-Antonio-Stiftung, die unter der Ägide einer Ex-Stasi-Mitarbeiterin gegen den Rechtsrutsch in Deutschland kämpfen will, eine Fehlerquote von 80-100 % aufweist, musste ein neues nationalsozialistisches Verbrechen der Jetztzeit her.

Und der WDR wurde auch fündig: Und zwar dort, wo es keiner ahnt. Bei dem Dekoanbieter „Butlers“. Dort entdeckte man zwischen Teelichten und mit (viel zu viel deutschen) Namen bemalten Kaffeetassen Christbaumkugeln in Form eines rosa (!) Knusperhäuschens, deren Bemalung mit viel Phantasie an ein Hakenkreuz erinnert.

Erleichterung und Jubel bei den guten Menschen deutschlandweit: Wenn wir schon keine Nazis mit Glatzen und Springerstiefeln finden, dann haben wir jetzt wenigstens ein echtes Problem mit nationalsozialistischen Christbaumkugeln, die dabei sind, die Macht über alle Weihnachtsdeko zu ergreifen.

Aber die Freude an dem neuen Beweis für den Nazi-Rechtsrutsch Deutschlands währte nur kurz, denn Butlers zeigte sich schon kurz nach Ausstrahlung des Berichts einsichtig. Auch wenn die Schuldzuweisung an die „Ausländer“ noch mal einen eigenen WDR-Bericht zur Xenophobie rechtfertigen würde:

„Das Unternehmen, vom WDR auf das missverständliche Symbol aufmerksam gemacht, sprach von einer „Irritation“. Die Kugeln würden im Ausland handbemalt, das Ergebnis falle dementsprechend unterschiedlich aus, erklärte eine Sprecherin. Das Kreuz am Häuschen, wie es hier zu sehen ist, ist eher rund ausgefallen – vielleicht braucht man ein besonders scharfes Auge, um darin das NS-Symbol zu erkennen. Butler’s zog trotzdem die Reißleine und kündigte an, umgehend „alle missverständlichen Exemplare“ aus den Regalen zu entfernen. Da war der Online-Verkauf schon gestoppt.“

Das flehende Nachtgebet, versehen mit dem „Imprimatur“ von Frau Kahane, wird also weiter eifrig die himmlischen Heerscharen um Erhörung bitten: „Unseren täglichen Nazi gib uns heute!“

(Original: https://philosophia-perennis.com/2016/11/03/unseren-taeglichen-nazi-gib-uns-heute/)
*) Der Berliner Philosoph, Theologe und Autor Dr. David Berger betreibt das Blog PHILOSOPHIA PERENNIS
www.conservo.wordpress.com   3.11.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter AfD, antifa, Flüchtlinge, Islam, Kirche, Kultur, Medien, OBAMA, Pegida, Politik Deutschland, USA abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu „Unseren täglichen Nazi gib uns heute“

  1. karlschippendraht schreibt:

    Ich glaube , die Psychiater außerhalb Deutschlands , also weltweit , lachen sich kaputt über so viel Hirnerweichung . Gleichzeitig aber dürfte der deutsche Gutmensch ein wertvolles und besonders seltenes Objekt für psycho-medizinische Studien sein .

    Liken

Kommentare sind geschlossen.