Thema Migration: Wir müssen uns ehrlich machen!

(www.conservo.wordpress.com)

von Freddy Kühne *)

Freddy Kühne

Freddy Kühne

Die wahren Kosten der Migration: kulturell, finanziell und sicherheitspolitisch.

Letzter christianisierter teutonischer Tannenbaum, Römerberg, Frankfurt a. M.

Natürlich kann man Menschlichkeit nicht immer primär unter einer Kosten-Nutzen-Analyse berechnen.

Doch Menschlichkeit wäre es, den Waffenexport in die Krisenregionen zu stoppen und den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort zu geben, ihre Regierungen zur Beendigung von Krieg zu bringen und die Entwurzelung der Menschen aus ihrer Kultur damit zu vermeiden.

Zudem: Wer ganz Kalkutta aufnimmt rettet nicht Kalkutta sondern wird am Ende selbst zu Kalkutta.

Migranten erstellen Kosten-Nutzen-Analyse für ihren Zielort

Vor allem wandern die Migranten aus Afrika sowie  dem Nahen und Fernen Osten eben über vier bis zehn sichere Drittstaaten ins gelobte Deutschland ein – da sie selbst eine Kosten-Nutzen-Analyse für sich erstellen: sie bleiben weder in Rumänien, Bulgarien oder Portugal – sondern wandern dorthin- wo es die höchsten Sozialtransfers gibt.

Der Grat zwischen guter Menschlichkeit und Ausgenutztwerden ist schmal. Ein Sozialsystem ohne Grenzen aber wird in Kürze kollabieren: damit betreiben Schwarz-Rot den Kollaps des deutschen Sozialsystems und Schwarz-Rot-Grün bringen damit durch den dadurch angeheizten Verteilungskampf Einheimische gegen Zuwanderer auf.

Vermischung der Kulturen führt zu Auflösung und letztendlich Verfall Möglicherweise passt es ins Konzept der globalen Eliten durch Vermischung der Kulturen den Nationalstaat aufzulösen und abzuschaffen. Dadurch schaffen sie aber auch Identität und Zusammenhalt ab. Der Zusammenfall von Vielvölkerstaaten wie Jugoslawien und der Sowjetunion in der Geschichte  hat gezeigt, dass multikulturelle Staatsgebiete niemals von Dauer sein können – und auch in den USA gibt es diese Problematik.

Klassische Einwanderungsländer steuern und begrenzen die Aufnahme von Fremden – damit es keinen Sozialneid und keinen Zusammenbruch des Sozialsystems gibt – und damit die Integration durch genügend Bildungs- und Ausbildungsplätze auch funktioniert und ebenso nicht kollabiert.

Wir müssen die Zuwanderung begrenzen sowie steuern und die Einführung eines Einwanderungssystems wie in Kanada fordern.

Zugleich muss die unkontrollierte Einwanderung durch eigene unabhängige europäische Grenzsicherung – ohne Abhängigkeit vom türkischen Despoten in Ankara – organisiert und sichergestellt werden.

Ganz Europa schottet sich ab – nur Merkel öffnet die Türen

Das seit Jahrzehnten liberale Schweden hat seit 2016 die liberale Einwanderungspolitik beendet und wird massiv Einwanderer abschieben. Dänemark hat vor einiger Zeit die Sozialbudgets und Leistungen für Einwanderer drastisch reduziert (dies ist dort möglich. Da es dort kein Bundesverfassungsgericht gibt, kann das Parlament dies frei entscheiden) – seitdem gelangen kaum noch Einwanderer dorthin.

Britannien baut die Mauer um Calais weiter aus. Frankreich nimmt kaum noch Flüchtlinge auf. Und Osteuropa – vor allem Balkanstaaten wie Ungarn – wehren sich gegen die Aufnahme muslimischer Armutsmigranten – da Osteuropa bereits jetzt schon bis zu zehn Millionen „Sinti & Roma“ „durchzieht“ und große Teile in Osteuropa zudem erst kurz nach 1912 von der osmanisch-islamischen Fremdherrschaft befreit worden.

Merkel: Kosmetische  Änderungen vor der Wahl nur auf dem Papier 

Wenn Angela Merkel auch nach 2017 weiter so regiert wie bisher – und wenig spricht dafür, dass sie außer kosmetischen Sprach- und Programmänderungen auf dem Papier ihr Handeln tatsächlich ändert – dann wird es beim nächsten Abschwung in Deutschland zu massiven Verteilungskämpfen zwischen angestammter einheimischer Bevölkerung und den Zugewanderten kommen.

Diese unverantwortliche hypermoralische Politik Merkels und Gabriels also ist es, die ursächlich das Land spaltet und die uns in Kürze zu Verteilungskonflikten führt.

Merkel bricht das Recht und übergeht die Bevölkerung

Dabei hat Merkel diese Politik weder vom Bundestag absegnen lassen – noch hat sie einen Rückhalt in der Bevölkerung für diese Politik der ungesteuerten Zuwanderung. Und obendrauf hat die Regierung Merkel dabei auch geltende Gesetze wie das Asylverfahrensgesetz und die Dublin- und Schengenabkommen eigenmächtig außer Kraft gesetzt. Diese Rechtsbrüche der Regierung Merkel sind inzwischen legendär.

Udo di Fabio, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts, drückt es so aus:

„Es gäbe „keinerlei rechtliche Verpflichtung Deutschlands“, „den Schutz aller Menschen weltweit durch faktische oder rechtliche Einreiserlaubnis“ zu garantieren. „Eine solche unbegrenzte Rechtspflicht besteht auch weder europarechtlich noch völkerrechtlich“, so konstatierte Verfassungsrechtler Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio in einem Gutachten, das der Bundesregierung den Bruch des Verfassungsrechtes vorwirft. Di Fabio hatte in diesem von der CSU beauftragten Gutachten nachgewiesen, dass der Bund aus verfassungsrechtlichen Gründen dazu verpflichtet ist, die Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland zu sichern, dies insbesondere dann, „wenn das europäische Grenzsicherungs- und Einwanderungssystem vorübergehend oder dauerhaft gestört ist“. (Quelle:http://www.theeuropean.de/stefan-gross/10658-merkels-rechtsbruch)

Rot-Rot-Grün assistiert beim Rechtsbruch – und stellen Moral über das Recht

Rot-Grüne und Rot-Rot-Grüne Landesregierungen wiederum assistieren der schwarz-roten Regierung Merkels ebenfalls durch Missachtung der Asylverfahrensgesetze durch praktisch verzögerte oder gar verhinderte Abschiebung von Menschen , die nachweislich keinen gesetzlich legitimierten Aufenthalt in Deutschland haben. Der linke Mainstream von Schwarz über Rot und Grün bis Dunkelrot schert sich nicht um Gesetze – sondern er erklärt seine Pseudo-Hypermoral für übergesetzlich.

Heimatstaaten der Flüchtlinge zu Rücknahmen zwingen und faire Handels-  und Wirtschaftsverträge anbieten

Das Argument für die dauerhafte Duldung der eigentlich unrechtsmäßig nach Deutschland Eingewanderten lautet stets: die Herkunftsstaaten nehmen sie nicht mehr zurück.  Natürlich haben diese Staaten oft kein Interesse daran – da sie doch durch Geldtransfers der Flüchtlinge in die Heimat profitieren. Doch wo ein Wille ist – da ist auch ein Weg: Einfrieren von Entwicklungshilfe, von Bankkonten der Regierungsmitglieder solcher Nationen, Erhöhen von Importzöllen, Wegfall von Visaabkommen usw. könnten ganz einfach als Drohkulisse und Verhandlungsmasse aufgebaut werden, um diese Regierungen zur Rücknahme ihrer eigenen Staatsbürger zu zwingen.

Zugleich muss allen Staaten im Nahen Osten und in Afrika jedoch auch ein besserer und fairer Zugang zu europäischen Märkten eröffnet werden – um die Fluchtursachen langfristig zu minimieren.

Ohne Korruptionsbekämpfung und Beendigung der Vettern- und Clanwirtschaft sowie Beendigung der radikal-ideologischen Auseinandersetzungen innerislamisch als auch von Seiten des radikalen Islams gegen Andersgläubige in den Herkunftsländern jedoch dürften auch verbesserte Handelsverträge kaum zu signifikant verbesserten Lebensbedingungen führen.

Erodierende Sicherheit im Innern

Diese Politik hat auch die immer stärker erodierende innere Sicherheit auf den Straßen und in den Wohnungen Deutschlands zu verantworten: steigende Wohnungseinbrüche sind Folge der Überlastung der Sicherheitsdienste infolge der mit der Einwanderung verbundenen Mehrarbeit: im Schatten dieser Überlastung reisen nun auch systematisch osteuropäische und teils auch „belgisch- niederländische“ Banden – häufig auch mit Migrationshintergrund – nach Deutschland ein.

Die ansteigenden Vergewaltigungen (wie zu Sylvester zunächst verschwiegen aber dann doch sichtbar wurde) sind ebenfalls eine Folge dieser unkontrollierten Einwanderungspolitik – bei der Einreisende ohne Papiere aber mit Handy nicht korrekt registriert werden konnten.

Dass ein Großteil der Terroristen mit dem Flüchtlingsstrom einreiste – auch dies wurde zu Anfang 2016 von den etablierten Parteien noch ins Reich der Fata-Morgana verwiesen – hat sich aber inzwischen eindeutig bestätigt.

Politik ignoriert Warnungen der Volkswirtschaftler hinsichtlich Kosten der Zuwanderung

Hier schlagen die Kosten der Einwanderung für erhöhten finanziellen Aufwand für die innere Sicherheit bald zu Buche – auch diese sind wohl in den offiziellen Kosten für Flüchtlinge kaum erfasst.

Wie hoch die Kosten tatsächlich sind – davon wollen die etablierten Parteien nichts wissen.

In ihrer Selbstideologisierung stellen sie die Ohren und Augen auf Durchzug – wenn Volkswirtschaftler wie Prof. Raffelhüschen und Prof. Sinn klar belegen, dass Deutschland von dieser ungesteuerten Zuwanderung nicht nur nicht profitiert – sondern sogar dauerhaft belastet wird.

50.000.000.000 Euro. Das ist der Preis

der Migrationskrise allein für das laufende und kommende Jahr. In diese Summe hat das in Köln ansässige Institut der Deutschen Wirtschaft bereits Kosten für die Unterbringung, Verpflegung und Sprachkurse erfasst.

Nicht enthalten sind darin wohl die Kosten für Verwaltungsbürokratie, mehr Sicherheitspersonal bei der Polizei – sowie die Kosten für die Abschiebungen und Rechtsverfahren. Diese Kosten sind in anderen Haushaltspositionen versteckt und müssten erst einmal separat ausgewiesen werden.

Inzwischen wird in den Kommunen jeder Cent zweimal umgedreht – sogar Abonnements von Tageszeitungen werden bzw. wurden durch die Kommunen gekündigt – sodass die auswärtigen Mitarbeiter und auch häufig die aus der eigenen Kommune gar nicht mehr wissen, wo der Bürger der Schuh drückt. Zeitgleich werden die Sicherheitsvorkehrungen für Mitarbeiter in den Sozialbereichen und Arbeitsagenturen verstärkt, weil es dort immer häufiger zu Beleidigungen und Übergriffen gegen häufig weibliche Mitarbeiter kommt. Und auch neues Personal wird zur Bearbeitung der Flüchtlingskrise eingestellt.

Bei der kommenden Silvesterfeier in Köln werden statt 150 Polizisten nun zwischen 1200 und 1500 Polizisten eingesetzt…

Geld – das Jahre zuvor scheinbar nirgendwo aufzutreiben war – da in den Kommunen Nordrhein-Westfalens ein Haushaltssicherungskonzept das nächste jagte – plötzlich ist es da.

Kampf der Kulturen um die gesellschaftliche Deutungshoheit

Obendrauf kommt der Kampf der Kulturen: dessen Vorboten – wie die Einführung oder Anerkennung von Ehen mit Minderjährigen, die Umbenennung von Sankt Martin in Sonne-Mond-Und-Sterne oder die Umbenennung von Weihnachtsmärkten in Wintermärkten – liefern uns nur ein Vorgeschmack darauf  – wie schwierig es erst wird- wenn dieser muslimische Bevölkerungsanteil nicht mehr 5 oder 8 Prozent sondern bei 12 , 15 oder 20 oder gar 25 Prozent liegen wird.

Uns Teutonen war das Aufstellen der grünen Tannenbäume in den eigenen vier Wänden übrigens schon heilig, bevor wir dieses Kulturgut in den christlichen Glauben mithineingenommen haben.

Bäume generell waren uns Teutonen heilig  – unsere Vorfahren verehrten diese als Götter auf Lichtungen und Hainen. Vor allem die Eichenbäume. Weswegen das deutsche Volk wohl das einzige auf der Erde ist – welches sich vor zwanzig Jahren vor dem Waldsterben fürchtete und ängstigte.

Jedoch: Auch hier assistieren in diesem Kulturkampf beispielsweise sozialistische Grüne durchaus im vorauseilenden Gehorsam indem sie die „Abschaffung von unzeitgemäßen Bräuchen“ wie dem Aufstellen von Weihnachtsbäumen plädieren – wie dies die Düsseldorfer Grünen gerade tun.

Welch ein Muslim würde es nicht begrüßen – wenn christliche Symbole aus dem öffentlichen Raum in Europa und Deutschland verschwinden?

Aber dafür sorgen schon unsere linksgrünen sozialistischen deutschen Freunde mit ihrem Wahn zur Säkularisierung: während Kreuze aus den Gerichten entfernt wurden – werden zugleich in Schulen Zwangsbesuche in Moscheen angeordnet – bei Zuwiderhandlung oder Fernbleiben droht den Eltern Strafgeld.

Den Besuch einer Kirche hingegen kann man den Zugewanderten sicherlich nicht aufzwingen: hier gäbe es garantiert keine Strafgelder bei entsprechendem Fernbleiben.

Rot-Grüne Büttel leisten durch ihre wahnsinnige Säkularisierung dabei die Vorarbeit für die später von den Muslimen angestrebte Islamisierung Europas – denn auch die Säkularisierung Atatürks in der Türkei wird seit Jahren zurückgedreht: die Islamisierung einer säkularisierten sinnentleerten und glaubensarmen Gesellschaft ist wesentlich leichter zu bewerkstelligen – als eine stark christlich-jüdisch gläubige Gesellschaft zu islamisieren. In diesem Sinne sehen die Islamisten in den Sozialisten durchaus willfährige aber – unwissende und gutgläubige naive – Partner an ihrer Seite, die sie sich zunächst für ihre Zwecke einspannen und sich selbst umgekehrt von den Sozialisten – zunächst – einspannen lassen.

Feiern Sie bewusst Advent

In diesem Sinne: begehen Sie die Adventszeit bewusst – genießen Sie die möglicherweise letzten christianisierten germanisch-teutonischen geschmückten Tannenbäume auf ihrem Markt- und Rathausplatz und werden Sie sich Unserer Kultur und Tradition neu bewusst.

*) Freddy Kühne betreibt das Blog http://99thesen.com und ist regelmäßig Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com   22.11.2016

Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 20 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 36 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen.
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