Absurde Polemik der Grünen gegen das Ehegattensplitting

(www.conservo.wordpress.com)

Von Mathias von Gersdorff *)

Mathias von Gersdorff

Mathias von Gersdorff

Auf die Grüne Jugend ist stets Verlass, wenn es um Attacken auf Ehe und Familie – und auch auf den Verstand – geht.

So verbreitet die Jugendorganisation von „Bündnis 90/Die Grünen“ nun die groteske These, das Ehegattensplitting sei für die Altersarmut vieler Frauen verantwortlich.

Zur Ermittlung der Steuerlast wird nach dem Verfahren des Ehegattensplittings das Einkommen der beiden Gatten addiert, sodann in gleiche Beträge aufgeteilt, also halbiert. Diese gleichen Beträge werden dann besteuert. Aufgrund der Steuerprogression ist der steuerliche Vorteil umso größer, desto größer der Unterschied zwischen den beiden Einkommen ist. Am größten ist der Steuervorteil, wenn nur einer der Ehegatten verdient.

Diese Vorgehensweise wird damit begründet, dass eine Ehe im Steuerrecht vernünftigerweise als eine Einheit behandelt wird. Dies ist schon aufgrund des Subsidiaritätsprinzips geboten, nach welchem die kleinste gesellschaftliche Einheit Ehe und Familie sind.

Das Ehegattensplitting ist also nicht nur wirtschaftlich vernünftig, sondern auch philosophisch. Es geht davon aus, dass der Staat sich nicht in das Leben der Ehepaare einmischt, auch nicht wirtschaftlich oder fiskalisch, und eine Ehe als das behandelt, was sie in Wahrheit ist: eine Einheit und keine Summe von zwei Individuen.

Es ist klar, dass die Grünen gegen eine solche Konstellation poltern, denn für sie sollte es überhaupt keine Ehen geben, zumindest keine Ehen im eigentlichen Sinne.

Um ihre Antifamilien-Ideologie zu verteidigen, greifen sie zu den abenteuerlichsten Argumenten, egal, wie idiotisch sie sind. Den Grünen geht es nämlich um Polemik, Hetze und Agitation, nicht um Vernunft.

Jedenfalls würde eine Abschaffung des Ehegattensplittings zu MEHR Steuern zulasten der Ehen führen.

Trotzdem behauptete tatsächlich Jamila Schäfer, Sprecherin der Grünen Jugend, auf dem Bundesparteitag der Grünen vor wenigen Wochen, dass das Ehegattensplitting Frauen in den Niedriglohnsektor drängt, sie von einer echten Teilhabe am Arbeitsmarkt fernhält und weil es kurzfristige Anreize schafft, Frauen schlecht bezahlte Arbeitsstellen übernehmen.

Die Sprecherin der Grünen Jugend ist sich wohl gar nicht bewusst, dass sie im Grunde behauptet, Frauen seien so schwach und stupide, dass sie nur der Vorteile des Ehegattensplittings wegen schlechte Jobs annehmen. Der Staat müsse sie höher besteuern (was ein Ende des Ehegattensplittings bedeuten würde), um sie regelrecht zu zwingen, bessere Arbeitsplätze anzustreben.

Aus eigenem Antrieb sind Frauen dazu nicht imstande, so die Logik Jamila Schäfers.

Die Sprecherin der Grünen Jugend zählt natürlich weitere Gründe auf – allesamt aus dem Gender-Katalog.

So würde das Ehegattensplitting „verstaubte Rollenklischees der Geschlechter“ begünstigen. Das Ehegattensplitting schafft angeblich Anreize für eine „klassische Rollenverteilung“.

Auch mit dieser Argumentation offenbart diese grüne Nachwuchspolitikerin ein geradezu sozialistisches Denken: Frauen wüssten eben nicht, was für sie gut sei, weshalb der Staat sie dazu zwingen müsse.

Es ist klar, wieso diese Partei stets höhere Steuern fordert: Sie glaubt nicht, dass die Menschen frei von staatlicher Einmischung die richtigen Entscheidungen treffen können. Die Grünen sind überzeugt, dass nur durch Anwendung der Machtinstrumente eines grünen Staates die Menschheit zu einem besseren Leben geführt werden kann.

Einmal wieder wird jedem klar denkenden Menschen deutlich: Die Partei der Bündnisgrünen ist radikal, enthält Keime von Totalitarismus und ist deshalb gefährlich.

(Original: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2016/11/absurde-polemik-der-grunen-gegen-das.html)
*) Mathias von Gersdorff ist freier Publizist sowie Betreiber der blogs „Kultur und Medien“ und http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/  
www.conservo.wordpress.com  24.11.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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