Bischöfe verraten ihren Glaubensauftrag

(www.conservo.wordpresss.com)

Von Peter Helmes

Verblendete evangelische Kirche: Allah ist nicht GOTT!ekd

Es hätte mir auch was gefehlt! Ein evangelischer „Gelehrter“ – ein Bischof! – spricht Klartext. Und verwirrt die letzten Gläubigen. Was ist bloß mit der Kirche los? Hat das „gemeinsame Engagement für Flüchtlinge und gegen Fremdenfeindlichkeit, wobei natürlich „der göttliche Grundauftrag das Christentum und den Islam verbindet“, den frommen Christenmenschen das Gehirn vernagelt? Heißt es heute gar: „Gepriesen sei der Herr – egal, ob er GOTT oder Allah heißt?“ (Den Unterschied kennen die braven Kirchenführer offenbar nicht mehr.)

Soviel Gemeinsamkeit mit unseren moslemischen Glaubensbrüdern darf doch wohl sein (wenn´s nach gewissen „Kirchenfürsten“ geht)! Daß von Glaubensschwestern hier keine Rede ist, verbuchen wir als nicht vermeidbaren Kollateralschaden des „göttlichen Grundauftrages“ und decken den Mantel der christlichen Nächstenliebe drüber.

Unser treuer Leser und engagierte Christ Michael Stein schreibt dazu:

„Bischof Hein! Dumm? Irre? Verblendet? Scharlatan? Oder nur böse?

„…Hein hob hervor, dass der Glaube an einen gemeinsamen Gott [Anm. im Christentum und im Islam] und an dessen Barmherzigkeit es möglich mache, gemeinsam zu beten und zu einem gemeinsamen Handeln in Barmherzigkeit zu finden…“*)

Nein, Bischof Hein, ich kann es nicht mehr hören! Wer sich mit dem Islam ehrlich und intensiv beschäftigt, weiß, Allah ist nicht Gott!

Deshalb werden wir Christen nie zu Allah beten, weder gemeinsam mit Muslimen noch alleine!

Und wo bitte schön ist der Islam barmherzig, Professor Hein?

Weltweit werden aktuell 100 Millionen Christen überwiegend durch den Islam verfolgt, diskriminiert, getötet und als Menschen 2.Klasse behandelt!

Nein, Bischof Hein! Wir haben keinen gemeinsamen Gott mit dem Islam! Vielleicht glauben Sie und die EKD an den Gott des Islams! Wir nicht!

Wie können Sie als Bischof behaupten, der Islam betet denselben Gott wie das Christentum an, wenn der Islam die Gottessohnschaft von Jesus Christus und damit die Dreieinigkeit Gottes vehement verleugnet?

Wenn ich Sie so reden höre, vermute ich, Sie glauben, wie die korantreuen Muslimen, die Sie ihre Geschwister nennen, auch nicht daran, dass die Kernbotschaft des Christentums, die Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus ist!

Bischof Hein, Sie dienen nicht der echten Kirche! Sie dienen als Bischof in einer politisch-, sozialistisch- und islamisch-korrekten Wischi-Waschi- Kirche, die Christus schon längst verraten hat!“ (siehe hier:)

„Hofgeismar (medio). In seinem Bericht vor der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck beschäftigte sich Bischof Prof. Dr. Martin Hein heute unter dem Thema «Barmherziger Gott» mit der Frage nach den Grundlagen des interreligiösen Dialogs und der geistlichen Gemeinschaft der drei monotheistischen Weltreligionen. Hein hob hervor, dass der Glaube an einen gemeinsamen Gott und an dessen Barmherzigkeit es möglich mache, gemeinsam zu beten und zu einem gemeinsamen Handeln in Barmherzigkeit zu finden“.

Der Hein geht noch weiter:

„Den gemeinsamen Gott feiern…“

„…Hein sprach sich für die Form der multireligiösen Feier aus: «So kann das gemeinsame, nacheinander stattfindende Gebet um Trost, Vergebung, Versöhnung und Frieden neben dem gemeinsamen Lob des Schöpfers, das allen drei Religionen gemeinsam ist, eine Praxis sein, gemeinsam Gott zu feiern und ihn so auch zu bezeugen.» Bei diesen Begegnungen gehe es darum, «einander in der Wahrhaftigkeit des eigenen Glaubens den Wahrheitsanspruch der eigenen Religion zuzumuten»…“ (…)*)

Wir beten zu demselben Gott

«Beten wir zu demselben Gott? Glauben wir an denselben Gott?» fragte Hein provokativ. Da das Gebet die «schlechthin religiöse Tat» sei, stelle sich mit der Frage nach der Möglichkeit eines gemeinsamen Gebets immer zugleich die Frage nach einem gemeinsamen Gott.

Der Bischof bejahte diese Frage: «Meine Überlegungen zur Barmherzigkeit als einer Eigenschaft bzw. als einer Handlungsweise Gottes lassen eigentlich keine andere Antwort zu als ein klares Ja: Wir beten zu demselben Gott. Aber wir tun es auf verschiedene Weise.»

Die Frage nach dem gemeinsamen Gebet stelle sich mit Dringlichkeit im Bereich der Schule, aber ebenso bei vielen öffentlichen Anlässen, bei denen vermehrt jüdische und muslimische Menschen teilnähmen, und zunehmend auch im Bereich der Kasualien..“*)

Und hier macht Hein regelrecht Reklame für einen „vielfältigen“ Islam:

Die Vielfalt des Islam bejahen und stärken

„Im Blick auf den Islam gelte es, seine Vielfalt zu stärken und das Gespräch zu suchen. So könne man den innerislamischen Bemühungen, den Fundamentalismus in die Schranken zu weisen, beistehen: «Nur unter dieser Perspektive können wir verhindern, dass uns eine eher kleine, aber momentan sehr einflussreiche Minderheit in der islamischen Community die Wahrnehmung dessen verstellt, was wirklich der Fall ist. Wir können auf diese Weise die dem Leben zugewandten Kräfte des Islam stärken, indem wir Wege zu einer gemeinsamen Praxis der Barmherzigkeit suchen!»…“ *(alle o. a. Zitate aus http://www.ekkw.de/synode/21575.htm 21.11.2016).

Es fällt mir nach all diesem leider ernstzunehmenden Unsinn schwer, den lieben Gott um Gnade anzuflehen: „Oh Herr, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun…“

Das auszusprechen fällt mir aus drei Gründen schwer:

  1. „…sie wissen nicht, was sie tun…“. Da habe ich erhebliche Zweifel. Ich glaube eher, daß sie wissen, was sie tun, und in vollem Bewußtsein handeln!
  2. Sollte GOTT ihnen wirklich vergeben, auch wenn sie genau diesen unseren GOTT verraten?
  3. Ich mißbillige auch, daß solche Hein´s aus vom Staat eingetriebenen Kirchensteuern (üppig) besoldet werden, obwohl sie der eigentlichen Aufgabe ihrer Kirche nicht mehr gerecht werden.
www.conservo.wordpress.com   25.11.2016

Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 20 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 36 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen.
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