Schluss mit der Anbiederung an Ankara!

(www.conservo.wordpress.com)

Von Freddy Kühne *)

Türkei ist zentrale Plattform für Islamismuserdogan neu

Nun haben wir es auch regierungsamtlich: Die Türkei ist eine zentrale Plattform für Islamismus **2) – und zwar von der Seite der Regierungspartei AKP her betrachtet. So beschreibt es eine vertrauliche Antwort **1) des Bundesinnenministeriums an die Bundestagsfraktion „Die Linke“, vormals PDSS/SED (siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2016/08/17/tuerkei-ist-zentrale-aktionsplattform-fuer-islamisten/).

Doch diese Entwicklungen sind nur für die deutsche Öffentlichkeit neu. Wer  seit Jahren hinter die Kulissen schaute und auf öffentlich zugängliche Quellen  – auch auf die der einzigen wirklichen Demokratie im Nahen Osten – zugriff, der wusste dies schon seit mehreren Jahren.

Seit langem weise ich daher bereits auf beste Beziehungen zwischen AKP-Partei und Muslimbruderschaften in Ägypten und den Kontakten der AKP zur Terrororganisation Hamas im Gaza-Streifen hin und warne vor einer Politik der Unterwerfung undAnbiederung an Ankara, die das mächtige Deutschland  sowohl außen- als auch innenpolitisch vom islamistischen Despoten in Abhängigkeiten bringt. (Auf AKP Parteitagen in den letzten Jahren  durften Hamas-Vertreter sogar offiziell zur Eroberung Jerusalems Stellung nehmen und auffordern.)

Auch die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen der Familie Erdogans und dem „Ölministerium des Islamischen Staates“ wurde in einschlägigen sicherheitspolitischen Fachkreisen schon vor etlichen Monaten aufgezeigt.

Trotz all dieser Erkenntnisse jedoch begab die naive Angela Merkel das Industrieland par excellence durch ihre Flüchtlings-Verträge mit Ankara in eine unverantwortliche Abhängigkeit vom türkischen Staatschef Erdogan.

Dieser islamistische Erdogan bezeichnete zudem noch vor wenigen Monaten die Demokratie nur als den Zug, auf dem der Islam sich ausbreiten werde, und bezeichnete die Minarette als die Bajonette des Islam.

In diesen Kontext eingebettet muss man auch die machtvollen von in Deutschland der AKP nahestehenden Organisationen organisierten Pro-Erdogan Demos in Köln betrachten – ebenso die durch türkische und saudischen Gelder finanzierten Moscheebauten in Europa.

Eine Verpflichtung zur dauerhaft offenen Türe für alle Kulturen und alle Armen dieser Welt gibt es nicht – ebenso wie niemand die Verpflichtung hat, seine Privatwohnung allen Armen und Bedürftigen seines Stadtviertels zu öffnen.

Aber es gibt laut Grundgesetz die Verpflichtung, zum Wohle des deutschen Volkes zu regieren, die Grenzen zu sichern und die Bevölkerung vor Kriminalität und die nationalen sozialen Sicherungssysteme vor dem Kollaps zu schützen.

Und es gibt die rechtlichen Vorgaben durch die Asylverfahrensgesetze, das Schengen- und Dublin-Abkommen, die Flüchtlinge dort zu registrieren, wo sie als erstes die EU betreten. Das Durchwinken bis nach Mittel- und Nordeuropa ist nicht rechtskonform.

Und nach der Genfer Konvention sind nur die direkt an Kriegsgebiete angrenzenden Nachbarstaaten verpflichtet, Flüchtlinge aufzunehmen und Hilfe zu leisten – ein Transit durch die ganze Welt von Afghanistan bis nach Mitteleuropa ist hier ebenfalls nicht rechts- und vertragskonform.

Ein Deutschland, das die Welt umarmt und sich dabei von den Armen der Welt überrennen und destabilisieren lässt, muss von sich sagen „Wir schaffen uns ab“, anstatt „Wir schaffen das“.

Es wird Zeit, dass unsere schlafmützigen Berliner Politiker endlich ihren Kurs ändern oder den Rücktritt erklären, auf dass Europa und Deutschland endlich mit breiter Brust und entsprechendem Selbstbewusstsein die kulturelle Selbstbehauptung Europas annehmen und entsprechend eine Zurückweisung der jährlich sich steigenden Migrationsströme in Millionenhöhe mit den Mitteln der Grenzsicherung und Zurückweisung einerseits und der steigenden Entwicklungshilfe in einem extraterritorialen Einflussgebiet andererseits begegnen.

Die Festung Europa darf kein Tabu mehr sein. Und ein Gürtel sicherer Drittstaaten um Europa herum ist im Interesse Europas.

Ansonsten wird Europas christlich-jüdisch abendländische Zivilisation Europas durch Zuwanderung und Geburtenüberschuss in einigen Jahrzehnten stark eingeschränkt sein – vor allem in den Kernstaaten Europas: Frankreich und Deutschland sowie Belgien, Schweden, Niederlanden und Italien.

Alle Europäer sind aufgerufen, den Kulturimperialismus des Islam durch Migration nach Europa zurückzuweisen. Dies ist das Recht jeden Europäers und jedes Deutschen – denn auch die UN Charta gesteht jeder Nation das Recht zu, in Frieden und Freiheit und Sicherheit in eigenen Grenzen zu leben und die eigenen Kulturen zu erhalten.

Praktisch bedeutet das vor allem für die Beziehung zu der immer stärker in einen autokratischen Staat abdriftenden AKP-Türkei, dass die Verhandlungen zu einer EU-Mitgliedschaft abzubrechen und die Zahlungen an die Türkei seitens der EU zur Vorbereitung einer Mitgliedschaft einzustellen sind. Des Weiteren ist von der Visa-Befreiung sofort abzurücken, die Verträge zum Flüchtlingsabkommen mit der Türkei sind zu annullieren, die Grenzsicherung stellen alleine die Nato-Truppen der EU sicher, und die Nato-Mitgliedschaft der Türkei gehört – mindestens – auf den Prüfstand – am besten gar gekündigt.

* 1 http://www.welt.de/politik/deutschland/article157727376/Wie-die-Tuerkei-islamistischen-Terroristen-hilft.html
* 2 http://www.bild.de/politik/ausland/hamas/hamas-terroristen-in-tuerkei-40347714.bild.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/hamas-chef-in-der-tuerkei-erogan-anhaenger-jubeln-a-1010495.html
(Original: https://99thesen.com/2016/08/20/schluss-mit-der-anbiederung-an-ankara/)
*) Freddy Kühne betreibt das Blog http://99thesen.com und ist regelmäßig Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com   27.November 2016

 

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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