Wenn die Fake News-Macher über Fake News jammern

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)fake-news

Bislang oblag es den Mainstream-Medien durch Fake News die Bundestagswahlen zu Gunsten einer der Einheitsparteien zu entscheiden.

Doch bei der nächsten Bundestagswahl scheint das anders zu laufen – sehr zum Ärger der Meinungsmacher – denn mittlerweile gibt es in den sozialen Medien die Gegenöffentlichkeit, die DIE Wahrheit ans Tageslicht bringt, die von den Mainstream-Medien im Auftrag der Kanzlerin verschwiegen wird.

Entsprechend stinkig sind die systemabhängigen Journalisten, da läuft was aus dem Ruder, da wird an einer Monopolstellung gekratzt, macht sich etwas selbstständig, was bislang unter der Kontrolle der „Vierten Macht“ stand. Die „Welt“ jammert entsprechend: Wie Lügen im Netz die Bundestagswahl zu manipulieren drohen…

Es geht den Autoren im Grunde nur darum, die AfD, die als einzige Partei dem Kartell die Stirn bieten will, wieder klein zu schreiben:

Die Funktionsweise des Internets wird hierzulande von der AfD geschickt genutzt: Die Partei erzielt in den sozialen Medien deutlich größere Effekte als die anderen. So teilte die AfD im November mit, dass sie auf Facebook über 300.000 „Gefällt mir“-Angaben gezählt habe. Hingegen kamen die Grünen auf dem zweiten Platz auf nur 129.000 entsprechende „Likes“, die CDU nur auf 120.000 und die SPD auf 118.000.

Einen Teil dieser Resonanz produziert die AfD selbst. Das lässt sich auf Twitter beobachten, wo Landes- und Kreisverbände der Partei sowie Accounts wie „AfDSupport“ sehr oft retweeten oder auf Facebook mit „Gefällt mir“ versehen, was andere AfD-Gruppierungen zuvor abgesetzt haben. Ein weiterer Teil der AfD-Resonanz scheint auf das Konto von einigen wenigen Hyperaktiven zu gehen. Dies beschrieb unlängst im ZDF Simon Hegelich, Politik- und Computerwissenschaftler an der Hochschule für Politik der TU München.

Demnach gibt es Leute, die Tag für Tag Dutzende und zum Teil Hunderte von Likes und Posts zu immer denselben Themen absetzen und dadurch einen ungeheuren Reproduktionseffekt erzielen. Einer von ihnen ist Emil Dombrowsky, ein Frührentner aus Erfurt, der pro Tag bis zu 136 Postings mit Kritik an der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung produziert…

https://www.welt.de/politik/deutschland/article160238017/Wie-Luegen-im-Netz-die-Bundestagswahl-zu-manipulieren-drohen.html

Sie haben richtig gelesen. Da wird jemand namentlich zum Abschuss freigegeben, nur weil er eifrig die Politik der Regierung kritisiert und dazu nicht die Medien benutzt, die meinen, sie wären die Alleinrechteinaber der Realität

Und die „Welt“ hat auch schon eine Lösung bereit, wie man solche aufmüpfigen Untertanen in Zukunft zu Strecke bringt:

…Die SPD ruft die anderen Parteien mittlerweile zum Schulterschluss im Kampf gegen „Fake News“ auf…Aus der Union gibt es Forderungen nach einem Straftatbestand für Desinformationskampagnen…

So eine Demokratie kann schon ärgerlich sein, schließlich will man als anständiger deutscher Journalist die Alleinherrschaft über die amtlichen Fake News behalten! Man muss sich zu diesem Thema einfach nur mal fragen, wie viele Gegendarstellungen (das sind die Reaktionen auf Fake News) der Springer Verlag schon kassiert hat!

Also wenn schon, denn schon: Fake News sind für alle da!

(Siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2016/12/13/fake-und-fake-news-die-neuen-nebelbegriffe-der-nomenklatura/)

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ (kurz: „JouWatch“) und ständiger Kolumnist bei conservo.
http://www.conservo.wordpress.com   14.12.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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