Der deutsche „Indianer“

(www.conservo.wordpress.com)

winneVon Reiner Schöne *)

„Sind nicht die, die heute fordern, dass wir uns den Zugewanderten anpassen (Türkisch/Arabisch lernen, von ihrer Kultur vieles übernehmen), auch die, die sich darüber aufregen, dass die aus Europa gekommenen Amerikaner die einheimischen Amerikaner („Indianer“) besetzten, ihre Kultur nicht anerkannten, sich ihrer Kultur nicht anpassten, sie bekämpften? Und heute fordern sie, dass wir uns freiwillig in die Rolle der „Indianer“ begeben, damit die zugewanderten Muslime sich wohlfühlen und ausbreiten können?“

https://heplev.wordpress.com/2016/12/16/mal-vergleichen/

Wir haben uns unterzuordnen, die Kultur zu übernehmen (denn wir haben ja keine) damit sich alle die „hier noch nicht lange leben“ frei nach Frau Merkel, wohlfühlen.

Deklariert als Globalisierung ist heute die Kolonialisierung etwas ganz anderes. Sie kommen aus Kriegsgebieten, wie aus dem Irak oder Afghanistan, Kriegsgebiete die offiziell keine mehr sind. Sie möchten hier ein neues Leben beginnen, nach Ihren Vorstellungen und Ihren Wünschen, am liebsten so wie sie es gewohnt sind, wie beten auf öffentlichen Plätzen usw.

Sie kommen um zu bleiben, sie kommen um uns zu zeigen wie vielfältig ein Leben sein kann. Sie wollen unseren Staat verändern und wir dürfen zusehen. Mit voller Begeisterung, einem Grinsen auf dem Gesicht, und am liebsten ohne Gegenwehr, einfach so.

Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Fernsehproduktionsfirma AVE. Er ist „deutscher Staatsbürger” afghanischer Herkunft und sagte (http://www.verteidigt-israel.de/MWalid%20Nakschbandi.htm

„Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, daß bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der Bill Gates Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun – für Euch. Ihr seid bei diesem leidvollen Prozeß lediglich Zaungäste, lästige Gaffer. Wir werden die deutsche Gesellschaft in Ost und West verändern.”

Es tut mir sehr leid, Leute, aber ihr wart unfähig, Euer Land zu verändern, und jetzt wollt ihr es hier versuchen?

Menschen die ihr Land nicht verändern wollen, oder besser gesagt können, versuchen es nun einmal hier. Wie hat dieses euer Land geendet? Siehe oben. Krieg, Verbrechen, das Land in Schutt und Asche, Hunger.

Ihr seid unfähig euer Land was ja eure Mentalität besitzt zu verändern, das Land was Eure Sprache spricht, eure Religion hat, zu verändern, aber ihr habt nun den Mut unser Land zu verändern?

Habt ihr schon einmal uns gefragt ob wir das wollen, wir damit einverstanden sind, wir es für „gut“ befinden? Oder macht ihr das aus Witz und Tollerei? Oder ist es einfach ein Vernichtungsfeldzug unseres Lebens?

Diese Frage müßt Ihr Euch stellen lassen, denn nicht jeder möchte diese Veränderung, nicht jeder will so leben wie ihr.

Und mal ehrlich, als “ lediglich Zaungäste, lästige Gaffer“ lassen wir uns nicht bezeichnen. Und schon gar nicht von Menschen, die überhaupt nicht wissen, wie man ein Land verändern kann, der Beweis liegt doch vor und das schon seit Jahrzehnten.

Geht zurück, bringt Euer Land auf Vordermann, zeigt es uns dort, damit wir sehen können wie ihr es macht.

Und dann, vielleicht dann, lassen wir es zu das ihr unser Land verändern könnt.

Ihr seht uns vielleicht als die europäischen Indianer, wir haben aber eine andere Technik wie die Ureinwohner aus den USA.

Also vergeßt es, geht nach Hause. Herkommen und den großen Macker spielen, hat unsere Welt noch nicht verändert. Glaubt uns, das haben schon andere versucht, und auch sie mußten früher oder später zugeben, daß es ein Fehler war.

Unsere Geschichte ist gewachsen, unsere Werte sind aus dieser Geschichte gewachsen, ebenso wie unsere Religion, die uns am Anfang auch hemmte, aber nun ein Teil der Geschichte ist. Wir haben gelernt, dass die Trennung von Glaube und Staat die beste Form des Lebens ist, und keine staatstragende Rolle spielen darf.

Ihr habt unsere Regierung eingewickelt, zumindest einen roten Teil davon, das sollte es aber auch gewesen sein.

Danke und einen guten Heimflug.

Wir haben den Haß gegen Schwule und Lesben soweit abgeschafft, wir haben fast die Gleichberechtigung von Mann und Frau, wir haben eine Religionsfreiheit, und wir hatten eine Meinungs- und Pressefreiheit, ja, bis ihr gekommen seid.

Wir alle leben friedlich und zufrieden miteinander, Religion spielt eine wichtige aber untergeordnete Rolle, wir haben Freiheiten von denen Ihr nur träumen könnt.

Bringt Euer Land soweit, und dann werden wir weiter sehen.

 *) Reiner Schöne ist Unternehmer im Gesundheitssektor und regelmäßig Kolumnist bei conservo.  Er betreibt das eigene „nachtgespraechblog“
www.conservo.wordpress.com   17.12.2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 41 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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8 Antworten zu Der deutsche „Indianer“

  1. karlschippendraht schreibt:

    …….Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben……

    Das mag für das Europa westlich der Elbe schon zutreffen , aber weiter östlich werden Sulaika , Ali und Mahmut keinen Blumentopf gewinnen .

    • wreinerschoene schreibt:

      Sehr geehrter karlschippendraht, noch sitzen die Linken gerade im Osten noch fest im Sattel, wie schnell ein solcher Wandel kommen kann, hat Thüringen gezeigt. Noch ist es so, wie Sie sagen, aber eine Wende ist ebenso schnell zu machen. Wir können nur zusammen und nicht allein agieren.

  2. karlschippendraht schreibt:

    Ich beziehe mich mit “ weiter östlich “ nicht nur auf Deutschland .

  3. Querkopf schreibt:

    Ein Leben in Deutschland wird es dann sowieso in der Form nmicht mehr geben, weil diese faulen und dummen Subjekt alleine außer Krieg, Vernichtung und Chaos nichts auf die Reihe bekommen, wie man tagtäglich in den Medien sehen kann.
    Was alle Deutschlandhasser dieser Welt übersehen: Wer zahlt, wenn es keine Deutschen mehr gibt?!

  4. karlschippendraht schreibt:

    ……..Wer zahlt, wenn es keine Deutschen mehr gibt?!……..

    Eine gute und absolut berechtigte Frage !

  5. Betrachtet man die bundesdeutsche Politik gleichsam „im Rückspiegel“, so fällt auf, dass in der westdeutschen Bundesrepublik „deutsches Volkstum“ weder gepflegt noch überhaupt gewollt war. Die einen fanden den Grund hierfür in der deutschen Teilung, andere begründeten diese und den Volkstumsverzicht als perverse „Buße“ für Auschwitz. Die Union wollte sowieso eher den US-komplatiblen Wohlstandsbürger, des Sozis‘ Elysium waren die nivellierten 70er mit der breiten Angestellten-Mittelschicht samt Kanzler Schmidt als „leitendem Angestellten der Bundesrepublik“. Die Grünen fantasierten sich von Anbeginn in ein mediteran geprägtes Multikulti-Wolkenkuckucksheim, heftig unterstützt von der „Toskana-Fraktion“ der SPD und der verstreuten 68er Spätlese. Der Begriff „Deutsches Volk“ stand nur für einen Textbaustein in Sonntagsreden und als rechtliche Fiktion im Grundgesetz. Pragmatischer Adressat für die bundesdeutsche Politik war immer nur die wahlberechtigte Wohnbevölkerung, sei diese nun „ursprünglich“ deutsch oder nicht. So gesehen ist es nur konsequent von Frau Merkel, nunmehr nur zwischen denen, die länger und denen, die kürzer Bestandteil dieser Wohnbevölkerung sind, zu differenzieren. Alles andere war lediglich eine Denkschablone der Bürger, mit der Realität hatte diese aber nichts zu tun.

    Danach ist man immer schlauer…

  6. regentraum schreibt:

    Hat dies auf textblätter rebloggt.

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