Mehr oder weniger Muslime?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Vor wenigen Tagen überraschte uns ein Bericht in den deutschen Medien, der uns anscheinden wieder einmal in den Schlaf wiegen sollte. Beispielhaft für viele, hier die von dpa lancierte Meldung aus t-online:

In einer heute veröffentlichten Studie des Meinungsforschungsinstitut Ipsos schätzten die Befragten den prozentualen Anteil von Muslimen an der Gesamtbevölkerung im Durchschnitt auf 21 Prozent. Tatsächlich liegt er aber nur etwas über 5 Prozent.

Die Zahl der in Deutschland lebenden Muslime ist seit 2011 um etwa 1,2 Millionen gestiegen. Das geht aus einer Hochrechnung des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hervor. Wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch mitteilte, lebten zum Stichtag 31. Dezember 2015 zwischen 4,4 und 4,7 Millionen Muslime in Deutschland. Damit lag der Anteil der Muslime an der Gesamtbevölkerung zu Jahresbeginn zwischen 5,4 und 5,7 Prozent.

Nach einem Zensus aus dem Jahr 2011 war man bisher von 3,8 bis 4,3 Millionen Muslimen ausgegangen. Exaktere Angaben sind nicht möglich, da die islamische Religionszugehörigkeit im Gegensatz zur christlichen nicht zentral erfasst wird. Der Anteil der Muslime mit türkischen Wurzeln sank von 2008 bis Ende 2015 von 68 Prozent auf 51 Prozent. „Die Zahlen belegen, dass das muslimische Leben in Deutschland vielfältiger wird“, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU)… (http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_79826416/migration-studie-deutsche-ueberschaetzen-zahl-der-muslime-massiv.html)

Was soll man von so einer Hochrechnung überhaupt halten? In Deutschland wird die Religionszugehörigkeit – Gott sei Dank – nicht durch einen Stempel auf der Stirn markiert und es steht auch nicht im Pass, zu welchem Gott man am liebsten betet.

Wer allerdings in diesen Tagen durch die Straßen geht, weiß, dass der Anteil an Muslimen weitaus mehr als 5,7 Prozent der Gesamtbevölkerung beträgt und wer in die Kindergärten und Schulen blickt, zählt noch einmal ganz anders.

Glaubt man den offiziellen Zahlen, fragt man sich sofort – wie kann es sein, dass eine „Minderheit“ so viel Einfluss auf Politik und Öffentlichkeit hat, wie die Muslime. Fast täglich bestimmen sie die politischen Entscheidungen, Nachrichten, Kommentare und Schlagzeilen.

Man muss sich also fragen, was hinter diesem Medienspektakel steht, ganz besonders dann, wenn man erfährt, dass dieses Schlafmittel allen Europäern zur gleichen Zeit verabreicht wurde:

Deutschland

Studie: Deutsche überschätzen Zahl der Muslime massiv

* http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_79826416/migration-studie-deutsche-ueberschaetzen-zahl-der-muslime-massiv.html

Schweiz

Wie viele Muslime leben in der Schweiz?

*http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Wie-viele-Muslime-leben-in-der-Schweiz–13765101

Schweden

Swedes wildly overestimate Muslim population: survey

*http://www.thelocal.se/20161214/swedes-wildly-overestimate-muslim-population-survey

England

Europeans greatly overestimate Muslim population, poll shows

*https://www.theguardian.com/society/datablog/2016/dec/13/europeans-massively-overestimate-muslim-population-poll-shows

 

Italien

Quanti sono i musulmani in Italia?

*http://www.ilpost.it/2016/12/14/numero-musulmani-italia/

Frankreich

Les Français surestiment largement la part de musulmans dans la population

*http://www.slate.fr/story/131372/musulmans-estimations-ecart-realite

Dänemark

Selvfølgelig overvurderer folk, hvor mange muslimer her er

*http://jyllands-posten.dk/debat/blogs/erikwintherpaisley/ECE9232350/selvfoelgelig-overvurderer-folk-hvor-mange-muslimer-her-er/

Handelt es sich doch eher um eine Desinformationskampagne der vom Islam infiltrierten Politik und Medien?

Die Frage ist berechtigt, denn aus Österreich erfahren wir etwas ganz Anderes. Anfang letzten Jahres hielt uns der „Kurier.at“ folgende Schlagzeile vor Augen:

Die Zahl der Muslime wächst rasant

Zumindest was die Zahlen anbelangt, herrscht eine bestimmte Gewissheit: Weltweit wächst die Zahl der Muslime (derzeit rund 1,6 Milliarden) deutlich schneller als die der Christen (derzeit rund 2,2 Milliarden, davon etwa 1,2 Milliarden Katholiken), sodass es ab 2050 global mehr Männer und Frauen islamischen Glaubens als christlichen Glaubens geben wird. In abgeschwächter Form zeichnet sich dieser Trend auch für Österreich ab. Laut Prognosen wird sich die aktuelle Zahl von etwa 500.000 bis 600.000 Muslimen bis 2030 auf 800.000 bis 900.000 erhöhen – etwaige weitere Flüchtlingsströme nicht einberechnet. Das wären dann zehn Prozent der heimischen Bevölkerung, 1991 machten die knapp 160.000 Muslime zwei Prozent aus, 20 Jahre davor 0,3 Prozent (23.000)… (https://kurier.at/2030/die-zahl-der-muslime-waechst-rasant/177.915.831)

Nun wissen wir alle, dass Österreich nicht das bevorzugte Land der Muslime ist, da gibt es mit Deutschland, Belgien, Frankreich, Schweden und Großbritannien „lukrativere Angebote“ für die Strenggläubigen.

Es sieht also so aus, als ob wir wieder mal getäuscht werden sollen und die Frage, wer dahinterstecken könnte, lässt sich wohl leicht beantworten.

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ (kurz: „JouWatch“) und ständiger Kolumnist bei conservo.
http://www.conservo.wordpress.com   17.12.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu Mehr oder weniger Muslime?

  1. karlschippendraht schreibt:

    Je näher die nächste Bundestagswahl rückt umso intensiver wird Volksverdummung betrieben . Der gefühlte Moslem-Anteil in Deutschland bewegt sich im zweistelligen Bereich ! Und dieser Eindruck kommt der Realität bedeutend näher als irgendwelche manipulierten Statistiken.

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  2. Favre Jan schreibt:

    Offiziell 10% in Frankreich. Ex Muslime rechnen schon mit 20%

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  3. Querkopf schreibt:

    Und das sind in Deutschland genau 5,7 % zuviel! Trump hat Recht: alle raus!

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