Der Staat attackiert seine Bürger

(www.conservo.wordpress.com)

Von David Berger *)

(Ifis) Politischer Extremismus wird in Deutschland kritischer gesehen, als in den meisten anderen Ländern. Kein Wunder, denn unsere Geschichte hat sich natürlich in unserer politischen Kultur niedergeschlagen. Und das ist gut so. Der SED Staat, der Nazi-KZs weiter betrieb und auf Deutsche schoss, deren einziges Verbrechen es war, von Thüringen nach Hessen zu wollen auf der Linken.

Und die furchtbarste Diktatur der Nazis mit Weltkrieg und Shoa. Kein Wunder, dass die Deutschen vom politischen Extremismus die Nase voll hatten und dass es Konsens war, alles zu tun um ein „nie wieder!“ zu erreichen.

Dieser gesellschaftliche Konsens ist von Links jedoch schon lange aufgekündigt worden. Was zunächst in Form der Tolerierung, der immer wieder umbenannten SED, noch als Versöhnungsakt erschien, findet eine ständige und gesteigerte Fortsetzung.

Während man SED Opfern die eiskalte Schulter zeigt, wird die umbenannte Täterpartei hofiert oder doch zumindest respektiert. Türkische „Graue Wölfe“ in der CDU? Kein Problem.

Ein Bündnis gegen Linksextremismus? Nein, das will man nicht. Aber den Kampf gegen die politischen Gegner, ob liberal oder konservativ, den führt man mit Inbrunst und Vernichtungswillen.

Die linke Inquisition soll nicht ruhen, solange die eigenen Meinungshoheit nicht vollständig ist. Das Problem dabei: der politische Gegner steht auf dem Boden des Grundgesetzes und verhält sich absolut legal.

Aber man ist einfallsreich im Kampf um die politische Macht. Die Lösung: Hatespeech Eine geniale Erfindung! Legale Meinungsäußerungen werden unterhalb der Gesetzesebene angegriffen.

Das hat viele Vorteile:

– verfassungsrechtlich gedeckte, also legale Äußerungen werden angreifbar – der schwammige Begriff „Hatespeech“ gibt dem Verwender die volle Kontrolle darüber, was geächtet werden soll – weil es keine gesetzliche Grundlage gibt, entziehen sich alle Maßnahmen der gerichtlichen Überprüfung durch die Betroffenen

Und dafür werden beträchtliche Mittel eingesetzt. Ein „tiefer Staat“ greift die Rechte seiner Bürger an, ohne sie formal in Frage zu stellen. Während Programme gegen Linksextremismus eingestellt oder gar nicht begonnen werden -man will ja schließlich nicht gegen die eigenen Leute vorgehen- strömt ein üppiger staatlicher Geldfluss in den sog. „Kampf gegen Rechts“.

Würden die Mittel gegen echte Rechtsextreme eingesetzt – wer wollte etwas dagegen sagen?

Aber diese sind nicht die Zielrichtung, denn von 0,01% der Bürger (Quelle: Bundesamt für Verfassungsschutz) droht weder unserem Staat noch den linken Parteien Gefahr. Jedenfalls keine, die mit Mitteln des Rechtsstaats und der Demokraten in unserem Land nicht beherrschbar wäre.

Ziel sind vielmehr Bürger des liberalen und konservativen Spektrums.In einer von außen schwer durchschaubaren und erkennbaren unheiligen Allianz zwischen Regierungen aller Ebenen und halbstaatlichen oder privaten Institutionen wird die Losung „gegen rechts“ ausgegeben.

Der Feind wird über Listen bekannt gegeben und über alle möglichen Kanäle angegriffen. Neutrale Dritte, wie Medien oder soziale Plattformen wie FB werden über wirtschaftlichen Druck (Anzeigenboykott, Androhung von staatlichen Maßnahmen, etc.) auf Linie gebracht.

Gesellschaftliche Ächtung, wirtschaftliche Vernichtung sind die neuen Waffen der politischen Linken. Und wehe, wer als Ziel ausgemacht wird.

Hemmungen gibt es nicht. Kein „Freiheit ist immer die Freiheit der politisch Andersdenkenden“. Stattdessen: Solange ich andersdenkend bin, will ich Freiheit. Habe ich die Macht, dann nutze ich sie auch.

An den zunehmend schrilleren Tönen des Establishments erkennt man jedoch die Verzweiflung, das Erkennen der Erfolglosigkeit den Widerstand zu brechen.

Sicher: es ist noch eine Minderheit die sich wehrt, die sich ihre Rechte nicht beschneiden lassen will. Deren größtes Hindernis jedoch, sind nicht die Gegner, sondern die Uninteressierten, die Nur-Spaßbürger, diejenigen die zu allen Zeiten immer erst aufgewacht sind, als es zu spät war.

Wecken wir sie auf!

*) Der Berliner Philosoph, Theologe und Autor Dr. David Berger betreibt das Blog PHILOSOPHIA PERENNIS
www.conservo.wordpress.com   18.12.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Der Staat attackiert seine Bürger

  1. karlschippendraht schreibt:

    Das ist ja alles richtig , was hier geschrieben steht . Aber was nützt intensive Aufklärung wenn die Masse zu dumm ist , die reale Situation zu erkennen und zu begreifen.

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  2. Favre Jan schreibt:

    Auch wenn der Kampf vergebens wäre, es ist wenigsten seinem Gewissen gerecht, alles im Rahmen seiner eigenen Fähigkeit gegen den verbrecherichen Staat zu unternehmen. Dieser Fall wurde schon mit Bewegung weisse Rose unternommen.

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