Berliner Heuchler – „Konservativer Aufbruch der CSU“ will Rücktritt der Bundeskanzlerin

(www.conservo.wordpress.com)
Thomas Jahn Konservativer Aufbruch

Thomas Jahn
Konservativer Aufbruch

Von Peter Helmes

Verhöhnung der Wähler

Ich gehöre mit zu denen, die ständig wegen ihrer Warnungen vor dem Islamterror angegriffen und der Islamphobie beschuldigt werden. Umso mehr habe ich Mitleid mit den Angehörigen der arglosen Opfer von Berlin, aber auch Zorn angesichts der politischen Reaktionen. Ich fühle mich verhöhnt!

Ob die Opfer ein christliches Zeichen setzen oder „einfach nur so“ den Christkindlsmarkt besuchen wollten, braucht nicht diskutiert zu werden – wohl aber die Tat und deren Hintergründe, die eindeutig dem islamischen Bereich zuzuordnen sind, zumal sich der IS bereits zu diesem Anschlag bekannt haben soll.

Erst wurde lange dementiert, dann Scheibchen für Scheibchen zugestanden, daß sich in dem Riesenheer von Flüchtlingen und Wohlstandssuchenden sowohl Kriminelle als auch aktive IS-Kämpfer verborgen haben. Sie kamen mit dem Auftrag, Angst und Schrecken zu verbreiten und das christliche Abendland in ein islamisches Paradies zu verwandeln.

Trotz aller Warnungen bleibt zu konstatieren: Unsere Politik hat versagt – sei es aus Uneinsichtigkeit oder sei es aus romantisierendem Willkommensdenken. Die Antwort des IS auf diese Arglosigkeit nimmt immer deutlichere Konturen an: Eine Blutspur zieht sich durch ganz Europa – und Deutschland, „die Insel der Seligen“, liegt mittendrin.

Verantwortlich dafür ist nicht irgendeine nicht greifbare „Politik“, die versagt hat. Sagen wir es klar: Die Verharmlosung des gesamten Problems trägt einen Namen: Angela Merkel! Und es steigt mir Zornesröte ins Gesicht, wenn ich die abgedroschenen Floskeln hören und lesen muß, die eben unsere Kanzlerin wohlfeil darbietet: Da heißt es wie aus einem „Drehbuch der Betroffenheit“:

– „grausam und unbegreiflich“

– „entsetzt, erschüttert, traurig“

– „ein sehr schwerer Tag“

– und es fehlt natürlich nicht ein Hinweis auf „Strafe nach der ganzen Härte der Gesetze“

Nein, Frau Merkel, Ihre Worte tun weh; denn sie zeigen Routine – und keine wirkliche Betroffenheit. Wo ist ihr Wort der Entschuldigung oder wenigstens der Erläuterung Ihrer Willkommenskultur, die uns die Verbrechen frei Haus liefert? Stattdessen hören wir von Ihnen immer nur „Wir schaffen das!“ Ja, Frau Merkel, wir sind bald „geschafft“!

Ach, es war „ein sehr schwerer Tag“ für Sie? War es das, oder liefen nicht Ihre Regierungsgeschäfte weiter? Was glauben Sie wohl, was die Angehörigen denken, wenn SIE, Frau Merkel, von einem „schweren Tag“ reden. „Schwer“ war dieser Tag für die Opfer und deren Angehörigen. Und denen ist mit Standardfloskeln nicht zu helfen.

Immerhin, endlich hat sich Merkel ´mal dazu durchgerungen, von „terroristischem Anschlag“ zu sprechen. Immerhin!

t-online meldete „Merkels Betroffenheit“

„Kanzlerin Angela Merkel hat sich zur Lkw-Attacke auf einen Berliner Weihnachtsmarkt geäußert. „Wir müssen nach jetzigem Stand von einem terroristischen Anschlag ausgehen“, sagte sie. Die Tat beschrieb sie als „grausam“ und „unbegreiflich“.

Die Kanzlerin zeigte sich „entsetzt“, „erschüttert“ und „traurig“. „Ein sehr schwerer Tag“, fasste sie zusammen und dankte allen Helfern vor Ort für ihren Einsatz. Am Nachmittag will sie selbst zum Unglücksort kommen.

Merkel berief zudem das Sicherheitskabinett ein. Die zuständigen Minister und die Chefs der Sicherheitsbehörden würden umgehend die Lage und mögliche Konsequenzen beraten, sagt die Kanzlerin. Die Tat werde bestraft werden, „so hart es unsere Gesetze verlangen“.

Im ZDF sagte de Maizière, die Anschlagsgefahr in Deutschland sei nichts Neues. Es habe aber „nicht einen konkreten Hinweis auf einen Weihnachtsmarkt“ gegeben. Das Bundesinnenministerium ordnete für Dienstag bundesweite Trauerbeflaggung für sämtliche Behörden unter Bundesaufsicht an.

Zuvor hatten sowohl Bundespräsident Joachim Gauck als auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und weitere Politiker ihre Bestürzung und ihre Trauer über den mutmaßlichen Anschlag bekundet. Auch Frankreichs Präsident François Hollande äußerte sein Mitgefühl.“ (Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_79873934/merkel-zum-lkw-anschlag-berlin-muessen-von-einem-terroranschlag-ausgehen-.html / Hervorhebungen von P.H.)

Rücktritts-Forderungen aus der CSU

Ich bin sicher, mit meiner Enttäuschung nicht alleinezustehen. Auch aus der CSU kommen deutliche Worte:

(„bayernjetzt“ berichtet:)

„München – Vor dem Hintergrund der Terroranschlages gestern in Berlin hat der Sprecher des „Konservativen Aufbruchs der CSU“, Thomas Jahn, an die Führung seiner Partei appelliert, Bundeskanzlerin Angela Merkel „zum Rücktritt zu zwingen“. Es seien erneut bei einem islamistischen Terroranschlag unschuldige Menschen ums Leben gekommen. Jahn: „Den feigen Attentäter ließ die Bundesregierung Ende 2015 ungehindert aus Pakistan nach Deutschland einreisen.“ Der „Konservative Aufbruch“ weiter: „Wie viele Menschen müssen noch ermordet werden, damit die Bundesregierung endlich anfängt, elementarste Schutzpflichten gegenüber der eigenen Bevölkerung wahrzunehmen?“

Die Initiative um den Kaufbeurener Rechtsanwalt Jahn fordert „die bedingungslose Anwendung des geltenden Asylrechts und die ausnahmslose Zurückweisung aller Migranten, die über sichere Drittstaaten nach Deutschland einreisen!“ Außerdem die unmittelbare Abschiebung der in Deutschland rechtskräftig abgelehnten Asylbewerber.“ (Quelle: http://bayernjetzt.de/rubrik/exklusiv/politik-story/)

www.conservo.wordpress.com   20.12.2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 41 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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8 Antworten zu Berliner Heuchler – „Konservativer Aufbruch der CSU“ will Rücktritt der Bundeskanzlerin

  1. chrisbrawa schreibt:

    Schön wär’s, allein mir fehlt der Glaube. Solange sich diese Politpackspitze M über alle gültigen Gesetze eigenmächtig ohne jeden Skrupel darüber hinwegsetzt und so weiter regiert, werden wir noch einiges über uns ergehen lassen müssen, Wann wird damit endlich Schluss sein? Es darf doch nicht so weiter gehen. Mir graut vor der Entwicklung und der Zukunft unserer Kinder.. .

  2. karlschippendraht schreibt:

    Merkels ekelhaft – widerliches Verhalten mit ihrer geheuchlten Betroffenheit und falscher Anteilname erinnert mich an ein ähnliches Verhalten , als Adolf Hitler beim Staatsbegräbnis des auf sein Betreiben ums Leben gekommenen Feldmarschalls Erwin Rommel der Familie Rommel voll geheuchelten Mitgefühles die Hand reichte . Merkel hat zwar dieses Berliner Verbrechen nicht persönlich angeordnet , aber sie hat gezielt und in voller Absicht die Vorraussetzungen für solche Verbrechen geschaffen . Merkel gehört nicht nur des Amtes enthoben sondern sie gehört vor ein Volksgericht , wie auch Maas und Stegner .

  3. Querkopf schreibt:

    „Merkel gehört nicht nur des Amtes enthoben sondern sie gehört vor ein Volksgericht , wie auch Maas und Stegner.“ – Genau so ist das!
    Die Granden bei der CDU/CSU müssen nun ganz klar erkennen, dass sie vor der Wahl stehen, entweder Merkel zum Rücktritt zu zwingen oder gemeinsam mit der heuchlerischen, rücksichtlosen und verantwortunsglosen Totalversagerin Merkel in 2017 unterzugehen.
    – Merkel ist am Ende! Sie zeichnet politisch verantwortlich für Raub, Vergewaltigungen, Körperverletzungen sowie islamistische Morde in tausenden von Fällen durch kulturfremde Feinden gegenüber der leidenden deutschen Bevölkerung. Merkel hat die Deutschen zu einem Volk von Opfern, zur Beute gemacht. – Merkel muß schnellstens vor Gericht!
    Z.B. Staatssekretär Jens Spahn (CDU) könnte Merkel spielend ersetzen mit Schäuble im Rücken.

  4. wreinerschoene schreibt:

    Die alten Phrasen werden aus der Tasche gezogen. Entsetzlich, erschreckend usw. Es tue ihr Leid und alle diese einstudierten Sätze kann man nicht mehr hören. Ich finde es sehr symbolträchtig das die Kanzlerin zur Zeit des Anschlages in einer Feierstunde für Integrationshelfer teilnahm. Auch im Bezug auf des WTC und Bush, der sich in einer Schule auf hielt. Die ganze Härte des Gesetzes, wie Frau Merkel das so lieb sagte, trifft auf mindestens 15 Jahre, danach kommen vielleicht noch 5 Jahre Bewährungsstrafe. Wieviele Opfer zu beklagen sind und wieviele Jahre der Täter bekommt, dann kommen Zahlen heraus die einfach nur als „lachhaft“ zu bezeichnen sind. 5 Jahre für einen dummen Spruch auf Facebook, und 15 Jahre für einen 12 fachen Mord, wobei die Opferzahl leider noch nicht feststehen da noch viele schwerverletzt sind. Eine Schande für Deutschland.

  5. floydmasika schreibt:

    Hat dies auf Bayern ist FREI rebloggt und kommentierte:
    Horst Seehofer ist es eben so wie Donald Trump gelungen, die erneute Trauer über humanitärmigrantische Terroropfer behutsam mit politischen Konsequenzen zu verbinden, wie die Bürger es zunehmend erwarten. Das Unbehagen darüber, mit einer Kanzlerkandidatin in den Wahlkampf ziehen zu müssen, die nicht in der Lage ist, die nötigen Botschaften auszusenden, schwillt offenbar weiter an.

  6. francomacorisano schreibt:

    Raub, Vergewaltigungen, Morde, Terror.
    Merkel ist durch ihre falsche Amtsführung politisch und moralisch mitschuldig!
    Jetzt ist Merkel angeschlagen.
    Genau der richtige Zeitpunkt, unsere Schlagkraft zu erhöhen.
    Das Beste wäre eine Palastrevolution innerhalb der CDU/CSU.

    MERKEL MUSS WEG!!!

  7. Favre Jan schreibt:

    Merkel macht sich hauptsächlich Sorgen um ihre Politik und ihre Position. Mit ihrem Geschwafel hofft sie Zeit zu gewinnen.

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