Vorsätze und Wünsche für 2017

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

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„Ich will…“

Mit den guten Vorsätzen am Jahreswechsel ist meist ein Problem verbunden: nach anfänglichem Elan versickern sie bald in Vergessen und Bequemlichkeit. Bei einer Umfrage für das Jahr 2016 standen folgende Vorsätze an der Spitze einer Auswahlliste: Ich will mehr Sport treiben (wählten 25%), ich möchte mich gesünder ernähren (ebenfalls 25%), ich möchte mehr Zeit mit Freunden und der Familie verbringen (21%). Jeder achte wollte auf der Karriereleiter einen Sprung nach oben machen und jeder achte wollte sich 2016 „verlieben“.

Nichts von alledem habe ich mir vorgenommen und werde auch nicht auf solcherart Banales aufspringen. Alle einigermaßen intelligenten Zeitgenossen wissen, wie ephemer solche Vorsätze sind.

Deshalb habe ich keine „gesunden“ Ziele oder etwas vom „Gut-sein“-Wollen im Sinn, mit dem ich mich zum Jahreswechsel beschäftige, und befasse mich mal mit ein paar weniger „privaten“, sondern eher politischen Phantasien und Wünschen.

Ich stelle mir vor, das Jahr 2017 könnte ein Jahr der Entwicklung und der Hoffnung werden, wenn …

◾Die Wahlergebnisse von 2016 für die arroganten Parteien CDU, SPD und Grüne im Saarland, Schleswig-Holstein und vor allem in NRW, sich fortsetzen und ausweiten würden.

◾Merkel mit all ihren Schranzen durch diese Wahlen zum vorzeitigen Amtsverzicht gezwungen würde.

◾Nach der Bundestagswahl in Deutschland keine Regierung mehr ohne Einbeziehung der AfD gebildet werden könnte.

◾Die Lügenpresse massiver den je attackiert und gebeutelt wird.

◾„Rechtspopulisten“ die Parlamentswahlen in den Niederlanden, die Präsidentwahlen in Frankreich und im Europaparlament gewinnen würden.

◾Griechenland, Italien, Portugal, Spanien u.a. aus der Euro-Zone und ggf. aus der EU ausscheiden.

◾Die EUdSSR politisch und verwaltungsmäßig kollabiert und deren Auflösungsprozess beschleunigt würde.

◾Alle „Flüchtlings“boote zur Umkehr nach Afrika genötigt werden.

◾US-Präsident Trump weiter das linke Establishment jenseits und diesseits des Atlantiks ärgert.

Das klingt zu schön, um wahr zu sein – und wirkt radikal und zerstörend für die unvermindert modern Bemühten im Blick auf ihre Welt.

Für einige Zeitgenossen könnte ich noch ausgesprochen „menschenverachtendere“ Phantasien äußern, z.B. betreffend Erdogan und seine islamische Kommunität. Ich will mich aber auf meine alten Tage nicht unbedingt mutwillig strafbar machen.

◾Allen Denunzianten und linken politischen Anschwärzern in unserem Lande, seien es pensionierte Lehrer oder „kreativ“ Schaffende in Wirtschaft und Politik, wünsche ich, dass Ihnen zum Schluss die Nachwirkungen ihres Tuns schmerzhaft auf die Füße fallen.

◾Den sog. Edel-Journalisten der Lügenmedien wie Heribert Prantl, Claus Kleber, Marietta Slomka etc. wünsche ich endlich einen öffentlich beachteten und exklusiven Satiriker und Kritiker auf den Hals, wie es z.B. weiland Karl Kraus war.

◾Mir und allen Freunden, Bloggern und Kolumnisten vom „rechten Rand“ wünsche ich ein stets ausreichend gefülltes Reservoir an Gift und Galle, das in Wort und Schrift gegen die Feinde und Verächter unseres Volkes eingesetzt werden kann.

◾Meinen Konfidenten wünsche ich denn dazu auch Gesundheit, gutes Gelingen und unverminderte Tatkraft im neuen Jahr 2017.

Es kann nur besser werden!

*) „altmod“ ist Blogger (altmod.de), Facharzt und Philosoph sowie regelmäßiger Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com   1.1.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Vorsätze und Wünsche für 2017

  1. karlschippendraht schreibt:

    …….Nach der Bundestagswahl in Deutschland keine Regierung mehr ohne Einbeziehung der AfD gebildet werden könnte…….

    Ein absoluter Herzenswunsch !

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