Verhöhnung des Bürgers durch die „freie Presse“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Blanke Chuzpe! Das ist dreist – an Frechheit, Anmaßung und Penetranz nicht mehr zu überbieten – schlicht: eine Unverschämtheit!

Mit dieser Plakataktion überschreitet der „Bund der Zeitungsverleger in Deutschland“ (BDZV) die Grenzen des Anstandes seinen Kunden, also uns Lesern gegenüber.

Offensichtlich alarmiert durch die vielen Proteste in den Internetportalen gegen die einseitige Berichterstattung der „Mainstream-Medien“, insbesondere der Print-Organe, ergreift der Verleger-Dachverband in einer Art Verzweiflung zur Selbsthilfe:

In einer Plakataktion wirbt er augenfällig für die „freie Presse“ als den „besten Schutz der Demokratie“. Und ausgerechnet Genosse Maas soll die Meinungsfreiheit „schützen“!

Hier das Plakat: pressefreiheit-neu

(Dieses Photo hat mir dankenswerterweise mein treuer Leser U. E. zugesandt; die Qualität des Photos ist nicht optimal, da es sich um die Aufnahme eines Straßenplakates handelt. Ich bitte um Verständnis. P.H.)

Da lachen die Hühner, und Herr Maas gibt Frau Kahane einen aus. „Champus für alle!“ Aber der wirklich Begossene ist der „freie Bürger“, der sich ob solcher Chuzpe verhohnepiepelt vorkommen muß. Er fühlt sich verlacht und verspottet; denn die (angeblich) „freie Presse“ läßt ihn im Stich, wenn er eine alternative Meinung zur herrschenden Political Correctness sucht.

Fragen Sie doch ´mal einen Vertreter des ehrwürdigen Journalistenstandes, wie „frei“ er ist, ob er schreiben darf, was er will (natürlich im Rahmen der Gesetze). Und fragen Sie ihn nach den (ungeschriebenen) Richtlinien der Political Correctness – ganz zu schweigen von der maaslosen Zensurbehörde unter der Oberleitung einer erfahrenen Figur des Spitzelwesens. Und über allen, die „anders“ berichten oder kommentieren wollen, schwebt drohend der Meinungstotschlagsparagraph 130 StGB (Volksverhetzung). Ein Fallbeil!

„Glaubwürdigkeitsverlust“

Für eine der in diesem Sinne unverdächtigen Leitfigur des deutschen Journalismus, Helmut Markwort, FOCUS-Gründer und einer der mächtigsten Journalisten Deutschlands, ist der Glaubwürdigkeitsverlust der Medien durchaus berechtigt. Markwort bestätigt (indirekt), daß der Slogan „Lügenpresse“, der seit Jahren von PEGIDA und den übrigen islamkritischen Menschen Deutschlands geprägt wurde, nicht ein aus der Luft gegriffener Kampfbegriff sog. „Rechter“ sei, sondern die Realität wiedergebe.

In seinem Interview mit „Tichys Einblick“ (link s. u.) hat Markwort sich äußerst kritisch zur gegenwärtigen Medienlandschaft in Deutschland geäußert. Zwar lehnt er den Begriff „Lügenpresse“ ab, aber die zunehmende Kritik an den Medien, die mit der ihr Glaubwürdigkeitsverlust einhergehe, sei im Grundsatz durchaus berechtigt.

Markwort: Besonders auffällig sei das bei den Talkshows:

„Nehmen Sie die Talkshows: agitatorische Einspielfilme, permanente Unterbrechungen unkonventioneller Positionen durch politisch korrekte -Gesprächsteilnehmer, Einer-gegen-alle-Besetzungen. Außenseiter dürfen kaum ausreden. Das empfinden die Leute als unfair.“

Aber auch bei den Nachrichtensendungen besonders bei ARD und ZDF müsse er sich über deren schwere Mangelhaftigkeit ärgern:

„Da werden sogenannte Experten aufgeboten, die keiner kennt, die auch nicht eingeführt werden, was sie denn nun als Experten ausweist – nur um eine abwegige These zu stützen. Das merken die Leute, und das verärgert sie.“

In vielen Druckmedien sei dies auch kaum anders. Wie etwa der „Spiegel“ Donald Trump dämonisiert habe, sowohl vor wie nach der Wahl, sei den Menschen zu recht sauer aufgestoßen.

Die linksgrüne Schieflage der Medien beruhe aber nicht auf einer gezielten, organisierten Gleichschaltung, sondern sei vielmehr eine „unbeabsichtigte Harmonisierung“.

Die wiederum rühre ganz einfach daher, daß die Mehrzahl der Journalisten linksgrün orientiert seien – und daher in der Überzeugung lebten, auf der richtigen Seite zu sein und die Leser erziehen zu müssen.

Das zeige sich etwa in der Berichterstattung über Kriminalität:

„Bis ich heraus hatte, daß der Bursche, der in Hameln seine Frau mit einem Strick um den Hals an der Anhängerkupplung festband und hinter dem Auto durch die Stadt schleifte, ein Kurde mit deutschem Doppelpaß war, mußte ich vier Medien lesen.“

Auch beim Focus hätten sich die Zeiten inzwischen gründlich gewandelt. Einst galt dort die Devise „Fakten, Fakten, Fakten“.

(Quelle: http://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/helmut-markwort-interview-das-kann-die-demokratie-gefaehrden/ – zitiert nach https://philosophia-perennis.com/2017/01/13/kritik-an-deutschen-nannymedien/)

Das ist unmißverständlich und trifft die Verleger ins Mark! Atemberaubende Auflagenrückgänge verleiten die Mediengewaltigen offensichtlich zu Panikreaktionen:

Das BDZV-Plakat geht nach hinten los. Die aufgestellten Bleistifte erinnern an Mauer und Stacheldraht. Welcher Werbe-Fuzzi hat dem BDZV dieses Motiv bloß schmackhaft gemacht? Denn, gewiß ungewollt, macht so die Verbandsvertretung der „freien Presse“ deutlich, wie frei ihre Zunft ist: Mauer und Stacheldraht! Ob sie diese Wirkung bedacht haben?

www.conservo.wordpress.com   17. Januar 2017

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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7 Antworten zu Verhöhnung des Bürgers durch die „freie Presse“

  1. Pingback: Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

  2. wreinerschoene schreibt:

    Auflagenrückgang? Die Wahrheit schreiben und das vielleicht als einzige Zeitung, wäre eine Lösung. Doch damit würde man gegen Vorlagen verstoßen müssen, und diese Zeiten sind vorbei. Wieviele wirkliche Skandale bzw. durch investigativen Journalismus erfahrene Tatsachen sind denn in den letzten 10 Jahren öffentlich geworden? Und wie sind die Erfahrungen diesbezüglich von 1950 bis 2000? Irgendeiner hat die Hände auf dem Journalismus, die Auflagen steigen schriebe man das Tatsächliche Geschehen und nicht die Interpretation eines links-grünen Journalisten.

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  3. karlschippendraht schreibt:

    Das Argument , unsere Medien würden nur auf Druck der Regierung so handeln , halte ich für eine Lüge !!! Die sind tatsächlich aus sich selbst heraus so verkommen und würden auch ohne Merkel die gleiche Lüge und Hetze betreiben .

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  4. nwhannover schreibt:

    Ein großer Teil der links-grünen Medienhilfserzieher hechelt so lange dem System hinterher wie es sich lohnt. Unser metapolitischer Gegenschlag ist dem Gießkannenprizip zum Opfer gefallen. Solange wir nix bundesweites auf die Reihe bekommen werden wir nicht ernst genommen.

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  5. francomacorisano schreibt:

    Ich gebe KEIN Geld für Zeitungen und Zeitschriften aus, auch nicht im Internet. Wenn man die linken Schundblätter nicht kauft, gehen sie allmählich pleite!

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  6. Eugenie Roth schreibt:

    Die „Objektivität“ des „FOCUS“ muss ich leider bestätigen …

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