Zwinker-Özdi, der Drei-Themen-Mann, und die Bindestrich-Frau

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes und Mathias von Gersdorff **)1 Grüne

Urwahl-Ergebnis der Grünen: Die Führung bleibt schwach

Das Ergebnis der Urwahl ist da: Die Grünen ziehen mit Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt als Spitzenkandidaten in den Bundestags-Wahlkampf. Özdemir gewann freilich nur hauchdünn vor Robert Habeck. Parteichef Cem Özdemir schnitt bei den Männern mit 35,96 Prozent am besten ab. Robert Habeck, Umweltminister in Schleswig-Holstein, holte nur 75 Stimmen weniger und kam auf 35,74 Prozent. Fraktionschef Anton Hofreiter vom linken Flügel der Partei bekam 26,19 Prozent. An der Urwahl hatten sich 59 Prozent der knapp 61.000 Parteimitglieder beteiligt, etwas weniger als vor vier Jahren.

Tops und Flops

„Cem“ mag der breiten Öffentlichkeit am bekanntesten sein, weil er sich unentwegt in Talkshows zu ’seinen‘ Themen Integration, Türkei und Islam äußert. Mehr wird er wohl nicht hergeben. Die Grünenführung bleibt blaß. Wofür die Quoten-Dame im Wesentlichen steht, habe ich bisher noch herausfinden können. Aber: Wenn man bei dem englischen Begriff „Tops and Flops“ ein Wort rausnimmt, wird erkennbar, was Göring-Eckardt bekannntgemacht hat: Flops über Flops.

Anzustrengen bei dieser Wahl brauchte sie sich nicht: Sie hatte den Platz in der Doppelspitze bereits vor der Urwahl sicher, da nach den Grünen-Statuten mindestens eine Frau unter den Kandidaten sein muß. Aber sie hat, obwohl einzige Kandidatin, nur 70,63 Prozent der Stimmen erhalten – ein ziemlich mieses Ergebnis, das zeigt, daß rund 30 Prozent der Grünen mit ihr nichts am Hut und deshalb bei ihr kein Kreuzchen gemacht haben.

Gewagte Grüne Träume vom Mitregieren

Die Grünen suchen in der Regel an der Spitze den Ausgleich zwischen dem linken und dem bürgerlichen Parteiflügel. Bei der ersten Basis-Wahl der Spitzenkandidaten 2012 hatten sie Göring-Eckardt an die Seite des Parteilinken Jürgen Trittin gestellt. Bei der Bundestagswahl 2013 holte das Duo nur enttäuschende 8,4 Prozent, die Grünen zogen sich im Wahlkampf ein Image als Partei der Steuererhöhungen und Bevormundung zu. Viele schrieben das vor allem dem Kurs Trittins zu. Und mit dieser Empfehlung im Rücken tritt Göring-Eckardt siegesbewußt („ein zweistelliges Ergebnis ist drin“) wieder an und träumt im Wolkenkuckucksheim von einer Regierungsbeteiligung.

CSU und Linke sagen NEIN

Das hinwiederum ruft die politischen Gegner auf den Plan: Linken-Chefin Kipping äußerte sich skeptisch, daß es auf Bundesebene eine rot-rot-grüne Koalition geben wird. Mit der Personalentscheidung der Grünen werde ein sozial-ökologischer Politikwechsel nicht gerade wahrscheinlicher, sagte Kipping der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. CSU-Generalsekretär Scheuer kann in der Wahl der Kandidaten des realpolitischen Flügels kein Signal für Schwarz-Grün im Bund erkennen. Aus CSU-Sicht gebe es sehr wenige Gemeinsamkeiten, sagte Scheuer der Deutschen Presse-Agentur.

Von der CDU-Spitze habe ich bisher noch nichts vernommen. Und deshalb muß die Union gewarnt werden: Eine Koalition mit den Grünen widerspricht fast allen Grundposition der Christlichen Demokraten. Der bekannte Publizist Mathias von Gersdorff mahnt:

Keine Koalition mit den Grünen! – Appell an die CDU

Von Mathias von Gersdorff **)

Die Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ unternimmt seit Jahren einen erbitterten Feldzug gegen die Ehe, die Familie und die christlichen Werte in Deutschland:

* In den Schulen und Kindergärten will diese Partei die Gender-Ideologie und die Erziehung zur „Sexuellen Vielfalt“ einführen.

* Bündnis90/Die Grüne“ befürworten eine Schulerziehung, in der Kinder schon ab dem ersten Grundschuljahr mit sexuellen Inhalten – inklusive Homo-und Transsexualität – konfrontiert werden.

* Die Grüne Jugend will die Ehe abschaffen und die Zweigeschlechtlichkeit überwinden(Resolution von 6. Mai 2013).

* Die Grünen sind der Ansicht, Transvestiten sollten Kindern Homosexualität erläutern. Die Begründung „Es geht darum, Kindern zu zeigen, dass auch Männer Männer lieben können und Frauen Frauen – und daß davon die Welt nicht untergeht“ (Quelle „Welt“ vom 16. November 2016)

Mit solchen Forderungen zeigt „Bündnis 90/Die Grünen“, dass sie eine wahrhaft radikale Partei ist, die rücksichtslos die Durchsetzung ihrer Ideologie vorantreibt.

Die Union kann auf keinem Fall eine Koalitionsbildung mit einer dermaßen radikalen, fanatischen und antichristlichen Partei anstreben.

Schon jetzt müssen wir die Bildung einer solchen Koalition nach der Bundestagswahl verhindern.

Deshalb bitte ich Sie, sich heute noch an dieser wichtigen Initiative zu beteiligen: Keine Koalition der Union mit den Grünen!

http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Einer der wichtigsten C-Politiker, der für eine schwarz-grüne Koalition wirbt, ist Generalsekretär Peter Tauber.

Sein abstruses Konzept zur „Erneuerung“ der CDU: Sie soll „jünger, bunter, weiblicher“ werden – und sich dabei den Grünen annähern.

Was das konkret bedeuten könnte, ist klar:

* Akzeptanz der Gender-Ideologie durch die CDU

* Gleichstellung homosexueller und sonstiger Partnerschaften mit der traditionellen Ehe

* Gender-Indoktrination der Kinder in den Schulen.

Eine Koalition der Union mit den Grünen wäre ein Verrat an den christlichen Werten und Prinzipien Deutschlands und für die Christdemokratie ruinös.

CDU und CSU dürfen nicht der Versuchung erliegen, ihr christliches Erbe preiszugeben, um auf diese Weise an der Macht zu bleiben.

Ganz im Gegenteil: CDU und CSU müssen ihr christliches Profil schärfen.

Deshalb ist es so wichtig, dass Sie an dieser neuen Initiative von „Kinder in Gefahr“ teilnehmen“.

Bitte unterschreiben Sie hier die Petition:

http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Unsere Seite in Facebook ist inzwischen ein sehr wichtiges Informationsmedium unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ geworden. Für ein „Gefällt mir“ wären wir sehr dankbar: https://www.facebook.com/aktionkig/

Die Union muss christlicher werden, so wie unser Land auch christlich geprägt ist.

Das bedeutet:

Die CDU muss sich aktiv für den Schutz und die finanzielle Besserstellung der christlichen Ehe und Familie einsetzen. Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen zieht diese Lebensform allen anderen vor – Politik für die traditionelle Ehe und Familie ist Politik der Mitte!

Christliche Eltern haben zunehmend die Sorge, dass ihre Kinder in den Schulen mit anti-christlichen Ideologien wie etwa dem Gender-Mainstreaming, der Gender-Ideologie, der „Sexuellen Vielfalt“ usw. indoktriniert werden.

Das sind nur einige Bereiche, in denen Ehe, Familie und christliche Werte von den Grünen unbarmherzig angegriffen werden.

Die CDU muss sich schützend vor die Eltern stellen und gewährleisten, dass die Grünen die Schulen nicht zu einem Hort linksideologischer Indoktrination machen.

Es gibt noch viele Politiker in der CDU, die sich ernsthaft am Christentum orientieren.

Diese Politiker müssen wir mit unserer neuen Aktion unterstützen, damit sie ihre Partei wieder auf den richtigen, also den christlichen Pfad führen.

Denn: Ein christliches Deutschland braucht eine christliche Politik.

Ansonsten hat Deutschland keine Zukunft und die CDU noch viel weniger.

Bitte nehmen Sie an dieser wichtigen Initiative von „Kinder in Gefahr“ und unterschreiben Sie bitte hier die Petition:

http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Helfen Sie uns bitte, diese Aktion erfolgreich durchzuführen mit einer Spende von 5 oder 15 Euro.

Für unsere Kinder, für die Familien, für die christlichen Wurzeln unseres Landes.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

Mathias von Gersdorff

PS: „Bündnis 90/Die Grünen“ unternehmen seit Jahren einen erbitterten Feldzug gegen Ehe, Familie und christliche Werte in Deutschland.

Trotzdem gibt es etliche C-Politiker, die bereit sind, das christliche Erbe preiszugeben, um mit dieser Partei eine Koalition auf Bundesebene eingehen zu können.

Dazu sagen wir: Keine Koalition mit den Grünen!

Nehmen Sie deshalb bitte an dieser neuen und wichtigen Initiative teil und unterschreiben Sie die Petition in diesem LINK.

http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Unsere Seite in Facebook ist inzwischen ein sehr wichtiges Informationsmedium unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ geworden. Unterstützen Sie uns bitte mit einem „Gefällt mir“ wären wir sehr dankbar: https://www.facebook.com/aktionkig/

Ihre Spende für die Aktion Kinder in Gefahr

Sent to: Peter.Helmes@t-online.de

DVCK e.V., Emil-von-Behring-Str. 43, 60439 Frankfurt am Main, Hessen, Germany

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*) Mathias von Gersdorff ist freier Publizist sowie Betreiber der blogs „Kultur und Medien“ und http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
www.conservo.wordpress.com  19.01.2017
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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4 Antworten zu Zwinker-Özdi, der Drei-Themen-Mann, und die Bindestrich-Frau

  1. karlschippendraht schreibt:

    Wenn diese menschliche Kuriositäten-Sammlung nicht so immens gesellschaftsgefährlich wäre und keine Weisungsbefugnis im Staate hätte dann könnte man sie auf Rummelplätzen zur Schau stellen . Das besorgen inzwischen ja die Medien aber auch dafür muss man Eintrittsgeld bezahlen in Form von GEZ-Gebühr. Das obige Bild gleicht einem Reklameplakat für ein Kuriositäten-Kabinett.

  2. wreinerschoene schreibt:

    Die Grünen, ein immer wiederkehrendes Thema. Sie haben ihre Grundlagen verloren und müssen nun andere Leitlinien finden. Im Grunde stehen sie jetzt zwischen SPD und Linken. Ziellos versuchen die Grünen nun sich zu positionieren aber ohne Erfolg, da SPD und Linke fast die gleichen politischen Ansichten haben. Somit wäre ein Niedergang dieser Partei kein Wunder sondern eine normale Reaktion. Das Einzige was sie noch am Leben hält sind die grünen Stammwähler der alten Garde.

  3. karlschippendraht schreibt:

    …..Das Einzige was sie noch am Leben hält sind die grünen Stammwähler der alten Garde…….

    Jenauso isset !

  4. francomacorisano schreibt:

    Dem Bündnis68/Die Bekifften wünsche ich genau 4,9% zur Bundestagswahl.
    Und tschüss!

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