Machen Sie bitte einer kleinen Autistin eine Geburtstagsfreude!

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

´Mal ganz unpolitisch, aber menschlich

Die meisten meiner Leser sind Christenmenschen oder sie – auch Atheisten – vertreten ähnliche Werte. Nächstenliebe ist uns ein wichtiges Gebot. Deshalb komme ich heute mit einer wohl ungewöhnlichen Bitte:

gebDie kleine Alicia wird am 28. Januar sechs Jahre alt – und ist allein!

Eine liebe Fb-Freundin sandte mir die folgende Bitte, die ich gerne befolge, aber auch an Sie weiterleiten will.

Der Vater unseres kleinen Geburtstagskindes schrieb:

„Kennt Ihr das Gefühl, wenn Euer Kind Geburtstag hat? Und Sie hat KEINE FREUNDE??

Das tut mir im Herzen weh..

Meine Tochter ist Autistin. Gdb 100 G aG H B

www.hilfefueralicia.jimdo.com

Meine Frau, überlegt sich jetzt schon das Motto. Es werden wohl Trolls und/oder Einhorn werden. Jedes Jahr macht sie für Alicia ein Motto Bastelt Einladungen, obwohl sie nur an die Familie geht, die sowieso kommen. Backt Motiv-Kuchen, deckt und dekoriert den Raum. Singt den ganzen Tag HAPPY BIRTHDAY TO YOU, ALICIA !

Alicia strahlt… und …. keine Freunde, niemand ist da. Es gibt keine Kinderparty, kein Topfschlagen, kein blinde Kuh oder wie es heisst.

IST DAS NICHT TRAURIG? Mir tut es im Herzen weh, und ich sehe, dass auch meine Frau da immer sehr traurig ist.

Daher mein AUFRUF :

Bitte schreibt meiner Prinzessin doch eine Geburtstagskarte! (Geb.28.01.2017, 6Jahre)

Meine Frau oder ich werden die ganzen Karten sammeln und ihr an ihrem Geburtstag übergeben, ihr vorlesen.

Lasst meine Prinzessin an Ihrem Geburtstag in einem Karten-Meer Baden, damit ich ihr sagen kann:

Schau Alicia, auch Du hast ganz viele Freunde, die an deinem Geburtstag an Dich denken. Sie sind zwar nicht persönlich da, aber sie denken an Dich!

Auch Du hast FREUNDE!

Es geht mir wirklich nur um Geburtstagskarten, Ich möchte keine Geschenke erbitten für Sie . Alicia nur eine Freude machen und Ihr zeigen, auch Sie hat Freunde.

Danke!“

*********************************

Wenn Ihr ein gutes Werk tun wollt, schreibt der kleinen Alicia eine Geburtstagskarte: An Familie Mayer mit Alicia, Wörthstr. 7, 74399 Walheim

Ihr könnt, wie ich es mache, eine lustige Geburtstagskarte nehmen und dann einen schriftlichen Glückwunsch hineinlegen – oder die Karte mit der Hand beschriften.

Hier ist mein Text (aber bitte nicht wörtlich abschreiben!):

*********

Ein kleiner Geburtstagsgruß an unser Jubelkind!

(von Peter Helmes)

Liebe kleine Prinzessin, liebe Alicia,

wir kennen uns leider nicht, aber ich habe viel über Dich gelesen und viel Gutes von Dir gehört.

Weißt Du, als ich in Deinem Alter war, habe ich meinen Eltern nicht nur Freude bereitet. Ich war frech, vorlaut – und oft krank. Mama und Papa haben sich dennoch ganz liebevoll um mich gekümmert und über so manche Fehler hinweggesehen. Und so bin ich frohgemut ins Leben gewachsen.

Ich denke, bei Dir ist das ähnlich. Ich habe Deine Mutter und Deinen Vater gefragt, ob ich Dir zum Geburtstag etwas schreiben darf. Sie haben sofort zugestimmt und gemeint, daß Du Dich über einen Gruß von mir freuen würdest.

Meine liebe Alicia, heute wirst Du sechs Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

Nun bist Du nicht mehr meine „kleine“ Alicia, jetzt bist Du eine kleine Dame, ein Mädchen, das auf beiden Beinen steht und voll ins Leben schauen kann. Ich wünsche Dir viel Glück und Freude. Dazu brauchst Du keine Gäste um Dich herum, sondern nur Deine Eltern, die so lieb zu Dir sind. Deine Mama hat Dir das Leben geschenkt. Schenke Du ihr bitte Deinen heutigen Geburtstag! Dann wird sie stolz auf Dich sein.

Du hast einen wunderschönen Namen: Alicia. Das ist kein deutscher Name. Weißt Du aber, was er bedeutet? Er kommt aus dem Griechischen und leitet sich – na, halt Dich fest! – von der griechischen Göttin der Wahrheit, Aletheia, ab. Meine kleine Göttin Alicia! Ist das nicht wunderschön?! Deine Eltern müssen bei Deiner Geburt schon sehr stolz auf Dich gewesen sein, daß sie Dir einen so tollen Namen gegeben haben.

Ich weiß, daß sich Deine Mama zu Deinem Geburtstag immer was Tolles einfallen läßt: Sie backt vor allem Kuchen, Kuchen nach bestimmten Motiven. Das ist großartig!

Liebe Alicia, viele Deiner großen Freunde wohnen weit weg, ich auch. Deshalb können wir nicht selbst kommen, wenn Du Deinen Geburtstagskuchen anschneidest. Aber sei gewiß, wir sitzen im Geiste mit Dir am Tisch – und mampfen, was das Zeugs hält. Ich werde zu Deinem Geburtstag einen extra leckeren Kakao brüten und beim Trinken (geistig) mit Dir anstoßen.

Es soll ein Freudentag für Dich werden!

Ich wünsche Dir – mit vielen weiteren Freunden – ein schönes neues Lebensjahr und dann noch ganz viele mehr. Drück Deine Eltern und freu Dich mit ihnen, daß Du mit ihnen leben darfst. Das ist ein großes Glück, das nicht alle Kinder dieser Welt genießen können.

Alles Liebe, herzliche Grüße und bis zum nächsten Jahr!

Dein Peter

(Peter Helmes, Postfach106, 53551 Bad Hönningen, http://www.conservo.wordpress.com)
  1. Januar 2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Machen Sie bitte einer kleinen Autistin eine Geburtstagsfreude!

  1. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Wer also immer Zeit und Lust hat – kostet nicht viel und macht jemandem wohl eine riesige Freude.
    Auf denn.

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  2. Emannzer schreibt:

    Eine ganz tolle Initiative, die ich gerne unterstütze. Morgen geht die (noch zu kaufende) Postkarte raus, an Alicia. Hier mein Text:

    „Liebe Alicia,

    zuerst das Allerwichtigste und Beste überhaupt an deinem heutigen Ehrentag: Alles, alles Gute für deinen Geburtstag und dein neues Lebensjahr!

    Ein schönes Kinderlied schreibt und singt: „Wie schön, dass du geboren bist – wir hätten dich sonst sehr vermisst“. Heute bist du der wichtigste Mensch auf dieser ganzen Welt. Und da leben ziemlich viele Menschen, Alicia.

    Und du hast ganz wunderbare Eltern, die sich gerne um dich kümmern, die dich lieben und ganz sicher freuen, dass du da bist und ihr Herz mit frohen Gefühlen füllst. Denn sie lieben dich, liebe Alicia.

    So, wie du deine Mutter und deinen Vater ganz bestimmt auch all deine Zuneigung gibst, genau so stehen Sie an diesem schönen Tag mit all Ihrer Hingabe zu dir und freuen sich über dich. Das ist ganz, ganz toll.

    Wenn du einen Geburtstagswunsch hast, dann sag ihn mir bitte. Ich habe viele Dinge, die dir Freude machen könnten. Zum Beispiel eine Holzeisenbahn, mit der du deine eigene Welt gestalten kannst. Fantasie ist wichtig und gerade du hast als Kind bestimmt eine Menge davon. Lebe sie aus, es ist dein gutes Recht.

    Heute am 28. Januar, da werde ich mit voller Inbrunst „Happy birthday to you“ und „zum Geburtstag viel Glück“ aus aller und lauter Kehle singen – versprochen.

    Lass dich feiern und hoch leben

    Dein unbekannter Freund aus der Ferne
    xxxxxx (Klarname)“

    Danke für diesen Hinweis, den ich gerne per Mail weiter verbreitet habe und das an mir bekannte Eltern.

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    • Emannzer schreibt:

      Hallo Herr Helmes, ich hätte eine kleine Bitte:

      Da ich quasi über Nacht akut an einer Grippe erkrankt bin, wäre es schön, wenn sie den Eltern meine Nachricht per Mail zukommen lassen könnten, damit sie meine Wünsche ausdrucken und ihrer Alicia vorlesen können.

      Vielen Dank, ich würde es auch selbst tun, habe aber keine Adresse per Mail.

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  3. karlschippendraht schreibt:

    Ohne viele Worte – wir machen mit .

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