RTL-Bibel-Clip; gezielter Populismus dt. Medien und Kirchen

(www.conservo.wordpress.com)

bibelVon Klaus Hildebrandt *)

Ein abstoßendes Beispiel für Toleranz, Ignoranz und  Penetranz

Sehr geehrte Damen und Herren von RTL und katholischer Kirche in Deutschland,

ich denke, es hat wenig Sinn, mit Ihnen zu philosophieren und zu argumentieren. Wer hier dem Populismus frönt, ist offensichtlich. Das alles wird sich schrittweise ändern, auch wenn es eine gewisse Zeit braucht. Widmen Sie sich mal besser den echten Problemen unseres Landes, womit uns allen gedient wäre, anstatt Einzelpersonen im In- und Ausland gezielt niederzumachen. Was Sie da schön verpackt versenden, ist nichts anderes als Hetze gegen Andersdenkende und das kommt bei der Bevölkerung überhaupt nicht gut an. Kein gutes Beispiel insbesondere für die Kirche, die sich besser komplett aus der Politik halten sollte. Reiner Kinderkram, wenn Sie mich fragen. Die Dame hat Recht.

(siehe: http://www.katholisch.de/video/20010-rtl-bibelclip-papst-warnt-angste-helfen-populisten)

Mit freundlichen Grüßen, Kaus Hildebrandt

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Das gehört zur Vorgeschichte:

(Gesendet: Montag, 30. März 2015 um 16:04 Uhr, Von Hildebrandt.Klaus@web.de An: zentrale@104.6rtl.com

Betreff: Hörer-Brief zu JESUS – das Comeback des Jahrtausends

Sehr geehrte RTL-Verantwortliche,

ein sonderbares Verständnis von Medien- und Meinungsfreiheit. Warum veräppeln Sie nicht die vielen Politiker, die für all den Unsinn, Ungereimtheiten bis hin zu Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft tatsächlich die Schuld tragen. Wer meint, sich so einen Quatsch anhören zu müssen, soll es gerne tun.

Ich gebe das mal rum, damit die Bürgerinnen und Bürger sich von diesem hirnlosen Nonsense nicht mehr berieseln lassen, denn es gibt heute so viele Alternativen. Einfach ein anderes Programm wählen oder besser noch abschalten. Fertig!

Mit freundlichen Grüßen, Klaus Hildebrandt

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RTL antwortet: (Gesendet: Donnerstag, 02. April 2015 um 05:28 Uhr, Von: „Melde, Mareike“ <Mareike.Melde@104.6rtl.com>An: Hildebrandt.Klaus@web.de) Betreff: Hörer-Brief zu JESUS – das Comeback des Jahrtausends)

Guten Morgen lieber Klaus, vielen Dank für Deine Mail!

Wir haben Verständnis für Dein Anliegen, jedoch sind wir ein Radiosender, der recht viel Comedy-Anteil auf der Antenne hat.

Wir haben keine Vorurteile und wir haben keine spezielle Meinung zu bestimmten Themen.

Es gibt mehrere Sparten bei uns: Daily Wowi, Supermerkel, Jogis Eleven, Jesus etc., und wenn Du das Programm aufmerksam verfolgt, wirst Du feststellen, dass jeder aufs Korn genommen wird – alle Politiker, der ex-regierende Bürgermeister von Berlin, die Fußballnationalmannschaft und Personen des öffentlichen Lebens.

Ich persönlich bin auch christlich erzogen und gläubig, und ich denke wir sollten alle auch daran denken, dass in jeder Glaubensrichtung die Nächstenliebe an hoher Stelle steht. Das ist es, was der Buddhismus, der Islam, das Judentum und auch das Christentum predigt. Wir sollten einander respektieren, so wie wir sind. Ich nehme mir diese Comedy zb nicht persönlich an. Das sollte man auch einfach nicht tun.

Ich bitte Euch das zu respektieren. Und wenn es Euch nicht passt, am besten einfach das Programm wechseln.

PS.: Wenn wir in einem Einrichtungscenter hier in Berlin in den Bädern Buddhas auf der Badewanne sehen, sollten sich dann auch alle Buddhisten der Gotteslästerung betrogen fühlen?

Ich wünsche ein schönes Osterfest und alles Gute! Liebe Grüße von Mareike

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Zusätzlich: (Gesendet: Donnerstag, 02. April 2015 um 08:11 Uhr, Von: <Mareike.Melde@104.6rtl.com> An: „Klaus Hildebrandt“ <Hildebrandt.Klaus@web.de>Betreff: AW: Hörer-Brief zu JESUS – das Comeback des Jahrtausends)

Hallo Klaus,

ich denke, ich muss auf Deine E-Mails nicht mehr antworten – wirklich schade, dass Du meinen Arbeitsplatz verurteilst. Tue ich das mit Dir auch? Nein!

Bitte etwas mehr Toleranz!

Mareike

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Klaus Hildebrandt antwortet:

(Gesendet: Donnerstag, 2. April 2015 09:03)

Sehr geehrte Frau Melde,

ein Radiosender gibt sich seine Regeln selbst. Sie kommen nicht aus dem All, schon gar nicht von Jesus Christus. Insofern tragen Sie auch die volle Verantwortung für die Ausstrahlung. Wenn Sie für sich die absolute Freiheit beanspruchen, „Jeden aufs Korn zu nehmen“, dann müssen Sie dieses Recht auch anderen zubilligen? Ich frage mich, was Ihre Sendung mit der von Ihnen zitierten „Nächstenliebe“ zu tun hat.

Hiermit erkläre ich die Beiträge von 104.6 RTL für billigsten Schwachsinn.

Mit freundlichen Grüßen,

und auch Ihnen persönlich, die sich ja als „christlich erzogen“ bezeichnen, wünsche ich besinnliche Ostern, ein Fest, dass uns Christen wahrlich verbinden sollte und tatsächlich auch sehr viel bedeutet.

Ihr Klaus Hildebrandt

P.S.: Ich bitte um Verständnis, wenn ich auch diese mail erneut einem großen BCC-Leserkreis zuleite. Was Fernsehen und Radio tun, das können auch Christen und generell alle Zuhörer über das Internet.

*) Klaus Hildebrandt ist bekennender, streitbarer Katholik und seit langer Zeit Autor bei conservo
www.conservo.wordpress.com   30.01.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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