Sieg des Islam über die beiden großen deutschen Kirchen! Also Kirchenaustritt?

 Kommentar des Publizisten und Brigadegenerals a. D. Dieter Farwick

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dieter Farwick *)kirchenaustritt

Ein mit der Kirche unzufriedener Christ schreibt an den Landesbischof  („landesbischof@elkb.de“ landesbischof@elkb.de, – gemeint ist LB Bedford-Strohm)

Sehr geehrter Herr Landesbischof !

Während der 39 Jahre als Berufsoffizier hat es immer wieder Situationen gegeben, in denen ich über einen Austritt aus der Kirche nachgedacht habe. Mit Rücksicht auf mein familiäres Umfeld habe ich auf den letzten Schritt verzichtet.

Durch Ihr Einknicken gegenüber dem Islam bin ich ernsthaft dabei zu überprüfen, ob Sie jetzt nicht die rote Linie überschreiten. Es geht um Ihren schmählichen Auftritt vor dem Felsendom und Ihr Engagement für Toleranz gegenüber dem Islam.

Sie wissen als Kirchenfürst, dass Christen in islamischen Ländern brutal und systematisch verfolgt und getötet werden.

Ihr schlechtes Vorbild hat Folgen an der Basis der evangelischen Kirche. Nach Weihnachtsgottesdiensten musste ich zwei Pfarrer – dabei ein Dekan -ermahnen, weil sie in ihrem Segen alle möglichen „Betroffenen“ angesprochen haben, aber nicht die verfolgten Christen.

Was hat Ihre Kirche unternommen, um die Christen, die als „Flüchtlinge“ nach Deutschland gekommen sind, besser vor Übergriffen zu schützen? Es ist bekannt, dass Christen in Flüchtlingslagern gemobbt werden. Werden christlich erzogene Kinder bevorzugt in kirchliche Kindergärten übernommen? Führt die evangelische Sprachkurse speziell für Christen durch? Der Staat kann nicht alles richten.

Ich befürchte, dass der Islam – auch mit Unterstützung der Kanzlerin, beider Kirchen und vieler Medien – mittelfristig siegen wird. Falls dies so kommt, war es nicht die Stärke des Islam, sondern die Feigheit unserer Kirchen, der Politik und etlicher Medien.

Wenn es Ihnen um das Überleben von unserer Religion in Frieden und Freiheit auch für die nachfolgenden Generationen in Deutschland geht, müssten Sie zurücktreten und einem Nachfolger Platz machen, der tapfer für unseren christlichen evangelischen Glauben eintritt, wie es Luther vor 500 Jahren gemacht hat.

Mit besten Grüßen

Dieter Farwick(76), BrigGen a.D. und Publizist

*************

—–Original-Nachricht—–

Betreff: Mein Schreiben an Sie vom 13.1.2017

(Datum: 2017-01-31T16:23:33+0100, Von: „dieter.farwick@t-online.de“, <dieter.farwick@t-online.de>, An: „landesbischof@elkb.de“ landesbischof@elkb.de)

Sehr geehrter Herr Landesbischof !

In meinem Schreiben vom 13.1. hatte ich Ihnen meine Sorgen und Bedenken über Ihr Verhalten gegenüber dem Islam mitgeteilt.

Das Schreiben des Servicetelefon. Kirche vom 18.01.2017 9st nach Form und Inhalt unbefriedigend.

Ich weiß nicht, ob Ihnen dieses Schreiben einer untergeordneten Einrichtung bekannt ist.

Meine mich bedrückenden Fragen sind nur unzureichend beantwortet worden.

Dass Sie im Rückblick Ihren Auftritt mit Kardinal Marx vor dem Felsendom als falsch einstufen, ehrt Sie, schafft das Bild aber nicht aus der Welt. Es wird sicherlich als Sieg des Islam über die beiden großen deutschen Kirchen gefeiert.

In dem Schreiben ist die Rede von zwei Optionen – beide als schlecht eingestuft.

Es gab in meinen Augen eine dritte: Ein ökumenischer Gottesdienst in einer der zahlreichen christlichen Kirchen in Israel.

Die Antwort zu meine Fragen zu dem Engagement Ihrer Landeskirche sind mir zu ungenau.

Ich darf meine Fragen daher wiederholen und präzisieren:

1.Welches Programm zum besseren Schutz verfolgter Christen im Ausland gibt es? In welchen Ländern? Mit welchem personellen und finanziellen Aufwand? Nennen Sie mir bitte konkrete Maßnahmen.

2. Welches Programm gibt es für die nach Deutschland geflohenen Christen? Mit welchem personellen und finanziellen Aufwand?

3. Gibt es spezielle Unterkünfte Ihrer Landeskirche für die geflohenen Christen? Wo? Mit welchem finanziellen und personellen Aufwand?

4. Gibt es spezielle Kitas und Kindergärten für die Kinder geflohener Christen? Wo? Mit welchem finanziellen und personellen Aufwand?

5.Haben die Gemeindepfarrer vor Ort einen konkreten Auftrag zur Seelsorge für Christen in den Aufnahmelagern und Unterkünften?

6. Haben Sie Zahlen über die im Ausland getöteten Christen in den letzten zehn Jahren?

7. Wo sind in islamischen Ländern in den letzten 10 Jahren christliche Kirchen gebaut worden, die heute noch existieren?

Sie brauchen mich nicht zu belehren über die Toleranz gegenüber Andersgläubigen.

Allerdings ist Toleranz keine Einbahnstraße, sondern ein Geben und Nehmen. Aus dem Koran und den Hadithen erkenne ich keine Aufforderung zur Toleranz gegenüber uns – den Ungläubigen – , sondern die wiederholte Rechtfertigung, uns zu töten, wie es auch am 19.Dezember 2016 in Berlin im Namen des Islam geschehen ist.

Mit besten Grüßen

Ihr Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist

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*) Brigadegeneral a.D. Dieter Farwick ist jetzt als Publizist tätig, auch auf conservo. Die Rezension seines neuen Erfolgsbuchs finden Sie hier: https://conservo.wordpress.com/2017/02/08/ein-alarmierendes-buch-uber-die-indoktrinierung-unserer-gesellschaft/
www.conservo.wordpress.com   08.02.2017
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 20 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 36 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen.
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4 Antworten zu Sieg des Islam über die beiden großen deutschen Kirchen! Also Kirchenaustritt?

  1. Favre Jan schreibt:

    Es wird wenig Einsatz von Main Stream Kirchen für christliche Flüchtlinge gezeigt. Die Einzigen, die wirklich helfen und die gute Botschaft verkünden, sind die Freikirchen.

  2. anvo1059 schreibt:

    Wenn ich das so richtig beodachte, treten immer mehr „Schäfchen“ aus den Altkirchen aus und gehen ihrem „Glauben“ in s.g. „Freikirchlichen Gemeinschaften“ nach. Dort hat sich wohl so ganz still und heimlich eine Dachorganisation für Christen mit doch recht fundmentalen Einstellungen etapliert.
    Unsere Kinder besuchten ein s.g. evangelisches Schulzentrum, wo solche Fundamentalen das Sagen haben…..Wir haben unsere Kinder nach 2 Jahren dort weggenommen obwohl wir eigentlich Christen sind, nach dem es erhebliche (auch Glaubens) Differenzen gab …..
    Auch hier schein sich ein Trend zu bestätigen : Der Trend nach einer starren Radikalisierung, einer strikten Trennung in Schwarz oder Weis, in Dafür oder Dagegen…..Und es entsteht auch hier so etwas wie eine Parallelgesellschaft…eine von vielen die dem Staat entgleiten……

  3. francomacorisano schreibt:

    Aus meiner Katholischen Kirche werde ich natürlich nicht austreten! Den Gefallen werde ich den „Progressiven“ nicht tun. Aber ich werde nerven. Und Bischöfen wie Woelki oder Marx leiste ich auch keinen Gehorsam!

    • anvo1059 schreibt:

      So halten wir es seit einiger Zeit auch in unserer evangelischen Kirche…..Man scheint damit etwas übefordert zu sein. Man würde es wohl eher verstehen, wenn wir austreten würden….😊

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