Die Heinzelmännchen zu Köln (Neuausgabe)

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)heinzelmaennchen

Nachdichtung eines Klassikers des deutschen Gedichtschatzes

Wie war zu Köln es doch vordem,

An Silvester doch so schön!

Denn, war man richtig so in Laune,

Mit Lust auf Trommel und Posaune,

Da ging man früh bei Nacht –

Gar nicht lange nachgedacht –

Männlein und und Weiblein zum Dom und man schwärmte

Und klatschte und lärmte,

Und rupfte

Und zupfte,

Und hüpfte und tanzte

Und lachte und ranzte,

Und an nicht Böses wird gedacht,

Man freute sich auf die Neujahrsnacht!

   Die Polizei, man glaubt es nicht,

Stand rum, verdrückte sich.

Doch kam ´ne neue Männerschar,

Die meisten aus Nordafrika:

Die nahmen blond und braun,

In Hauptsach junge Fraun;

Und fummelten und grapschten

Und fingerten und patschten,

An Busen und an Hintern,

Um nebenbei auch noch zu plündern,

Was nicht niet- und nagelfest:

Handys, Taschen, auch den Rest.

Und eh´s die Polizei versah,

War die Schande fertig da!

   Bei der Presse war nicht Not,

Schließlich war ja keiner tot.

Die Lügenkerle schauten weg,

Als wäre es nur Dreck.

Als nichts mehr zu verbergen war,

War den Medien eines klar:

Es ist ein Problem mit Männer,

Sagten Expertinnen und Kenner,

Und sagten

Und klagten:

Männer sind halt Schweine,

Aber bei „Asylanten“ gibt es keine.

Köln ist nur Oktoberfest,

Wie Fasching oder Winzerfest.

   Die Politik hat große Not,

wie kriegt man das wieder ins Lot?

Der Innenminister sprach mit Huld:

Wir haben keine Schuld.

Der Präsident der Polizei

Von Köln bemerkte dieses Ei.

Und wurde schnell zurückgetreten,

Da half kein Schwören und kein Beten.

Frau Bürgermeister hatte auch parat:

Für Frauen einen dummen Rat.

So schnitten und rückten

Und nähten und stickten,

Und strichen und guckten

Und zupften und ruckten,

Grüne und Rote,

Das Ganze zur Anekdote.

   Fortschrittlich auch der Bischof von Köllen,

Er fürchtet nicht Himmel und Höllen.

Er möchte sich gerne erbarmen,

Mit Flüchtigen, nicht mit hiesigen Armen.

Stellt ein Boot aus,

Direkt vor seinem Haus,

Vor des Domes Stufen,

Um noch mehr zu rufen:

Sie sollen doch kommen.

Die Islam-Frommen,

Nicht zu schänden und zu stehlen,

Nein, zu retten der christlichen Seelen.

So meinte es der Kölner Kardinal,

läßt seinen Schäfchen keine Wahl.

   Wie war zu Köln es doch vordem

Mit Schwulen so bequem!

Denn will man Geld einnehmen, nichts entrichten,

Für Kindergärten und noch ähnlich Pflichten,

Für Lesben und für Schwule,

braucht´s Kita nicht und Schule.

Sie kamen nicht bei Nacht,

So wie man’s sich gedacht,

Die Schwulen. Und sie schwärmten,

Und klapperten und lärmten,

Und schafften

Und rafften,

Und hausten und zahlten,

Den Kölnern, die darob noch prahlten:

Denn eh einer nachgedacht,

Hatten die „Kreativen“ dem Kölner Geld gebracht.

   Doch weh! Nun sind bald alle fort,

Und bald ist keiner mehr am Ort!

Man kann hier nicht wie sonsten bleiben,

Wenn Islamisten Terror treiben!

Ein jeder Schwule muss allein

Hier für sich wachsam sein.

Kratzen und schaben,

Rennen und traben,

Und schniegeln,

Und biegeln,

Und klopfen und schreien,

Protestieren, kasteien.

Ihr könnt nicht obsiegen!

Der Islam wird Euch kriegen!

Der Karneval: Man soff und trank

Bis jeder endlich niedersank.

Am Rosenmontag auf den Gassen,

der Spaß war einfach nicht zu fassen.

In Köln gehört es zur Kultur,

der Kölner stellt danach die Uhr.

Doch darauf wird er bald verzichten,

Die Islamisten werdens richten.

Die Polizei musst´s schon erklären,

Wir können nicht mehr Schutz gewähren:

Mit Knüppeln und Waffen,

ist das nicht mehr zu schaffen.

Wir ahnen,

Und wir mahnen:

Vor Bomben und Knarren,

Macheten, Sprengstoffkarren.

– Und eh der Kölner noch erwacht,

Ist er um seinen Karneval gebracht!

   Wie war zu Köln vordem.

die Freiheit so genehm!

„Leeve un levve losse.“

Sagte jeder Volksgenosse,

Da kam – wieder nicht bei Nacht,

Die AFD-Faschistenwacht:

Höhner, Kasalla und Konsorten

Sagten: Wir wollen nicht an Orten,

Wo AfD und Rechte tagen,

Unseren Blödsinn auch vortragen.

Und so rupfen,

Und zupfen,

Und hüpfen und traben,

Und putzen und schaben…

Die neuen Heinzelmännchen von Köln am Rhein.

Drum wird´s nie mehr wie einstmals sein.

*) „altmod“ ist Blogger (altmod.de) und Facharzt sowie regelmäßiger Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com   12.02.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Die Heinzelmännchen zu Köln (Neuausgabe)

  1. karlschippendraht schreibt:

    ………Nachdichtung eines Klassikers des deutschen Gedichtschatzes…….
    Und auch Fritz Baumgarten hat eine Kleinigkeit zum Artikel beigetragen .

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