Heute in der HNA „Der effiziente Staatsmann“, Farce zur Bundespräsidentenwahl

rusch-artikel-13-2-17Heute in der HNA „Der effiziente Staatsmann“, Farce zur Bundespräsidentenwahl

(www.conservo.wordpress.com)

Von Brunhilde Rusch

Ein Kommentar zum Kommentar von Herrn Kolhoff „Mission Demokratie“

Lieber Herr Kolhoff,

War die Wahl des Bundespräsidenten vielleicht nur eine „Wahlfarce“?

bezüglich Ihres heutigen Kommentars „Mission Demokratie“ möchte ich Ihnen die oben angeführte Frage stellen. Das Wahlergebnis stand vorher fest und sieht nach Absprache, nicht nach geheimer (demokratischer) Wahl, aus. Ich kann mir mein Schmunzeln nicht verkneifen, die Wahlbeteiligung mit dem sicherlich nicht nur auf mich lächerlich wirkenden Foto zu begleiten. (https://i2.wp.com/pi-news.net/wp/uploads/2017/02/bundesversammlung-440×285.jpg?resize=440%2C28)

Gerne möchte ich mich mit einem kritischen Beitrag zu dem „effizienten Staatsmann“ nachfolgend äußern:

Als Außenminister hat Herr Steinmeier nicht die Höflichkeit besessen, Herrn Donald Trump zur Präsidentschaft zu gratulieren. Ist das eine besondere Qualifikation für einen Außenminister, der als Bundespräsident vorgeschlagen war?

Als Außenminister hat er sich auf der Paris-Konferenz bzgl. Israel nicht auf die Seite Israels gestellt, obwohl dies von der Kanzlerin immer wieder sehr betont und versprochen wurde.

Herr Steinmeier hat sich auch einen Namen gemacht als „Schröder-Zögling und Agenda-Architekt“ (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frank-walter-steinmeier-bundespraesidenten-kandidat-im-steckbrief-a-1121171.html):

  • Agenda 2010: Steinmeier gilt als Schlüsselfigur und Architekt der Reform von Arbeitsmarkt und Sozialsystemen (2003 vom Bundestag gebilligt). Vor allem die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe („Hartz IV“) war parteiintern heftig umstritten und war wesentlicher Grund für den Aufstieg der Linkspartei.

Agenda 2010 ist mit großer sozialer Ungerechtigkeit verbunden. Ich war sehr lange im Sozialamt als Sachbearbeiterin tätig und habe diese, die Gesellschaft spaltende Reform hautnah in der Praxis miterlebt. Eine Konsequenz beispielhaft: Jetzt wurden auch langjährige Arbeitnehmer, die unschuldig arbeitslos geworden sind, nach Ende des ALG-Bezugs einfach gleichgestellt mit Sozialhilfeempfängern. Sind hier bei vielen Menschen Erinnerungslücken aufgetreten, dass er so hochgelobt wird? Herr Steinmeier trägt enorme Mitverantwortung für die vertiefte Spaltung zwischen Arm und Reich, weil er der Architekt war!

Zum 10jährigen Jubiläum von Agenda 2010 war in der SZ zu lesen: „Hartz IV brachte die Armut in die Mitte der Gesellschaft und vertiefte die Spaltung zwischen Arm und Reich. Die Agenda 2010 hat letztlich nur gezeigt, wie schnell es für Menschen abwärts gehen kann – auch wenn sie zum Jubiläum wochenlang gefeiert wurde.“ (http://www.sueddeutsche.de/politik/zehn-jahre-agenda-auf-dem-weg-nach-unten-1.1638856)

„Für die SPD war das Reformwerk dagegen alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Die Sozialdemokraten verloren nicht nur die Kanzlerschaft und etliche Mitglieder, sondern auch ihr Profil als Partei der sozialen Gerechtigkeit. Bei den vorgezogenen Neuwahlen vom September 2005 sackte die SPD um 4,3 Prozentpunkte ab. Die damals noch unter dem Label „Linkspartei.PDS“ firmierende Linke legte um etwa denselben Wert auf 8,7 Prozent zu. Bis heute hat die SPD kein klares Verhältnis zur Agenda 2010 entwickelt – kaum ein Sozialdemokrat wagt es, die Reform vorbehaltlos zu loben. Für die Linke ist der Satz „Hartz IV muss weg“ der Kern ihres Glaubensbekenntnisses.“ (http://www.n-tv.de/politik/Land-gerettet-Land-gespalten-article10264791.html)

Ich bin weder rechts noch links, sondern gläubige Christin. Aus diesem Aspekt und aus meiner ehem. beruflichen Tätigkeit heraus habe ich auch die gesellschaftliche Spaltung über Agenda 2010/Hartz IV beurteilt. Also die Augenwischerei über den neuen BP, mich beeindruckt diese nicht. Ich sehe ganz nüchtern die Realität über seine bisherige Effizienz. Wir können alle sehr gespannt sein auf seine zukünftige Wirksamkeit. Allerdings muss er erst noch als BP Mitte März eingesetzt werden. Bis dahin fließt noch einiges Wasser die Efze entlang. J

Sie bereiten mir eine Freude, wenn Sie mir eine Antwort zukommen lassen, sehr geehrter Herr Kolhoff. Ich bedanke mich dafür bei Ihnen im Voraus.

Mit segensreichen Grüßen aus der Reformationsstadt Hessens und Ihnen eine gute Woche wünschend!

Brunhilde Rusch, Homberg

www.conservo.wordpress.com   13.02.2017

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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