Bis später, liebe Susanne!

(www.conservo.wordpress..com)

Von Thomas Böhm **)

Eigentlich wollte ich nächste Woche zur Buchparty nach Berlin fahren, um endlich meine Verlegerin und Autorin Susanne Kablitz persönlich kennen zu lernen, sie in die Arme zu nehmen und zu drücken.susanne

Bis lang haben wir uns lediglich am Telefon unterhalten. Aber jede Unterhaltung war wie ein Sonnenbad an kalten Tagen, das finstere Gedanken vertreibt. Kraftvoll, mutig, entschlossen, positiv, auf eine herzliche Art politisch konsequent, immer fröhlich und kämpferisch, so würde ich sie „unbekannterweise“ beschreiben, zumindest war es das, was von ihr aus in meine Richtung gesendet wurde. Nach jedem Gespräch fühlte ich mich, als ob mir jemand einen Energieschub gegeben hätte. Nach jedem Gespräch, lange nach dem sie aufgelegt hatte, blieb ein Lächeln der Hoffnung im Raum hängen. Ich habe jede Sekunde mit ihr genossen.

Und dann gestern diese Nachricht von ihrem durch das Schicksal erzwungenen Freitod.

Ich bin zutiefst erschüttert, geschockt, wie lange nicht mehr, stehe vor einem tiefen Loch, dass ich nicht zu überspringen vermag. Es war dieser verfluchte Krebs, der auch meine Mutter in den Tod gerissen hat und der sich gnadenlos durch Gut und Böse frisst.

Und nun hat sich ein weiterer dunkler Fleck auf mein Herz gelegt. Einer ihrer letzten Sätze wird mich wieder aufrichten, mich weiter begleiten: „Wir ziehen das durch!“

Liebe Susanne! Nun treffen wir uns leider nicht in Berlin. Aber irgendwann, egal auf welche Art und Weise, kommen wir zusammen. Also: Bis später!

Dein Thomas **)

********************

Ein Nachruf von Dr. David Berger

Mit Susanne Kablitz ist am 11.Februar eine der großen Liberalkonservativen von uns gegangen. Ihre Stimme wird uns fehlen. Ihre prophetische Schau auf die Katastrophe, die auf uns zukommt, ist ihre vielleicht wichtigste Hinterlassenschaft:  https://philosophia-perennis.com/2017/02/13/susanne-kablitz-ist-tot/

*******************

*) Susanne Kablitz war Dozentin, Kolumnistin und Verlegerin (Eigentümerin des „Juwelen-Verlags“). Sie nahm sich am 11.02.2017 nach einer langen Krebserkrankung das Leben.

**) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ (kurz: „JouWatch“) und ständiger Kolumnist bei conservo.

http://www.conservo.wordpress.com   13.02.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Kultur, Medien, Politik Deutschland abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Bis später, liebe Susanne!

  1. wreinerschoene schreibt:

    Ja, bis später, liebe Susanne! Ich mochte ihre Art sehr, auch wenn ich sie nicht persönlich kannte, so war ich regelmäßiger Besucher auf ihrem Block. Mach’s gut, wir sehen uns wieder.

    Gefällt mir

  2. Pingback: Die große Freiheitskämpferin Susanne Kablitz ist tot | Bayern ist FREI

  3. vadderland schreibt:

    Wenn ich harter Knochen förmlich geschockt bin, dann will das eine menge heißen. Susanne war mir immer Oase in der Wüste der Dummheit und Kundschafter der Wahrheit. Sie hat mich zu Baader geführt. Ich bin sehr, sehr traurig!

    Gefällt mir

  4. francomacorisano schreibt:

    Muss man sich das Leben nehmen, auch wenn der Krebs noch so schlimm ist……???

    Gefällt mir

  5. cmoegele schreibt:

    Schlimm ist doch schon die oftmals gefühl- und taktlose Übermittlung solcher Diagnosen…. Leider geht es wie immer nur um die Götzen/Geld-thematik und Krankheiten sind nunmal ein Milliardengeschäft (siehe z.B. Dr. Rath). Wir haben schliesslich Krankenkassen bzw. Krankhäuser und nicht Gesundungszentren usw…. Die unnatürlichen Nahrungsmittel, Lebensgewohnheiten und geistige Verblödung tragen sicherlich auch nicht zur Gesundung der Menschen bei. Eine Ernährungsumstellung und gelegentliches Heilfasten würde garantiert 90% der Wohlstandkrankheiten beseitigen. Auch sollte man sich schon im vorab und ohne direkt von „Krebs“ oder anderen schweren Krankheiten betroffen zu sein sich mit der einen oder anderen Thematik zu beschäftigen, dann muss man sich im „Ernstfall“ nicht erst aus dem tiefen Gefühls- und Unwissenheitsloch aufraffen, sondern kann sich schon von vornherein mit verschiedenen Alternativen auseinandersetzen. Bereits 1927 hat Dr.H.Will dies Problematik angeprangert,… (http://www.konaplus.tv/der-kleine-hausdoktor/ ) Vor 2-3Jahren hätte ich auch noch Angst vor einer solchen Diagnose gehabt, aber mittlerweile denke ich daß alternative Theorien deutlich plausibler scheinen als die Meinung der klassischen Medizin… ( http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/der-gewollte-krebs-wer-sagt-dass-krebs-unheilbar-ist )

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.