Kultusminister Lorz will Gender trotz chaotischer Zustände in den Schulen durchsetzen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Mathias von Gersdorff *)

Mathias von Gersdorff

Mathias von Gersdorff

Sehr geehrte/r Peter Helmes,

wie verzweifelt die Lage an Hessen Schulen ist, zeigt die Tatsache, dass Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) inzwischen daran denkt, pensionierte Lehrer aus dem Ruhestand zu holen. Damit soll der akute Lehrermangel an den Grundschulen behoben werden. Außerdem sollen Lehrer kurz vor der Rente von einem längeren Dienst an der Schule überzeugt werden.

Wie chaotisch die Zustände in den Schulen sind, dokumentiert ein Brief von 57 Rektoren und 18 Konrektoren der Grundschulen Frankfurts an den Kultusminister. Sie beklagen, dass ein normaler Schulunterricht nicht mehr möglich ist. Die Schulen müssten inzwischen Aufgaben übernehmen, wozu sie eigentlich gar nicht berufen sind.

Trotzdem pocht der Kultusminister auf der Durchsetzung seines aberwitzigen und absurden Gender-Lehrplanes, der verbindlich und fächerübergreifend die Forderung nach„Akzeptanz sexueller Vielfalt“ und die Behandlung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften für Kinder ab sechs vorsieht!

Petition an Volker Bouffier unterschreiben

Der Sorgenliste der Rektoren ist lang: Hoher Anteil von Kindern mit schlechten Deutschkenntnissen, die Aufnahme von (traumatisierten) Flüchtlingskindern, die Inklusion von behinderten Kindern etc.

Interessanterweise stellen die Lehrer auch fest, dass der Zerfall familiärer Strukturen die Erziehung erheblich erschwert. So müssten heute die Schulen den Kindern Dinge beibringen, die man eigentlich zu Hause lernt, wie etwa Hygiene, Gesundheit, Umgangsformen oder vernünftige Nahrung.

Endlich sieht man ein, dass stabile Ehen und Familien für das gesunde Aufwachsen der Kinder absolut notwendig sind: Wirklichkeit ist immer noch mächtiger als links-grüne Antifamilien-Ideologie.

Aber auch das allgemeine gesellschaftliche Umfeld hat sich dermaßen verschlechtert, dass eine geregelte Schulerziehung gar nicht mehr möglich ist, so die Rektoren in ihrem Brief an Lorz: Bildungsferne der Eltern, Radikalisierung in muslimischen Gemeinschaften, Gewalt und selbstverständlich auch Rauschgift im Schulhof. Auch in Hessen steigt der Drogenkonsum auf den Schulhöfen.

Diese chaotische Situation ist alles andere als neu. Trotzdem fällt Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) nichts Besseres ein, als einen Gender-Lehrplan gegen die katholische Kirche, gegen die Landeselternbeiräte, gegen den Philologenverband, gegen Familienorganisationen wie „Kinder in Gefahr“ etc. durchzusetzen.

Die Schulpolitik von Kultusminister Lorz ist schlichtweg verantwortungslos. Angesichts der enormen Schwierigkeiten an den Schulen, müsste er versuchen eine große Allianz für die Schulbildung zu schmieden. Aber nein, stattdessen lässt er sich von den Grünen überreden, ideologieüberladene „Richtlinien zur Sexualerziehung“ zu erlassen.

Wie hilflos der Kultusminister auf die Situation in den Schulen reagiert, zeigt sein Brief an die pensionierten Lehrer: ;“Möglicherweise sind Sie ein wenig überrascht, dass ich mich in Ihrem wohlverdienten Ruhestand direkt an Sie wende. Aber zahlreiche Veränderungen stellen uns vor große Herausforderungen, bei deren Bewältigung die hessischen Grund- und Förderschulen Ihre Unterstützung gut gebrauchen können.“

Der „Verband Bildung und Erziehung“ hält wenig von dieser Maßnahme. Nur wenige Ruheständler seien wohl bereit, ihre alten Arbeitsstellen zu besetzen.

Abgesehen davon ist aber fraglich, ob eine solche Maßnahme wirklich helfen würde. Die Schulen sind nämlich mit der Inklusion von Kindern mit Behinderungen und von Flüchtlingskindern überfordert. Für diese Gruppen bräuchte man besonders geschulte Lehrkräfte, die aber nicht ausreichend vorhanden sind.

So kommt es vor, dass „normale“ Lehrer Schulklassen mit 25 Kindern übernehmen müssen, in denen 80 Prozent der Schüler mangelhafte Deutschkenntnisse haben und behinderte Kinder mit speziellen Bedürfnissen und/oder traumatisierte Flüchtlingskinder sitzen.

Hinzu kommen die sogenannten „Querschnittsfächer“, wozu Gender gehört. ;

Diese Situation bringt viele Eltern zur Verzweiflung. In der Schulpolitik zeigte die CDU früher hohe Kompetenz. Die Eltern haben sich darauf verlassen, dass diese Partei eine ideologiefreie Schulpolitik durchführt. ;

Kultusminister Lorz hat dieses Vertrauen mit seinen „Richtlinien für die Sexualerziehung“ zerstört. Die CDU ist heute Ansprechpartner für LSBTIQ-Aktivisten, aber nicht mehr für Eltern und Christen.

Ministerpräsident Volker Bouffier muss endlich seine Richtlinienkompetenz nutzen und dieses Chaos beenden. Zuallererst muss er den Gender-Lehrplan von Kultusminister Lorz einstampfen, um zumindest auf diesem Gebiet den Schulfrieden wieder herzustellen.

Bitte helfen Sie uns und nehmen Sie an dieser wichtigen Petition der Aktion „Kinder in Gefahr“ teil. Bitte beteiligen Sie sich an diesem Protest mit Ihrer Unterschrift und der Verbreitung unserer Petition:

Petition an Volker Bouffier unterschreiben

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Ihre Spende für die Aktion Kinder in Gefahr

Sent to: Peter.Helmes@t-online.de

DVCK e.V., Emil-von-Behring-Str. 43, 60439 Frankfurt am Main, Hessen, Germany

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*) Mathias von Gersdorff ist freier Publizist sowie Betreiber der blogs „Kultur und Medien“ und http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
www.conservo.wordpress.com  19.02.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Kultusminister Lorz will Gender trotz chaotischer Zustände in den Schulen durchsetzen

  1. karlschippendraht schreibt:

    Die giftige Saat der Grünen geht auf und ein Großteil der Spaßgesellschaft ist inzwischen derart verblödet dass sie als Eltern selbst nicht mehr normal denken und handeln können . Oder aber sie sind asozial und meist besoffen . Die Kinder tun mir leid , man begeht ein Verbrechen an ihnen .

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  2. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Weite Teile von „C“DU und „C“SU sind auf „Gender“-Kurs eingeschwenkt. Kann in Hessen ernsthaft der Grund dafür sein, dass sich ein Minister „von den Grünen überreden ließ“? Wo sind der Ministerpräsident, die anderen Minister, die Landtagsfraktion und der Landesvorstand?
    Im Koma?
    Im Urlaub?
    Machen alle bereitwillig mit, weil der zuständige Fachminister halt nun mal eben der Auffassung ist, eine die klassische CDU-Politik völlig konterkarierende Politik umzusetzen? Hält dies wirklich jemand für eine realistische Annahme?

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