Wikileaks: Machtwechsel im Vatikan hin zu Papst Franziskus – ein Werk Obamas und Hillary Clintons?

(www.conservo.wordpress.com)

Von David Berger *)

WORÜBER DEUTSCHE MEDIEN SCHWEIGENvakitan

Eine Gruppe katholischer Prominenter der USA hat Ende Januar einen Brief an Donald Trump gerichtet. Darin erheben sie schwere Vorwürfe gegen Barack Obamas und Hillary Clintons Einmischung in innerkatholische Angelegenheiten: mit Rückendeckung durch George Soros sollen sie einen Putsch im Vatikan initiiert haben, um den konservativen Papst Benedikt zu stürzen und ihn durch den radikal linken Papst Franziskus zu ersetzen.

Dabei phantasieren die Verfasser und Mitunterzeichner des Schreibens nicht, sondern können sich auf verschiedene Quellen, insbesondere auf WikiLeaks-E-Mails berufen.

Die Gruppe um Obama, Soros und Clinton nannte ihr Projekt „Katholischer Frühling“ (catholic spring) und in den Mails ist immer wieder davon zu lesen, dass sie sich berufen fühlen, das katholische Mittelalter zu überwinden.

Unter diesem Stichwort „catholic spring“ sollen Soros, Obama und Clinton die ihnen zur Verfügung stehende diplomatische Maschinerie der Vereinigten Staaten, ihre Einflüsse und die Finanzmacht Soros benutzt haben, um den „Regimewechsel“ in der römisch-katholischen Kirche zu erpressen, bzw. um den konservativen Benedikt durch den jetzigen Papst Franziskus zu ersetzen.

Seine Wahl wurde dann auch als Sieg für die internationale Linke eingeschätzt. Für die konservativen Katholiken in den USA, die durch Papst Benendikt XVI. einen ungeheuren Aufschwung erlebten, bedeutete der Machtwechsel im Vatikan einen schweren Schlag.

Da diese konservativen Katholiken aber zu den heftigsten Kritikern Obamas und Clintons gehörten, lag der Machtwechsel durchaus im Interesse der Trinität aus Obama, Hilary Clinton und Soros. Die Verfasser des Briefes sprechen von einer gewollten Revolution innerhalb der Kirche, die deren Kernbestände zum Absterben bringen sollte. Schon im Sommer letzten Jahres berichteten katholische Newsagenturen der USA von den Aktivitäten der drei Mächtigen.

Der Brief enthält Links zu allen wichtigen Dokumenten, besonders zu den Soros-Clinton-Podesta E-Mails, die im vergangenen Jahr durch WikiLeaks bekannt wurden. In den vertraulichen mails, die nach dem Wunsch ihrer Verfasser nie hätten öffentlich werden sollen, wird der „katholische Frühling“ in Analogie zum verhängnisvollen „arabischen Frühling“ betrachtet.

In ihrem Brief an Präsident Trump schreibt die Gruppe der katholischen Persönlichkeiten:

„Etwa ein Jahr nach dieser E-Mail-Diskussion, die niemals veröffentlicht werden sollte, trat Papst Benedikt XVI. unter sehr ungewöhnlichen Umständen zurück. Und wurde durch einen Papst ersetzt, dessen scheinbare Aufgabe darin besteht, der radikalen ideologischen Agenda der internationalen Linken eine spirituelle Komponente zu verleihen.“

Und weiter: „Wir sind verwirrt über das Verhalten dieses ideologisch aufgeladenen Papstes, der sich lieber der weltlichen Agenda der Linken widmet,statt die katholische Kirche gemäß ihrem Heilsauftrag zu leiten“. Katholiken in aller Welt seien von einem Papst abgestoßen, der sich als Führer der Linken aufspielt.

Im Interesse aller Katholiken weltweit bitten sie daher Donald Trump eine Untersuchungskommission einzusetzen, die wichtige Fragen zum Rücktritt Benedikts, aber besonders auch zum Konklave, aus dem Franziskus völlig überraschenderweise hervorging, zu beantworten sucht.

Sie sprechen dabei die Einflussnahme der amerikanischen Sicherheitsdienste beim Konklave an sowie die Tatsache, dass internationale Finanztransaktionen aus den USA mit dem Vatikan in den letzten Tagen vor dem Rücktritt von Papst Benedikt suspendiert und dann kurz nach der Wahl von Franziskus wieder aufgenommen wurden.

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Journalistische Offenlegung: der Autor des Beitrags hat selbst von 2003-2010 für den Vatikan als Professor der Päpstlichen Thomasakademie gearbeitet. Seine Erfahrungen dort hat er in seinem Buch „Der heilige Schein“ (Ullstein, 2010 – 11. Aufl. 2013) geschildert.

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*) Der Berliner Philosoph, Theologe und Autor Dr. David Berger betreibt das Blog https://philosophia-perennis.com/
www.conservo.wordpress.com   19.02.2017

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ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. 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Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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2 Antworten zu Wikileaks: Machtwechsel im Vatikan hin zu Papst Franziskus – ein Werk Obamas und Hillary Clintons?

  1. In der Monatspublikation „Der 13.“ (http://www.der13.com/) informiert Guiseppe Nardi, dass folgende Presseprodukte in Deutschland und Österreich am sog. „Project Syndicate“ des Multimilliardärs und Finanzspekulanten Georges Soros beteiligt sind:
    Deutschland (in Auswahl): Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Handelsblatt, Wirtschaftswoche, Capital
    Österreich (in Auswahl): Der Standard, Die Presse, Wirtschaftsblatt.
    Das Ziel ist Beeinflussung der öffentlichen Meinung und Durchsetzung einer linken Agenda, die von Homosexualisierung und Islamisierung bis zur Förderung der Abtreibung und der illegalen Masseneinwanderung reicht. Dieser illustre Herr finanziert auch die Proteste gegen Präsident Trump (https://www.konjunktion.info/2017/01/womens-march-george-soros-unterstuetzt-mehr-als-50-organisationen-hinter-den-protesten-gegen-donald-trump/).

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  2. nixgut schreibt:

    Hat dies auf Islamnixgut rebloggt.

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