Humorlos und todernst: Aschermittwoch ist heuer nicht das Ende des Karnevals

(www.conservo.wordpress.com)

karneval-2017Von Peter Helmes *)

Ein verbitterter Karnevalist schreibt über das Ende der Toleranz

Heute ist Aschermittwoch. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Normalerweise bedeutet der Aschermittwoch auch das Ende des Karnevals und der Beginn der Fastenzeit. Aber in diesem Jahr wurde der unbeschwerte, beschwingte, fröhliche und Seitenhiebe verteilende Karneval schon am Freitag vor Fastnachtsonntag zu Grabe getragen. Und dafür gibt es keine Entschuldigung! Karneval ist uns heilig. Und nur Ignoranten und Fremdlinge meinen, Karneval habe etwas mit Alkohol zu tun.

Ein ebenso weit verbreitetes Vorurteil ist, im Rheinland sei „das ganze Jahr Karneval“. Quatsch! Konrad Adenauer war Karnevalist – und, wie die Geschichte lehrt – ein höchst ernstzunehmender Staatsmann. In aller Bescheidenheit: Auch ich bin Karnevalist, aber meine Kommentare sind selten lustig, weil das Zeitgeschehen eben nicht lustig ist.

Warum das breite Vorwort?

Die Verblödung der Gesellschaft nimmt so stark zu, daß sogar zum Blödeln verpflichtete Büttenredner jedes Maß verloren haben. „Karneval“ – das waren eigentlich Tage der Fröhlichkeit, der Unbekümmertheit und der Verkleidung, ein alter germanischer Brauch. Durch die französische Besatzung kam noch eine Komponente hinzu: An Karneval war es den Bürgern erlaubt, mit den „Oberen“ Tacheles zu reden, ihnen einen Spiegel vorzuhalten und sie zu kritisieren – straffrei.

Aber das alles lief mit Anstand ab. Heute, da niemand mehr zu wissen scheint, was Anstand ist, wird Kritisieren ersetzt durch hirnloses Polemisieren, es wird brutal gepoltert statt mit dem Florett des geschliffenen Geistes zu kämpfen.

Es siegte der geistlose Zeitgeist, die Inkarnation des Neuen Menschen, und gab den Blick frei auf die neue gleichgeschaltete Gesellschaft. „variatio delectat“? Mitnichten! In diesem Jahr wirkten die Reden wie von einem Lehrer inhaltlich vorgegebene Aufsätze oder Gedichte – ohne jede Variation. Nicht einer fiel aus der Rolle, alle waren politisch korrekt – das definitive Aus für den Ur-Karneval!

Trauriger „Höhepunkt“ der diesjährigen Fastnachtsveranstaltungen waren die Sitzung „Mainz, wie es singt und lacht“ sowie die Rosenmontagszüge in Düsseldorf und Mainz – Tiefpunkte rheinischen Frohsinns. Beleidigung schien den Karnevalisten das höchste geistige Niveau – auf unterirdischem Niveau, wie das Folgende zeigt:

Mainz, wie es stinkt und kracht!

Ein Redner versicherte: „Die AfD ist die Bremsspur in der Unterhose Deutschlands” und fluchte, einmal in Sportpalaststimmung gekommen, über die „braunen populistischen Kanalratten”. Ein anderer, Lars Reichow, drohte: „In dem Europa, was wir uns wünschen, habt ihr keinen Platz. Packt Eure Koffer, ihr Geschichtsfälscher, ihr Kleingartenfaschisten, und macht euch auf die Reise.”

Das ist Pogrom-verdächtig und riecht nach Volksverhetzung. In einem Rechtsstaat würde jetzt zumindest wegen des Anfangsverdachtes der Volksverhetzung ermittelt. In dem ‘BRD’-Staat hingegen ist mit einer Belobigung des möglichen Straftäters zu rechnen. Aber wir können sicher sein, daß sich hierzu kein Staatsanwalt bereitfinden wird; es geht ja schließlich „gegen rechts“ – und das ist gut so…

„Die Mainzer Narren reden Klartext“ schrieb denn auch die Mainzer Zeitung und jubelte: „Der Saal dankt mit donnernden Ovationen dem Narren für die klaren Worte”.

Das beflügelte den (bisherigen) Mainzer Oberfastnachter Hans-Peter Betz, alias Guddi Gutenberg, noch einen draufzusetzen. Diese Güteklasse hatte bei ihm Tradition, so z. B.: „Frau von Storch ist Europaabgeordnete und fordert den Schusswaffeneinsatz an der deutschen Grenze gegen Flüchtlinge. Ich habe selten eine Adelige gesehen, bei der innere Niedertracht und äußere Hässlichkeit so erstaunlich harmonieren.“

Man solle sich nicht „durch den Dreck ziehen lassen“, sagt Lars Reichow, „nicht von der ranzigen Faschisten-Braut Marine Le Pen und nicht vom verwesten Säugling Geert Wilders und auch nicht von der verwelkten Kräuterhexe Frauke Petry“.

„Nicht durch den Dreck ziehen lassen“? Das gilt wohl nicht für den feinen Herrn Reichow selbst. Kostprobe: „Selbst gewähltes Pech hatten auch unsere Nachbarn in Polen – ich weiß nicht, was die vorher genommen hatten, Wodka umsonst in der Wahlkabine oder was – jetzt sind sie aufgewacht mit einer Regierung, angeführt von der nationalkonservativen PiS-Partei, die Abgeordneten nennen sich vermutlich PiSser. Der mächtigste Mann in Polen ist Jaroslaw Kaczynski, ein eineiiger Zwilling – das andere Ei ist vor ein paar Jahren abgestürzt.“

Die diesjährigen Karnevalsveranstaltungen in den Hochburgen Düsseldorf und Mainz schienen nur zwei Themen zu kennen: AfD und Trump. Da konnten sich alle so richtig abarbeiten – und merkten nicht, wie armselig die Darbietungen waren. Geistiger Dünnschiß – unter tobendem Applaus eines tumben Publikums.

Der Präsident der USA wird auf unglaubliche Weise verhöhnt: Trump als Papp-Arschgesicht mit Blondhaar oder Wagen: „Arsch mit Ohren” als Donald Trump – der auch als lächerlich torkelnder faselnder Dummkopf dargestellt wurde, einem Affen ähnlicher als einem Menschen!

Völlig aus der Rolle fiel im Rosenmontagszug von Düsseldorf ein Motivwagen, auf dem die Freiheitsstatue den abgetrennten Kopf Donald Trumps hält. Auf einem anderen Motivwagen sah man eine Darstellung des US-Staatsoberhaupts, wie er versucht, die New Yorker Freiheitsstatue zu vergewaltigen. Das war allerunterstes Niveau und wäre nicht einmal im Iran oder einem radikalislamischen Land vorstellbar.

„Ein marxistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert” (Alexander Issajewitsch Solschenizyn)

*******

Offener Brief an den US-amerikanischen Botschafter in Berlin

Die Schriftstellerin Koppehele packte das Entsetzen ob dieser Beleidigungen. Sie schrieb:

Sehr geehrter Herr Botschafter von Amerika !

Nicht nur ich als deutsche Staatsbürgerin, sondern auch alle in meinem Freundeskreis und in der AfD Hamburg schämen sich, dass der frei von Millionen Amerikanern gewählte Präsident Trump auf so gemeine, dummdreiste und frech-unverschämte Weise durch den “Dreck gezogen wird”. – Das hat mit karnevalistischem Humor nichts mehr zu tun!! – Das verletzt auf eklatante Weise die Würde des Menschen und in diesem Fall auch die Ehre Amerikas!

Dafür entschuldigen sich alle aufrechten Menschen und Christen in Deutschland!

Es würde uns freuen, wenn Sie Strafanzeige erstatten, wie Erdogan es im Fall Böhmermann getan hat. Das würde in Deutschland “Wellen schlagen” und öffentlich zumindest kontrovers diskutiert werden, was viele Menschen zum Nachdenken bringen könnte, die es, von den Medien verdummt, weitgehend verlernt haben. – Von dem infernalischen Hass und der Hetze gegen meine Partei, die “Alternative für Deutschland”, ganz zu schweigen.

Wir sind sprachlos.., welchen moralischen Tiefstand Deutschland unter dem Einfluss von Rot/Grün erreicht hat!

Aus deren Mund kommen unsägliche Sätze wie: “Deutschland, verrecke!” – Sie hassen nicht nur Amerika und Präsident Trump, sondern auch ihr eigenes Land!

Gott segne Amerika und seinen Präsidenten!

Respektvolle Grüße !

Christel Koppehele, Schriftstellerin, Mitglied der AfD

*****

Und Karin Zimmermann ergänzt:

Ich schließe mich Frau Koppehele an:

Wie tief kann ein Mensch sinken, um andere Menschen in der Art und Weise zu erniedrigen, wie das hier erfolgt ist. Was fast noch schlimmer ist, ist der frenetische Jubel des Publikums zu derartigen Entgleisungen. Was nun zwanghaft kommen muss ist der Hass der so aufgestachelten Menschen und unmittelbar damit einhergehende Übergriffe der Gewalt

Ja, ich schäme mich über die Primitivlinge, denen jedes Gefühl von Anstand abhanden gekommen ist, um nicht nur den Präsidenten unseres wichtigsten Verbündeten zu beleidigen, sondern auch die AfD, für die ich mich einsetze.

Pfui und nochmals pfui – ein Gefühl des Ekels überkommt mich beim Nennen der Stadt Mainz!

Mit freundlichen Grüßen, Karin Zimmermann

Dem ist nichts hinzuzufügen! Der Karneval 2017 hat den Geist aufgegeben. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – dieses eiserne Gesetz hat ausgedient. Adieu rheinischer Karneval!

*****
*) Der Autor Peter Helmes ist durch und durch Karnevalist. Das virus carnevalis wurde ihm buchstäblich schon mit der Muttermilch eingegeben. „Meine Mutter war vor 100 Jahren Mitbegründerin des „Damenkomitees Mokkakännchen“ – vulgo „Die Möhnen“ – und dessen erste Präsidentin, was im Rheinland einer Erhebung in den Adelsstand gleicht. Mein Vater war ein halbes Leben lang Mitglied des „Elferrates“, mein Bruder – trotz seines Priesterberufes – war begeisternder Büttenredner, dem ich nie nachstehen wollte“, schreibt conservo, der auch einmal Karnevalsprinz war. „Trotz ihres hohen Alters feierten meine Eltern noch im Alter von 80 Jahren „drei Tage durch. Karneval ist unsere Leidenschaft – und gerade deshalb leiden wir unter der Verrohung dieser christlichen und urbürgerlichen Sitte“ (conservo). Will heißen: „Rettet den ursprünglichen, ideologiefreien Karneval!“
www.conservo.wordpress.com   28.02.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter AfD, Allgemein, Außenpolitik, Bildung, Dritte Welt, Flüchtlinge, Islam, Kirche, Kultur, Medien, Merkel, Politik Deutschland, SPD, Trump, USA abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu Humorlos und todernst: Aschermittwoch ist heuer nicht das Ende des Karnevals

  1. karlschippendraht schreibt:

    …….Die Verblödung der Gesellschaft nimmt so stark zu, daß sogar zum Blödeln verpflichtete Büttenredner jedes Maß verloren haben……..

    Auch mir direkt aus dem Herzen gesprochen .

    ……..Man solle sich nicht „durch den Dreck ziehen lassen…….

    Das sagen ausgerechnet jene Hetzer , die täglich massenweise Dreck produzieren .
    Übrigens ist mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwarten dass im Laufe des Wahljahres die Volksverdummung auf ein Höchstmaß intensiviert wird , die Verblödung noch zunimmt und Hetze und Verleumdung wahre Orgien feiern . Närrisches Treiben ist somit nicht mehr an eine bestimmte Jahreszeit gebunden sondern gehört inzwischen zum Tagesgeschäft. Der Verlust zivilisierter Umgangsformen seitens der Gutmenschen ist aber andererseits ein unleugbarer Beweis für den argumentativen Bankrott der Gutmenschen . Aber Eines ist dem linken Spektrum schon immer eigen : In jede nichtlinke Organisation – nicht nur Parteien sondern auch Interessenverbände – werden Saboteure und Zersetzer eingeschleust weil die Linksschickeria ohne diese widerlichen Praktiken schon längst am Ende wäre . Sollte irgend ein dummer Moslem vor der Wahl noch eine Gewaltaktion starten dann wären alle bisherigen Zersetzungsmaßnahmen gegen die AfD wirkungslos verpufft . Davor haben die Gutmenschen Angst , weil Moslems ja wirklich unberechenbar sind .

    Liken

  2. Paul schreibt:

    Werter Herr Helmes,
    ja, das war mir auch aufgefallen. Anderen Bloggern aber auch. Es ist sicherlich gut für Sie zu wissen, dass Sie da nicht alleine sind.

    Das öffentlich rechtliche Fernsehen hat, wie kann man es anders erwarten, kräftig in diese „Kerbe“ gehauen.

    Bei der Berichterstattung über die Rosenmontagszüge in der Aktuellen Kamera äh, in heute und Tagesschau, wurde der Eindruck erweckt, als wenn Trump das vorherrschende Thema gewesen wäre. Dabei gab es in Mainz und Köln nur jeweils einen Motivwagen zu diesem Thema. In Düsseldorf gab es drei. Zwei fielen durch absolute Geschmacklosigkeit auf. Sie haben es erwähnt. Die Köpfung Trumps war vor dem Hintergrund des geköpften Seglers, besonders makaber. Zu allem Überfluss wurde der Schöpfer dieser Wagen Tilly auch noch ausgiebig interviewt und hatte so Gelegenheit seinen Dünnpfiff auch noch an hervorgehobener Stelle zu verbreiten. Das muss ich auch noch zwangsfinanzieren. Da wird mir übel.

    In Mainz werden bei „Mainz bleibt Mainz“ anwesende Politiker vorgestellt. Warum eigentlich? Bei dieser Vorstellung und auch noch bei späteren Erwähnungen, wurde Altmaier förmlich in den Arsch gekrochen.
    Dem gleichfalls vorgestelltem Politiker der AfD verweigerte der größte Teil des Publikums sogar den üblichen Applaus. Das war schlechtes Benehmen und hat mit einer politischen Bekundung nichts zu tun. Der übliche Kameraschwenk auf diesen Politiker war so kurz, dass man schon flinke Augen brauchte, um ihn überhaupt wahrzunehmen. Peinlich, nur noch Peinlich.

    Herzlich, Paul

    Liken

  3. Pingback: Humorlos und todernst: Aschermittwoch ist heuer nicht das Ende des Karnevals – nachtgespraechblog

  4. Pingback: „Jeder, der hier lebt“ – Angela Merkel und ihr Volk. | Bayern ist FREI

  5. conservo schreibt:

    Lieber Herr Paul, das war für mich so unterirdisch, daß ich darüber nachdenke, ob Karneval überhaupt noch seine Funktion erfüllt.
    Und wenn ich – entgeistert – sehen muß, wie das Publikum und der Elferrat dies auch noch frenetisch bejubeln, krieg ich Magengeschwüre. Echte Karnevalisten sind keine Totschläger, sondern Humoristen. Das scheint leider verlorengegangen. Schönen Abend noch! Ihr PH

    Liken

  6. text030 schreibt:

    Und auch das ging mir heute am Aschermittwoch durch den Kopf:

    Liken

    • Paul schreibt:

      Es ist gut, dass die JUNGE FREIHEIT und die AfD dieses Thema aufgegriffen haben. In den übrigen Medien kommt es nicht vor.
      Gut zu wissen, dass wir Deutsche nicht beleidigt werden können.
      In gewisser Weise ist das auch richtig. Der Staatsanwalt hätte es nur richtiger formulieren müssen.
      Wir Deutsche können nur durch Menschen beleidigt werden.

      Schon meine Oma sagte mir immer: „Junge, was stört es die Deutsche Eiche, wenn sich eine Sau an ihr scheuert.“ Oma hatte immer recht.

      Herzlich, Paul (Stolzer Angehöriger der Köterrasse.)

      Liken

  7. Pingback: Die Matrix-Welt im kommenden Strudel – Wake News Radio/TV | Mywakenews's Blog

Kommentare sind geschlossen.