Holocaust Mahnmal – Gedanken zur Woche

(www.conservo.wordpress.com)

holocaustVon Jörgen Bauer

„Fortwährende Schande“

von wem stammt die folgende Aussage:

Das Holocaust-Mahnmal soll “in der Mitte der wiedergewonnen Hauptstadt an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, dass dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist.

Wer hier auf den AfD Politiker Björn Höcke tippt, liegt falsch. Die Aussage stammt von Rudolf Augstein, Herausgeber des SPIEGEL, veröffentlicht am November 1998.

Auch der Schriftsteller Martin Walser äußerte sich kritisch zu dem damals geplanten Mahnmal, in dem er eine “Moralkeule” sah, die sich für aktuelle politische Zwecke funktionalisieren ließe.

Björn Höcke sagte in Dresden:

“Die Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in seine Hauptstadt pflanzt.“ Björn Höcke sprach in diesem Zusammenhang von einer notwendigen “Erinnerungspolitischen Wende um 180°.” Die Rede, die ich hier nicht weiter kommentieren will, ist im Internet unter “Politically Incorrect” vollständig nachlesbar, und da kann sich jeder sein Urteil bilden.

Es war vorauszusehen, dass seine “flammende Rede” beim etablierten politisch-medialen Komplex auf heftigen Widerspruch stoßen musste. Mit seinen Aussagen hinsichtlich des Holocaust-Mahnmals und der Erinnerungspolitischen Wende um 180° hat er seinen und den Gegnern der AfD eine Steilvorlage geliefert.

Und da muss man fragen, ob es klug war, die Dinge in dieser Form zu sagen oder ob man das, um was es ihm ging, nicht auch anders hätte sagen können.

Denn das Anliegen, um das es ihm geht, ist durchaus berechtigt. Aber so, wie er das sagte, führt es zu dem Schluss, dass ihm das Schicksal der Juden gleichgültig ist, er ein Gedenken an die Opfer für überflüssig hält und die deutsche Geschichte entsprechend umgedeutet werden muss. Und wenn man böswillig ist, kann man ihm noch unterstellen, dass er nichts gegen den Holocaust gehabt hätte.

Auch wenn er anschließend versuchte, diesen Eindruck zu zerstreuen, lässt

sich der einmal entstandene Eindruck nicht mehr aus der Welt schaffen.

Die Folge war dann, dass ihm die Teilnahme an Gedenkveranstaltungen

zum Holocausttag versagt wurde.

Es können aber überhaupt keine Einwände dagegen bestehen, der Opfer der

nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, einschließlich des Holocaust, zu

gedenken und dafür Denkmale und Gedenkstätten zu unterhalten.

Aus dem Ruder gelaufen ist der Schuldkult, der sich im Laufe der Jahrzehnte

verselbständigt hat und wo man den Eindruck gewinnt, dass die Schatten der

Vergangenheit mit der Zeit immer länger werden. Und hier ist eine differenzier-

tere Sichtweise erforderlich. (Anmerkung: Auf den Begriff “Schuldkult” bin ich

selbst gekommen, also keine Anleihe bei der NPD!)

Wobei der Schuldkult mittlerweile generalisiert ist, weil die Neigung besteht,

sich für alles Unrecht in der Welt schuldig zu fühlen.

Wie ist es zu dieser Fehlentwicklung gekommen?

Bis gegen Ende der 60er Jahre war klar, dass es keine deutsche Kollektiv-

schuld gibt, zumal Juden und Deutsche gleichermaßen zu Opfern des Na-

tionalsozialismus wurden. Andersdenkende kamen ins KZ, viele mussten

emigrieren, und massenweise wurden Todesurteile ausgesprochen und

Menschen aus nichtigen Anlässen hingerichtet.

Gar nicht zu reden von der totalen Zerstörung deutscher Städte, von Flucht

und Vertreibung als Folge der NS-Politik.

Man tat im Dritten Reich gut daran, sich bedeckt zu halten, wenn man über-

leben wollte. Im Prinzip ist das bis heute so geblieben, denkt man an das

“politisch korrekte” Verhalten, wobei hinsichtlich eines “unkorrekten Verhal-

tens” zwar keine Lebensgefahr mehr besteht, wohl aber die existenzielle

Vernichtung denkbar ist.

Die wenigsten wussten damals etwas von den Gräueln der Judenvernichtung

und dem, was sich in den KZ’s abspielte. Nach der Kapitulation des Deut-

schen Reiches mussten die Deutschen erst mal darüber aufgeklärt werden,

was ohne ihr Wissen geschehen ist, denn die NS-Täter taten alles, um ihre

Taten geheim zu halten.

Wie sollten die Deutschen in ihrer Mehrheit auch etwas gewusst haben,

wenn selbst der hochdekorierte und tapfere Ostfront-Offizier und spätere

Bundespräsident Richard von Weizsäcker, nach eigenem Bekunden, nie

etwas vom Holocaust mitbekommen hat?

Und wenn doch etwas durchgesickert ist, hielt man dies für Gräuelpropagan-

da, eingedenk der unglaublichen Schauergeschichten, die im 1. Weltkrieg

von Briten und Franzosen über die Deutschen verbreitet wurden.

Dass wir heute ein Asylrecht haben, ist eine Folge dieser Geschehnisse.

Weil viele Deutsche während der Nazi-Zeit im Ausland Asyl fanden, wollte

man künftig allen politisch Verfolgten in Deutschland Asyl gewähren.

Wobei sicher nicht daran gedacht war, dafür weltweit zu werben.

Es waren die 68er Chaoten, die selbst den Nationalsozialismus nicht erlebt

haben, in behüteten wohlhabenden Verhältnissen aufwuchsen und sich in

überheblicher, selbstgerechter und besserwisserischer Weise mit der wirk-

lichen oder auch nur vermeintlichen Schuld ihrer Eltern befassten und sich

ans “Enthüllen” machten.

Wird das mit entsprechender Intensität betrieben, kann man die gesamte

deutsche Geschichte so umdeuten und hinbiegen, dass man zu dem

Schluss kommt, dass die gesamte deutsche Geschichte ganz zwangs-

läufig auf den Holocaust hinauslaufen musste, woraus sich dann eine Kol-

lektivschuld konstruieren und die Deutschen als ein geborenes “Mördervolk”

hinstellen lassen.

Von daher wird nachvollziehbar, dass Auschwitz als Ausgangspunkt der

jüngeren deutschen Geschichte gesehen wird, woraus dann der Schuldkult

und das Holocaust-Mahnmal in der deutschen Hauptstadt resultieren.

Der Schuldkult äußert sich in einer Reihe von Gedenktagen rund um den

Jahreslauf, an denen nicht nur der Opfer gedacht wird, wogegen überhaupt

nichts einzuwenden wäre – ganz im Gegenteil – würde nicht gleichzeitig in

moralisierender Weise der deutschen Schuld gedacht und damit ein stän-

diges Schuldbewusstsein gepflegt, woraus sich dann immer neue Forde-

rungen und Selbstverpflichtungen ableiten lassen.

Und es sind die Deutschen selbst, die mit typisch deutscher Gründlich-

keit jetzt ihr Schuldbewusstsein pflegen.

Und so kann man bis heute immer wieder an sich unbescholtenen Leuten,

die sich damals lediglich “politisch korrekt” verhielten, eine “Nähe zum Natio-

nalsozialismus” anhängen, wobei den selbstgerechten Heuchlern zu wün-

schen ist, dass sie nicht selbst auch einmal zu “Mittätern” erklärt werden,

weil sie alles, was bei uns heute abgeht, widerspruchslos hingenommen

haben.

Man denke nur an die Killermentalität des Abtreibungsunwesens.

Es wäre also an der Zeit, die Dinge wieder realistischer zu sehen.

Wie ist das alles zu bewerten?

Der Massenmord an den Juden hat mich von frühester Jugend an empört.

Ein unbegreifliches und unfassbares Unrecht. Der absolute Wahnsinn!

Wie konnte man nur auf eine solche Idee kommen? Wie muss man

sich fühlen, wenn man selbst zu den Opfern gehört und mitsamt seiner

Familie völlig sinnlos aus dem Leben gerissen wird?

Ich habe das dann später – angesichts dessen, was sich Menschen bis

heute immer wieder an Sinnlosigkeiten antun – weniger als ein spezifisch

deutsches Wesensmerkmal angesehen, sondern als Folge des „Dichtens

und Trachtens des menschlichen Herzens“ gesehen, das böse von Jugend

auf ist, wie wir es in der Bibel lesen und wie es sich auch täglich bestätigt.

Deshalb kann auch niemand sagen: “Lieber Gott wir danken dir, dass wir

nicht so sind wie diese Deutschen.” Und schon gar nicht darf man sagen,

dass die Deutschen ein geborenes Mördervolk sind, dem das Morden ein

Bedürfnis ist, wie es schon gesagt wurde. “Nur kein Generalverdacht”, gilt

nämlich auch hier!!

Aber wie kam es eigentlich zum Dritten Reich und dem Holocaust?

Eigentlich fing das schon mit dem ungerechten Versailler Vertrag an,

in dem Deutschland die Alleinschuld am Ersten Weltkrieg zugeschoben

wurde, was für das Deutsche Reich mit schwersten Sanktionen, Gebiets-

verlusten und Demütigungen verbunden war.

Hinsichtlich der Alleinschuld Deutschlands sind heute ausgerechnet

britische Historiker anderer Ansicht. Es ging eigentlich immer darum,

Deutschland als wirtschaftliche Konkurrenz auszuschalten. Wenn man

sich für geschichtliche Fakten interessiert, stellt man fest, dass uns

manches vorenthalten wird und vieles ganz anders war. Aber das wäre ein

Thema für sich.

Es folgten dann die Weimarer Republik, die sich als schwach erwies –

und in der sich auch die gegenwärtige Bundesrepublik zu bewegen

scheint – und die Weltwirtschaftskrise, die sinnigerweise schon damals

von den USA ausging und auch für Deutschland gravierende Folgen hatte.

Als Retter in der Not erschien damals Adolf Hitler mitsamt dem National-

sozialismus. Adolf Hitler kam ganz legal an die Macht, und sein Regime

hatte anfänglich große Erfolge vorzuweisen, und es gelang ihm, den Deut-

schen wieder zu einem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu ver-

helfen.

Hitler war ein radikaler Antisemit, verbunden mit einer ausgeprägten rassis-

tischen Weltsicht und einer Bewunderung für den Islam. Das prägte dann

seine weitere, für Deutschland und Europa höchst verhängnisvolle Politik,

die ohne überzeugte und willfährige Gefolgsleute allerdings nicht möglich

gewesen wäre.

Und was ist noch dazu zu sagen?

Als Hauptursachen sehe ich den Abfall vom Glauben, an dessen Stelle eine

wissenschaftlich verbrämte Ideologie, die Rassenlehre, trat, die im Übrigen

keine rein deutsche Erfindung ist, sondern vordem schon in Frankreich und

Großbritannien ihre Vordenker hatte.

Hier ergeben sich Parallelen zu unserer Zeit, denkt man an die absolut hirn-

rissige, sich wissenschaftlich gebende Genderlehre, der gegenüber die Ras-

senlehre intellektuell erheblich anspruchsvoller war.

Die Lehre, die aus der Rassenlehre zu ziehen ist, ist die, dass die Menschen

bereit sind, entgegen ihrer eigenen Wahrnehmung den größten Unfug zu

glauben, wenn er in wissenschaftlicher Gewandung daherkommt und schein-

bar plausibel formuliert ist.

Und da ist es ganz zweifelsfrei so, dass es verschiedene Völker und auch

Rassen gibt – das Wort “Rasse” ist allerdings “politisch unkorrekt” – was an

der Tatsache, dass es aus biologischer Sicht Rassen und Schläge (gekenn-

zeichnet durch unterschiedliche Hautfarben und sonstige Äußerlichkeiten)

gibt, nichts ändert.

Aufgrund unterschiedlicher kultureller Eigenheiten und Verhaltensweisen

und aufgrund der Tatsache, dass es überall solche und solche gibt, lassen

sich ohne weiteres Systeme und geeignete “Beweise” konstruieren, mittels

derer zwischen wertvollen, weniger wertvollen und nutzlosen Menschen, in

diesem Fall “Untermenschen”, unterschieden werden kann.

Nur durch genaue unvoreingenommene Beobachtung erkennt man die Un-

sinnigkeit solcher Theorien, die bis heute nicht restlos überwunden sind.

Die Juden galten danach als “Parasiten”, die nicht in der Lage sind, einen

eigenen Staat zu gründen und deshalb parasitär, wie Ungeziefer, auf Kos-

ten ihrer “Wirtsvölker” leben und diese aussaugen.

Für den, der das glaubt, ist es deshalb kein Problem, sich dieser “Schäd-

linge” durch ein Giftgas, dessen Grundstoff sinnigerweise auch in der

Schädlingsbekämpfung verwendet wurde, zu entledigen und dabei noch

zu glauben, etwas Gutes zu tun.

Von daher muss die Gefährlichkeit von sich wissenschaftlich gebenden Irr-

lehren durchschaut werden. Die NS-Rassenlehre wird unterschätzt und auf

die leichte Schulter genommen, wenn man vereinfachend von “deutscher

Schuld” spricht, ohne dabei die Verführungskraft einer Irrlehre zu bedenken.

Der messianische Christ, Klaus Mosche Pülz, der als Jude selbst dem Ho-

locaust knapp entronnen ist, kommt zu dem bemerkenswerten Schluss,

dass der Holocaust Gericht Gottes an den Juden ist, weil sie ihren Messias

Jesus Christus, gekreuzigt haben und bis heute verachten. Etwas, was man

als Deutscher nicht einmal denken darf.

Klaus Mosche Pülz verbindet damit die Warnung an uns, indem er schreibt,

mit was wohl eine abgefallene Christenheit zu rechnen hat, wenn Gott nicht

einmal sein eigenes Volk verschont hat.

Das sollte uns zu denken geben, wenn zum Beispiel versucht werden soll,

die durch unsere falsche Lebensweise, verbunden mit der Killermentalität

des Abtreibungsunwesens bedingte Überalterung der Bevölkerung mittels

einer islamischen Unterwanderung ausgleichen zu wollen.

Um wieder auf Dresden, den Ausgangspunkt dieser Betrachtung zurückzu-

kommen:

Der Eifer mancher Vergangenheitsbewältiger, insbesondere der Aktivisten

der rot-grünen-Antifa-Chaotenriege, die sich im Dritten Reich vermutlich

ebenso angepasst hätten, entwickelte einen Selbsthass auf alles Deutsche,

wobei dann auch die Zerstörung Dresdens am 13.02.1945 bejubelt wird.

Politisch korrekt wurde die Zahl der Todesopfer auf 25.000 geschönt. In die-

sem Fall müsste man die Angreifer entweder wegen einer besonders huma-

nen Kriegsführung posthum auszeichnen oder wegen Verschwendung von

Kriegsmaterial und Unfähigkeit belangen, weil sie trotz des langanhaltenden,

massiven Bombardements von Wohnvierteln, das bis zum 14.02.1945 anhielt,

keine höhere Tötungsrate erzielt haben.

Es dürfte so sein, dass die Zahl der Todesopfer anhand des städtischen Melde-

registers ermittelt wurde. Dabei wird aber übersehen, dass sich in der Stadt

Hunderttausende Flüchtlinge und Durchreisende aufhielten, die nirgendwo

registriert waren.

Ausgesprochen dümmlich und unanständig ist die Aussage des derzeitigen

Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) wonach Dresden keine un-

schuldige Stadt war, mit anderen Worten, die Dresdner nur das bekamen,

was sie verdient hatten.

Wie alle Flächenbombardements auf deutsche Städte, hatte auch der Angriff

auf Dresden das Ziel, die Zivilbevölkerung zu treffen.

Darüber, dass in Dresden ein weithin sichtbares Mahnmal zum Gedenken an

die Opfer des 13. Februar 1945 errichtet wurde, ist bislang nichts bekannt ge-

worden.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn nach welchem

Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß

ihr messt, wird euch zugemessen werden.

(Matthäus 7, Verse 1 und 2)

Das Richten und Urteilen über andere schafft seit jeher Befriedigung und

macht deshalb nach wie vor “viel Freude”. Das war zu Zeiten des Erden-

daseins unseres Herrn und Heilands Jesus Christus kein bisschen anders,

weshalb er uns auch vor dem Richten warnt.

Ein schrecklicher Gedanke, dass genau dieselben Maßstäbe, die wir an

andere anlegen, auch einmal an uns selbst angelegt werden. Mit dem Rich-

ten und Verurteilen anderer sprechen wir uns somit selbst das Urteil.

Und das gilt uneingeschränkt für uns alle. Für Christen und Atheisten, für

Linke und Rechte, für Migranten und Flüchtlingshelfer, für Sieger und Be-

siegte usw. usf.

Und das sollte uns vorsichtiger werden lassen.

Kennzeichen der Christen ist, dass sie sich ernstlich bemühen, objektiv

und sachlich zu bleiben. Bemühen heißt, dass das objektiv und sachlich

bleiben nicht immer gelingt.

Es gelingt aber immer besser, je mehr wir uns am Wort Gottes orientieren,

uns dabei vom Geist Gottes leiten lassen und damit auch in Gegnern und

Andersdenkenden Gottes Geschöpfe und damit Sünder sehen können, wie

wir es alle von Natur aus sind und waren, bevor wir unser Leben Jesus Chris-

tus übergeben haben.

Aber auch dadurch wurden wir keinesfalls zu “besseren Menschen”, son-

dern zu begnadigten Sündern, die nunmehr aus der Vergebung leben.

Als Christen steht es uns deshalb gut zu Gesicht, wenn wir unsere Mitmen-

schen und ihr Tun mit den Augen Gottes sehen, indem wir versuchen, ihr

Verhalten zu verstehen. Und damit sehen wir sie in einem milderen Licht,

ohne Hass und in der Bereitschaft zu vergeben.

Was aber keinesfalls bedeutet, alles widerspruchslos hinzunehmen und kei-

ne sachbezogene Kritik üben zu dürfen. Ganz im Gegenteil. Es ist Christen-

pflicht, Fehlentwicklungen beim Namen zu nennen und auf Veränderungen

hinzuwirken. Dabei kann es aber immer nur um die Sache und nicht um das

Niedermachen von Menschen gehen.

(Nachlesbar in den FCDI Christlichen Impulsen, www.christliche-impulse.de)

www.conservo.wordpress.com   3.3.2017

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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 44 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. conservo ist ein überzeugter Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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4 Antworten zu Holocaust Mahnmal – Gedanken zur Woche

  1. karlschippendraht schreibt:

    Wer unter Euch ohne Sünde ist ……
    Ich bin Jahrgang 1944 und habe keinem Menschen Leid angetan , von daher sehe ich nicht den geringsten Grund , mich irgendwie schuldig zu fühlen oder eine besondere Verantwortung dem jüdischen Volk gegenüber zu empfinden . Wenn nun vor Gott alle Menschen gleich sein sollen dann frage ich mich , warum Deutschland als einziges Land der Welt solche Denkmale besitzt . Auch wehre ich mich gegen die angebliche Einzigartigkeit des Holocaust . Da sehe ich nichts Einzigartiges denn all die Millionen Menschen , die von den Kolonialmächten und Sklavenhalterstaaten sowie von religiösen Fanatikern umgebracht wurden , all diese Menschen sind genauso tot wie der Jude , der im KZ umgebracht wurde . Und das waren damals auch keine Einzetaten sondern Massenmorde . Wo bleibt DEREN Reue ? Weiterhin regt es zum Nachdenken an dass jegliche Forschung am Holocaust unter Strafe steht . Warum ?
    Die Realität sieht in Deutschland so aus dass jedes neugeborene deutsche Kind – kaum dass es den ersten Schrei seines Lebens getan hat – mit dem Fluch ewiger Schuld belegt ist . Sippenhaft ist international geächtet , mit dem Deutschen Volk praktiziert man aber noch eine -Steigerung , nämlich Generationenhaft . Wer sich so verhält tut Unrecht .

  2. chrisbrawa schreibt:

    Dieser Artikel spricht mir aus der Seele und auch Ihr Kommentar. Ein Jude, Israeli und teilweise in Bayern lebend, mit dem ich bis zu seinem Ableben einen sehr guten geschäftlichen Kontakt hatte sagte mir einmal: „Hätte es H nicht gegeben, hätten wir nicht in das „gelobte Land“ erhalten“. Mittlerweile ist dies gesicherte Kenntnis in simpler Form, aber da will ich nicht vertiefen, Irgendwann hat auch einmal im Fernsehen bei einer Befragung in Israel ein Passant gesagt, „Wie blöde muss ein Volk sein, sich immer wieder an Ihre eigenen Schandtaten durch Denkmäler zu erinnern“. M.E. hat er recht, denn mir ist kein Volk bekannt, dass so etwas praktiziert. Mein Großvater 1880 geboren, war auch in Dachau, nur weil er sich nicht mit dem Regime identifizieren wollte. Er musste schon als Soldat(Kompanieführer) in Verdun kämpfen und hatte natürlich genug von diesem inszenierten 1. WK. Als Katholik hat er damals auch noch seinen Glauben verloren, nachdem ein ebenfalls franz. kath. Geistlicher fragte, „wie viele Deutsche sind in deiner Kompanie verreckt“. Er hat nie wieder eine Kirche betreten. Die Gründe des Krieges sind ebenfalls Eingeweihten hinreichend bekannt. Ich, 1940 geb., habe den II. WK nur als Kind wahrgenommen und habe heute noch Probleme, wenn irgendwo ein Feuerwerk abgebrannt wird, denn es erinnert mich immer wieder an die augenscheinlich wahrgenommenen Bombenangriffe. Nachdem diese immer bedrohlicher wurden, hat mein Großvater (im Volkssturm kämpfend) für die Evakuierung in die Nähe von Landsberg gesorgt. Aber da durften wir dann die Bekanntschaft mit den Tieffliegern unserer „überseeischen Befreier“ machen, die gezielt auf die bäuerlich tätigen Erntehelfer auf dem Feld geschossen haben. Wir waren damals beim „Kartoffelkäferernten“. Wohl gemerkt, die Großzahl waren Kinder und kriegsgefangene Serben. Heute spricht man von einem Trauma. denn diese Angst hört bei mir und ebenfalls Betroffenen nie auf. Für was soll ich ein Schuldgefühl haben?

  3. francomacorisano schreibt:

    Ich finde dieses Mahnmal auch hässlich unpassend in der Mitte unserer Hauptstadt.
    ABER wir haben im Moment ganz andere Probleme!

  4. Querkopf schreibt:

    Höcke sprach offen aus, was Millionen Deutsche insgeheim denken, aber zu feige sind zu sagen. Er wurde von allen Anschuldigungen aus 90 Strafanzeigen gerichtlich freigesprochen. Mit diesen Freisprüchen aber wurden seine Ankläger, seine Denunzianten sowie diese verlogenen, feigen rot-grünen Gutmensch-Faschisten selbst schuldig geprochen.

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