Philipp Lahm, Sie vergessen die Opfer der grenzenlosen „Weltoffenheit“ Deutschlands!

(www.conservo.wordpress.com)

Von David Berger *)

David Berger

Ein offener Brief an den Fußballprofi zu seinen politischen Äußerungen.

Herr Lahm,

in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ haben Sie sich am vergangenen Wochenende zur aktuellen politischen Lage geäußert. Auch wenn das nicht Ihr Fachgebiet ist, ist es doch prinzipiell erfreulich, dass Sie uns auch über die intellektuellen Anforderungen eines Fußballfeldes hinaus etwa sagen möchten.

Sie haben ihrer Befürchtung Ausdruck verliehen, „dass Deutschland nicht rechts werden darf. Dass nicht die Falschen, die Populisten, mehr Macht bekommen dürfen“.

Wenn Sie mit „rechts“ rechtsradikal gemeint haben, bin ich als Liberalkonservativer ganz bei Ihnen. Auch dass Sie sich damit schmücken, dass sie dafür gesorgt haben, „dass Deutschland ein weltoffenes Land geworden ist“, sei Ihnen gegönnt. Ein gutes Selbstbewusstsein kann einem im Feld der Körperertüchtigung und des Leistungssports ja nicht schaden.

Meine Magenschmerzen beginnen allerdings dort, wo Sie sagen: „Wir leben hier in einer gesunden Gesellschaft. Das darf nicht verloren gehen.“Können sie das aus der Märchenwelt eines Multimillionärs wirklich sachgerecht und glaubwürdig beurteilen?

Ich sehe gerade all die vielen Menschen in diesem Land vor mir, die die derzeitigen Umstände alles andere denn als gesund empfinden. Und das aus guten Gründen.

So jenes junge Paar, das am vergangenen Wochenende in der Siegaue bei Bonn von einem Mann mit großem Messer überfallen wurde, der dann die Freundin des Mannes vor deren Augen brutal vergewaltigt hat. Bitte versetzen Sie sich in die Situation des jungen Mannes im Zelt: Gesunde Gesellschaft?

Ich denke an die Menschen, die sich kurz vor Weihnachten auf dem Berliner Weihnachtsmarkt aufhielten, bis ein LKW innerhalb weniger Sekunden deren Leben auslöschte, Familien zerstörte. Stellen Sie sich vor, Ihre Mutter wäre da mit dabei gewesen und Sie hätten von der Stadt Berlin noch vor irgendeinem Kondolenzschreiben die Rechnung der Charité in Berlin für die „Gerichtsmedizin“ bekommen. Und zu allem Überfluss hätte Sie unser Innenminister belehrt, dass Sie sich an Terroranschläge gewöhnen müssen: Gesunde Gesellschaft?

Ich denke an jene junge Asiatin, die in Ahaus brutal von einem Mann auf offener Straße mit zahllosen Messerstichen ermordet wurde. Und die für die Medien kaum von Interesse war, weil der Täter ein Migrant war: Gesunde Gesellschaft?

Ich denke an die Kinder, deren Leben für immer durch die sexuellen Übergriffe in Schwimmbädern oder anderswo beeinträchtigt sein wird. Sie sind selbst Vater eines Sohnes, wissen, wie sehr man als Vater darauf bedacht ist, sein Kind zu schützen und Unheil von ihm abzuhalten. Daher müssten Sie doch mitfühlen können, was solch ein Übergriff für die ganze Familie bedeutet: Gesunde Gesellschaft?

Alle die genannten Fälle sind nur die Spitze eines Eisbergs. Es sind nur wenige Beispiele für eine Gesellschaft, die zunehmend von barbarischer Gewalt, Gewissenlosigkeit, Verbrechen und Mord geprägt ist: Ist es wirklich angemessen, das mit dem Begriff „Gesunde Gesellschaft“ zu verschleiern?

Kein Weinfest oder Weihnachtsmarkt mehr, die ohne den Schutz von Panzersperren und schwer bewaffneter Sicherheitskräfte stattfinden können, Eltern, die in großer Angst nachts zuhause auf ihre Kinder warten und dabei unter anderem das Bild des brutal zusammengeschlagenen und getöteten 17-jährigen Niklas aus Bad Godesberg vor Augen haben. Frauen jeden Alters, die sich nachts nicht mehr alleine auf die Straßen trauen, weil sie an Maria L. in Freiburg denken müssen. Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen.

Aus den vielen „Einzelfällen mit regionaler Bedeutung“ wird ein großes Panorama, das den erdrutschartigen Verfall einer einst hoch zivilisierten Gesellschaft zeigt, in der Sie noch aufwachsen durften und die sie zu dem gemacht hat, was Sie heute sind, Herr Lahm.

Und wissen Sie, unter welchem Etikett dieses Grauen erst möglich wurde? Dem des „weltoffenen Landes“, für das sie so eifrig werben und das uns in den offenen Grenzen Angela Merkels als Karikatur mit bösen Folgen gegenüber tritt. Ihre Rede von einer gesunden Gesellschaft wird vor diesem Hintergrund zu einer schlimmen Verhöhnung der Opfer.

Herr Lahm, indem Sie auf die tatsächlich sehr geringe Gefahr eines Rechtsrutsches in Deutschland hinweisen, gleichzeitig aber über all die Opfer der letzten Jahre seit dem Sommer 2015 desinteressiert hinwegsehen, kommen Sie mir vor, wie eine Frau, deren ganzes Haus brennt, die aber die Feuerwehr nicht ruft, weil ihre größte Sorge darin besteht, dass die Platte ihrer Biedermeier-Kommode etwas staubig ist.

Sie sind ein beeindruckender Fußballspieler, haben auch durch Ihr Engagement gegen Homophobie gezeigt, dass Sie durchaus auch politisch denken können: Machen Sie sich Ihren guten Ruf nicht dadurch kaputt, dass Sie sich nun in solch ideologischer Weise aufs politische Feld wagen.

Wie wird es sein, wenn ihre Kinder und Enkel später einmal nicht nach Ihren Weltmeistertiteln, sondern angesichts der Deutschland dann beherrschenden Scharia fragen: Warum hast Du damals nichts dagegen getan, als es noch möglich war? Ja, hast Du vielleicht sogar durch Deine Äußerungen dazu beigetragen, dass Kinderehen, zwangsverschleierte Frauen usw. zu unserem Alltag gehören? (Original: https://philosophia-perennis.com/2017/04/04/philipp-lahm-offener-brief/

*) Der Berliner Philosoph, Theologe und Autor Dr. David Berger betreibt das Blog https://philosophia-perennis.com/

www.conservo.wordpress.com    4.4.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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8 Antworten zu Philipp Lahm, Sie vergessen die Opfer der grenzenlosen „Weltoffenheit“ Deutschlands!

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Der bislang in der künstlichen, weil vollkommen lebensfernen Welt eines Fußballmillionärs lebende Herr Lahm ist nach dem erfolgreichen hinter-dem-Ball-herrennen nunmehr offenbar auf der Suche nach einer lukrativen Anschlußverwendung. Fraglos intelligenter als der Durchschnitt seiner Zunft, weiß er, wo man den Kopf hinstecken muß, „wenn man weiter kommen will“. Der medienwirksame Kotau vor dem linken kulturellen Mainstream ist das sichtbare Signal, dass er begriffen hat, wie nun die Spielregeln lauten. Eine Art informelles Bewerbungsschreiben als renommierter Botschafter buntorientierter, „vielfältiger Lebenswirklichkeit“. Was wiederum durch stattliche Werbeverträge honoriert werden könnte, wenn die „richtige Haltung“ gegen rechts, Trump, Putin (oder wen grade auch immer) gezeigt wird. Es wird interessant sein, den weiteren Lebensweg von Herrn Lahm genau im Auge zu behalten…

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  3. herby1646 schreibt:

    Super formuliert, treffsicher analysiert. Klasse!

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  4. karlschippendraht schreibt:

    Dieser Lahm-Arsch hat in erschreckender Weise nicht den geringsten Bezug zur Realität von Otto Normalverbraucher . Allerdings würde ich seine geistigen Ergüsse nicht als charakterliche Verkommenheit sehen sondern viel mehr als Ausdruck horrender Wohlstandsverblödung .

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  5. WEISSE WÖLFE schreibt:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

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  8. Querkopf schreibt:

    Eine Dokumentation von 1024 Straftaten begangen durch Asylforderer und Migranten vom 01.12.2016 bis zum 27.01.2017: 475 Angriffe auf körperliche Unversehrtheit; 335 Raubtaten (z.T. mit Waffenbedrohung); 214 Sexualdelikte.

    https://karatetigerblog.wordpress.com/2017/02/06/dokumentation-der-schwersten-straftaten-die-asylforderermigranten-in-deutschland-vom-1-12-2016-bis-27-1-2017-begangen-haben/

    In NRW kamen in 2016 auf je 100.000 Gruppenzugehörige folgende Sexualdelikte:
    10 durch Deutsche; 47 durch Ausländer und 132 durch Asylanten, d.h. Ausländer und Asylanten begingen rd. 18mal mehr Sexualdelikte als Deutsche (mit deutschem Pass) bezogen auf ihren Bevölkerungsanteil. Quelle: Kriminalstatistik NRW 2016.

    Lieber Herr Lahm, Sie sollten weiter (mässigen) Fußball spielen, für Sicherheitspolitk fehlt Ihnen ganz offensichtlich jegliches Wissen, Sie disqualifizieren sich damit selbst. – „Rote Karte!“, Herr Lahm.

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